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Mittwoch, November 02, 2011

Das private Reisepäckchen nach Israel


Jerusalem, Stadtteil Nachlaot

Photo: Miriam Woelke

B"H

Jeder, der nach Israel kommt, egal ob Tourist oder jüdischer Neueinwanderer, bringt gewöhnlich sein eigenes privates Lebenspäckchen mit. Viele wollen einfach nur ihrem vorherigen Leben entkommen und meinen, in Israel gelänge ihnen alles viel besser. Touristen wachen dann meistens recht unsanft auf, wenn ihr Visum nicht verlängert wird und / oder ihnen ganz einfach das Geld ausgeht. Israel ist teuer und derlei hohe Preise haben die meisten gar nicht erwartet.

Selbst dann, wenn Leute meinen, an einem anderen Ort stehen die Chancen besser, gilt das Motto: "Wer es daheim nicht schafft, der tut dies zumeist in der Fremde ebenso wenig".

Neueinwanderer verzweifeln leicht an der hiesigen Bürokratie, obwohl diese in Deutschland auch nicht viel weniger ist. Ein anderes Land, eine völlig andere Mentalität, eine neue Sprache, die es zu erlernen gilt. Nicht wenige sind enttäuscht, denn sie hatten sich eigentlich etwas anderes versprochen. Israel ist ein Einwanderungsland für Juden und somit setzt sich ein Großteil der Bevölkerung aus Neueinwanderern zusammen. Demnach ist man als Neueinwanderer gewiss nichts Exotisches, sondern eher Massenware.

Israel ist kein Land, welches einen sein altes Leben vergessen lässt und allgemein gesagt: Probleme lassen sich nicht einfach abschütteln. Selbst in einem fernen Land werden meine vorherigen Gedanken und Sorgen immer bei mir sein.

Montag, Mai 30, 2011

Wie christliche Missionare versuchen Israel einzunehmen





B”H

Die israelische Anti – Missions Website "Jewish Israel" veröffentlichte die aktuellen Zahlen bezüglich christlicher Missionsaktivitäten in Israel:

The current figures being thrown around by numerous Jewish, Christian, and US government sources are an estimated 20,000 "Jewish believers in jesus" and 150 congregations throughout Israel.

Außerdem nannte "Jewish Israel" seinen Lesern eine messianisch - christliche Site, welche ihre Jugend dazu aufruft, an einem Israel Trip im Juni 2011 teilzunehmen. Ich ging noch einen kleinen Schritt weiter und schaute mich einmal auf der Hauptseite dieser Site um. Gefunden habe ich dabei den Veranstaltungsplan einer früheren Israelreise im vergangenen Oktober.

Mir persönlich ist es egal, wohin die Missionare reisen; und wenn es die Hölle sein sollte. Nichtsdestotrotz liefert uns der Reiseplan vom Oktober 2010 erstaunliche Details: Demnach übernachteten die götzendienerischen Messianics im Kibbutzim Ramat Rachel (Jerusalem) sowie im Kibbutz En Gev (am See Genezareth / Kinneret). Kibbutz Ramat Rachel ist schon seit geraumer Zeit dafür bekannt, seine Gästehäuser und Vortragsräume an missionarische Christen zu vermieten.

Ferner kündigt die Missionssite professionelle Tour Guides an, welche ebenso für das israelische Freiwilligen – Armee – Programm SAR EL tätig sein sollen. Da frage ich mich doch, ob die Guides wussten, für wen sie bei den Missionarstours arbeiteten bzw. ob SAR EL über die zwielichtigen Nebenfunktionen ihrer Reiseleiter informiert ist.

Normalerweise publiziere ich auf meinen Sites keine Links zu christlichen Missionssites, doch wer einen Beweise zu den Informationen benötigt, der klicke HIER

Hier ist ein zweiter Beweis wie rücksichtslos christliche Missionare in Israel vorgehen:

"There are people who suffer from depression and insecurity. We treat them, and gently bring them to Christianity… Dear donors, we can ease the distress and lead people to Christianity."

This astounding confession, signed by two missionaries who operate in Israel, Sonya and Charles Reichenbrach, comes from an internal memo of the "Rea-Israel" cult that was sent to donors in Switzerland.

It was obtained by Yad L'Achim and is further proof that missionaries prey on the weakest sectors of society, taking advantage of distress to bring Jews to Christianity.

Die ganze Story auf YAD LE'ACHIM und in einem meiner vorherigen Artikel !

Montag, Mai 04, 2009

Klagemauer bleibt während Papstbesuch offen

B"H

Israel gab offiziell bekannt, dass die Klagemauer (Kotel) während des Papstbesucher für sämtliche Besucher zugänglich bleibt und nicht wegen einer Person, dem Papst, abgeriegelt wird.


Ist in Israel alles andere als beliebt: Papst Benedikt aus der Hitlerjugend.


Von jüdischer Seite (incl. der Rabbiner der Klagemauer Shmuel Rabinovitch) her hatte es massive Proteste gegeben, einem Nichtjuden (dem Papst) das Gebet unterhalb des Tempelberges zu erlauben während Juden draußen vor bleiben sollen.

Nun soll es also amtlich sein:
Der Papst bekommt keinerlei Sonderrechte bei seinem Kotelbesuch am 12. Mai.

Link:

Arutz 7

Samstag, Januar 10, 2009

"Wohl Jude, oder was ?"

B"H

Aus aller Herren Länder kommen Touristen nach Israel und grundsätzlich hört sich das alles sehr positiv an. Der Tourismus bringt die israelische Wirtschaft in Schwung und nicht wenige Einheimische verdienen daran. Aber, wir sind alle nur Menschen mit Stärken und Schwächen, und niemand erfreut sich halt der uneingeschränkten Perfektheit. Kein Israeli und kein Tourist.

Viele Touristen kommen mit ihrem eigenen privaten Sorgenpaket auf dem Buckel in unser Land und nicht wenige davon hegen antijüdische Ressentiments. Dennoch machen sie sich auf den Weg nach Israel, um hier den Palästinensern ihre Solidarität zu bekunden. Ganz gewiß ist nicht ein jeder Israeltourist ein Freund des jüdischen Volkes, sondern eher das genaue Gegenteil.

Meine Beobachtungen betreffen jedoch zwei Gruppierungen. Die Pali - freundlichen Touristen sowie all jene, die als ganz "normale" unparteiische Touristen einfliegen. In dem Moment, in dem sich ein jüdischer Israeli ihnen gegenüber nicht einwandfrei verhält, geht beim Touristen unverzüglich die antisemitische Schublade auf.
Will ein israelischer Ladeninhaber mal wieder einen Reibach machen und Touristen übers Ohr hauen oder ist der Hotelmanager bzw. sonstiges Personal unfreundlich, dann heißt es nicht selten, dass wir selber schuld sind, am weltweiten Antisemitismus. Flugs werden wir dann wieder daran erinnert, dass wir Juden sind.

Einmal hörte ich in einem christl. - arab. Internet Cafe amerikanische Touristen über die Juden hetzen. Das sei ja alles bei denen total teuer und die wollen einen nur über den Tisch ziehen. Juden halt !
Der Araber freute sich und begann gleich mit den typischen Politparolen. Hinterher jedoch zog er die Amerikaner hinterrücks genauso über den Tisch.

Andere Touristen wiederum sagen Israelis auf den Kopf zu, dass sie unfreundlich seien. Und eben aus dem Grund seien sie ja auch Juden. "Unfreundlich und hinter dem Geld des armen Touristen her steht zwangsläufig für die Juden".

Ich wundere mich nur, ob diese Touristen diese Meinung auch vertreten würden, wenn es sich um Katholiken oder Protestanten handeln täte.