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Samstag, Mai 19, 2012

Judentum auf dem Jerusalemer Machane Yehudah Markt


Chabad Tefillin (Gebetsriemen) auf dem Machane Yehudah Market. Chabad (Lubawitsch) ist bekannt dafür Stände einzurichten, wo jeder jüdische Mann die Möglichkeit erhält Tefillin zu legen, wenn er dies daheim nicht gerade täglich tut. Der letzte Lubawitscher Rebbe Menachem Mendel Schneerson sah die Tefillin al seine wichtige Mitzwah (Thoragesetz) an und wollte die Ausführung jedem jüdischen Mann ermöglichen. Die Chabad – Frauen dagegen teilen meist freitags Schabbatkerzen an andere Frauen aus, denn das Zünden der Schabbatkerzen gilt den Frauen als Mitzwah.



Na Nach Breslover Chassid gibt ein "Konzert".



Chabad Meshichisten. Die chassidische Gruppe ist in zwei Lager gespalten: 1. Jene, die den letzten Rebben als Meschiach erwarten und 2. Jene, die nicht an dieser Erwartung festhalten.



Gestern am Eingang zum Machane Yehudah Market



Und nochmals: Chabad beim Anliegen der Gebetsriemen.

Photos: Miriam Woelke

Donnerstag, April 26, 2012

Die Breslover Na Nachs in Downtown Tel Aviv

B"H

Jedes Jahr am Abend des israelischen Unabhängigkeitstages rauschen die Breslover Na Nachman Chassidim an und tanzen in Downtown Tel Aviv. Wohlgemerkt nicht die originalen Breslover Chassidim aus dem ultra – orthodoxen Mea Shearim, sondern jene Neureligiösen, von einem ihrer neuen Movements. Die Na Nach Nachman Neureligiösen gelten meist als Hippies und durchgeknallt. Ihr Anführer Daniel Ambash sitzt seit fast einem Jahr im Knast. 

Mehr zum Ambash – Skandal hier:


Die originalen Breslover Chassidim (und kein Neureligiösen Movement wie Rabbi Arush, Rabbi Berland oder die Na Nachs) sind dagegen absolut antizionistisch eingestellt und feiern den Unabhängigkeitstag gewiss nicht !!!




 Einer der Na Nachs schwenkte eine israelische Flagge und blies in ein Schofar (Widderhorn).











Photos: Miriam Woelke

Samstag, Dezember 10, 2011

Die Frauen des Daniel Ambash

B”H 

In regelmässigen Anständen berichte ich von dem Breslover “Na Nach Nachma Nachman Me’Uman” Movement, welches von Daniel Ambash ins Leben gerufen worden ist. Ambash selbst wurde im Sommer dieses Jahres verhaftet und sitzt seitdem im Gefängnis. Die israelische Öffentlichkeit interessiert sich nicht für ihn und falls ja, dann aus reinster Sensationslust. 

Gerade verfasst ich einen aktuellen Artikel zum Thema in englischer Sprache

http://shearim.blogspot.com/2011/12/wives-of-daniel-ambash.html

und hier könnt Ihr all die Hintergründe nachlesen

Montag, November 14, 2011

Katot - Kulte / Sekten

B"H

Man mag es kaum glauben, doch auch in Israel existieren zahlreiche Arten von Sekten. "KATOT" so die hebräische Bezeichnung für KULTE (Sekten) und HIER findet sich die israelische Website für die "Nifgae'i Katot - Sektengeschädigte". Leider ist die Seite nur in hebräischer Sprache einzusehen, doch werden dort allerlei Kulte aufgelistet. Darunter genau so religiöse Kulte; christliche und jüdische. Unter anderem auch Daniel Ambash vom Breslover Na Nach Nachma Nachman Me’uman Movement.

Ferner ebenso die sogenannten “Taliban – Frauen”extreme . Ein Extremkult, der vorwiegend aus sephardischen neureligiösen Frauen besteht, welche sich der chassidischen Gruppe Breslov anschliessen. Bitte jedoch bedenken, dass es nicht nu rein Breslov Movement gibt, sondern gleich mehrere. Die Taliban – Frauen bilden ihr eigenes Grüppchen und haben nichts mit dem Ambash Clan oder irgendeiner anderen Breslover Richtung zu tun.


Ich bin neugierig, warum sich Leute irgendwelche Sekten / Kulten anschliessen. Besonders religiöse Juden, die eigentlich G – tt und der Thora folgen sollten und nicht irgendeinem selbsternannten Heini, der meint, er müssen den diktatorischen Oberguru spielen. Letztendlich jedoch besteht das Ziel des Obergurus darin, seine Gefolgschaft auszunutzen und sich selbst ein wenig Selbstbewusstsein einzuflössen, indem mental schwächere Menschen ausgenutzt werden. 

Es ist schon erschreckend zu beobachten, wie Kultmitglieder am Ende weiterhin zu ihrem Anführer halten. Auch wenn dieser schon in Haft sitzt und verurteilt werden wird. Ich sehe das immer wieder im Fall Ambash und den "Frauen des Daniel Ambash" sowie dessen Sohn Natan. Das Verhalten ähnelt einem missbrauchten Kind, welches trotz aller Repressalien wieder zu den Eltern zurückkehren will oder einer Frau, die von ihrem Gatten misshandelt worden ist, aber am Ende wieder heimkehrt und sich einredet, der Peiniger werde sich schon ändern.

Dienstag, September 27, 2011

Die Nachmänner von Uman

B"H

Derzeit machen sich Tausende Breslover Chassidim nach Uman, zum Grabe ihres Rabbi Nachman, in der Ukraine auf. Genauso, wie es Rabbi Nachman von Breslov es seinen Anhängern vor seinem Tode auftrug. An Rosh HaShana in Uman zu sein und am Grabe Rabbi Nachmans zu tanzen, ist so mit das Größte für einen Breslover Chassid.


In der Vergangenheit habe ich so einiges über die unterschiedlichen Richtungen innerhalb der Chassidut Breslov berichtet und meine alten Beiträge bedürfen einer grundlegenden Erneuerung. Die Breslover sind immer wieder in den Negativschlagzeilen zu finden. Jedenfalls jene selbsternannten Breslover des Ba’al Teshuva Movements. Entweder haben sie nie von ihrer kriminellen Vergangenheit abgeschworen, sperren ihnen eigenen Rabbiner ein, weil sie meinen, er sei zu senil (so geschehen bei Rabbi Eliezer Berland) oder rennen dem Geld nur so hinterher (Rabbi Shalom Arush). Wer dagegen die einzig wahren Breslover sucht, der finde sie, unter anderem, in Mea Shearim; in der großen Breslover Synagoge des Rabbi Me'ir Schechter. Dort gibt es das Original und keinen zusammengewürfelten Haufen von Möchtegern – Neureligiösen. 

Nach Uman fahren sie jedoch alle. Fast alle, denn das Na Nach Nachman Movement (welches sich momentan ebenso in den Negativschlagzeilen befindet, da Gründer Daniel Ambash wegen Vergewaltigung und Körperverletzung in Haft sitzt) verfolgt eine anderweitige Ideologie. Demnach ist ihr ehemaliges Oberhaupt, Rabbi Israel Odesser eine Reinkarnation des Rabbi Nachman. Odesser ist schon lange verstorben, doch er soll als Meschiach zurückkommen. Damit habe sich Uman erledigt, denn schliesslich wurde das Grab des Rabbi Nachman überflüssig, da er in Rabbi Israel Odesser reinkarniert worden ist; und Israel Odesser liegt auf dem Har HaMenuchot in Jerusalem begraben. Demzufolge sollten die Breslover ans Grab des Rabbi Israel nach Jerusalem fahren und nicht nach Uman. 

Dennoch fahren einige Na Nach Nachmans nach Uman und ich fragte schriftlich bei Simcha Ambash an (einer der sechs Frauen des skandalträchtigen Daniel Ambash), warum dennoch einige Mitglieder an Rosh Hashana in der Ukraine zu finden seien. Sie antwortete mir, dass all das nur dazu diene, den Namen des Rabbi Israel Odesser public zu machen. Oder in anderen Worten: Die Nanas wollen Werbung für ihre eigene Ideologie betreiben.

Die Meinung des ehemaligen sephardischen Oberrabbiner Ovadiah Yosef zum Uman - Kult an Rosh Hashana:


 Rabbi Ovadiah Yosef meint, dass Rosh Hashana ein Familienfest sei und kein Mann (wie in Breslov) einfach nach Uman abhauen solle und die Frau mit den Kindern zum Fest allein dasitzt. Dieser Tage: 


Dieser Tage: Vom Ben Gurion Flughafen nach Uman

 


Alles zum Breslover Na Nach Nachman Movement

Chassidut Breslov, Teil 2


Lehren des Rabbi Nachman von Breslov

Mittwoch, September 21, 2011

Updates zum Fall "Daniel Ambash"

B”H 

Erinnert sich noch jemand an den Fall “Ambash”, über den ich vor noch nicht allzu langer Zeit berichtete ? 

Daniel Ambash, das Breslover “Na Nach Nachma Nachman me’Uman” Movement und die sechs Frauen und fünfzehn Kinder des Daniel Ambash ? 

Ein Kult, eine Sekte ? 

Die Polizei zusammen mit Jerusalemer Sozialarbeitern dachte wohl so und stürmte das Ambash – Haus. Daniel Ambash und einige seiner Anhänger wurden wegen Vergewaltigung und Missbrauch verhaftet. 

Auf meinem englischen Blog berichte ich regelmässig einige Updates. Soweit die möglich ist, denn das Gericht verhängte eine Nachrichtensperre. Zwei Familienmitglieder, der Sohn Natan Ambash und eine der sechs Frauen, Simcha Ambash, verbreiten im Internet aktuelle Nachrichten, die ein wenig Licht auf den Zustand der Akte Ambash werfen. 

Links:



Daniel Ambash und Rabbi Israel Odesser

Montag, August 29, 2011

Der Lubawitscher Rebbe & Rabbi Israel Odesser bei der Zeltdemo auf dem Rothschild Boulevard


Die Zeltdemo auf dem Tel Aviver Rothschild Boulevard existiert immer noch, wenn die Zelte auch verlassen dastehen. Ein paar Junkies und Hippies sind noch zu finden, doch die einstige Leitung der Demonstration hat sich zusammen mit den Organisatoren der extremen Linken längst abgeseilt. Was die Linken taten war, den Slogan “Soziale Gerechtigkeit” für ihre eigenen Ziele auszunutzen. In Israel aber sind kommunistische Ideologien alles andere als beliebt. Zwar müssen in der Sozialpolitik des Landes drastische Änderungen erfolgen, doch die extreme Linke einzubringen ist keine Lösung, sondern ein Fehler. Damit versetzte sich die Demo selbst den Todesstoß.

Die Organisatoren planen ein letztes Aufbäumen für diesen Samstag abend (Mozzaei Schabbat) und erwarten eine Million Demoteilnehmer. Am vergangenen Samstag aber brachten die landesweiten Demos gegen Mietwucher und zu hohe Lebenshaltungskosten lediglich ein paar Tausend Leute auf die Straße.

Heute war ich einmal wieder am Rothschild Boulevard und fand dort den Lubawitscher Rebben sowie Rabbi Israel Odesser. Kein Zweifel, die Sparte der Chabad Meshichisten (jene kleine Gruppe innerhalb von Chabad, welche den letzten Rebben Menachem Mendel Schneerson als Meschiach betrachtet, und das kleine Breslover Na Nach Movement waren da, um ihre Propaganda zu verbreiten.:-)


Rosh Hashana 5772 Poster des Na Nach Movement.




Und hier kommt der Lubawitscher Rebbe Menachem Mendel Schneerson.



Copyright / Photos: Miriam Woelke

Mittwoch, August 24, 2011

Der Ambash Clan tanzt durch Ge’ula / Jerusalem

B”H

Vor wenigen Wochen berichtete ich von der Verhaftung des Daniel Ambash, dem Leiter jenes Breslover Movements, welches den Lehren des Rabbi Israel Odesser folgt. Damit ist nur eine kleine bestimmte Richtung innerhalb der chassidischen Gruppe Breslov gemeint und wahrlich nicht alle Breslover Chassidim. Noch dazu, wo der Clan des Daniel Ambash sehr umstritten und kaum anerkannt ist.

Nichts Neues seit Ambashs Verhaftung wegen Gründung eines Kultes und Misshandlung einzelner Mitglieder. Hier ein Video vom letzten Purim, in dem die Ambash Gruppe (samt der Ambash Kinder Natan, Naftali und weiteren) durch das ultra – orthodoxe Ge’ula sowie einen kleinen Tel Mea Shearims fährt. Die Na Nachmans von Ambash sind genau so überall im Land zu sehen.

Um den Hintergrund des Movements zu verstehen, lest bitte HIER !

Sonntag, August 14, 2011

Daniel Ambash und seine sechs Frauen

B"H

Der folgende Dokumentarfilm des israelischen Fernsehens zeigt den Leiter des Breslover "Na Nach Nachman Me'Uman" Kult, Daniel Ambash, mit seinen sechs Frauen. Lediglich mit der ersten Frau ist er so richtig verheiratet und alle fünf weiteren sind "Pro Forma Frauen".

Mittlerweile wurde Ambash verhaftet und ob die "Kommune" noch besteht, versuche ich morgen herauszufinden.


Hinweis: Der Film ist nur in hebräischer Sprache !!!



Link:

Samstag, August 13, 2011

Freitag, August 12, 2011

Daniel Ambash und Rabbi Israel Odesser

B"H

Warum ich noch nicht wieder von dem von den neulich verhafteten Breslover Chassidim des “Na Nachma Nachman Me’Uman” Movements berichtet habe ? Die Verhafteten werden angeklagt, Frauen und Kinder sexuell und mental ausgenutzt zu haben.

Der Grund ist in einem Satz zu erklären: Die israelische Presse berichtet kaum mehr etwas zum Fall und der Name des Hauptverdächtigen, DANIEL AMBASH, wird gleich ganz ausgelassen. Dabei weiss ein jeder in der relig. Welt Israels, um wen es sich handelt.

Daniel Ambash wurde in Frankreich geboren und es war dort, wo er auf Rabbi Israel Odesser stiess, der nach Frankreich gereist war. Ambash, der damals noch Mambouch hiess, war vom Charisma des Rabbi hin und weg und entschloss sich, nach Israel auszuwandern, um ganz nahe bei seinem neuen Idol zu sein.

Rabbi Israel Odesser war Zeit seines Lebens eine höchst umstrittene Figur. Im Jahre 1888 in Tiberias geboren, fand er in jungen Jahren ein relig. Buch in einer Mülltonne, dessen Inhalt ihn total faszinierte. Erst später fand er heraus, dass Rabbi Nachman von Breslov (gestorben 1810) der Autor war. Rabbi Israel war in die Chassidut Karlin hineingeboren worden, aber als er seinen Eltern seine Annäherung an die Breslover verkündete, schmissen die ihn sogleich aus dem Haus. 


Die Legende besagt, dass Rabbi Israel Odesser im Jahre 1922 den Fastentag 17. Tammuz nicht einhielt und zu essen begann. Aus welchen Gründen auch immer. Danach reute es den Rabbi so sehr, dass er in eine tiefe Depression fiel. Zu dem folgenden einschneidenden Ereignis existieren mehrere Versionen: Eine davon besagt, dass ein paar Schüler das berühmte PETEK (die Notiz) schrieben und es dem Rabbi geheim zukommen liessen, um ihn aus seiner Depression zu holen. Wie auch immer Rabbi Israel an das Petek kam, er betrachtete es als “Brief vom Himmel”, denn er war der Meinung, Rabbi Nachman von Breslov habe ihm die Notiz geschrieben. Einschliesslich der darauf zu findenden Mantra “Na Nach Nachma Nachman Me’Uman – Nachman aus Uman / Ukraine”.


Nach dem Erhalt des Petek sah sich Rabbi Israel Odesser befreit von seiner Schuld, am 17. Tammuz gegessen und nicht gefastet zu haben.


Rabbi Israel Odesser. Nachdem die hippiemässigen Ba'alei Teshuva (Neureligiöse Juden) ihm zu folgen begannen und ihn SABA (Großvater) nannten.


Rabbi Israel Odesser starb im Jahre 1994 im Alter von 106 Jahren. Kurz bevor er starb verkündete er lauthals, dass er die Wiedergeburt des eigentlichen Rabbi Nachman von Breslov sei. Nach der Aussage nahm ihn die haredische (ultra – orthodoxe) Gesellschaft erst recht nicht mehr ernst und man sah in ihm einen alten senilen Mann.

Bis heute werden weder er noch sein Movement besonders ernst genommen, denn zu viele Skandale kursieren um die unterschiedlichen Breslov Movements der Neureligiösen. Die originalen Breslover hingegen distanzieren sich von den Hippie – Bewegungen der Na Nach Nachmans sowie dem Rest wie Rabbi Eliezer Berland, Rabbi Shalom Arush oder Rabbi Lazer Brody. Was all die Odessers bis hin zu Arush gemein haben: Sie proklamieren nur sich selbst und das auf dem Rücken des Rabbi Nachman. Ferner schlossen sich zu viele Kriminelle dem Arush – Movement an. Knackis mit einschlägigen Vorstrafen vom Drogenmissbrauch bis hin zur Vergewaltigung. Das einzige, woran derlei Rabbis der neurelig. Breslover interessiert sind ist, die eigenen Bücher zu verkaufen, damit Geld in die Kasse fliesst.



Die an Rabbi Odesser gestellte Frage im Video lautet, was das sei "Ge'ulah - die Zeit des Meschiach".


 Das heutige israelische Na Nach Nachma Movement wird weitgehend von Daniel Ambash regiert. Er ist es auch, der die Breslover Pop Songs produziert und verkauft. Und soviel wie ich verstanden habe, betrachten die Na Nach Nachmans ihren Saba Odesser mittlerweile als Meschiach.


Hier ein Video mit einem Song promotet auf der Website des verhafteten Daniel Ambash. Das Lied dreht sich um Rabbi Israel Odesser und nicht etwa, wie man meinen könnte, um Rabbi Nachman !



Beim Konzert der letzten Yahrzeit (Todesgedenktag) des Rabbi Israel Odesser. Ort: Der Parkplatz gegenüber dem Jerusalemer Sacher Park / Ecke Oberster Gerichtshof. Bei dem Sänger handelt es sich um NATAN AMBASH, einen der Söhne des Daniel Ambash.



Ich muss immer wieder betonen, dass Rabbi Israel Odesser und seine spätere Na Nach Nachman Me'Uman Bewegung NICHT die gesamte Chassidut Breslov repräsentieren. Die Breslover bestehen aus mehreren Richtungen und es ist unmöglich zu sagen “DIE” Breslover Chassidim. Darüber hinaus kann man sich in Deutschland kaum chassidische Juden vorstellen, die tanzend durch die Stadt ziehen, den eigenen Musikverstärker auf volle Pulle stellen und den Autoverkehr blockieren. In Israel dagegen sind diese Art der Breslover bekannt wie bunte Hunde.

Sonntag, August 07, 2011

Artikelankündigungen

B”H

An mehreren Texten gleichzeitig zu arbeiten kann sehr abwechslungsreich sein, denn man kaut nicht immer auf ein und demselben Thema herum. Zur selben Zeit kann es genau so anstrengend sein.

Ich habe die Leseranfragen zur Welterschaffung nicht vergessen, doch selbst kurze Texte zum Thema brauchen etwas an Zeit. Und dann steht am Montag abend / Dienstag der Fastentag TISHA be’AV an.

Morgen (Sonntag) folgt erst einmal ein Text zu einer neuen Sektenausbreitung in Israel, deren “Nepper, Schlepper, Bauernfänger – Annonce” ich in einer israelischen Tageszeitung erblickte.

Danach dreht sich alles um den Tisha be’Av und Dienstag abend folgt der Text einer Serie zur “Na Nach Nachman Me’Uman” Bewegung der Breslover Chassidim. Nicht aller Breslover, sondern ein kleiner Teil davon. Im Hintergrund dazu steht die Verhaftung dreier Männer aus dem Clan, wobei ich jedoch der Ansicht bin, dass ein Außenstehender immer erst ein klein wenig zum Hintergrund eines jüdischen Movements informiert sein sollte. Leider wird sich zuviel aus dem Internet zusammengekratzt und sofort gerichtet. Und nicht immer stimmt alles in der Wikipedia. Auch im Fall der “Na Nach Nachmänner” nicht und die Breslover Abspaltungen der Neureligiösen sind keinesfalls so romantisch, wie sie erscheinen. Ein Blick hinter die Kulissen bringt fast immer wieder eines ans Tageslicht: Den eigenen Personenkult und Geld.

Leider kann ich den Artikel zu den Nanas erst am Dienstag abend in den Blog stellen, da er zwei Videos mit Musik beinhaltet und, wie wir wissen, ist derzeit Musik bis zum Ende des Tisha be’Av verboten, da diese ein Ausdruck der Freude ist.

“Shavua Tov – Eine gute Woche !”