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Mittwoch, November 14, 2012

Armon HaNatziv und Avraham

B"H

Der Jerusalemer Stadtteil "Armon HaNatziv" (Talpiyot - Ost) liegt etwas abgelegen; hinter der städtischen Promenade und Talpiyot. Bei den mehr als 15,000 Bewohnern gilt die Gegend als relativ günstig, denn die Mieten sind immer noch erschwinglicher als in anderen Stadtteilen.

Der Legende nach soll Avraham von Armon HaNatziv aus den Tempelberg erblickt haben als er in die Gegend kam, um Yitzchak zu opfern. Damals war der Tempelberg noch ein richtiger Berg und nicht so flach wie heute. Erst unter Herodes wurde der Tempelberg eingeebnet, damit der Zweite Tempel erbaut werden konnte.



 
An der Jerusalemer Promenade mit Blick auf die Altstadt





Genau gegenüber sehen wir diese Landschaft mit Blick auf die Wüste Judäas und Gush Etzion (die Berge von Hebron).




Etwas unterhalb im Tal sehen wir den Jerusalemer Stadtteil Armon HaNatziv.





Die vielen weissen Metallbehälter auf den Dächern dienen dem von den Solaranlagen erhitzem Wasser für die Haushalte. 

Photos: Miriam Woelke

Sonntag, Oktober 21, 2012

Sonnenuntergang in Jerusalem




Photos: Miriam Woelke

Sonntag, Oktober 07, 2012

HOSHANA RABBAH Gebete an der Klagemauer (Kotel) heute früh






Heute morgen um 6.30 Uhr an der Klagemauer in Jerusalem. Die Hoshana Rabbah - Gebete waren schon in vollem Gange.

Weitere Videos & Photos werden folgen !









Copyright / Photos: Miriam Woelke

Dienstag, Oktober 02, 2012

Video: "Auf dem Lulav Markt in Jerusalem"

B"H

Das nachfolgende Video nahm ich am 28. September 2012 auf einer der vielen Jerusalemer LULAV Märkte auf. Und zwar auf dem Markt an der Jaffa Road / gegenüber dem Machane Yehudah Markt.

Viel Spass beim Ansehen !


Sonntag, September 30, 2012

SUKKOT in Kurzform


Gesehen in Jerusalem

Photo: Miriam Woelke
B"H

Eines meiner liebsten jüdischen Feste beginnt heute abend und wird un seine gesamte Woche begleiten: Das Laubhüttenfest SUKKOT.

Was man in Israel am Sukkot eher selten sieht: Regen ! Zwar heisst es im Talmud, dass Regen an Sukkot (in Israel) kein besonders gutes Zeichen ist, doch hoffen wir dennoch auf ein wenig Positives. Unser Land braucht dringend Regen und mir reicht es langsam mit dem, in diesem Jahr, ewig andauernden Sommer. Gestern abend fing es an zu regnen und ich pflanzte mich auf den Balkon, denn es war das erste Mal, dass ich seit März oder April wieder einmal Regen zu Gesicht bekam.

Am vergangenen Donnerstag war ich bei der Einweihung einer neuen Thorarolle im hiesigen Chabad Haus in Rehavia / Jerusalem. In Jerusalem besitzt fast jeder Stadtteil sein eigenes Chabad (Lubawitsch) Haus und selbst bei mir in der Straße befindet sich eines. Dazu und zur neuen Thorarolle mehr ab Dienstag. Mit vielen Photos sowie einem Video !



Eine neue Thorarolle in Chabad Rehavia / Jerusalem





Photos: Miriam Woelke


Heute früh kaufte ich meinen Lulav samt dem dazugehörigen Etrog. Vom Lulav Markt stelle ich am Dienstag ein Video in den Blog.



Lulav, Hadassim, Aravot & der passenden Plastikhülle



Der Etrog (die Zitrusfrucht)

Photos: Miriam Woelke


Ab Dienstag werde ich von zahlreichen Sukkot – Simchat Beit Ha’Sho’eva Verantsaltungen berichten und ebenso Videos in die Blogs stellen. Bis dahin 

CHAG SAMEACH – Schöne Feiertage ! 



Sukkah in der Ben Yehudah Mall in Downtown Jerusalem

Photo: Miriam Woelke

Dienstag, September 25, 2012

Schana Tova ve'Gmar ve'Chatimah Tova an alle Juden dieser Welt !


Die Kapparot Rache



Heute morgen: Chabad (Lubawitsch) Kapparot auf dem Machane Yehudah Markt / Jerusalem.



Lubawitscher Rebbe Poster an Jerusalems Bushaltestellen. Chabad (Lubawitsch) wünscht allen Juden ein gutes und süsses Neues Jahr sowie das schnelle Eintreffen der Ge'ulah (messianischen Zeit).



Yom Kippur Shopping auf dem Machane Yehudah Markt





Jaffa Road / Jerusalem

Copyright / Photos: Miriam Woelke

Samstag, September 01, 2012

Sonnenuntergang in Jerusalem


Photo: Miriam Woelke

Mittwoch, Mai 16, 2012

Mitten im Paradies

B"H 

Sträflich vernachlässigt habe ich meine Blogs innerhalb der vergangenen Tage, doch ich befinde mich mitten im Umzug von Tel Aviv nach Jerusalem. Bis in die kommende Woche hinein werde ich noch in Tel Aviv arbeiten, danach das Schavuot (Wochenfest) in Jerusalem verbringen und danach ein paar Tage Urlaub im Norden des Landes schieben. Spätestens mit Beginn des Juni geht es auch auf diesem Blog wie gewohnt weiter. 

Als kleiner Ausgleich ein paar Bilder der paradiesischen Ecken Jerusalems:






Photos: Miriam Woelke

Dienstag, April 17, 2012

Gebetsrichtungen

B"H

Im Judentum wenden sich die Betenden immer in Richtung Jerusalem. Dies sehen wir, z.B., an der Platzierung des "Aron HaKodesh – des Thoraschreins" in den Synagogen. Immer steht dieser in der Richtung nach Jerusalem. 


Der Tempelberg mit der Klagemauer (Kotel). Im Vordergrund sehen wir eine Zelteinrichtung von Archäologen, welche Überreste aus der Zeit der Byzantiner (Christen in Jerusalem, 325 - 634 nach Beginn der Zeitrechnung) ausgraben.

Photo: Miriam Woelke

Der Talmud Traktat Berachot 30a lehrt uns, dass ein sich in der Diaspora befindender Jude immer in Richtung Israel beten sollte. Ein Jude in Israel sollte sich stets in Richtung Jerusalem wenden. Ein sich in Jerusalem befindender Jude wendet sich Richtung Tempelberg und ein betender Jude an der Klagemauer (Kotel) wendet sich bei seinem Gebet Richtung "Kodesch HaKedoschim – dem Allerheiligsten des einstigen Tempels, wo die Bundeslade aufbewahrt worden ist". 

Was aber sagt die Halacha zu einem Blinden, der nicht weiss, welche Richtung wohin weist ? Hat der Blinde gerade niemanden zum Fragen, so sollte er seine Gedanken an G – tt richten !

Montag, April 02, 2012

Pessach - Vorbereitungen in Jerusalem

B"H

Heute verbrachte ich einige Stunden in Jerusalem und machte dabei ein Photos, die zeigen, wie sehr die Stadt mit den Vorbereitungen für das am Freitag abend beginnende siebentägige Pessach (Passover) beschäftigt ist. Jerusalem ist anders und steht ein jüdischer Feiertag an, dann kommt Atmosphäre auf. Eine Atmosphäre, die in unserem Land einmalig ist.


Einkauf auf dem Jerusalemer Machane Yehudah Markt.




Nusskekse, die nur an Pessach verkauft werden. Mir schmecken sie total gut, doch an Pessach selbst sind sie für aschkenazische Juden KIDNIYOT. Bedeutet, sie werden, aufgrund ihrer Zutaten, nicht gegessen. Sephardische Juden hingegen essen sie sehr wohl, denn die Sepharadim kennen den Brauch der Kidniyot (keine Hülsenfrüchte an Pessach) nicht.



Diese Kekse werden von allen gegessen und sind Kidniyot - frei. Kokoskekse, die ich einfach nur trocken und widerlich finde. Aber wem es schmeckt ...




Unterschiedliche Mazzot im Machane Yehudah Markt



Aufgrund des hohen Preise essen viele Familien nur bei der Pessach Seder (am Freitag abend) handgemachte Mazzot. An den anderen Pessach – Tagen werden die billigeren maschinengefertigten Mazzot verzehrt.



 Wer noch Chametz (verbotenes Getreide / Getreideprodukte an Pessach) daheim hat und es nicht wegwerfen will, der kann es an allen möglichen Stellen symbolisch verkaufen. Mehrere haredische (ultra - orthodoxe Juden) boten heute auf dem Machane Yehudah Markt den Verkauf des Chametz an und das obere Bild zeigt ein Poster zum Verkauf. Das Poster ist von der chassidischen Gruppe Belz.



Jeder Jude soll eine Pessach Seder haben und die oberen beiden Poster mit den Telefonnummern bieten bedürftigen Juden Essen zur Seder. 



Am Schabbat Square bei Mea Shearim heute morgen. 

Copyright / Photos: Miriam Woelke

Mittwoch, Februar 29, 2012

Nichts als HAMANTASCHEN

B"H

Purim Vorbereitungen in Jerusalem



Frisch vom Blech: Hamantaschen (Ozne'i Haman) in der "Natural Choice Bakery" in Nachlaot / Jerusalem





Hamantaschen im Machane Yehudah Markt



Hamantaschen mit Mohnfüllung



Süssigkeiten für Purim / Machane Yehudah Market



Mishloach Manot - Purim Geschenke. Eine wichtige Mitzwah an Purim ist es, Geschenke (vornehmlich Essen) zu verteilen.

Photos: Miriam Woelke

Mittwoch, Februar 15, 2012

"Unkoschere" Nahrungsmittel auf dem Jerusalem Machane Yehudah Markt


Photo: Miriam Woelke
B"H

Mindestens zwei oder drei solcher Verkaufsstände werdet Ihr auf dem Jerusalemer Machane Yehudah Markt finden. Stände, die vorwiegend Salate, Fisch, Oliven und Käse anbieten. Alles abgepackt in kleine Plastikbehälter.

Normalerweise erwarten Juden aus Jerusalem sowie aus aller Welt, dass nur koschere Waren auf dem Machane Yehudah zu finden sind. Schliesslich ist man in Jerusalem und nicht auf dem Carmel Markt zu Tel Aviv, wo auch Schweinefleisch und Shrimps zu haben sind. Trotzdem ist es ratsam, sich selbst auf dem Machane Yehudah genau umzuschauen und auf die jeweiligen Hechscherim (Koscherzertifikate) zu achten. Falls sie denn vorhanden sind.

Bezüglich des oberen Photos: Wer genau hinschaut, wird feststellen, dass der Stand kein Koscherzertifikat aushängen hat. Sollte das Plakat auf der linken Seite als solches gedeutet werden, so gehört dies zum dem Obststand nebendran, doch nicht zu dem gezeigten Salatstand. Was die Verkäufer am Salatstand jedoch tun ist, ihre Waren als koscher gemäss "Badatz Edah Charedit" anzupreisen. Teilweise stimmt dies auch, doch ein eigenes Koscherzertifikat der Edah besitzen die Salatstände nicht. Was lediglich getan wird ist, Salate, Käse und Fisch in großen Metallkanistern als Massenware einzukaufen. Der Doseninhalt wird dann in kleine Plastikboxen verteilt und auf diese Weise (in neuer Verpackung) veräußert. Einige der Kanister sind ursprünglich mit dem Koscherzertifikat der “Edah HaCharedit” ausgezeichnet, doch wer kann all das noch bestimmen, wenn die Ware erst einmal in anderen Verpackungen landet ? 


Auf dem Machane Yehudah Markt




Photos: Miriam Woelke

Freitag, Februar 10, 2012

Schabbat Schalom


Blick auf den Stadtteil Nachlaot in Jerusalem.

Photo: Miriam Woelke