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Montag, November 19, 2012

Impressionen aus Zfat in Nordisrael










Die Synagoge der chassidischen Gruppe Zanz



Und hier das Merkmal der modernen Breslover, die so ganz und gar nichts mit den original Breslovern im ultra - orthodoxen Mea Shearim / Jerusalem gemein haben.



Photos: Miriam Woelke

Donnerstag, November 08, 2012

Bild des Tages


Chassidischer Hut auf dem Regal

Gesehen in Zfat / Nordisrael

Photo: Miriam Woelke

Sonntag, November 04, 2012

Rabbi Samson Raphael Hirsch zur Parashat VAYERA

B"H


In der Altstadt von Zfat / Nordisrael

Photo: Miriam Woelke


"Besser spät als nie", so lautet auch das Motto in dieser Woche. In der vergangenen Woche schaffte ich es zeitlich nicht, eine neue Fassung der Thoralesung am Schabbat zu verfassen. Der Grund liegt ganz einfach darin, dass ich dieser Tage an einer längeren Publikation arbeite und all meine Energie dafür aufwende.

Jetzt aber dennoch einen interessanten Kommentar zur Thoralesung VAYERA vom vergangenen Schabbat. Der Kommentar stammt vom deutschen Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808 – 1888):

Die Thoralesung VAYERA beginnt mit den Worten:

"Vayera elav A – do – nai … - Dann erschien ihm (Avraham) G – tt …"

Rabbi Hirsch stellt hierzu fest ,dass, generell betrachtet, G – tt immer und überall gegenwärtig ist, doch sind wir uns dessen in der Regel oftmals gar nicht bewusst. Nur durch jemandem wie Avraham, dessen ganzer Lebensinhalt auf G – tt ausgerichtet war, wird anderen so richtig klar, wie sehr G – tt eigentlich immer anwesend ist.

Dem einen oder anderen Leser mag dieser Kommentar unwichtig erscheinen, denn all das ist ja reichlich bekannt und wozu nochmal wiederholen ?

Oft ist es so, dass wir so vor uns dahinwuseln und meinen, wir sind einsam und verlassen. Rabbi Hirsch hält uns in diesem kurzen Kommentar jedoch vor Augen, dass dem eigentlich gar nicht so ist. Für Avraham war dies leicht zu erkennen, denn in seinem Leben gab es kaum etwas anderes als G – tt. Wir hingegen sind meistens viel zu sehr mit anderen Dingen bzw. uns selbst beschäftigt und tendieren dazu, das Wesentliche zu übersehen: Nämlich, dass G – ttes Anwesenheit immer und überall zu finden ist.

Donnerstag, Oktober 25, 2012

Photos von der aschkenazischen ARI Synagoge in Zfat

B"H

Nachdem ich vor ein paar Tagen mein kurzes Video in den Blog stellte, hier nun nachfolgend ein paar Photos, die ich am Dienstag dieser Woche in der aschkenazischen ARI (Rabbi Yitzchak Luria, 1534 - 1572) machte. 





Die Sefirot



Die Synagoge von außen. 

Normalerweise sitzt am Eingang jeder berühmten Synagoge in Zfat ein relig. Jude, der entscheidet, welcher Besucher hinein darf und welcher nicht. In der Regel werden Juden hineingelassen, christliche Besuchergruppen wohl eher nicht. 

Vor dem Verlassen wird eine Geldspende zum Erhalt der Synagoge erwartet und, da ich kein Kleingeld dabei hatte, gab ich ein hübsches Sümmchen an die besagte ARI Synagoge. Als ich später in die ABUHAV Synagoge gehen und filme wollte, hatte derselbe Chassid den Standort gewechselt und sass nun in der Abuhav. Da ich nicht nochmal eine hohe Summe spenden wollte, entschied ich mich, die Abuhav nächste Woche nochmals zu besuchen und zu filmen. Und dann werde ich Kleingeld in der Tasche haben.:-)



Die aschkenazische ARI Synagogue von innen.



Der Thoraschrein





Der Hof vor der Synagoge.

Photos: Miriam Woelke

Dienstag, Oktober 23, 2012

Chabad Meshichisten in Zfat / Nordisrael






Die Kleinstadt Zfat ist eine DER Hochburgen, in denen jene Chabadnikim verkehren, die der Meinung sind, dass der letzte und im Juni 1994 verstorbene Rebbe Menachem Mendel Schneerson als wiederkommt. 

Auf den Photos sehen wir die Chabad Meshichisten - Yeshiva in der Ari Street in Zfat / Nordisrael. Ich habe allerdings keine Ahnung, was genau das Flugzeug zu bedeuten hat. Die gelben Schildchen aber sagen: Meshiach - Messias !

Photos: Miriam Woelke

Die aschkenazische ARI Synagoge in Zfat (Safed)



B"H

Zfat (Safed) ist, wie bereits erwähnt, bekannt für seine großen mittelalterlichen Kabbalisten wie Rabbi Moshe Alshich, Rabbi Moshe Cordovero, Rabbi Shlomo HaLevi Alkabetz, Rabbi Yosef Karo und insbesondere dem ARI (Rabbi Yitzchak Luria, 1534 - 1572). 

Bis heute findet Ihr in der Altstadt von Zfat zwei ARI Synagogen: Eine Aschkenazische und eine Sephardische. Ich glaube, der Grund ist, dass es bis heute nicht eindeutig feststeht, ob Rabbi Yitzchak Luria nun aschkenazischer oder sephardischer Jude war. 

Das obige Video nahm ich heute nachmittag in der aschkenazischen Synagoge auf und in der kommenden Woche werde ich den sephardischen Counterpart filmen !

Montag, Oktober 22, 2012

In Zfat (Safed), der Stadt der Kabbalah


















Copyright / Photos: Miriam Woelke
B"H

Im Mittelalter gehörte die Kleinstadt Zfat (Safed) in Nordisrael zu den bekanntesten Orten, an denen die jüdische Kabbalah gelehrt und entwickelt wurde. Hier lebte der große Arizal (Rabbi Yitzchak Luria, 1534 – 1572), welcher der Kabbalah ein fast neues Gesicht gab, indem er seine eigens entwickelte metaphorischen Symbole hinzufügte, ohne die wir heutzutage G – ttes Erschaffungsprozess nicht verstehen würden. Nicht, dass Rabbi Luria uns genauestens beschrieb, was in G – tt vorging und wie genau Er diese Welt erschuf. Vielmehr entwickelte der Kabbalist eine Symbolik, die uns Menschen diverse Vorgehensweisen bei der Welterschaffung beschreibt bzw. zugänglich macht. 

Heutzutage ist Zfat immer noch eine Kleinstadt. Es gibt nur wenige Jobs und jene Juden, die hier neu herziehen, sind nicht selten relig. Juden, die in ihrem Leben nach Spiritualität suchen. Allein damit aber lebt es sich nicht und Zugezogene landen nur allzu schnell auf dem realistischen Boden der Tatsachen. 

Ich komme immer wieder gern hierher und übernachte vorweglich bei Chabad (Lubawitsch). Besonders in Zfat sind die hiesigen Lubawitscher vom Meschichismus geprägt und fast alle meinen, der letzte Rebbe sei der Meschiach. 

Ich miete ein Einzelzimmer bei Chabad und mehr nicht. Klar, muss ich mich an gewisse Spielregeln halten, doch für ein paar Tage ist das okay und zu irgendetwas gezwungen wird man nun auch wieder nicht.

Freitag, Juni 22, 2012

3. Tammuz (Gimmel Tammuz) in Chabad - Lubawitsch

B"H

Die chassidische Gruppe Chabad (Lubawitsch) hat an diesem Schabbat ihren großen Tag. Der 3. Tammuz (Gimmel Tammuz) steht an. Der Tag, an dem der letzte Rebbe Menachem Mendel im Juni 1994 verstarb.

Chabad begeht den Tag festlich, denn die Seele eines Verstorbenen soll auf seinem Todesgedenktag erhoben werden. Eine jüdische Tradition. Ich nehme daher an, dass in den Chabad – Synagogen morgen eine "Meshiach Meal – Se’udat Meshiach" serviert wird. Nicht, weil alle Chabadnikim meinen, der letzte Rebbe komme als Meschiach wieder. Vielmehr bedeutet die "Se’udat Meshiach" in Chabad eine festliche Einleitung der Ankunft des Meschiach und steht somit für ein altes generelles chassidisches Konzept. Nämlich die Zeit des Meschiach näherzubringen. Wobei dies nicht unbedingt etwas mit dem Lubawitscher Rebben zu tun hat.

Diejenigen in Chabad, die in Rebbe Menachem Mendel tatsächlich den Meschiach sehen, sind der Ansicht, dass der Rebbe niemals starb, sondern am Gimmel Tammuz für unsere Augen unsichtbar wurde. Er stieg in höhere Spähren auf, residiert jedoch nach wie vor in seinem Haus am Eastern Parkway 770 in Crown Heights / New York. Wenn die Zeit kommt, wird er sich als Meschiach zurückmelden.

Mehr Infos dazu hier:





Photo: Miriam Woelke

Das Chabad – Haus in Zfat (Safed) in Nordisrael. Die Kleinstadt ist für ihren extrem hohen Anteil an Lubawitscher Chassidim bekannt. Auch dafür, dass die Mehrheit der lokalen Chabadnikim glühende Anhänger der "Rebbe Menachem Mendel ist der Meschiach" - Ideologie sind. 

Kurz gesagt, bei Chabad in Zfat dreht sich alles um den letzten Rebbe und seiner Person als Meschiach.

Dienstag, Juni 19, 2012

Das Geheimnis des Monat Tammuz


Gesehen in Zfat (Safed) / Nordisrael

Photo: Miriam Woelke

B"H

Zuerst began ich, dass Chabad (Lubawitsch) - Buch "Sha’arei Ha’moadim" zu lessen, um einige Insights zum heute abend beginnenden neuen jüdischen Monat TAMMUZ zu liefern. Bei Chabad jedoch geht es mir im Tammuz zu sehr um Meschiach und dessen Zeit. Da einer der vorherigen Chabad - Rebben im Tammuz aus einem russischen Gefängnis entlassen wurde, steht der Tammuz bei Chabad als Monat der beginnenden GE’ULAH (Zeit des Meschiach). Zahlreiche Chabad – Rebben wurden daheim in Russland immer wieder verhaftet, da sie sich gegen die jeweiligen Regierungen stellten. 

Darüber hinaus feiert die chassidische Gruppe an diesem Schabbat den 3. Tammuz (Gimmel Tammuz), welcher den Todestag des letzten Rebben darstellt. Jene Chabadnikim, welche der Meinung sind, der letzte Rebbe Menachem Mendel Schneerson sei der Meschiach, sehen in dem 3. Tammuz nicht den Todestag des Rebben (im Juni 1994), sondern jenen Tag, an dem der Rebbe unsichtbar wurde, sich in höhere spirituelle Spähren begab und wir nicht in der Lage sind, ihn zu sehen. Obwohl der Rebbe körperlich immer noch am Eastern Parkway 770 in Crown Heights / New York lebt und keineswegs starb, müssen wir auf den Moment warten, in welchem er sich als Meschiach offenbart. Soviel vorerst zu Chabad und ich werde im laufe dieser Woche noch mehr zum "Gimmel Tammuz" berichten. 

Die Chabad – Inhalte warfen mir zu viel Meschiach und so wendete ich mich einem meiner chassidischen Lieblingskommentatoren, dem SHEM MI'SHMUEL zu, welcher da einen bemerkenswerten Kommentar zum TAMMUZ liefert.

Zu der Zeit als Adam und Eva (Chava) noch im Paradies weilten und von dem berühmten Apfel aßen, ruinierten sie sozusagen den menschlichen Sinn des Augenlichtes. Das SEHEN wurde in untere Level gezogen und sobald dies geschieht, bedarf es, kabbalistisch betrachtet, eines Tikun (Reparatur). Dies geschieht indem ich meine Sehkraft für etwas Positives benutze. Adam und Eva hingegen schauten gierig auf den Apfel, um ihn dann zu verspeisen. Indem sie den Apfel anschauten, wollten sie ihn haben. Die Gier stieg in ihnen auf und somit setzten sie ihre Sehkraft negativ ein.

Remark: Gemäss talmudischer und kabbalistischer Literatur handelte es sich nicht um einen Apfel, den die beiden ersten Menschen da aßen, sondern entweder um eine andere Frucht oder etwas, von dem wir keine Ahnung haben. Die Thora spricht zumeist in der Symbolsprache und der Apfel steht für etwas ganz anderes. Eine Meinung im Talmud lautet, dass die Beiden betrunken waren, andere behaupten, es handele sich um ein uns unbekanntes Konzept. Tatsache ist, dass niemand weiss, was genau die Beiden taten. Ebenso wenig wissen wir, was ein "Baum des Wissens" ist.

Als Adam und Eva den Apfel (oder was auch immer) anschauten, schlich sich bei ihnen die Gier ein und der Sehsinn wurde in einen tiefen spirituellen Abgrund gezogen.

Die Meraglim (Spione), welche uns in der Thoralesung der vergangenen Woche begegneten, hatte die Aufgabe, diesen Sehsinn wieder in positive Spähren zu bringen bzw. eine Korrektur des Vergehens von Adam und Eva durchzuführen. Aber was taten sie ? Letzten Endes nutzen sie ihr Augenlicht, um hinterher nur Negatives über Israel zu berichten und verpassten damit die Chance des Tikun. Somit liegt es an allen Juden, die Korrektur durchzuführen. Wie ? Indem wir unsere Augen positiv einsetzen.

Rosh Chodesh TAMMUZ - Der Beginn des jüdischen Monat TAMMUZ


 In der Altstadt von Zfat (Safed) / Nordisrael

Photo: Miriam Woelke
B"H

An diesem Dienstag abend, Mittwoch und Donnerstag feiern wir den Beginn des jüdischen Monat Tammuz (Rosh Chodesh TAMMUZ).

Wie ich immer wieder neu erwähne, ist jeder Beginn eines neuen Monats eine neue Chance im Leben etwas zu verändern. Der jüdische Monat Tammuz steht zwar nicht für die positivsten Ereignisse in der Geschichte des Judentums, dennoch sieht ihn die chassidische Gruppe Chabad als den Monat, der das Kommen des Meschiach (die Ge'ulah) einleitet. Für Chabad ist der Tammuz sehr wichtig, wurde doch in diesem Monat der sechste Lubavitcher (Chabad) Rebbe, Rabbi Yosef Yitzchak Schneersohn, im Tammuz des Jahres 1927 aus russischer Haft entlassen. Rebbe Yosef Yitzchak war der Schwiegervater des siebten und letzten Lubavitcher Rebben, Rabbi Menachem Mendel Schneerson, welcher im Juni 1994 (am 3. Tammuz – Gimmel Tammuz) in New York verstarb. Daher kommt auch die unterschiedliche Schreibweise des Familiennamens Schneerso(h)n.

Bekannt ist der Monat Tammuz vor allem für zwei Tragödien in der jüdischen Geschichte. Der ersten Tragödie gedenken wir am 17. Tammuz (in diesem Jahr am Sonntag, dem 8. Juli). Der Tag, an dem Moshe mit dem ersten Paar der Bundestafeln (Luchot) vom Berg Sinai zurückkehrte, er die Israeliten um das Goldene Kalb tanzen sah und die zwei Laden vor Ärger zerschmetterte.

Viele Jahre später zerstörten die Babyloniern am 17. Tammuz die äußere Tempelmauer, was die Zerstörung des 1. Tempels einleitete.

Auf die Bedeutung des 17. Tammuz, der ein Halbfastentag ist, werde ich in einem späteren Beitrag eingehen. Wie schon bekannt, steht laut des kabbalistischen Buches Sefer Yetzirah (Book of Creation) jeder jüdische Monat fuer einen bestimmten hebräischen Buchstaben, einen israelitischen Stamm, einen der menschlichen Sinne, ein Sternzeichen und ein Körperteil.

Der Buchstabe des Tammuz ist das Chet ח , das Sternzeichen ist der Krebs, der Körperteil ist die rechte Hand, der Stamm ist Reuven und der menschliche Sinn ist die Sehkraft. 

Schon Eva und Adam (Chava und Adam) im Paradies setzten ihre Sehkraft für negative Zwecke ein. Sie schauten auf den Apfel und aßen ihn, heisst, sie begehrten ihn mit ihren Augen. Im Monat Tammuz haben wird daher die Aufgabe, den menschlichen Sinn der Sehkraft zu "reparieren", indem wir unsere Sehkraft positiv einsetzen. 

Chodesh Tov – einen guten und gesunden Monat Tammuz an alle Leser !!!

Mittwoch, Mai 23, 2012

Das mittelalterliche Zfat (Safed)

B"H

Wie lebten einst die großen mittelalterlichen Kabbalisten wie Rabbi Yitzchak Luria, Rabbi Moshe Cordovero, Rabbi Moshe Alshich ? Mehrere Male wurde deren Wohnort, die nordisraelische Stadt Zfat, durch Erdbeben zerstört. Ein kleiner Part des mittelalterlichen Zfat existiert noch immer. Hier ein paar Photos, die einen kleinen Eindruck in das Leben von damals geben:












Mittelalterliche Ruinen und die heutigen Reisebusse voller Touristen (siehe rechts oben im Bild)

Photos: Miriam Woelke

Zfat (Safed) by Night

B"H

ZFAT (SAFED) - die einstige so wichtige Stadt der Kabbalah. Im Mittelalter des 16. Jahrhunderts erlebte die kleine Stadt in Galiläa ihre Blütezeit. Rabbi Joseph Karo (Autor des SCHULCHAN ARUCH), Rabbi Shlomo HaLevi Alkabetz (Komponierte den Schabbat Song LECHA DODI), Rabbi Moshe Cordovero (verfasste Kommentar zum kabbalistischen ZOHAR), Rabbi Yitzchak Luria oder Rabbi Moshe Alshich lebten in der Stadt und sind in Zfat begraben. Morgen werde ich auf den berühmten Friedhof der Stadt gehen und ein paar weitere Photos machen. Bis Freitag früh bin ich noch in der Stadt, in der es gerade dunkel wurde. Mit Freunden aus Zfat war ich Essen und machte auf dem Heimweg zur Unterkunft die folgenden Photos:






Rechts im Hintergrund: Blick auf die Berge von Meron. In Meron liegt der talmudische Rabbi Schimon bar Yochai begraben, der ebenso als Autor des ZOHAR gilt.



Die kleine Einkaufsstraße Rehov Yerushalayim (Jerusalem Street)



Das Chabad (Lubawitsch) Center in Rehov Yerushalayim. Zfat ist voller Mitglieder unterschiedlicher chassidischer Gruppen, wobei die Lubawitscher Chassidim wohl in der Mehrheit sein dürften. Chabad in Zfat ist bekannt dafür, dass die Mehrheit der Mitglieder den letzten Lubawitscher Rebben als den Meschiach betrachtet. Die Zfat – Meschichisten gelten als fanatisch und einmal fuhren einige von ihnen nach Crown Heights (New York) zum Haus des verstorbenen Rebbe Menachem Mendel Schneerson und prügelten auf all jene Chabadnikkim ein, die sich ihnen in den Weg stellten und keine Meschichisten waren. Ein trauriger Part in der Chabad – Historie.

Photo: Miriam Woelke

Sonntag, Dezember 11, 2011

"HaSodot - The Secrets"

B"H 

Durch Zufall stiess ich auf Youtube auf den unten folgenden israelischen Spielfilm. Bisher sah ich lediglich drei der insgesamt sechzehn Teile. 

Worum geht es in dem Film ? 

The Secrets (Ha-Sodot) (הסודוח) Avi Nesher takes us inside an all-female Orthodox Jewish seminary (midrasha) in the spiritually infused ancient town of Safed — birthplace of Kabbalah. Naomi is a passionately devoted student of the religious texts. Her mother has just died, and she postpones her marriage to a humorless Rabbinical student who responds like an automaton. She and a fellow student befriend and try to save a dying woman named Anouk (Fanny Ardant) by bringing her back to G–d before she dies. The two students begin a complex relationship, including the steamiest backrubs I've seen in a long time. The performances were spot-on emotionally, and the story does draw in even those in the audience (certainly including your reviewer). The insight into Orthodox theology, and especially its treatment of women as incapable of full religious understanding and participation, not to mention condemning lesbianism without thinking it important enough to mention even once in the Torah. I couldn't help thinking, though, that the struggle the women of the seminary undertake to pry Orthodox Judaism from its misogynist roots, is inescapably futile. The theology is so rigid and dogmatic that it seems to an outsider to be irredeemable — there is no way for Orthodox Judaism to be both Orthodox and modern, even in the very loose sense of the last millennium. It is a testament to faith that these women hold unswervingly to their own beliefs in the face of all obstacles, but certainly in this case I would say that unquestioned blind faith is not a good thing. Recommended for general audiences, highly recommended for those especially interested in the subject matter. 

See QUEERFILM 

Leider hat der Film keine englischen Untertitel und ist nur in hebräischer Sprache !


Mittwoch, August 17, 2011

Aussicht von Zfat (Safed) / Nordisrael


Photo: Miriam Woelke

Montag, August 15, 2011

15. - 17. August 2011: KLEZMER Festival im nordisraelischen Zfat (Safed)

B"H


Wie in jedem Jahr, findet derzeit im nordisraelischen Zfat (Safed) das KLEZMER Festival statt.

Freitag, März 04, 2011

Schabbat Schalom


Die SEFIROT in der aschkenazischen "ARI" (Kabbalist Rabbi Yitzchak Luria, 1534 - 1572) Synagoge in Zfat (Safed).

Photo: Miriam Woelke

B"H

"Schabbat Schalom" an alle Leser !

Donnerstag, Januar 20, 2011

Tu be’Shevat Gefühle in Zfat / Nordisrael


 Dieses Photo drückt weniger das heute heutige Tu be’Shevat Gefühl aus.
Es handelt sich vielmehr hier um ein Chabad House in der Altstadt von Zfat.
Da ein jeder die gelbe Meschiach – Flagge wahrnimmt, wird klar,
dass dieses Gebäude von jenen Chabadnikim, die den letzten Rebben als Meschiach betrachten, bewohnt wird.:-)







Das traditionelle Tu be'Shevat Essen:
Alles vom Baum

Copyright / Photos:
Miriam Woelke

Donnerstag, Januar 13, 2011

Die Midrasch Rabbah & Parashat Beshalach


In Zfat / Nordisrael:
Eine Beit Midrasch (Lernhaus) und Mikweh (Ritualbad).



Eine Synagoge in Zfat. 
Vielfach wird die blaue Frabe benutzt, um böse Geister fernzuhalten.

Photos: Miriam Woelke

B”H

In der Midrasch Rabbah (Parashat Beshalach) fand ich eine interessante Aussage, die ich an dieser Stelle kurz ausführen möchte. Wer hätte gedacht, dass eine kurze symbolische Erzählung eine solch bedeutende Botschaft besitzt. 

Ein Mann reitet auf einem Esel und urplötzlich sieht er ein Kind in der Gasse. Der Reiter muss sofort reagieren, denn der Esel überrennt sonst das Kind. Blitzschnell reisst er den Esel zur Seite und somit bleibt das Kind unverletzt. Alles ging nochmal gut und die Leute beginnen, den Esel zu loben. Der eigentliche Held jedoch war der Reiter, der so schnell reagiert hatte.

Die Midrasch bezieht diese kleine Erzählung auf eine andere Begebenheit, doch ich sah darin etwas Alltägliches. Wie oft geschieht es, dass wir andere Leute loben, wenn etwas geschah. Die Polizei, die Armee, den hilfsbereiten Nachbarn oder sonstige Mitmenschen. Was wir verpassen ist, den wahren Verursacher der guten taten zu sehen. Wenn G – tt nicht die Welt regieren und die Menschen zu ihrem veranlassen würde, könnte vieles ganz anders aussehen. Wo wären wir, wenn G – tt sich nicht einmischen würde und andere Menschen dazu bringt, dieses oder jenes zu tun ?

Wir mögen anderen Menschen oder Organisationen für ihre Hilfe danken, aber der wahre Verursacher von allem ist G – tt.