B"H
Weit mehr als 90% der begehrten Literaturraritäten sind lediglich in hebräischer Sprache zu haben, doch hier ist einmal etwas auf Deutsch. Die Trauerrede der jüdischen Gemeinde Fürth zum Tode Maximilian Joseph I. von Bayern. Das Manuskript ist auf den 23. Oktober 1825 datiert und umfasst 44 Seiten.
HIER kann es entweder online gelesen werden oder es steht kostenlos zum Download zur Verfügung.
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Sonntag, September 02, 2012
Mittwoch, Juni 20, 2012
Haredischer (ultra - orthodoxer) Urlaub in Deutschland ?
B"H
Wer als religiöser Jude würde jemals in Erwägung ziehen, ausgerechnet in Deutschland zu URLAUBEN ? Insbesondere die haredische (ultra – orthodoxe) Welt Osteuropas verlor mehrere Hunderttausend Mitglieder im Holocaust und jetzt soll gerade Deutschland zum SPA – Erholungsziel werden ?
Zahlreiche Werbeposter sorgen in israelisch – haredischen Foren für eine kontroverse Diskussion, denn die Mehrheit kritisiert die Werbekampagne aufs Deftigste. Die Poster offerieren billige Urlaubsziele in deutschen Hotels in Berlin, Leipzig oder Dresden. Natürlich kommt dabei auch die Frage nach der Kaschrut (den Koschergesetzen) auf, denn sind deutsche Hotels überhaupt in der Lage, einen diversen Standard zu halten ? Dazu müssten allein die Hotelküchen vollkommen umgestellt werden und das kostet massig an Summen. Und wer soll die Kaschrut in der Hotelküche kontrollieren bzw. den Herd zum Kochen anzünden ? Etwa in Deutschland tätige Gemeinderabbiner, von denen einige keinen besonders ehrlichen Ruf geniessen ?
Nehmen wir einfach einmal an, das einige Haredim (ultra – orthodoxe Juden) sich auf den Trip einlassen: Was ist dann mit dem hohen Koscherstandard von Milchprodukten, denn im Ausland unüberwacht gemolkene Milch gilt als CHALAV NOCHRI und wird normalerweise nicht von ultra – orthodoxen konsumiert. Nicht, dass die Milch unkoscher ist, doch wird gerade in der haredischen Welt sehr viel Wert auf kabbalistische Schriften gelegt und hier sagt die Kabbalah, dass sich derlei Milch negativ auf die Seele auswirkt.
Weiter stellt sich die Frage, ob die angereisten Haredim in der Lage sind, das Hotel zu verlassen und einfach so spazieren zu gehen. Dresden und Leipzig sind voller Neonazis und Berlin voll Moslems. Gerade in Berlin gab es in der Vergangenheit häufiger Zwischenfälle, wo relig. Juden auf offener Straße angegriffen worden sind.
Im Gegensatz zur Werbekampagne einiger weniger Haredim belegte der Rebbe der chassidischen Gruppe ERLOI (Jerusalem) deutsche Produkte mit einem Bann (Cherem).
Wer als religiöser Jude würde jemals in Erwägung ziehen, ausgerechnet in Deutschland zu URLAUBEN ? Insbesondere die haredische (ultra – orthodoxe) Welt Osteuropas verlor mehrere Hunderttausend Mitglieder im Holocaust und jetzt soll gerade Deutschland zum SPA – Erholungsziel werden ?
Zahlreiche Werbeposter sorgen in israelisch – haredischen Foren für eine kontroverse Diskussion, denn die Mehrheit kritisiert die Werbekampagne aufs Deftigste. Die Poster offerieren billige Urlaubsziele in deutschen Hotels in Berlin, Leipzig oder Dresden. Natürlich kommt dabei auch die Frage nach der Kaschrut (den Koschergesetzen) auf, denn sind deutsche Hotels überhaupt in der Lage, einen diversen Standard zu halten ? Dazu müssten allein die Hotelküchen vollkommen umgestellt werden und das kostet massig an Summen. Und wer soll die Kaschrut in der Hotelküche kontrollieren bzw. den Herd zum Kochen anzünden ? Etwa in Deutschland tätige Gemeinderabbiner, von denen einige keinen besonders ehrlichen Ruf geniessen ?
Nehmen wir einfach einmal an, das einige Haredim (ultra – orthodoxe Juden) sich auf den Trip einlassen: Was ist dann mit dem hohen Koscherstandard von Milchprodukten, denn im Ausland unüberwacht gemolkene Milch gilt als CHALAV NOCHRI und wird normalerweise nicht von ultra – orthodoxen konsumiert. Nicht, dass die Milch unkoscher ist, doch wird gerade in der haredischen Welt sehr viel Wert auf kabbalistische Schriften gelegt und hier sagt die Kabbalah, dass sich derlei Milch negativ auf die Seele auswirkt.
Weiter stellt sich die Frage, ob die angereisten Haredim in der Lage sind, das Hotel zu verlassen und einfach so spazieren zu gehen. Dresden und Leipzig sind voller Neonazis und Berlin voll Moslems. Gerade in Berlin gab es in der Vergangenheit häufiger Zwischenfälle, wo relig. Juden auf offener Straße angegriffen worden sind.
Im Gegensatz zur Werbekampagne einiger weniger Haredim belegte der Rebbe der chassidischen Gruppe ERLOI (Jerusalem) deutsche Produkte mit einem Bann (Cherem).
Ich selber bin in Deutschland geboren und aufgewachen und, obwohl ich seit vielen Jahren nicht mehr dort war, höre immer wiederholt, dass ausgerechnet Deutschland immer mehr von radikalen Moslems bevölkert wird, die da die Scharia – Gesetze einführen wollen.
Bleibt zu hoffen, dass die anreisenden Haredim einen Bodyguard im Reisegepäck haben und sich außerhalb des Hotels nicht gerade mit dem Streimel (chassidische Pelzmütze) auf dem Kopf zeigen.
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Deutschland,
Haredim,
Holocaust
Sonntag, Mai 20, 2012
Christliche Missionare auf dem Düsseldorfer ISRAELTAG
B"H
Neulich erreichte mich diese e - mail von Sarah Tessarek:
Hallo Miriam, du enttarnst ja öfter die skrupellosen Machenschaften christlicher Missionare in Israel, deswegen dachte ich, dass könnte dich vielleicht auch interessieren. Heute war in Düsseldorf der Israeltag, wo wir den 64. Geburtstag des Staates gefeiert haben. Doch selbst das hat die Missionare nicht interessiert, hingen sie doch genau vor der Hauptbühne eines ihrer Plakate ala "Jesus ist die Gnade für alle Sünder" auf.Die Stimmung bei den Juden war natürlich sofort im Keller, auch die Sicherheitsbeamten waren mehr als nur verärgert. So etwas Unverschämtes habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Zu unserem großen Glück kam dann jedoch die Polizei, die die Missionare des Platzes verwiesen hat. Ich war wirklich positiv überrascht. Die Missionare haben dann ihr Plakat ein Paar Meter weiter aufgehängt, aber zum Glück waren ihre kruden Thesen nicht mehr vom Verantstaltundsort zu sehen.Die Missionare werden echt immer unverschämter!!!
Es ist erschreckend, dass christliche Missionare dasselbe Spiel spielen wie in Israel. Zwar wird hierzulande sofort eingegriffen, sobald Missionare bei jüdischen Veranstaltungen auftauchen. Versuchen tun es die Missionare aber immer wieder. Penetrant und frech kommen sie mit ihren Phrasen daher und wollen doch tatsächlich mit lächerlichen Argumenten Juden missionieren.
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Christl. Missionare,
Deutschland
Montag, Februar 13, 2012
Deutsche Leser und ihr Interesse an der Ultra - Orthodoxie
B”H
Was interessiert Deutsche an der haredischen (ultra – orthodoxen) Welt ?
Immer wieder neu bemerke ich, dass gerade deutsche Leser an den Beschreibungen aus der Welt des orthodoxen Judentums intensives Interesse entwickeln. Wobei “orthodox” nicht gleichbedeutend mit “ultra – orthodox” ist. In Israel wird nicht zwischen den beiden Begriffen unterschieden, sondern hierzulande ist man “Dati – Religiös” oder “Haredi”. Wobei im Begriff “Haredi” die Nationalreligiösen gar nicht mit inbegriffen sind.
All das führt zur Verwirrungen in der deutschen Welt. Insbesondere bei Medien – und Blogberichten.
In der Regel werden Haredim (ultra – orthodoxe Juden) zumeist als weltfremd, idiotisch und fundamentalistisch dargestellt. Eine Umschreibung, welche sich bei persönlichem kennen lernen fast immer in Luft auflöst.
Was also läßt die deutsche Leserschaft so sehr am Thema kleben oder anders gesagt: Was genau zieht deutsche Leser bei derlei Beschreibungen an ? Ist es die unbekannte Welt, die doch so fremd erscheint, aber gleichzeitig eine magische oder mystische Anziehung ausübt ?
Hier eine kleine Auswahl von Selbsterlebtem:
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Deutschland,
Haredische Welt
Dienstag, Januar 17, 2012
Deutsches Fernsehen folgt Hamburger Rabbiner
B”H
Hier ein Filmbericht des NDR über den Chabad Schaliach von Hamburg:
Der Vergleich mit den Ausschreitungen verschiedener haredischer (ultra – orthodoxer) Gruppierungen in Israel zeigt die Unwissenheit, die in Deutschland dem orthodoxen Judentum entgegengebracht wird.
Nur kurz hinzugefügt: Auch Haredim in Mea Shearim und anderswo benutzen Internet und Smartphones.
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Chassidut Chabad,
Deutschland
Samstag, April 23, 2011
Druckfehler in deutsch – jüdischen Sidurim (Gebetbüchern)
B”H
Laut der israelisch – haredischen (ultra – orthodoxen) Nachrichtensite “Kikar Shabbat” befindet sich in bestimmten neuen deutschen Sidurim (Gebetbüchern) einiger jüdischer Gemeinden ein schwerwiegender Druckfehler. Ein Übersetzungsfehler, der die alten antisemitischen Ressentiments der “Opferung von Kindern im Judentum” wieder aufleben lassen könnte.
Es geht um die Tempelopferungen und es werden im Text Widder, Lämmer, Stier sowie JUNGE KINDER aufgelistet. Dabei müsste es anstatt “JUNGE KINDER” doch richtig “JUNGE RINDER” heissen.
Angeblich sollen nun deutsche Rabbiner darüber nachdenken, wie der Fehler behoben werden kann.
Labels:
Deutschland,
Gebet,
Tempel
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