Mittwoch, April 25, 2012
Feierlichkeiten zur israelischen Unabhängigkeit in der Hurva - Synagoge
Sonntag, Februar 05, 2012
Nationalreligiös - Dati Le'umi

Mancher Leser wird, sobald er sich mit dem Judentum beschäftigt, sofort mit einem manchmal komplizierten Wortschatz überfallen. Da gibt es nicht nur DIE JUDEN oder reform, konservativ, progressiv oder orthodox, nein, da fallen Wörter wie haredi (ultra - orthodox), nationalreligiös, chassidisch ... Wer soll da durchsteigen und das alles noch auseinanderhalten können.
Einem Außenstehenden dies alles so Ex und Hopp zu erklären fällt nicht leicht und deswegen ziehe ich fast immer Fallbeispiele vor. In Mea Shearim (einer der ultra - orthod. Stadtteile Jerusalem) wird mir vielfach gesagt, dass die zionistischen Nationalreligiösen weniger religiös seien. Eben mit Kipa auf dem Kopf, aber die Kleidung sei ja wie bei Nichtjuden. Neulich dann sagte mir eine Neureligiöse, dass sie vor ihrem haredischen Leben bei den Nationalreligiösen gewesen sei und die seien ja nicht besser als die Säkuleren. Sie sei nämlich durch die Nationalreligiösen erst zum Säkulerismus gekommen.
Aus relig. zionistischer Sicht darf Israel überall besiedelt werden.
Nationalrelig. sind zionistisch veranlagt und gehen zur Armee (die Frauen verrichten einen Sozialdienst genannt "Scherut Le'umit"). Im Ausland kennt man sie oftmals nur als rebellische rechtsradikale Siedler, doch steckt hinter dem gesamten Movement viel mehr. "Liebe zu Israel" und der relig. Zionismus, meist vorangetrieben vom ersten aschkenazischen israel. Oberrabbiner, Rabbi Kook (Kuk). Nicht, dass Rabbi Kook der große Zionist war, doch stellte er sich auch nicht gegen die Bewegung.
Auch bei den Nationalreligiösen gibt es unterschiedliche Strömungen, welche da von "total modern" bis hin zu "erzkonservativ" reichen. Manche meinen dies an der Größe der Kipa des Mannes zu erkennen. Eine besondere Richtung sind die "Chardalnikkim", die da die sogenannten Haredim unter den Nationalrelig. bilden.
Eines sei gesagt: Sicher gibt es zwischen ihnen und den Haredim Mentalitätsunterschiede. Keine Glaubensunterschiede, sondern der Alltag schaut etwas anders aus und besteht nicht "nur" aus dem Thorastudium. Normalerweise senden die Nationalrelig. ihre Kinder auf die hauseigenen "Noam - Schulen", welche später zum Besuch einer Uni berechtigen. Bei haredischen Schulen ist dies nicht der Fall, denn der Lernstoff ist weniger weltlich und ganz auf die haredische Gesellschaft ausgerichtet.
Zu sagen, dass der oder die weniger religiös ist, weil man sich ja so oder so anzieht ... Seit meiner Zeit in Tel Aviv habe ich ganz unterschiedliche Leute kennen gelernt und oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass Haredim nicht immer Haredim sind, nur weil sie äußerlich so ausschauen. Säkulere sind nicht nur Ignoranten und Nationalrelig. bilden ebenso keine Ausnahme. Wir sind alle nur Menschen und vor allem unter Juden sollte man "leben und leben lassen", selbst dann, wenn ich hier so manche Kritik an verschiedenen orthodoxen Ausrichtungen übe.
Trotzdem muss ich sagen, dass die nationalrelig. vom Chassidismus oder haredischen Angelegenheiten seltener eine Ahnung haben.:-)
Photo: Yeshiva World
Montag, Oktober 31, 2011
Religiöse Aussteiger und ihre Rückkehr zur Religion
Haredim fällt es beim ersten Kennenlernen schwer, mich einzuordnen, denn wie kann es sein, dass jemand, der säkuler aussieht, die haredische Gesellschaft kennt, ihre Sprache spricht und noch dazu Rabbiner, Thora, Halacha und den Talmud kennt ?
Der talmudische Rabbi Akivah fand seinen Weg erst im Alter von 40 Jahren. Ich bin mittlerweile etwas älter, doch die Hoffnung nach einem Weg habe ich noch lange nicht aufgegeben ...
Montag, Oktober 03, 2011
Yaakov Katz an die Diaspora - Juden
Montag, Juli 04, 2011
Die Bewohner von Tel Aviv sind säkuler, links und essen Schweinefleisch !
Jedenfalls brachte mich der stereotype Ausdruck "Tel Aviv - like" in Rage.
Donnerstag, Juni 02, 2011
Jerusalem feiert seinen YOM YERUSHALAIM
Zurecht mag man sich fragen, was passiert wäre, hätte Moshe Dayan Mut bewiesen und die Araber vom Tempelberg geschmissen. Sehe unser Land heute anders aus ?
Trotz aller Vorsätze kommt es mir dennoch so vor als habe Jerusalem seine Teilung niemals richtig überwunden geschweige denn aufgegeben.
Dienstag, Februar 01, 2011
Rabbi Joseph Zvi Rimon: Halachot (Gesetze) für religiöse israelische Soldaten
Sonntag, September 05, 2010
Vorsicht Mission ! - Der christliche Missionar als Feind !
Am vergangenen Freitag abend (Erev Schabbat) machte ich mich mit einer Freundin nach Monaten der Abstinenz wieder einmal zu einem Schabbatot bei Rabbi Mordechai Machlis auf. Wie ca. 70 Gäste auch, warteten wir geduldig vor der Machlis - Tür, doch schon vorher kam in uns ein mulmiges Gefühl auf: Eine Reisegruppe junger deutscher (zweifelsohne) Christen strömte samt Reiseleiter heran. Obwohl sie aussahen, wie eine Kirchentagsgruppe wurde verkündet, nur zwei unter ihnen seien Nichtjuden.
Ich frage mich wie tief man sinken kann, sich bei einem Schabbatessen in Jerusalem als
Sind die Leute noch normal oder steckt da eher Dummheit dahinter ? Ferner werden solche Ausreden / Lügen vorlieblich von christlichen Missionaren gewählt, denn man will dabei sein bei der
Ich beschuldige die am letzten Freitag abend angerauschten Deutschen nicht der Judenmission, sondern der dreisten Lüge ! Mit besagten Leuten wollten wir nicht unbedingt unseren Schabbat verbringen, denn die Philosemitenblicke verderben einem das Essen.
Fazit: Wir gingen heim und machten dort Kiddusch bzw. assen unser Schabbatessen.
Mir tut Rabbi Machlis leid, der von nichtjüdischen Lügnern aufs Korn genommen wird.
Szenenwechsel:
Am Dienstag in einer Woche findet abends im Jerusalemer Kongresszentrum "Binyane'i HaUma" ein Anti - Missionskongress des nationalreligiösen Movements statt. Unter anderem sprechen dort Rabbi Shlomo Aviner, Rabbi Yehudah Deri sowie der Oberrabbiner von Kiryat Shemona, Rabbi Zephania Drori. Mitwirken tut ebenso der Vorsitzende und Gründer der israelischen Antimissions - Organisation "YAD LE'ACHIM", Rabbi Dov Lipshitz.
Das Thema des Kongresses lautet: "Ob die Nationalreligiösen Spendengelder von christlichen Vereinigungen annehmen sollen ?"
Seit einiger Zeit findet innerhalb der nationalrelig. Bewegung ein Aufruhr statt. Gerne nahm man bisher Gelder von Christen an und merkt allmählich, dass die knallharte Judenmission dahintersteht. Die Christen fordern ihren Spendentribut, denn so hatten sie sich den Zugang in die juedische Gesellschaft vorgestellt, in welcher es für sie gilt, die Juden zum falschen Meschiach J. zu bekehren.
Ich werde mich am 6. Tishrei auf zum Kongress machen und darüber berichten !
Kongress ? Warum gerade jetzt ?
Wieder einmal steht beim Ende September stattfindenden jüdischen Sukkot (Laubhüttenfest) der "traditionelle" Marsch der Christen durch die Jerusalemer Innenstadt statt. Organisiert von der missionierenden Christlichen Botschaft Jerusalems, finanziert von christlichen Missionsvereinigungen und unterstützt von fanatischen Christen aus aller Welt. Man kommt nach Jerusalem und zieht mit Pro - Israel - Plakaten durch die Innenstadt. Zu Tausenden fallen die Christen momentan ein, denn von den jüdischen Feiertagen wollen sie auch nocht etwas mitbekommen. Da muss man hin, da will man penetrant dabei sein, da will man mitmischen, sich breitmachen und umsonst vollfressen.
Penetranter und primitiver geht es kaum mehr. Da verteilt man Flugblätter an jüdische Kinder, gibt Süsses aus mit kleinen Missionsbildchen in den Kartoffelchips, scheut sich jedoch nicht, sich gleichzeitig bei jüdischen Organisationen den Bauch vollzuschlagen.
Der Marsch missionierender Christen durch unsere Stadt ist nichts weiter als eine Schande und muss boykottiert werden ! Jeder Christ, der an dem Marsch teilnimmt, hat nur eines im Sinn: Die JUDENMISSION ! Soweit mit bekannt ist, findet die Christenparade am 28. September statt und ich werde Photos der Missionare machen und diese in die Blogs stellen !
Sonntag, Juli 18, 2010
Sonntag, April 25, 2010
"Nationalreligiös : Haredi" - Ein Wechselbad der Gefühle
Dienstag, März 30, 2010
Anti - Missionskongress
Auf dem zwischen 10.00 Uhr morgens bis 17.00 Uhr nachmittags stattfindenden Kongress werden, u.a., die Rabbiner Shlomo Aviner (Oberrabbiner von Beit El sowie Leiter der Yeshivat "Ateret Cohanim") wie Rabbi Zephania Drori (Leiter der nationalrelig. Hesder Yeshiva von Kiryat Shemona) sprechen.
Montag, Januar 18, 2010
SRUGIM - סרוגים
Donnerstag, Oktober 22, 2009
Keine Gelder von Christen
In so manchen Gemeinden Israels ist ein wahrer Boom ausgebrochen:
Da nehmen orthodoxe Juden Spendengelder von Christengruppen incl. jener Gruppen, welche die Judenmissionierung als ihr Hauptziel ansehen (z.B. die Evangelikalen), entgegen.
Ob nationalreligiös oder oftmals haredi, relig. Juden nehmen die Gelder, ohne zu Erkennen, welche Ziele diverse Christen damit verfolgen könnten. Nicht alle Christen führen Böses im Schilde, doch ist meist nicht genau zu erkennen, was genau dahinter steht. Spenden christliche Gruppen Geld, weil sie Israel tatsächlich helfen wollen oder steht nicht doch insgeheim die Mission dahinter ? Ist alle pure Freundschaft oder ein abgekartertes Spiel, um sich so einen Eintritt in die jüdische Gesellschaft zu erkaufen / erschleichen ?
Wer sich genauer umschaut, der wird feststellen, dass der israelisch - nationalrelig. Nachrichtensender ARUTZ 7 beträchtliche Geldsummen aus christlichen Quellen erhält. Genauso wie nationalrelig. Siedlungen oder nationalrelig. sogenannte "modern - Orthodox" Gemeinden / Synagogen in Jerusalem oder anderswo im Land. Man macht halt auf "Liberalität" und "tolle Gemeinsamkeiten bzw. Offenheit".
Ich sprach mit mehreren relig. Juden, welche sich nichts dabei denken, derlei christliche Spenden anzunehmen. "Sollen sie nur geben. Kann uns doch egal sein. Missionieren lassen wir uns nicht !" so die Antwort auf meine Frage, ob es nicht stört, die Spenden aus christlichen Quellen zu wissen.
Nichtsdestotrotz, es könnte eine christliche Agenda dahinter stehen wie "Wenn wir schon Geld geben, sollen uns die Juden gefälligst in ihre Institutionen einlassen !"
Das litvish - haredisch spirituelle Oberhaupt Israels, Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv, sprach jetzt ein Verbot aus: Spenden aus den Händen des
"Leute, welche Spenden aus dieser Quelle annehmen, helfen dem Götzendienst und christlichen Missionaren", so Rabbi Eliyashiv.
Es wurde höchste Zeit, dass Rabbi Eliyashiv einmal ein Statement diesbezüglich abgibt, auch wenn es vielen Nationalreligiösen gegen den Strich geht. Anscheinend streichen sie lieber Gelder von Christen ein und beteiligen sich dann hinterher gemeinsamen mit den Spendern an der Hetze gegen die Haredim (Haredi Bashing).
Link:
Wer ist
Dienstag, September 22, 2009
Der Kampf um den Level
Sonntag, Juni 28, 2009
Rabbi Shlomo Riskin will G - tt "wiedererwecken" !
Wenn es im Judentum nicht so klappt, dann macht man zumindest bei christlichen Missionaren Furore. So jedenfalls denkt und handelt wieder einmal (oder immer noch) der nationalreligiöse Oberrabbiner der Siedlung Efrat (nahe Jerusalem), Rabbi Shlomo Riskin.
Die israelische Antimissionssite "Jewish Israel" zeigt pikante Einzelheiten, die uns nachdenklich stimmen sollten:
http://www.jewishisrael.com/profiles/blogs/rabbi-riskin-takenin-or
Die übertriebene Ökumene des Rabbi Riskin ist nicht neu und seit Jahren macht er von sich reden, wie sehr er denn zu den Evangelikalen Christen steht.
Dienstag, Juni 23, 2009
Spannungen
Das israelische Online Magazin YNET berichtet von neuen Drohungen gegenüber Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat.
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3735669,00.html
Zum säkuleren Barkat gibt es viel zu sagen; unter anderem, dass er im letzten November nur zum Bürgermeister gekrönt wurde, weil Israels größte chassidische Gruppe, die Gerrer (Gur) Chassidim, sich gegen den haredischen Gegenkandidaten Porush aussprachen und aus Trotz Nir Barkat wählten. Nicht nur Gur, sondern ebenso befahl der Belzer Rebbe seinen Chassidim für Barkat zu stimmen. Im gegenseitigen Einvernehmen mit Gur.
Kurz gesagt, es lief einen Gerre Fehde gegen den ultra - orthodoxen Gegenkandidaten Me'ir Porush, denn diesen betrachtet der Gerrer Rebbe als persönlichen Feind.
So kam ein säkulerer Bürgermeister nach dem relig. Uri Lupolianski und Gur erhoffte sich folglich einigen Einfluss. Schließlich war ja Barkat nun irgendwie verpflichtet. Doch Pustekuchen ! Nir Barkat macht, was er will und die antizionistische Dachorganisation "Edah HaCharedit" aus Mea Shearim lacht sich über Gur und Belz ins Fäustchen.
Immer noch ziehen die Demos um Barkats Freigabe des städtischen Parkhauses am Schabbat ihre Kreise und an diesem Schabbat wird es, allem Anschein nach, wieder knallen (zwischen der Edah und der "zionistischen" Polizei). Die Gay Parade steht am Donnerstag an und auch da werden Ausschreitungen auf haredischer Seite erwartet.
Und nun steht Nir Barkat auch schon neuer Ärger ins Haus. Erneut mit Gur, Belz und weiteren Mitgliedergruppen der in der Knesset vertretenen haredischen Partei "Yahadut HaTorah".
Worum geht es jetzt wieder ?
Am Sonntag gab Nir Barkat von sich, dass er sich einen ZIONISTISCHEN Oberrabbiner für Jerusalem wünsche. Im Klartext: Einen nationalrelig. Rabbiner und keinen haredischen !
Daraufhin drohten Mitglieder der Yahadut Hatorah dem Bürgermeister. Sollte es einen zionistischen Oberrabbiner Jerusalems geben, werden die Haredim folglich dessen halachische Beschlüsse boykottieren. Auch wird das Kaschrutzertifikat (Hechscher) eines solchen Rabbis nicht anerkannt werden.
All diese Forderungen und Themen haben eine unendlich lange Vorgeschichte und es ist keineswegs einfach, dies an dieser Stelle alles darzulegen. Deswegen sollte jeder, der weitere Fragen hat, diese stellen !
Bisher war mir absolut unbekannt, dass ein "städtisches Rabbinat" den Jerusalemer Oberrabbiner zu ernennen plant und nicht das allgemeine Oberrabbinat, welches mehrheitlich im Besitz der Haredim ist. Demnach besitzt Nir Barkat Entscheidungsgewalt.
Zweitens sei zu beachten, dass hier die "Yahadut HaTorah" droht und keineswegs jene chassidischen sowie litvishe - haredischen Gruppen, welche sich zu den Mitgliedern der Edah HaCharedit zählen. Haredi bedeutet nicht immer gleich Haredi und es ist bestimmt nicht leicht, alle Unterschiede auf einmal zu erfassen !
Die Mitgliedergruppen der Edah HaCharedit aus Mea Shearim (Satmar, Toldot Aharon, Dushinsky, Toldot Avraham Yitzchak, Teile Breslov, diverse litvish - haredische Gruppierungen, Chassidut Spinka und weitere) betrachten die Yahadut HaTorah mit Gur, Belz, Vishnitz sowie litvishen Haredim als "zionistisch" denn sie sind in der "zionistischen" Knesset des "Zionistenstaates" vertreten. Andererseits sind weder Gur noch Belz noch Vishnitz noch etc. zionistisch !!!
Wie das ?
Die Gruppierungen der Yahadut HaTorah sind keine Zionisten, doch glauben sie daran, den weltlichen Staat Israel in einem positiven relig. Sinne zu beeinflussen. Deswegen sitzen sie in der Knesset (mit 5 Sitzen).
Die Edah hingegen erkannte noch nie etwas an und stellte schon im Jahre 1921 ihre ersten eigenen Oberrabbiner, Rabbi Yosef Chaim Sonnenfeld, auf. Im Gegensatz zum damaligen Oberrabbinats des Britischen Mandats (Palästina), Rabbi Avraham Yitzchak haCohen Kook (ausgesprochen: Kuk). Bis heute erkennt die Edah die Kaschrut (Koscherzertifikate) des Oberrabbinates nicht an. Man ißt auch nichts von Belz, was wiederum einschlägige politische Gründe hat. Aus Rache ißt Belz auch nichts von der Edah !
Die Edah arbeitet nur auf einem Gebiet mit dem "zionistischen" Rabbanut (Oberrabbinat) zusammen und das ist im Bereich der Ausstellung von Geburts - sowie Heiratsurkunden. Hier kommt die Edah nicht um eine Zusammenarbeit herum, denn das Rabbanut besitzt die gesetzliche Oberhohheit.
Und nun kommt Nir Barkat mit seinem eigenen städtischen Rabbinat ins Spiel. Die Yahadut HaTorah droht halachische Beschlüsse eines eventuellen zionistischen Oberrabbiners zu boykottieren. Die Edah kümmert das alles nicht, denn sie leben eh ihr eigenes Leben.
Mir drängt sich allerdings die Frage auf, wieso Jerusalem einen Oberrabbiner braucht. Ohne ihn sind doch bisher alle gut gefahren. Wozu also das Geplänkel ? Und die Haredim halten sich sowie nicht an einen haredischen Oberrabbiner, da sie ja ihren eigenen Rebben haben. Und die Edah zieht ihr eigenes Ding ab.
Können die Leser noch folgen oder sind sie im Wust der Politlandschaft bzw. der Intrigen untergegangen ? Falls jemand nicht mehr nachkommt - keine Sorge, denn die wenigstens Israelis sind in der Lage, durch das Chaos noch durchzusteigen.
Sonntag, Mai 31, 2009
Hachnasat Sefer Thora in MERCAZ HARAV
Mercaz Harav in JerusalemB"H
Die nationalrelig. Yeshiva (religiöse Schule) MERCAZ HARAV im Jerusalemer Stadtteil Kiryat Moshe feiert an diesem Dienstag die Einweihung einer neuen Thorarolle (Hachnasat Sefer Thora).
Offiziell findet das Event am Dienstag (2. Juni 2009 / 10. Sivan 5769) zu Ehren des verstorbenen einstigen aschkenazischen Oberrabbiners sowie ehemaligen Yeshivaleiters (Rosh Yeshiva), Rabbi Avraham Elkana Kahana Shapira z"l statt.Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr in Mercaz HaRav statt.
Links:
Mercaz HaRav (Wikipedia)
Mercaz HaRav (Homepage)
Mercaz HaRav Massaker
Freitag, Mai 22, 2009
Bildung innerhalb der religiösen jüdischen Gesellschaft
Bildung innerhalb der religiösen jüdischen Gesellschaft:
http://chassidicstories.blogspot.com/2009/05/bildung-innerhalb-der-religiosen.html
Wie eine Vatergeneration versucht, ihr Machtpotential aufrechtzuerhalten.
Dienstag, April 28, 2009
Wer darf seine Meinung kundtun ?
Ein aktueller haredischer Cartoon zur Geschlechtertrennung in öffentlichen Jerusalemer EGGED - Bussen. Betreffend allerdings nur solche Buslinien, die überwiegend von der haredischen Bevölkerungsgruppe benutzt werden.
Das Poster besagt, dass Geschlechtertrennungen bei Hochzeiten anscheinen anerkannt werden wohin gegen die geforderte getrennte Sitzordnung in Bussen abgelehnt wird. Die Schlange auf dem Dach steht für ein "Satanisches Orchester" und der Bus an sich repräsentiert die Jerusalemer Linie 2 von Har Nof zur Klagemauer (Kotel).
Sobald die säkulere israelische oder die nationalreligiöse Presse über die haredische Forderungen nach der Geschlechtertrennung in öffentlichen Bussen berichten, scheinen sie sich an dem Thema so richtig zu ergötzen und hochzuziehen. Ein Kommentarschreiber auf der Arutz 7 site meinte sogar, er befände sich wohl auf den "Kabul News". Dagegen wirkt mein Kommentar geradezu objektiv:
Nr. 8
As the Maharal in his commenatry on Pirkei Avot states: You are not
alone in this world and each of us has to deal with his environment.
Male Haredim should learn how to resist there Yetzer. However, I believe
that separate buses are also a political statement within haredi society.
Who is more powerful ?
The Agudah or the Edah !
Separate
sidewalks do exist in New Square / Monsey (chassidut Skver). Some groups have
been thinking about introducing them in Bnei Brak and Beit Shemesh.
Die von den Haredim eingeforderte getrennte Sitzordnung (Männer vorne, Frauen hinten) sorgt auch weiterhin für Wirbel, obwohl die Aussichten auf eine Realisierung fast gen Null gehen.
Ich sage nicht, dass ich für die Geschlechtertrennung bin, dennoch sollten sich alle mehr bemühen, die eigentlichen Gründe kennen zulernen. Nicht nur die Haredim wollen getrennt sitzen; auch andere Leute täten sich so wesentlich wohler fühlen.
Von dem leidigen Busthema einmal abgesehen: Besitzen jene Leute, die fast nichts mit der haredischen Gesellschaft zu tun haben geschweige denn etwas über sie wissen, ein Recht, sich dermassen aufzuregen und die Haredim madig zu machen ? Mit der Stereotype nur so um sich prahlend.
Und hat das nationalreligiöse Movement überhaupt ein Recht, in die Stereotype mit einzustimmen nach allem, was die Mizrachisten den Chassidim während des Zweiten Weltkrieges antaten ?
Links:
Rabbi Michael Dov Weissmandel
http://www.fantompowa.net/Flame/weissmandel_ten_questions.htm
http://www.fantompowa.net/Flame/weissmandel_lublin.htm











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