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Donnerstag, Mai 06, 2010

Unterschiede zwischen einem haredischen und einem säkuleren Kind

B"H

Der Aufruhr um den Tel Aviver Bürgermeister Ron Chulda'i, der als links bekannt ist und dementsprechend politische Phrasen drischt, ist viel zu gross. Haredim (Ultra - Orthodoxe) sollten endlich ihre Schulen auf Vordermann bringen und weltliche Fächer wie Englisch oder Physik zulassen, anstatt am Talmud zu kleben und somit auf dem Arbeitsmarkt zu versagen.

Hier hatte ich vor einigen Tagen darüber berichtet:

http://lebeninjerusalem.blogspot.com/2010/05/tel-avivs-burgermeister-fordert-hohere.html


Mir ist das alles zuviel Wind um ein linkes Statement. Tut es etwa eine Änderung am haredischen Schulsystem herbeiführen ? Nein !
1. Sind antizionistische Gruppierungen nicht an das staatliche Schulsystem gebunden, da sie kein Geld vom Staat annehmen.
2. Stellen die haredische Parteien "Yahadut HaTorah" sowie "SHASS" das Zünglein an der Politwaage im Lande. Das Ausland mag gerne behaupten, die chassidischen Rebbes wie von Gur oder Belz spielen Nebenrollen. Falsch, denn die Haredim haben auf das israelische Politleben einen immensen Einfluss. Wer politisch etwas will, der gehe zuerst zu Rabbi Ovadiah Yosef oder zum Belzer Rebben. Ob Schimon Peres, Benjamin Netanyahu oder selbst Zipi Livni; wenn es hart auf hart kommt, wird gekrochen.
Und deswegen wird sich am Schulsystem nichts ändern, trotz aller Unkenrufe.




Die haredische online Newssite "Kikar Shabbat" veröffentlicht heute 10 Unterschiede, die zwischen einem haredischen und einem säkuleren Kind bestehen. Damit soll bewiesen werden, dass das säkulere Schulsystem goische Golems hervorbringt und mehr nicht. Keine Wertevorstellungen mehr, sondern nur noch Computer und Hip Hop Bum Bum.

1. Ein säkuleres Kind verschwende sein Taschegeld für Markenklamotten, Computer, CDs oder Handys. Ein haredische Kind täte Spenden geben oder relig. Bücher kaufen.

2. Schulpausen: Ein säkuleres israelisches Kind kloppt sich auf dem Schulhof. In der Tat nahm die Gewalt an israelischen Schulen drastisch zu und zahlreiche Lehrer kündigen ihre Jobs.
Ein haredisches Kind dagegen spiele mit seinen Klassenkameraden.

3. Ein haredisches Kind bringe seinem Lehrer Respekt entgegen, tauche nicht mit einem Messer in der Schule auf, halte Schabbat und halte mehr Werte und Moral hoch als säkulere Kinder.

Nicht alle Kinder sind gleich und Probleme bestehen auf beiden Seiten. Trotzdem ist es eine Tatsache, dass das säkulere Schulwesen immer weniger Werte vermittelt. Aber nicht nur in der Schule, sondern die Eltern sind mit ihren frechen Kinder überfordert und setzen sie lieber vor die Glotze, um ihre Ruhe zu haben.
Traurig, aber wahr !

Dienstag, April 13, 2010

"Remember Us" - Ein US - Projekt breitet sich aus

B"H

Eine Million Kinder kamen im Holocaust um. Tausende von ihnen waren zum Zeitpunkt ihres Todes noch nicht einmal im Bar Mitzwah Alter (13) und gerade zu ihrer Erinnerungen wurde das Projekt "Remember Us" ins Leben gerufen.

Montag, Februar 08, 2010

Designer Babies



B"H


Vor einigen Jahren sah ich einmal einen Kinofilm, in dem es um "Menschenzüchtung" ging. Ein haargenaues Abbild eines reichen Menschen wurde künstlich erzeugt, damit das Original, falls einmal ernsthaft krank, einen passenden genetischen Organspender hat. Natürlich wussten die zu diesem Zweck erschaffenen Duplikate nichts und fanden erst immer zu spät heraus, worin der eigentliche Sinn ihres Lebens besteht.


Kaum hätte ich mir erträumt, dass diese Vorgehensweise legal existiert, doch da habe ich mich anscheinend etwas geirrt. In den "Torah Tidbits" des Jerusalemer "Israel Center - Orthodox Union" fand ich einen höchst interessanten und zugleich alarmierenden Artikel zum Thema. Verfasst wurde er vom örtlichen "Puah Institute", von dem ich schon einmal berichtete. "Puah" gibt halachische Ratschläge an jüdische Paar, die keine Kinder bekommen können bzw. an jene Frauen, welche Probleme haben, schwanger zu werden. Alles im Einvernehmen mit der jüdischen Religion und der Halacha.

PUAH schreibt:

Im Jahre 2004 wurde das Buch "My Sister's Keeper" in den USA zum Bestseller. Bei dem Buch handelte es sich ursprünglich um einen Science Fiction. Die Hauptprotagonistin des Buches war ein Kind, welches Eltern geboren wurde, die versuchten, ihr leukämiekrankes Erstgeborenes mit Nabelschnurblut zu versorgen und dies dem zweiten Kind entnehmen wollten. Kurz gesagt, dass zweite Kind sollte zur Heilung des Erstgeborenen dienen.


Pre - implantation Genetic Diagnosis (PGD) wird dies in der englischen Fachsprache genannt. Eine deutsche Übersetzung habe ich nicht, doch konnte ich immerhin in Erfahrung bringen, dass das medizinische Verfahren in Deutschland gesetzlich verboten ist. Embryone werden nicht "ausgeschlachtet", um als Ersatzteillager für Verwandte zu dienen. In anderen Ländern, so auch in Israel, ist PGD durchaus erlaubt.


Bei "PGD" handelt es sich um eine medizinische Technologie, bei der ein Kind nur erzeugt wird, um einer anderen Person das Leben zu retten. Dies geschieht z.B. anhand von Organspenden oder Nabelschnurblut.


Das Jerusalemer Shaarei Zedek Hospital feierte vor einiger Zeit das 100. Kind, welches unter den gegebenen Voraussetzungen erschaffen worden ist.


Wie aber schaut es da mit der Ethik, Moral sowie der jüdischen Halacha aus ?


Das PUAH INSTITUTE schreibt hierzu weiter in den "Thora Tidbits":


Bei der zehnten alljährlichen Puah Konferenz der Medizin und Halacha im vergangenen Monat sprach der Oberrabbiner von Ramat Gan, Rabbi Yaakov Ariel, eine Reihe von Themen und Fragen an. Wie sieht das PGD - Verfahren aus der Sichtweise der Mutter / den Eltern und der des ungeborenen Kindes aus ?


Normalerweise bekommen Ehepaare Kinder, um die biblische Mitzwah des P'RU URVU (Seid fruchtbar und mehret Euch) zu erfüllen. Das Ziel des Paares ist dabei, eine Familie zu gründen und in diesem Zusammenhang ist es der Frau erlaubt, sich in eine potentielle Gefahr (die Schwangerschaft) zu begeben. Eine Schwangerschaft birgt stets medizinische Risiken für die Mutter sowohl als auch den Embryo.


Wer jedoch ein Kind erzeugen will, um bestimmte Körperteile des Embyros zu nutzen, um damit eine andere Person zu heilen, der vollbringt die Mitzwah anscheinend nicht. Hierbei wird keine Familie gegründet bzw. es besteht erst gar keine Absicht dazu. Und darf sich die Mutter daher in Gefahr begeben ? Immerhin ist die PGD - Behandlung mit Risiken (Spritzen, Eieinpflanzung, etc.) verbunden. Außerdem kann niemand garantieren, dass der Embryo nur für eine einzige Behandlunsgreihe innerhalb der Familie benutzt wird. Wer kann schon gewährleisten, dass die Ärzte ihm nicht noch weitere Körperteile entnehmen ?


Rabbi Yaakov Ariel hob hervor, dass eine Mitzwah nur dann erfüllt ist, wenn der eigentliche Akt mit Absicht ausgeführt worden sei. In diesem Falle mit der Absicht "Seid fruchtbar und mehret Euch".


Andere Meinungen wie die des Minchat Chinuch, besagen, dass ein Kind zu empfangen, die Schwangerschaft zu durchleben und dann gebären kein Bestandteil der Mitzwah sei. Hier wird darauf hingewiesen, dass die eigentliche Mitzwah in der Existenz des Kindes liegt.


Daraus ergibt sich, dass die Motivation der Eltern ein Kind zu produzieren halachisch gesehen irrelevant ist. Obwohl die Eltern in Sorge um ihr krankes Kind handeln, ist die wahre Mitzwah die weitere Existenz des kranken Kindes.

Kein leicht verdauliches Thema, aber ich finde es sehr interessant. Keineswegs bin ich irgendein Medizinexperte, sondern betrachte wohl eher alles von einem humanen Blickwinkel heraus. Die Halacha spielt sicherlich ebenso eine Rolle und ich versuche die rabbinischen Ansichten zu begreifen. Kurz gesagt, fast jeder Punkt macht einen Sinn und es fällt schwer, eine genaue Position zu beziehen. Vielleicht tut Deutschland ja etwas Positives, indem es diese medizinische Methode verbot.


In der kommenden Woche wird die Artikelreihe in den "Thora Tidbits" fortgesetzt und ich werde darüber berichten ! 



Das Puah Institute zeigte sich sehr hilfsbereit und gab mir auf Nachfrage, u.a., folgende Antwort:


Technically, PGD is done on a fertilized egg. It isn’t even called an embryo yet. They extract cells from the egg and the material is tested for genetic issues to identify what is in the genes. We can tell if it is a boy or a girl.


PGD is done in conjunction with IVF. That is, the eggs and sperm are mixed
outside the body. Any fertilized egg that has a disease (such as tay sachs)
is discarded.


Halachically, until the 40th day the gemara says that a fertilized egg or an embryo is considered to be the equivalent of water. So there is no problem with discarding the undesired eggs AND, if a woman is pregnant and has no interest in having further children, in disposing of frozen eggs.


Links:

Das PUAH INSTITUTE

Interview mit Rabbi Gideon Weitzman vom Puah Institute

Wikipedia on Pre - implantation Genetic Diagnosis (PGD)

Stellen Sie sich vor, ein krankes Kind braucht dringend eine Stammzellspende. Doch den passenden Spender zu finden ist extrem schwierig, die Eltern selbst eignen sich fast nie. Geschwister könnten dagegen helfen, wenn denn ihr Erbgut dem des Kranken in einigen Punkten genug ähnelt. Und jetzt stellen sie sich vor, dass die Eltern dieses Geschwisterkind gezielt durch eine künstliche Befruchtung erzeugen - den perfekte Spender einfach aus einer Reihe Embryonen auswählen. Ein Wunder für die Eltern und das kranke Kind? Oder ein Albraum für die Gesellschaft, weil der jüngere Nachwuchs nicht um seiner selbst willen, sondern zum Spenderzweck gezeugt wird?
Weiter zum STERN - Artikel HIER !

Das PUAH INSTITUTE

B"H

Vor einigen Monaten berichtete ich schon einmal über das "PUAH INSTITUTE". Eine Einrichtung, die kinderlosen jüdischen Ehepaaren mit halachischen Fragen der künstlichen Befruchtung zur Seite steht. Ich möchte dieses Thema gerne fortsetzen, denn ich fand einen höchst interessanten Artikel von PUAH in einem relig. Newsletter. Um Näheres zu erfahren, nahm ich Kontakt zu PUAH auf und warte nun auf Antwort.

Im voraus jedoch eine weitere Beschreibung des Institutes und welchen Service es genau anbietet:


PUAH Institute, established in 1990, has helped thousands of couples suffering from infertility through the process of building a family. Staff members have an extensive breadth of knowledge enabling PUAH Institute to handle everything from complicated medical inquiries to relevant halachic questions. Couples receive the benefit of PUAH Institute’s expertise in a private and compassionate environment conducive to their needs. Professional expertise is also available to the general public through a wide variety of lectures, seminars and training courses. Participants at these sessions include rabbis, physicians, healthcare providers and couples, all of whom share the common goal of raising awareness about reproductive health issues at both the social and medical levels.

Freitag, Januar 08, 2010

Mini im haredischen Beit Yaakov Seminar ?



B"H

Eine der haredischen (ultra - orthodoxen) Mädchenschulen (Seminare) und wohl auch die bekannteste ist das "Beit Yaakov". Dorthin schicken litvische Haredim (Ultra - Orthodoxe) sowie Chassidim aus den Gruppen Gur, Vishnitz und anderen ihre Töchter zum Lernen. Das Beit Yaakov gibt es in Israel genauso wie in London oder New York. Wobei die ausländischen Filialen jedoch um einiges moderner sowie mit gehobener Bildung anzusehen sind. In Israel ist das Bildungsniveau viel weiter unten und die Benimmregeln sind strenger.

Auf dem israelischen Beit Yaakov wird in der Regel in hebräischer und nicht in jiddischer Sprache gelernt. Man trägt blaue Schuluniform und muss auch sonst anständig angezogen sein. Keine Turnschuhe oder ähnlich straßenmässiges, denn sonst schickt einen die Schuldirektorin heim zum Wäschewechseln.





In Israel bestehen Batei Yaakov (Plural von Beit Yaakov) für aschkenazische haredische Mädchen sowie getrennt für sephardische Mädels. Ebenso wird zwischen "fromm von Geburt an" oder "die Eltern wurden im Verlauf des späteren Lebens religiös" getrennt.

Das obere Photo zeigt eine Notiz an die Eltern einer Beit Yaakov Schülerin aus Bnei Brak bei Tel Aviv, dass ihre Tochter heimgeschickt worden ist, denn ihr Rock sei zu kurz. Ein Rock muss eine Mindestlänge von 17 cm zwischen Knie und Fussboden besitzen. Ansonsten sei er für das Beit Yaakov zu unanständig.

Ein Leser meines englischen Blogs fragte mich nach meiner Meinung dazu und die lautet, dass, sobald ich ein Beit Yaakov besuche, ich die Regeln im voraus kenne und mich an sie halten muss. Wenn es mir nicht zusagt, kann ich in eine andere Schule wechseln. Der Wechsel ist aus gesellschaftlichen Gründen nicht immer möglich, denn eine haredische Schule ist nun einmal Standard in der haredischen Gesellschaft. All das aber sit mir vorher sehr wohl bekannt.
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Chassidische Gruppen wie Satmar, Dushinsky, Toldot Aharon, Toldot Avraham Yitzchak oder überhaupt die Mitglieder der antizionistischen Dachorganisation "Edah HaCharedit" senden ihre Töchter auf kein Beit Yaakov, sondern verfügen über ihr eigenes Schulsystem.


Des Weiteren vermischt die chassidische Gruppe Gur ihre Beit Yaakov Mädels keineswegs mit Außenstehenden wie Belz, etc. In Gur werden die Mädchen zu spezifischen Takanot (inneren Gruppenregeln) erzogen und diese gehen niemanden anderen etwas an.

Dienstag, September 29, 2009

Populäre Themen unter jungen Anglo - Juden

B"H

Yom Kippur ist vorüber und ich wünsche allen Lesern ein tolles Neues Jahr 5770 !

Wie schon Jahre zuvor nahm ich auch diesmal aus alter Gewohnheit heraus an einem Programm der AISH HATORAH Yeshiva in der Jerusalemer Altstadt teil. Gesponsort von Jeff Seidel's Jewish Student Information Center sowie vom Heritage House (einem kostenlosen jüdischen Hostel in der Altstadt).

Soweit zur Sponsorenwerbung !:-)

Das Programm selbst wurde von mehreren litvisch - haredischen Rabbinern geleitet und was wohl allen Teilnehmern am besten gefällt, ist die Abwechselung: Nicht "nur" beten, sondern im Obergeschoß des AISH HATORAH "fleischigen" Esssaales werden genauso Vorträge gehalten; von Rabbi Yaakov Marcus (lehrt an dem haredischen Frauenseminar NEVE YERUSHALAIM).

Es versteht sich fast von selbst, dass die Programme zu Rosh HaShana und Yom Kippur weitgehend dazu dienen, jungen Anglo - Juden einen Einblick in das orthodoxe Judentum zu vermitteln und sie mit diversen Vorträgen eventuell in relig. Programme an Yeshivot etc. zu lotsen. Das Wort "Gehirnwäsche" kommt einem dabei fast immer in den Sinn, doch sind diese jungen Leute (meist aus einem Reform - Elternhaus kommend) meiner Ansicht nach sehr wohl in der Lage zwischen der "Wäsche" und der Realität zu unterscheiden. So leicht kann dann doch niemand beeinflusst werden, auch wenn es manchmal so den Anschein erwecken mag.

Am gerade ausgeklungenen Yom Kippur gab es am Sonntag abend nach dem "Kol Nidre" den ersten Vortrag von Rabbi Marcus. "Questions & Answers" - jeder konnte alle möglichen Fragen zum Judentum stellen. Anfangs traute sich niemand der mindestens 30 Anwesenden so recht, doch dann kam die Frage nach der Konversion zum Judentum. Wir alle hatten Fragen anderer Art erwartet, doch diese Frage schient für die jungen Anglos (meistens aus den USA oder Australien) in den 20igern das Eis zu brechen. Nach einer mehr oder weniger heftigen Diskussion kam man danach auf das Thema "Intermarriage - Heirat zwischen einem Juden und einem Nichtjuden" zu sprechen.

Was denn eine "koschere" Konversion zum Judentum sei ?
Natürlich eine Orthodoxe gemäss der Halacha.
Was, wenn ein Konvertit zum Judentum nach dem Giur alle Regeln beiseiteschmeisst und säkular wird ? Ist er dann nach einem orthodoxen Giur noch Jude ?
Die Antwort lautet: JA ! Allerdings muss der Konverit von Vornherein mit der richtigen Ambition, nämlich einer jüdisch - orthodoxen, an die Konversion herangegangen sein !

Warum dürfen Juden lt. der Thora keine Nichtjuden ehelichen ?
Weil Juden und Nichtjuden in dieser Welt unterschiedliche Aufgaben sowie Seelen haben ! Heiratet ein Jude einen Nichtjuden, sind die beiden verschiedenen Seelen nicht in der Lage sich zu vereinigen ! Die Ehe kann glücklich sein, doch vollkommen ist sie nie !
Die jüdische und die nichtjüdische Seele gehen einfach nicht zusammen, selbst, wenn man sich noch so sehr etwas einzureden versucht.

Es war mehr als nur offensichtlich, dass die jungen Anglos von den beiden Themen bewegt werden. Kein Wunder, denn sie haben viele konvertierte Bekannten und brachten dementsprechende Stories hervor. Ebenso werden sie stetig mit der Intermarriage konfrontiert.
Jedenfalls war allen Teilnehmern klar, dass bezogen auf diese beiden Themen, das orthodoxe Judentum noch sehr viel zusätzliche Aufklärungsarbeit zu leisten hat. Das Interesse der jungen Juden ist allemal vorhanden !

Dienstag, September 22, 2009

Don't worry, be Jewish !

B"H

Laut einer aktuellen Umfrage sieht die Mehrheit der israelischen Jugendlichen die jüdische Religion als wichtig. "Religion oder relig. sein ist COOL.

Totgeglaubte leben bekanntlich länger !
Dieses Motto scheint auf die israelische Jugend zutreffen. Bisher wurde sie als weitgehend säkuler und ignorant gesehen, doch anscheinend besannen sich viele Jugendliche eines Besseren. Man trennt wieder milchige und fleischige Speisen und etwas mehr als 70% beabsichtigen am Yom Kippur (kommende Woche Sonntag abend - Montag abend) zu fasten.
Wer hätte das gedacht ? Es gibt also doch viel Positives zu verkünden !

Details liefert ARUTZ 7 !

Mittwoch, Juli 15, 2009

Erneuter Fall von Kindesmissbrauch

B"H

Eine mehrfache Mutter aus Mea Shearim wurde wegen Kindesmissbrauch verhaftet:

http://chassidicstories.blogspot.com/2009/07/frau-aus-mea-shearim-wegen.html

Donnerstag, Juli 02, 2009

Das "PUAH Institute"

Vor wenigen Wochen verfasst ich einen Artikel, den ich nun aufgrund des Kommentares vom PUAH Institute nochmals in den Blog stelle:

B"H

Kinderlose israelische Paare können sich an das Jerusalemer "Machon Puah - Puah Institut" wenden, um sich bezüglich künstlicher Befruchtungen etc. zu informieren. Alles in halachischem Sinne wohlgemerkt.

PUAH INSTITUT

Die nationalrelig. Zeitung "BeSheva" berichtete nach dem Tode des erst kürzlich verstorbenen Rabbiners der Jerusalemer Edah HaCharedit (antizionistische Dachorganisation verschiedener Gruppierungen in Mea Shearim), Rabbi Me'ir Brandsdorfer, dass auch er mit dem Institut in halachischen Fragen zusammenarbeitete.

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Thank you for the posting. Regarding Rav Mordechai Eliyahu, it was at his request that the Puah Institute was founded. He still maintains a high level of involvement with Puah and is consulted on a regular basis. As Miriam noted, at the Puah Institute couples receive free-of-charge counseling, helping them find the right doctor while also following halacha.

We should all be blessed with smachot.
Yosef Sukenik
Public Relations
Puah Institute
Puah on Facebook

Samstag, Juni 13, 2009

Das "Puah Institut" für kinderlose israelische Paare

B"H

Kinderlose israelische Paare können sich an das Jerusalemer "Machon Puah - Puah Institut" wenden, um sich bezüglich künstlicher Befruchtungen etc. zu informieren. Alles in halachischem Sinne wohlgemerkt.

PUAH INSTITUT

Die nationalrelig. Zeitung "BeSheva" berichtete nach dem Tode des erst kürzlich verstorbenen Rabbiners der Jerusalemer Edah HaCharedit (antizionistische Dachorganisation verschiedener Gruppierungen in Mea Shearim), Rabbi Me'ir Brandsdorfer, dass auch er mit dem Institut in halachischen Fragen zusammenarbeitete.

Freitag, Juni 12, 2009

Das Kind einer Leihmutter ist ohne Giur kein Jude

B"H

Die halachische litvisch - haredische Persönlichkeit Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv legte eine neue Halacha fest:


Babies einer Leihmutter sind, wenn die Leihmutter keine halachische Jüdin ist, NICHT jüdisch und müssen einen Giur (Konversion zum Judentum) durchlaufen.

Giur in dem Falle bedeutet "Giur Be'Chumra" - z.B. wird bei der Brit Milah (Beschneidung des Sohnes am achten Tag nach der Geburt) eine spezielle Konversionszeremonie abgehalten. Rein formell, doch immerhin eine halachische Zeremonie. Genauso wird etwas Formelles für eine Tochter abgehalten.

Diese Kinder gelten als Gerim (Konvertiten) und die weiblichen Wesen unter ihnen dürfen später keinen Cohen (Tempelpriester) heiraten. Wie wir aus dem Talmud / der Halacha wissen, ist es Cohanim untersagt, gewisse Frauen (darunter auch Geschiedene) zur Gattin zu nehmen.

Rabbi Eliyashiv reagierte mit der halachischen Entscheidung auf das Bedürfnis vieler kinderlosen israelischer Ehepaare, eine Leihmutter zu suchen. Nicht wenige Paare fahren nach Indien und suchen dort.

Dienstag, Juni 02, 2009

Eine Puppe namens "Rebecca Rubin"


Photo: Jewlicious


B"H

Jüdische Mädchen in den USA bekommen ein neues Spielzeug:
"Rebecca Rubin", die jüdische Puppe.

Die American Girl company, Ein Ableger des Spielzeugherstellers Mattel, produzierte diese historische Puppe, welche eine russische Einwanderin aus dem Jahre 1914 darstellen soll. Weiterhin bietet American Girl company sechs Kinderbücher, die anhand der Rebecca Rubin die Probleme jüdischer Neueinwanderer in die Vereinigten Staaten zu Beginn des 20. Jahrhunderts beleuchten.


Link:

ARUTZ 7