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Donnerstag, November 08, 2012

Vortrag zum Gedenken an die Reichskristallnacht



On the 5th of November 2012 the Jewish Heritage Center at the Lauder Business School invited Dr. Alen Rosen to speak about "Kristallnacht", the "Night of Broken Glass", in the Ohel Avraham Synagogue in Vienna, Austria. 

After introducing the historical background of this shocking event, Dr. Rosen moved on to speak about the significance attributed to the Jewish and the Gregorian dates of this tragedy (15th of MarCheshvan/9th and 10th of November). 

In conclusion he opened the floor for questions from the students which led to discussions about our present day situation, how to deal with Shoah education and many more interesting topics. 

The students of Lauder Business School would like to thank Dr. Rosen again for joining us and sharing his thoughts and feelings with us.

Donnerstag, Oktober 04, 2012

Sonntag, September 30, 2012

Zum heute abend beginnenden Sukkot: "EINE KOSCHERE SUKKAH IN AUSCHWITZ

B"H 

An jedem Sukkot (Laubhüttenfest) erzählt Rabbi Mordechai Machlis regelmässig dieselbe Story von der koscheren Sukkah (Laubhütte) in Auschwitz. Dies tut er für seine Familie sowohl als auch für seine vielen vielen Gäste. 

Die Story handelt von seinem Freund und Lehrer Rabbi Yitzchak Traube. Rabbi Machlis schließt jedesmal mit den Worten, dass er nicht wisse, ob ein ähnliches Ereignis jemals stattgefunden hat und ob Rabbi Traube das ihm Wiederfahrene je veröffentlichte. Die Zuhörer sind jedesmal aufs Neue erschüttert. Ich möchte die Story hier erzählen, auch im Gedenken an Rabbi Yitzchak Traube. 

Rabbi Yitzchak Traube war einige Jahre im Vernichtungslager Auschwitz inhaftiert. Jeden Morgen wurden er und seine Mithäftlinge gezwungen zur Arbeit zu gehen. Dazu mußten sie eine bestimmte Lagerstraße entlang marschieren. Sukkot stand kurz bevor und als Rabbi Traube die Straße entlang ging, sah er zufällig kleine Zweige am Wegrand liegen. Er schaute zur Seite und sah dort ein ehemaliges Gebäude, doch jetzt nur noch eine Ruine. Nur ein paar Wände ohne dach waren noch vorhanden. Mit dem Fuß trat er ein paar der kleinen Zweige immer weiter an die Seite. Er mußte dabei sehr vorsichtig vorgehen, denn die Bewacher könnten aufmerksam werden. 

Am Abend von Sukkot verließ er unbemerkt seine Baracke und lief an die Stelle, an der sich die Zweige und die Ruine befanden. Er begab sich dadurch in höchste Lebensgefahr, denn seine Entdeckung hätte die sofortige Hinrichtung bedeutet. Er legte die Zweige über die Mauern und baute so eine koschere Sukka. Außerdem hatte er etwas Brot zusammen gespart, welches er aß. Im Angesicht des Todes mitten in Auschwitz erfüllte er das Gebot, in der ersten Nacht von Sukkot in der Sukkah zu sitzen, den Segen zu sprechen und zu essen.

Mittwoch, Juni 20, 2012

Haredischer (ultra - orthodoxer) Urlaub in Deutschland ?





B"H


Wer als religiöser Jude würde jemals in Erwägung ziehen, ausgerechnet in Deutschland zu URLAUBEN ? Insbesondere die haredische (ultra – orthodoxe) Welt Osteuropas verlor mehrere Hunderttausend Mitglieder im Holocaust und jetzt soll gerade Deutschland zum SPA – Erholungsziel werden ?

Zahlreiche Werbeposter sorgen in israelisch – haredischen Foren für eine kontroverse Diskussion, denn die Mehrheit kritisiert die Werbekampagne aufs Deftigste. Die Poster offerieren billige Urlaubsziele in deutschen Hotels in Berlin, Leipzig oder Dresden. Natürlich kommt dabei auch die Frage nach der Kaschrut (den Koschergesetzen) auf, denn sind deutsche Hotels überhaupt in der Lage, einen diversen Standard zu halten ? Dazu müssten allein die Hotelküchen vollkommen umgestellt werden und das kostet massig an Summen. Und wer soll die Kaschrut in der Hotelküche kontrollieren bzw. den Herd zum Kochen anzünden ? Etwa in Deutschland tätige Gemeinderabbiner, von denen einige keinen besonders ehrlichen Ruf geniessen ?

Nehmen wir einfach einmal an, das einige Haredim (ultra – orthodoxe Juden) sich auf den Trip einlassen: Was ist dann mit dem hohen Koscherstandard von Milchprodukten, denn im Ausland unüberwacht gemolkene Milch gilt als CHALAV NOCHRI und wird normalerweise nicht von ultra – orthodoxen konsumiert. Nicht, dass die Milch unkoscher ist, doch wird gerade in der haredischen Welt sehr viel Wert auf kabbalistische Schriften gelegt und hier sagt die Kabbalah, dass sich derlei Milch negativ auf die Seele auswirkt.

Weiter stellt sich die Frage, ob die angereisten Haredim in der Lage sind, das Hotel zu verlassen und einfach so spazieren zu gehen. Dresden und Leipzig sind voller Neonazis und Berlin voll Moslems. Gerade in Berlin gab es in der Vergangenheit häufiger Zwischenfälle, wo relig. Juden auf offener Straße angegriffen worden sind.

Im Gegensatz zur Werbekampagne einiger weniger Haredim belegte der Rebbe der chassidischen Gruppe ERLOI (Jerusalem) deutsche Produkte mit einem Bann (Cherem).





Ich selber bin in Deutschland geboren und aufgewachen und, obwohl ich seit vielen Jahren nicht mehr dort war, höre immer wiederholt, dass ausgerechnet Deutschland immer mehr von radikalen Moslems bevölkert wird, die da die Scharia – Gesetze einführen wollen. Bleibt zu hoffen, dass die anreisenden Haredim einen Bodyguard im Reisegepäck haben und sich außerhalb des Hotels nicht gerade mit dem Streimel (chassidische Pelzmütze) auf dem Kopf zeigen.

Donnerstag, April 19, 2012

Wie ultra - orthodoxe Juden den Holocaust sehen

B"H

Vor einiger Zeit verfasste ich einen längeren Artikel zum Thema und möchte dem Inhalt einige kurze Aspekte hinzufügen. 

Viele chassidische Gruppen reden bis heute nicht offen über den Holocaust, welcher so vielen Chassidim das Leben kostete. Ich kenne einen Belzer Chassid, der seinen Kindern nichts zum Thema "Holocaust" lehrt. Einmal davon abgesehen, dass der Holocaust des Dritten Reiches eine Katastophe für das jüdische Volk war; nichtsdestotrotz eine Katastrophe unter vielen innerhalb der Geschichte des Volkes. Allzu oft vergessen wir leider allein schon die Zeit der Inquisition und wieviele Juden von der Kirche des Mittelalters gefoltert und schlimmstenfalls hingerichtet worden sind. Der Holocaust des Dritten Reiches unterscheidet sich vielleicht durch seine durchorganisierte Ausführung, insgesamt jedoch steht er für eine Katastrophe unter vielen. 

Die Haredim (Ultra - Orthodoxen) gedenken der Holocaustopfer am Halbfastentag 10. Tevet (fällt normalerweise fast immer in den Januar). Ein Trauertag mit Tradition und, u.a., wird an dem Tag jener toten Juden gedacht, deren Ort der Beerdigung / Ort des Grabes unbekannt ist. 

Die chassidische Gesellschaft, einschliesslich Chabad, ignoriert die Schoah keineswegs, aber was sie tut ist, grossen Wert auf religiöse Aspekte zu legen. Es werden keine Holocaust - Gedenkreden geschwungen, sondern es wird sich hingesetzt und Thora gelernt. Dies schon allein aus dem Grund, die Seelen der Toten zu erhöhen, wie die jüdische Tradition besagt. Religiöse Juden gedanken anders und nicht nur an einem einzigen Tag. 

Hunderttausende Mitglieder verloren die Chassidim im Holocaust. Danach herrschte allgemeines Entsetzen. Warum liess G - tt soetwas zu ? Hatten die Juden etwas falschgemacht ? Wozu diente der Holocaust und was sollen die Juden daraus lernen ?
Sehr intensive und eindringliche Fragen innerhalb des Kreises der relig. Juden.
War es die Assimilation ? Der aufkommende Zionismus ? Das Reformjudentum ? Was ? Warum mussten die Juden in der organisierten Todesfabrik Trelinka umkommen ? 

Bis heute wird die Tradition des Thoralernens aufrecht erhalten. Man konzentriert sich auf relig. Aspekte. Zu leugnen sei trotz allem nicht, dass besonders die haredische Gesellschaft nach dem Holocaust die verlorenen Generationen wettmachen wollte, indem man mehr Kinder gebar. 

Ein furchtbares Thema für chassidische Gruppen und bis heute gilt Deutschland teilweise als Abbild des Judenhassers "Amalek". Daran wird sich wenig ändern, denn vor 2000 Jahren sprach schon der Talmud davon (siehe Megillah 6b sowie Yoma 10).

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Weitere Links zum Thema:


- Rabbi Kalonymus Kalman Shapira

Montag, Januar 23, 2012

Chassidim im Holocaust und die deutsche Berichterstattung

B”H 

Da sich der "Internationale Holocaust – Gedenktag" am 27. Januar nähert, berichtet die deutsche Presse vermehrt zum von den Deutschen geplanten Massenmord an den Juden im Dritten Reich. Was mich dazu nur wundert ist, wie viele deutsche Presseorgane einerseits so verurteilend, u.a., über die "Wannsee – Konferenz" berichten, andererseits jedoch genau so antisemitisch gegen religiöse Juden hetzen wie einst "Der Stürmer". 

Chassidim im Holocaust

Mittwoch, November 16, 2011

Wird ein Jude mit Tätowierungen halachisch beerdigt ?

B”H 

Gemäss der Thora sind Hauteinritzungen, sprich Tätowierungen, für Juden verboten und viele fragen sich daher, was mit einem geschieht, wenn er stirbt und beerdigt werden soll. Hat der Tätowierte in dem Fall ein Anrecht auf eine halachische Beerdigung und wird er einfach so weitab neben dem berühmten “Zaun” begraben ? 

Wer die halachische Quelle für Tätowierungen sucht, der findet sie im “Schulchan Aruch – Code of Jewish Law”, Traktat “Yoreh Deah”, Siman 180. 

Obwohl es sich bei Tätowierungen um ein biblisches Verbot handelt, ist offenbar kein Fall bekannt, in welchem ein Jude kein halachisches Begräbnis erhielt oder nicht auf einem jüdischen Friedhof beigesetzt worden ist. So jedenfalls las ich es auf einer amerikanischen Halacha Site im Internet. 

Bei Holocaust – Überlebende, die in Auschwitz oder anderswo gegen ihren Willen tätowiert worden sind, handelt es sich eh um einen Spezialfall, der kein halachisches Vergehen aufweist.

Montag, Oktober 10, 2011

Eine koschere Sukkah in Auschwitz

B"H 

An jedem Sukkot (Laubhüttenfest) erzählt Rabbi Mordechai Machlis regelmässig dieselbe Story von der koscheren Sukkah (Laubhütte) in Auschwitz. Dies tut er für seine Familie sowohl als auch für seine vielen vielen Gäste. 

Die Story handelt von seinem Freund und Lehrer Rabbi Yitzchak Traube. Rabbi Machlis schließt jedesmal mit den Worten, dass er nicht wisse, ob ein ähnliches Ereignis jemals stattgefunden hat und ob Rabbi Traube das ihm Wiederfahrene je veröffentlichte. Die Zuhörer sind jedesmal aufs Neue erschüttert. Ich möchte die Story hier erzählen, auch im Gedenken an Rabbi Yitzchak Traube. 

Rabbi Yitzchak Traube war einige Jahre im Vernichtungslager Auschwitz inhaftiert. Jeden Morgen wurden er und seine Mithäftlinge gezwungen zur Arbeit zu gehen. Dazu mußten sie eine bestimmte Lagerstraße entlang marschieren. Sukkot stand kurz bevor und als Rabbi Traube die Straße entlang ging, sah er zufällig kleine Zweige am Wegrand liegen. Er schaute zur Seite und sah dort ein ehemaliges Gebäude, doch jetzt nur noch eine Ruine. Nur ein paar Wände ohne dach waren noch vorhanden. Mit dem Fuß trat er ein paar der kleinen Zweige immer weiter an die Seite. Er mußte dabei sehr vorsichtig vorgehen, denn die Bewacher könnten aufmerksam werden. 

Am Abend von Sukkot verließ er unbemerkt seine Baracke und lief an die Stelle, an der sich die Zweige und die Ruine befanden. Er begab sich dadurch in höchste Lebensgefahr, denn seine Entdeckung hätte die sofortige Hinrichtung bedeutet. Er legte die Zweige über die Mauern und baute so eine koschere Sukka. Außerdem hatte er etwas Brot zusammen gespart, welches er aß. Im Angesicht des Todes mitten in Auschwitz erfüllte er das Gebot, in der ersten Nacht von Sukkot in der Sukkah zu sitzen, den Segen zu sprechen und zu essen.

Samstag, Juni 25, 2011

Die Geschichte der Juden von Libyen


Die BEN SHAIF SYNAGOGE in Zliten / Libyen. Das Photo entstand vor dem Zweiten Weltkrieg. 


B”H

Schon vor Beginn der weltlichen Zeitrechnung, im Jahre 323, siedelten sich Juden in Libyen an. Der römische Kaiser Augustus sprach seinerzeit den Juden der Region Cyrene / Libyen besondere Privilegien zu und wenn man es historisch nimmt, so waren die Juden viele Jahre vor der Gründung des Islam in Libyen ansässig. Nach Muhammad krähte damals noch kein Hahn !

Einst eine blühende jüdische Gemeinde, im letzten Jahrhundert fand alles abrupt ein Ende und heute finden wir in Libyen keine Juden mehr. Allerdings würden viele in Israel lebende Juden libyscher Herkunft gerne ihr ehemaliges Heimatland besuchen. 

Am 5. November 1945 kam es in der Hauptstadt Tripoli zu einem Pogrom, in dem 140 Juden umkamen. Hintergrund: Im Jahre 1911 besetzte Italien das nordafrikanische Land. Im Jahre 1931 waren 4 % der Gesamtbevölkerung Libyens Juden. Von 550,000 Libyern waren 21,000 Juden.

Ende der 30iger Jahre kam es dann durch die antisemitischen Mussolini – Italiener zu den ersten Benachteiligungen der Juden von Libyen. Im Jahre 1942 jedoch besetzte die deutsche Wehrmacht das Land und wer immer glaubte, Hitler liess nur die aschkenazisch – europäischen Juden verfolgen, der hat sich noch nicht mit den Leiden der Juden Nordafrikas auseinandergesetzt. Ein trauriges Kapitel, von dem bis heute kaum die Rede ist: Nordafrikanische Juden in Arbeits – u. Konzentrationslagern. Die Nazi – Vernichtungsmaschinerie ging in Nordafrika genau so unbarmherzig gegen Juden vor wie in allen besetzten Teilen Europas. 


Bilder aus einer langen traditionsreichen Vergangenheit: Juden in Libyen


Im Juni 1948 brachten arabische Randalierer erneut 12 Juden um und zerstörten 250 jüdische Häuser. Seitdem verliessen immer mehr Juden das Land und als Diktator Ghadaffi im Jahre 1969 die Macht an sich riss, liess dieser alles jüdische Eigentum sofort konfiszieren und arabische Schuldner brauchten ihre Schulden an Juden nicht mehr zurückzahlen.

Der letzte in Libyen verbliebene Jude starb im Jahre 2002.


Quellen:


Sonntag, Juni 12, 2011

Eli Wiesel zu Besuch beim Belzer Rebben in Jerusalem

B"H

Im Laufe der Zeit hörte ich von amerikanischen Juden unterschiedliche Meinungen über den Holocaust – Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger (1986) Eli Wiesel. Die Mehrheit der Meinungen besagt, Wiesel habe sich allein zu einer Art Führungsposition des amerikanischen Judentums aufgeschwungen, ohne dass ihn die Juden unbedingt dort wollen.

Jetzt besuchte Eli Wiesel den Rebben der chassidischen Gruppe Belz in Jerusalem und berichtete dem Rebben (dessen Frau die Tochter des Vishnitzer Rebben von Bnei Brak / bei Tel Aviv ist), dass sein Vater (Wiesels Vater) ursprünglich ein Vishnitzer Chassid war. Es ist allgemein bekannt, dass Wiesel in Sighet / Rumänien geboren wurde und seine ersten Lebensjahr in einem Cheder (chassidische Jungenschule) verbrachte. Nach Auschwitz jedoch schien sein Leben eine drastische Wende zu nehmen.

Weitere Photos vom Besuch HIER !

Samstag, Mai 07, 2011

Die jüdische Orthodoxie und der Holocaust, Teil 2


Am Kikar Rabin in Tel Aviv
Photo: Miriam Woelke

B"H

HIER geht es zum Artikel !

Mittwoch, Mai 04, 2011

Adolf Eichmanns Jerusalemer Bibliothek

B"H

Es war das Jahr 1961 als eines morgens ein Polizeioffizier die Jerusalemer Buchhandlung "Ludwig Mayer Ltd." in der Shlomzion HaMalka Street betrat und die Ladenbesitzerin Esther Mayer um sechs Bücher bat. Als Esther Mayer nach den Buchtiteln fragte, kam die Antwort, dass sie allein die sechs Bücher aussuchen könne. Unter einer Voraussetzung: Die Bücher sollten in deutscher Sprache sein !

Nach einer Woche kam der Polizeioffizier zurück und wollte die gekauften sechs Bücher gegen sechs weitere umtauschen. So ging das jede Woche einen Monat lang und schliesslich fragte Esther Mayer nach dem Grund. Der Polizist aber verweigerte jegliche Stellungnahme.

Nach drei Monaten verriet er ihr dann doch endlich das große Geheimnis der Bücher: Dem Naziverbrecher Adolf Eichmann wurde zu der Zeit in Jerusalem gerade der Prozess gemacht und die Bücher waren für keinen Geringeren als Eichmann selbst. Esther Mayer fiel fast in Ohnmacht, doch versprach hoch und heilig, niemandem davon zu erzählen. 

Eichmann sei Kunde ihres Ladens ? Nicht zu glauben ! Esther Mayers Familie war selbst aus Deutschland geflohen und nun kam Deutschland sozusagen zu ihr nach Jerusalem. 


Von dem Moment an als sie erfuhr für wen die sechs Bücher waren, wählte sie nur noch Bücher über den Zionismus aus. Das war ihre späte Rache an Adolf Eichmann.

Aus der Tageszeitung "Yediot Acharonot" 2. Mai 2011

Dienstag, Mai 03, 2011

Die jüdische Orthodoxie und der Holocaust, Teil 1

B”H

Die haredische (ultra – orthodox) Gesellschaft hat nicht selten ein spezifisches Verarbeitungsproblem mit dem Holocaust. Obwohl Hunderttausende ultra – orthodoxer Juden in der Shoah umkamen, betrachten Haredim bis heute die Auswirkungen der Shoah von einer vollkommen unterschiedlichen Perspektive. Allgemein kann man sagen, dass säkulere Juden, einschliesslich des Jerusalemer Holocaust Museums YAD VASHEM, die orthodox – relig. Perspektive des Holocausts fast vollkommen ignoriert. In keiner einzigen Ausstellungen wird darauf hingewiesen, dass die jüdische Orthodoxie versuchte, Lehren aus der Shoah zu ziehen, denn nichts auf dieser Welt geschieht ohne, dass G – tt es will. Aus allem Positiven sowie Negativen sollen wir lernen.

Zur Orthodoxie im Holocaust folgt dieser Tage noch mehr auf diesem Blog !


Montag, Mai 02, 2011

The Haredim and Yom Hashoah

B"H

Ein Leser (Mitglied der chassidischen Gruppe CHABAD) meines englischen Blogs liess mir freundlicherweise diesen interessanten Link zukommen. Es geht dabei um die Ablehnung der Haredim (ultra - orthodoxer Juden) des von der David Ben Gurion - Regierung festgesetzten Datums des israelischen Holocaust - Gedenktages "Yom Hashoah".

http://www.thejewishweek.com/features/new_york_minute/haredim_and_yom_hashoah

Sonntag, Mai 01, 2011

Rabbi Mordechai Machlis (Jerusalem) zum YOM HASHOAH

B"H

Rabbi Mordechai Machlis aus Jerusalem spricht zum heute abend beginnenden israelischen YOM HASHOAH - HOLOCAUST - GEDENKTAG.

Freitag, April 15, 2011

Donnerstag, Januar 27, 2011

Chassidim im Holocaust


Sonntag, Dezember 19, 2010

"Shema Israel" - Wie die Kirche Tausenden jüdischen Kindern die Identität stahl

B"H

Um wenigstens ihre Kinder vor der Massenvernichtungsmaschinerie des Dritten Reiches zu schützen, gaben Tausende jüdische Eltern ihre Kinder in die Obhut von Nonnen und Priestern. Im Kloster, so dachten die jüdischen Eltern, suche kein Nazi nach Juden. Die Kirche nahm viele der Kinder auf, doch taufte die jüdischen Kinder nach einiger Zeit. Die katholische Kirche samt ihrem damaligen Papst Pius XII. nahmen keinerlei Rücksicht auf das Judentum, sondern missionierten rigoros. Nach dem Krieg als viele Eltern nicht mehr zurückkehrten, um ihre Kinder abzuholen, verschwieg die Kirche den Kindern ihre wahre Identität. Bis heute !

Details zum Thema: HIER !

Nachfolgend ein Video, welches die Erlebnisse weiterer Rabbiner auf der Suche nach den gestohlenen jüdischen Kindern beschreibt:


Dienstag, September 21, 2010

SUKKOT - Das Laubüttenfest

B"H


Sukkot ist neben Pessach und Schavuot der dritte Feiertag, an dem Juden die Mitzwah (Gebot) haben, nach Jerusalem zu pilgern und ein Opfer im Tempel darzubringen. Auch zu unserer Zeit, in der es momentan keinen Tempel gibt, fahren Juden aus aller Welt nach Jerusalem, um an den berühmten Sukkot - Feierlichkeiten teilzunehmen.


Sukkot beginnt in diesem Jahr am Mittwoch abend (22. / 23. September) und wird bis zum 30. September gefeiert.
Bei meinen Zeitangaben ist zu beachten, dass diese NUR für ISRAEL gelten, denn ausserhalb Israels wird neun Tage gefeiert und nicht "nur" acht.


In der jüdischen Mystik sowie in der Chassidut (Chassidismus) heißt es, dass die Spiritualität in Israel aufgrund G - ttes allgegenwärtiger Schechinah (Präsenz) höher ist als im Ausland und damit die Juden in der Diaspora auch ein wenig davon abbekommen, müssen sie noch einen zusätzlichen neunten Tag anhängen.


Dem jüdischen Kalender zufolge beginnt Sukkot am 15. Tischrei. Das Fest ist ein biblisch verankerter Feiertag, an dem wir verpflichtet sind, sieben Tage lang ausserhalb unseres Hauses in Laubhütten (den Sukkot) zu wohnen (siehe Leviticus - Vayikra 23:34, 23:42 + Deuteronomy - Devarim 16:13). G - tt will uns mit diesem Gebot immer vor Augen halten, wie unsere Vorfahren nach dem Auszug aus Ägypten in der Wüste gelebt haben.


Aber warum läßt Er uns ausgerechnet im herbstlichen Monat Tishrei in den Sukkot leben und nicht im frühlingshaften Nissan (April) ?
Im Monat Tishrei ist der nahende Winter schon zu spüren und vor allem im Ausland ist die Mitzwa für sieben bzw. acht Tage in der Laubhütte (der Sukkah) zu leben aufgrund der Wetterlage nicht immer einfach. Zweck ist es, dass wir die Mitzwa aus der Liebe zu G - tt erfüllen und nicht, weil es vielleicht im April wegen des frühlingshaften Wetters ein größeres Vergnügen zu sein scheint.


In Gebieten, in denen kaum Juden leben, sieht man sie seltener: die Sukkah. Meistens eine kleine Hütte mit Wänden aus Holz oder Plastikplane und einem Stroh - bzw. Palmenzweigdach. Wer dagegen nach Israel kommt oder Sukkot im Londoner Golders Green oder Hampstead geschweige denn im New Yorker Boro Park, Monsey, Williamsburgh oder Crown Heights verbringt, dem bietet sich ein immenses Schauspiel. Ein Schauspiel, welches sogar die israel. Presse beeindruckt, denn heute werden in fast allen Tageszeitungen Bilder aus dem Jerusalemer Stadtteil Mea Shearim gezeigt. Dort reiht sich Sukkah an Sukkah. Auf den Dächern, in Höfen oder auf Balkons, keine Fläche bleibt ungenutzt.


Für den Bau einer Sukkah sind gewisse Halachot (Gesetze) zu beachten, welche im Talmud Traktat Sukkah sowie im Shulchan Aruch (Code of Jewish Law) verankert sind. Kurz gesagt darf eine Laubhütte nicht zu niedrige oder nicht zu hohe Wände haben, durch das Dach, dem so genannten S' chach müssen die Sterne am Himmel sichtbar sein und es müssen mindestens drei Wände vorhanden sein.


Die erste Nacht an Sukkot ist das Sitzen, Essen und Trinken in der Sukkah ein uneingeschränktes MUSS. Ausserdem wird ein bestimmter Segen sowie der "Sche Hechiyanu - Segen" gesagt.


Es besteht ein halachisches Gebot in der Sukkah zu schlafen. Gewöhnlich befolgen das die Männer, wohingegen es bei Frauen nicht zu verbreitet ist. Aber natürlich können Frauen genauso in der Sukkah übernachten, keine Frage.


Bei der chassidischen Gruppe Chabad bestehen diesbezüglich andere Regeln, denn Chabad richtet sich hier keineswegs nach dem Schulchan Aruch. Im hauseigenen Chabad - Shulchan Aruch wird erklärt, warum Chabadnikkim NUR in einer Sukkah essen und trinken, jedoch nicht in ihr schlafen:


"In der Sukkah strahlt das Licht G - ttes mit solch eines Kraft, dass es unmöglich ist, in ihr zu schlafen".
Heisst in anderen Worten, dass die g - ttliche Spiritualität dermassen hoch ist, dass wir keinesfalls an solch einem Ort schlafen können".



Wer bei Chabad eingeladen sein sollte, der mache sich darauf gefasst, dass Chabadnikkim selbst den kleinsten Schluck Wasser nur in einer Sukkah zu sich nehmen.


Die Sukkah symbolisiert G - ttes uneingeschränkte Herrlichkeit, welche die Israeliten bei der Wanderung in der Wüste beschützte. Seine Schechinah lag über ihnen und bis heute liegt Seine Präsenz über unseren Sukkot.


Der wichtigste Bestandteil der Sukkah ist das S' chach, das Dach. Das S' chach wird meistens nur auf die Wände aufgelegt und nicht befestigt. Im kabbalistischen Buch "Shushan Sodot" heißt es dazu, dass das S' chach die Obere Welt repräsentiert und daher nicht an die Untere Welt, dem Rest der Sukkah, befestigt ist.
Wer es ganz kabbalistisch mag, dem sei hier das Beispiel gegeben, dass am Tempelberg (Har HaBait) in Jerusalem Himmel und Erde aufeinandertreffen.


Die Sukkotfeierlichkeiten in Jerusalem sind jedes Jahr etwas ganz Besonderes. Im Jüdischen Teil der Altstadt gibt es unzählige Attraktionen und ausserdem findet an den Zwischenfeiertagen (Chol HaMoed) der Segen der Cohanim (Tempelpriester) - Birkat HaCohanim beim Morgengebet Schacharit an der Kotel (Klagemauer) statt. Tausende von Menschen werden sich zu diesem Ereignis an der Kotel versammeln, einige wenige Fanatiker werden aufs Neue versuchen, den Tempelberg zu stürmen und die Shops vermelden einen riesen Umsatz.


Die Altstadt riecht nach Zuckerwatte (Searot Savta) und sämtliche Fressalien gehen über die Ladentische. Ein kleiner Tip sei angebracht: Bringt Euch Euer Essen und Trinken selbst mit, denn die Preise werden zu unverschämt sein.


Attraktionen sind Besuche in der Ir David - der Stadt König Davids, innerhalb des arab. Dorfes Silwan ausserhalb des Tempelberges oder der Besuch im Jerusalemer Archäologischen Park gleich neben der Klagemauer.


Die Ir David ist eintrittsfrei, doch wer an den Tunnelführungen teilnehmen will, muß mit einem Unkostenbeitrag von ca. 30 Shekeln rechnen. Der Eintritt in den Archäologischen Park bewegt sich um die 25 Shekel, plus oder minus. Richtig teuer wird es am Jaffa Tor, wenn Ihr plant den "Tower of King David" zu besichtigen. Hier sind mind. 40 Shekel zu zahlen.


Allabendlich sprechen wir in der Sukkah einen besonderen Segen über die Ushpizin. Das Wort "Ushpizin" kommt aus dem Aramäischen und bedeutet "Gäste". Mit den Gästen sind Avraham, Yitzchak, Yaakov, Moshe, Aharon, Yosef und König David gemeint, die unsere Sukkot besuchen. Sephardische Juden plazieren sogar einen extra Stuhl für einen der Gäste in ihre Sukkah.


Eine besonders wichtige Mitzwah an Sukkot ist der Lulav, ein Palmenzweig, Myrtelzweige, Weidenzweige und die gelbe Zitrusfrucht, der Etrog. Die Mitzwa stammt aus der Thora und allmorgentlich schütteln wir den Lulav während des Morgengebetes Shacharit in alle sechs Himmelsrichtungen, was ausdrückt, dass G - tt überall present ist.


Chabad wird mehrere Lulavstände bereithalten, damit auch wirklich alle Juden diese Mitzwa ausführen können. Zwei der Stände werde in der Altstadt am Cardo sowie am Zions Square in der Stadtmitte sein. Auch Frauen schütteln den Lulav und nicht nur Männer !!!

In der naechsten Woche finden die berühmten Simchat Beit HaSchoeva - Feierlichkeiten statt. Zu Tempelzeiten wurde Wasser aus dem Shiloach hinauf in den Tempel gebracht. Eine besonders festliches Event von dem es im Talmud Sukkah 51b heißt: "Wer niemals das Simchat Beit HaShoeva sah, hat noch niemals richtige Freude in seinem Leben empfunden".


Zu Simchat Beit HaShoeva finden in der Altstadt viele Feierlichkeiten statt. Unter anderem ein Chabad - Konzert im Cardo. Wer es dagegen richtig aufregend haben will, der gehe nach Mea Shearim zu den chassidischen Gruppen. Wer dort teilnimmt, der wird wirkliche Freude in seinem Leben empfinden. Bei den Gruppen Toldot Aharon sowie Avraham Yitzchak wird mächtig gefeiert werden und ich werde fast mein gesamtes Sukkot mit diesen Gruppen verbringen ebenso wie mit der Chassiut in Bnei Brak.


Am Morgen des 29. September findet an der Kotel ein für Aussenstehende seltsames Schauspiel statt und es empfiehlt sich, frühmorgens gegen 5.00 Uhr dort zu sein. Nach dem Morgengebet Schacharit werden die Hoschanot - Weidenzweige auf den Fussboden geschlagen. Dieser Tag, Hoschana Rabbah, ist der allerletzte Tag, an dem G - tt uns doch noch in das Buch des Lebens einschreiben kann. Chassidim sowie Kabbalisten wiederum sagen, dass die absolut endgültige Entscheidung erst an Chanukkah fällt.


Hoschana Rabbah ist einer meiner liebsten Feiertage, obwohl ich nicht immer die Hoschanot auf den Boden schlage, um so symbolisch meine Sünden loszuwerden. Dennoch, die Atmosphäre ist einzigartig und ich kann jedem nur raten, der Zeremonie an der Klagemauer beizuwohnen.


Am Abend von Hoschana Rabbah feiern wir Simchat Thora (Shemini Atzeret). In Israel sitzen wir sieben Tage in der Sukkah, im Ausland dagegen acht. Am achten Tag, also an Simchat Thora, tun wir dies in Israel schon nicht mehr.


Shimini Atzeret ist ein biblischer eigenständiger Feiertag, den G - tt, laut Kommentatoren, hinzufügte, weil Er noch einen weiteren Tag mit uns feiern wollte.


In Israel fallen Shemini Atzeret und Simchat Thora auf ein und denselben Tag, an dem wir die die Thora zuende lesen und gleich darauf aufs Neue mit den Lesungen beginnen (mit Genesis - Bereshit). Wir feiern, die Beendigung der Thora und gleichzeitig den Neubeginn.


In allen Synagogen wird Simchat Thora ausgiebig und feuchtfröhlich gefeiert, jedoch nirgends so enthusiastisch wie in Mea Shearim. Der Alkohol fliesst in Strömen und überall tanzen die Leute in den Strassen. In den Synagogen sind die Hakafot, das Tanzen mit den Thorarollen, sehenswert.


Ebenso ist Sukkot dafür berühmt, dass auch Nichtjuden nach Jerusalem kommen. Leider sind deren Feierlichkeiten heutzutage leider fast nur zur Judenmission ausgeartet. Sicher gibt es viele aufrichtige Christen, die kommen, aber wie schon erwähnt, machen sich auch viele Schwarze Schafe breit und meinen, sie müssen sich auf Juden stürzen, um sie zu missionieren. Wir sind immer alle wieder froh, wenn solche Leute ihre sieben Sachen packen und abreisen.


Anmerkung: Die Thoraparasha gibt es erst wieder zum 2. Oktober mit der Parashat Bereshit - Genesis !!!


Trotzdem wünsche ich allen schöne Feiertage, Chag Sameach und für die Zwischentage an Sukkot ein Herzliches Moadim Le' Simcha aus Jerusalem.




Sukkot in Mea Shearim







Eine Sukkah in der Fußgängerzone Ben Yehudah








Eine koschere Sukkah in Auschwitz


An jedem Sukkot (Laubhüttenfest) erzählt Rabbi Mordechai Machlis regelmässig dieselbe Story von der koscheren Sukkah (Laubhütte) in Auschwitz. Dies tut er für seine Familie sowohl als auch für seine vielen vielen Gäste.


Die Story handelt von seinem Freund und Lehrer Rabbi Yitzchak Traube. Rabbi Machlis schließt jedesmal mit den Worten, dass er nicht wisse, ob ein ähnliches Ereignis jemals stattgefunden hat und ob Rabbi Traube das ihm Wiederfahrene je veröffentlichte. Die Zuhörer sind jedesmal aufs Neue erschüttert. Ich möchte die Story hier erzählen, auch im Gedenken an Rabbi Yitzchak Traube.


Rabbi Yitzchak Traube war einige Jahre im Vernichtungslager Auschwitz inhaftiert. Jeden Morgen wurden er und seine Mithäftlinge gezwungen zur Arbeit zu gehen. Dazu mußten sie eine bestimmte Lagerstraße entlang marschieren.


Sukkot stand kurz bevor und als Rabbi Traube die Straße entlang ging, sah er zufällig kleine Zweige am Wegrand liegen. Er schaute zur Seite und sah dort ein ehemaliges Gebäude, doch jetzt nur noch eine Ruine. Nur ein paar Wände ohne dach waren noch vorhanden. Mit dem Fuß trat er kleine Zweige weiter an die Seite. Er mußte dabei sehr vorsichtig vorgehen, denn die Bewacher könnten aufmerksam werden.


Am Abend von Sukkot verließ er unbemerkt seine Baracke und lief an die Stelle, an der sich die Zweige und die Ruine befanden. Er begab sich dadurch in höchste Lebensgefahr, denn seine Entdeckung hätte die sofortige Hinrichtung bedeutet. Er legte die Zweige über die Mauern und baute so eine koschere Sukka. Außerdem hatte er etwas Brot zusammen gespart, welches er aß.


Im Angesicht des Todes mitten in Auschwitz erfüllte er das Gebot, in der ersten Nacht von Sukkot in der Sukkah zu sitzen, den Segen zu sprechen und zu essen.

Montag, August 16, 2010

Victor Frankl

B"H

Man lernt nie aus:

Am vergangenen Schabbat hörte ich zum ersten Mal von Victor Frankl



... We stumbled on in the darkness, over big stones and through large puddles, along the one road leading from the camp. The accompanying guards kept shouting at us and driving us with the butts of their rifles. Anyone with very sore feet supported himself on his neighbor's arm. Hardly a word was spoken; the icy wind did not encourage talk. Hiding his mouth behind his upturned collar, the man marching next to me whispered suddenly: "If our wives could see us now! I do hope they are better off in their camps and don't know what is happening to us."
That brought thoughts of my own wife to mind. And as we stumbled on for miles, slipping on icy spots, supporting each other time and again, dragging one another up and onward, nothing was said, but we both knew: each of us was thinking of his wife. Occasionally I looked at the sky, where the stars were fading and the pink light of the morning was beginning to spread behind a dark bank of clouds. But my mind clung to my wife's image, imagining it with an uncanny acuteness. I heard her answering me, saw her smile, her frank and encouraging look. Real or not, her look was then more luminous than the sun which was beginning to rise.


A thought transfixed me: for the first time in my life I saw the truth as it is set into song by so many poets, proclaimed as the final wisdom by so many thinkers. The truth -- that love is the ultimate and the highest goal to which man can aspire. Then I grasped the meaning of the greatest secret that human poetry and human thought and belief have to impart: The salvation of man is through love and in love. I understood how a man who has nothing left in this world still may know bliss, be it only for a brief moment, in the contemplation of his beloved. In a position of utter desolation, when man cannot express himself in positive action, when his only achievement may consist in enduring his sufferings in the right way—an honorable way—in such a position man can, through loving contemplation of the image he carries of his beloved, achieve fulfillment. For the first time in my life I was able to understand the meaning of the words, "The angels are lost in perpetual contemplation of an infinite glory...." [7]


Another important conclusion for Frankl was:


If a prisoner felt that he could no longer endure the realities of camp life, he found a way out in his mental life– an invaluable opportunity to dwell in the spiritual domain, the one that the SS were unable to destroy. Spiritual life strengthened the prisoner, helped him adapt, and thereby improved his chances of survival.[8]