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Sonntag, August 14, 2011

Daniel Ambash und seine sechs Frauen

B"H

Der folgende Dokumentarfilm des israelischen Fernsehens zeigt den Leiter des Breslover "Na Nach Nachman Me'Uman" Kult, Daniel Ambash, mit seinen sechs Frauen. Lediglich mit der ersten Frau ist er so richtig verheiratet und alle fünf weiteren sind "Pro Forma Frauen".

Mittlerweile wurde Ambash verhaftet und ob die "Kommune" noch besteht, versuche ich morgen herauszufinden.


Hinweis: Der Film ist nur in hebräischer Sprache !!!



Link:

Samstag, August 13, 2011

Mittwoch, Mai 25, 2011

Parashat Bamidbar und Warum zu viele Menschen nach Äußerlichkeiten richten

B”H

In seinem Kommentar zur dieswöchigen Thoralesung Bamidbar zitiert der Chatam Sofer (Rabbi Moshe Schreiber, 1762 – 1839) die Midrash Rabbah, in der es heißt, dass Har Sinai (der Berg Sinai) und Har Hamoriah (der Tempelberg in Jerusalem) zwei komplette Gegenteile darstellen. Beide Berge sind weder die höchsten noch die mächtigsten dieser Welt, dennoch dienen oder dienten beide einer besonderen Aufgabe eigens für sie kreiert. Am Har Sinai erhielten die Juden von G – tt die Thora. Sobald die Juden aber weiterzogen, verlor auch der Berg Sinai seine spezielle “Heiligkeit” und wurde wieder zum ganz gewöhnlichen Berg. Der Tempelberg hingegen hat bis heute kaum etwas an seiner Heiligkeit eingebüsst; selbst dann nicht, wenn momentan kein Tempel dort steht und die Moslems zeitweilig ihre Moscheen aufgeschlagen haben.  

G – tt wählte Har Hamoriah aus, da Er eine spezielle Aufgabe für ihn vorsah. Wie wir wissen, nahm die Erschaffung des Universums von dem Punkt genannt Even HaShtiah (Foundation Stone) auf dem Tempelberg aus ihren Lauf. Adam Harishon und Eva (Chava) wurden von G – tt auf dem Tempelberg (Har Hamoriah) ausgesetzt als sie aus dem Paradies flogen. Ebenso war der Berg die Stelle, an welcher Avraham bereit war, seinen Sohn Yitzchak zu opfern und Yaakov hatte dort seinen berühmten Traum von der Leiter.

Hätte G – tt nicht einen grandioseren Berg in Israel auswählen können ? Warum nicht wenigstens den höchsten Berg ?
Tatsache ist, dass das Höchste und Mächtigste nicht immer gleich das Beste sein muss. Schauen wir doch ganz einfach auf uns Menschen. In den meisten Fällen sind die Stärksten nicht immer die Intelligentesten oder Anständigsten. Oftmals ist das genaue Gegenteil der Fall und was nützt mir ein Muskelprotz, wenn das Hirn fehlt ? Meinerseits ziehe ich intelligente Menschen vor als mich lediglich nach dem Äußeren zu richten.

Ebenso erging es Har Hamoriah. Der Tempelberg ist nicht der höchste Berg in Israel und verdient er deswegen die besondere Ehre und Aufmerksamkeit, welche G – tt ihm zukommen liess ? Was uns G – tt sagen will ist, dass alles in dieser Welt zu einem bestimmten Zweck erschaffen worden ist; und der Zweck des am meisten unbeachteten Objektes, Tieres oder auch einer Person kann sein, höhere Dimensionen zu erreichen als der größte Held dies jemals schaffen würde.

Leider gibt es heutzutage viel zu viele Leute, hierbei insbesondere Frauen, welche auf der Suche nach ihrem eigenen persönlichen Helden sind. Sobald sie den Helden ausmachen, projezieren sie sämtliche, in ihrem Unterbewusstsein gelagerten, Ideen, Wünsche und Eigenschaften in ihr Gegenüber hinein. Erzählt ein Mann einer Frau seine Heldenstories (seien sie nun wahr oder nicht), so reagieren nicht wenige Frauen positiv und fahren voll darauf ab. Hierbei besonders jene Frauen mit einem schwachem Selbstbewusstsein und nach ihrem Phantasieheldentum schmeissen sie sich an den oftmals falschen Partner heran. Dass, was die meisten Frauen zu solch einem Verhalten bewegt ist, lt. psychologischen Studien, die Angst vor der Einsamkeit.  

Ich persönlich benötige weder einen Soldaten noch einen Hollywood Helden. Eine erfolgreiche Beziehung aufzubauen und zu erhalten bedeutet Arbeit. In der Vergangenheit war ich nicht gerade immer zu dieser Arbeit bereit, doch holte meines Erachtens nach etwas mehr Bereitschaft auf.:-)

Weiterhin muss eine Beziehung auf der Realität und einem, mehr oder weniger, gemeinsamen Ziel basieren. Was nützt mit irgendso ein militärischer Dummie (viele Frauen fühlen sich naiverweise von Männern in Uniform angezogen), wenn dieser noch nicht einmal weiss, wer Einstein war ? Ich renne keinen kurzfristigen Verführungen hinterher, sondern ziehe eine ernsthafte Beziehung vor. Das ist auch der Grund, warum mich jene Frauen, welche unbedingt einen Helden in ihrem Leben brauchen, abstossen. Letztendlich erreichen sie doch nur das, was sie eigentlich vermeiden wollten: Nämlich einsam dazustehen.  

Jeder Mensch besitzt das Potential zum Helden. Uniform braucht deswegen niemand zu tragen, außer vielleicht für jene emotional gestörten Frauen, die auf so etwas stehen.
Das Wort HELD mag ich nicht und verwende es so gut wie nie. Wer unbedingt Helden sucht, der schaue sich nur in seiner Umgebung um. Für mich sind der Kranke im Hospital, die Mutter, die alles für ihr Kind gibt, der Obdachlose in der Straße, der Rabbi, der den Bedürftigen hilft, ein Behinderter oder eben ein ganz normaler Mensch Helden. Und zwar Helden des Lebens.

Donnerstag, November 18, 2010

Säkulere Israelinnen befürworten einen KOSCHEREN Bus


B"H

Das Thema "koschere Busse" ist in Israel schon fast bis zum Erbrechen ausdiskutiert. Einige ultra - orthodoxe (Haredim) Juden hatten sie gefordert und es gab ab und an Zoff mit dem staatlichen Busunternehmen EGGED. Mehrere Male berichtete ich, doch insgesamt dient die Diskussion einiger weniger Haredim, die da eine nach Geschlechtern getrennte Sitzordnung in einigen Bussen Jerusalems fordern, einer internen Politik der Stärke. Wer gegen wen in der haredischen Gesellschaft und wer besitzt die grösste Power. Nicht immer geht es nur um den Anstand, sondern um seine eigene kleine Machtposition. Doch ich will hier die Leser weniger mit den internen Reibereien aus der ultra - orthodoxen Szene traktieren.

Es gibt Haredim, welche nach Geschlechtern getrennte Busse fordern, die Mehrheit von ihnen tut dies jedoch nicht und ist absolut dagegen. Die als immer so liberal eingestuften nationalreligiösen Juden sind genauso pro und con zu dem Thema. Wobei es hier vorwiegend nationalrelig. Frauen, sind, die lieber von den Männer getrennt sitzen.

Bisher hiess es ständig, Israels säkulere Bevölkerung lehne die koscheren "Mehadrin Busse" ab, doch auch hier tut sich jetzt ein Riss auf. Die haredische Site "Kikar Schabbat" berichtet, dass viele säkulere Frauen sich in einem nach Geschlechtern getrennten Bus wohler fühlen. Ein hämischer Kommentar von einem Haredi lautet: "Haredim lehnen die Trennung in den Bussen ab und jetzt kommen die Säkuleren daher und befürworten sie. Haha".

Abgesehen von den Machtspielen einiger haredischer Rabbiner, zahlreiche Frauen fordern einen koscheren Bus. Ganz einfach, weil sie von den Männer getrennt sitzen wollen, um nicht ständig angegafft oder angemacht zu werden. Und bei der Begründung kommt es nicht darauf an, ob die Frau religiös oder säkuler ist.

Donnerstag, Mai 20, 2010

Parashat Nasso


Photo: Mark Rothko

B"H

Die Thoralesung für diesen Schabbat

Parashat Nasso ist ungewöhnlich lang und enthält viele verschiedene Mitzwot (Gesetze). In der Regel wird Nasso entweder am Schabbat vor oder nach Schavuot gelesen.

Zu Beginn der Parasha wird Moshe von G - tt angewiesen, die Gershoniter zu zählen. Levi hatte drei Söhne, Gershon, Kehat und Merari. Die Nachfahren der Drei wurden mit unterschiedlichen Aufgaben bezüglich des Auf - u. Abbau des Mischkans (Tabernakel) betraut. Die Kehaniter trugen die besonders heilige Objekte wie die Menorah oder die Bundeslade (Aron) durch die Wüste. Dagegen trugen die Geshoniter sämtlich Vorhänge aus dem Mischkan, aufgrunddessen man annehmen könnte, dass die Kehaniter wichtiger waren.
Rabbi Moshe Feinstein kommentierte hierzu, dass kein Mensch eine niedrigere Aufgabe oder Bedeutung hat als andere. Manager sind nicht wichtiger als Hausmeister oder Büroangestellte. Jeder hat seine bestimmte Aufgabe im Getriebe, ohne die nichts funktionieren könnte. Genauso ist die hiesige Welt zu betrachten. Wir alle wurden von G - tt individuell mit unseren ganz bestimmten eigenen Aufgaben erschaffen.

Die Thora fährt fort mit der Beschreibung, dass unreine Personen für eine gewisse Zeit außerhalb des israelitischen Camps verweilen müssen. Danach folgt die Beschreibung der ehebrecherischen Ehefrau (Sotah), des Nazir und der Segen der Cohanim (Tempelpriester), um nur einige der vielen Mitzwot zu nennen.

Die Parasha erzählt uns von einer für uns heute recht seltsam klingenden Prozedur. Eine Ehefrau, welche ihren Mann betrogen hat, soll das sogenannte "Mei Sotah - das bittere Wasser" trinken. Der Talmud Traktat Sotah geht sehr ausführlich auf das Thema ein.
Wenn eine Ehemann seine Frau verdächtigt, eine Affäre mit einem anderen Mann zu haben, dann muss er sie zuvor warnen, nicht mehr mit diesem Mann zu sprechen, geschweige denn ihn zu teffen. Die Warnung muß in der Anwesenheit von mindestens zwei Zeugen erfolgen (Talmud Sotah 2a). Ignoriert die Frau die Warnung ihres Mannes und fährt mit ihren eventuellen Vergehen fort, werden Zeugen geladen. Bestätigen die Zeugen, dass Frau Sowieso sich mit jenem Mann trifft, so kann der Ehemann seine Frau nach Jerusalem zum Tempel bringen lassen. Entweder gesteht sie vor dem Sanhedrin (bestehend aus 71 Richtern) ihre Vergehen oder sie streitet alles ab.

Gesteht sie den Ehebruch, so kann sich der Mann scheiden lassen. Streitet sie alles ab, verabreichen ihr die Cohanim (Tempelpriester) das bittere Wasser (Talmud Sotah 7a). Sollte sich die Frau von vornherein ganz weigern nach Jerusalem zu gehen, hat der Ehemann das Recht sich scheiden zu lassen. Allerdings besteht dabei der Nachteil für die Frau, dass sie ggf. niemals ihre Unschuld beweisen kann.

Angenommen die Frau brach die Ehe, streitet jedoch vor den Sanhedrin alles ab und ihr wird das bittere Wasser verabreicht. Wie genau sah die Prozedur aus ?

Die Frau wurde von den Cohanim an eine bestimmte Stelle im Tempel geführt, sie mußte ihre Kopfbedeckung vom Haar nehmen und ihr Kleider wurden zerrissen. Dieses Verfahren allein war schon beschämend für die Frau. Auf einen Zettel wurde zweimal der gleiche Name G - ttes geschrieben (Zohar) und sobald einer der beiden verschwand oder auch nicht, zeigte das u.a. die Schuld bzw. Unschuld der Frau an.

Die Gemara (rabbinische Diskussionen) im Talmud Sotah 26b schliesst allerdings Frauen, welche ein sexuelles Verhältnis mit einem Tier hatten aus. Derlei Frauen brauchen keine Sotah - Prozedur durchlaufen genauso wenig wie jene Frauen, die Sex mit einem Minderjährigen hatten (siehe ebenso den RASCHI Kommentar). In diesen Fällen dürfte eine sofortige Ehescheidung bzw. anderweitige rabbinische Bestrafungen erfolgen. Der Rambam (Maimonides), 1135 - 1204, legt in seiner Mischna Thora / Hilchot Sotah 1:6 fest, dass nach seiner Auffassung das Alter des Minderjährigen unter 9 Jahren sein muss. Ab dem neunten Lebensjahr wäre ein Junge geschlechtsfähig. Der Rambam beruft sich bei seiner Festlegung auf zahlreiche Midraschim.

Bei dem bitteren Wasser handelte es sich um Wasser aus dem Kiyor (Becken im Tempel) vermischt mit etwas Erde vom Boden vor dem Allerheiligsten (Azarah). Die Frau trank es aus einer neuen Tonschale. Wenn die Frau das Wasser trank und es stellte sich keinerlei Wirkung ein und sie blieb am Leben, bedeutete dies ihre Unschuld. Wenn sie schuldig war, blähte sich ihr Magen auf und sie starb einen qualvollen Tod. Das bittere Wasser war die einzige g - ttliche übernatürliche Strafe in dieser Welt. Alle anderen Vergehen wurden halachisch durch die Sanhedrin geahndet und auch bestraft.

In der Midrasch Tanchuma gibt es die berühmte Story von der ehebrecherischen Frau, welche versuchte, die Sanhedrin zu betrügen. Sie schickte einfach ihre Zwillingsschwester um das bittere Wasser zu trinken. Wie erwartet, starb diese nicht, denn sie war unschuldig. Als die Zwillingsschwester mit der guten Nachricht zu ihrer ehebrecherischen Schwester heimkam, küßte sie die Schwester vor Freude. Das bittere Wasser, was noch auf ihren Lippen war, tötete jedoch die schuldige Schwester.

Warum gibt uns G - tt in seiner Thora solch ein Gesetz und was bedeuten unsere Vergehen für uns und Ihn ?

Im Falle des Ehebruchs sieht das kabbalistische Buch "Shushan Sodot" einen Bruch zwischen G - ttes Willen und dem menschlichen Handeln. G - tt hat ein bestimmtes Ehepaar zusammengeführt, welches eine Einheit bildet, und ein Ehepartner zerstört diese Einheit. Mit unseren halachischen Vergehen beschädigen wir nicht nur unsere Neschama (Seele), sondern genauso die "oberen spirituellen Welten". Jedes einzelne Vergehen entfernt uns immer mehr von G - tt. Im Talmud Sotah 3a lesen wir, dass kein Mensch sündigt bis ihn ein "Ruach Schtut (dummer Gedanke)" überkommt. Manches wollen wir eigentlich gar nicht tun, da wir genau wissen, dass es falsch ist, doch irgendwie überfällt uns ein Gedanke, dass alles nicht so schlimm wäre und wir es eh nie wieder tun.

Im Judentum heißt es, das ein Vergehen gleich das andere nach sich zieht (Averah goreret Averah). Sobald wir einmal beginnen, hören wir nicht mehr auf und denken, dass es ja eigentlich erlaubt sei (Talmud Sotah 22a). Hat man sich erst einmal an ein Vergehen gewöhnt, so wird alles als erlaubt angesehen und es kommt kaum noch zu einer Teschuvah (Umkehr), so die Talmudkommentatoren Rashi und RIF. Das Schlimme dabei ist, dass sich Außenstehende auch noch dazu verleiten kann, etwas zu tun, was sie gar nicht wollen.

Der Ishbitzer Rebbe sagt, dass wir nicht zulassen sollen, dass fremde Gedanken unser Leben beherrschen. Wie der Nazir schwört, sich von diversen Unreinheiten und vom Alkohol fernzuhalten, so sollten wir nicht allen Verführungen des Lebens erliegen und uns in niedrige spirituelle Level katapultieren.

Rabbi Samson Raphael Hirsch sieht im Ehebruch der Sotah ein Verlassen des moralischen Weges eines Menschen. Niemand sündigt, wenn er nicht gerade in dem Moment, wenn auch nur zeitweilig, das wahre Konzept des Lebens verliert.

Jedoch stelle ich mir diesbezüglich die Frage, ob nicht ein gewisses Verständnis für einen Ehebruch aufkommen kann, wenn die Ehe eh nicht mehr läuft und ernsthaft von Scheidung geredet wird. Die Halacha sieht in dem Falle erst eine Scheidung vor bevor es überhaupt zum Sex mit einem anderen Partner kommen kann. Und dies wiederum, lt. Judentum, erst nach einer erneuten Heirat, denn außerehelicher Sex ist untersagt.

Anmerkung: Im Judentum ist es, im Gegensatz zum Christentum, nach einer Scheidung durchaus erlaubt, wiederzuheiraten. Wollen dieselben Parteien nach ihrer Scheidung nochmals heiraten, dann kann diese erneute Hochzeit nur dann stattfinden, wenn die Frauen zwischenzeitlich mit keinem anderen Mann verheiratet war (nach der Scheidung). Ansonsten darf jede der geschiedenen Partei ein zweites Mal heiraten.

Der Ramban (Nachmanides), 1194 - 1270, stellt in seinem Thorakommentar die Frage, warum uns die Thora erst von der ehebrecherischen Frau (Sotah) berichtet und danach vom Nazir (Jemand, der auf bestimmte Zeit dem Wein abschwört, keinen Leichnam berühren darf, sich nicht die Haare schneidet und auch sonst noch einige Regelungen auf sich nimmt, um sich zu perfektionieren und G - tt näherzukommen). Übrigens ist ebenso eine Frau in der Lage, den Schwur eines Nazirs auf sich zu nehmen !

Wer eine ehebrecherische Frau in ihrer Pose sieht, halte sich von ihr fern und trinke keinen Wein, denn Prostitution und Wein können einer Person das Herz stehlen und somit geht man derjenigen Frau auf den Leim.

Natürlich heißt es im Judentum immer wieder, dass jeder Mensch die Möglichkeit zur Teschuva (Umkehr) nutzen kann. Manchmal muß man sehr tief fallen, um danach viel höher aufzusteigen (so die Chassidut). Doch ein ganz tiefer Fall verursacht häufig so tiefe Depressionen, dass derjenige sich für unwürdig zur Teschuva fühlt und erst recht abstürzt. Dies ist die schlimmste Depression, welche einem wiederfahren kann und trotz allen Chaos sollten wir jeden neuen Tag mit neuem Optimismus begegnen. Zumindest sollten wir versuchen, dies zu tun.

Schabbat Schalom

Sonntag, Januar 10, 2010

Anat Hoffmanns Tallit Provokation



Frisch gewaschene Tallitot in Mea Shearim



B"H

Vor einigen Wochen wurde Israels Reformaktivistin Anat Hoffmann an der Kotel (Klagemauer) wegen Tragens eines Gebetsschales (Tallit) von der Polizei befragt. Im unteren Video gibt Anat Hoffmann die so typische Reformmeinung den orthdoxen Juden gegenüber ab. Israel befinde sich unter den Fittichen der "bösartigen" Orthodoxie und sie (Hoffmann) wolle alle retten.



Photo links: Die Reformfrauen an der Kotel

Photo: Religion and State


Die Frauen der Reformbewegung besitzen schon seit langem mit der "Kotel HaKatan" ihren eigenen Gebetsplatz nicht weit entfernt von der regulären Klagemauer. Anat Hoffmann, die am regulären Platz in einem Tallit aufkreuzte, wollte nichts anderes als provozieren. Das wäre schliesslich nicht das erste Mal.

Einer Frau ist das Tragen eines Tallit halachisch nicht verboten; dennoch ist es heutzutage vielmehr nicht mehr allzu üblich. Vor allem nicht öffentlich. Wenn Anat Hoffmann ihre "freie Welt" will, dann muss sie sich schon bei G - tt selber beschweren, denn der trennte schon zu Zeiten des Beit HaMikdash (Tempel) die unterschiedlichen Geschlechter.

Ich bin selbst Feministin und muss mir auf meinem engl. Blog oft einiges dazu von Haredim (Ultra - Orthodoxe) anhören, doch sollte jeder ein klein wenig zugeben, dass Männlein und Weiblein unterschiedliche Rollen im Leben zugedacht worden sind. Ansonsten hätte G - tt uns alle gleich erschaffen können.
Ferner lehrte der Kabbalist "Arizal" (Rabbi Yitzchak Luria, 1534 - 1572), dass MÄNNER, die einen Tallit tragen, die Sefirot auf dieser Welt beeinflussen und somit einen Tikun (Seelenkorrektur) herbeiführen können. Frauen tun dies mit einem Tallit nicht, doch anhand anderer Mitzwot.



Mittwoch, November 25, 2009

Männer

B"H

Nicht, dass ich die Männerwelt verstehe. Trotzdem ist es immer wieder interessant, wie Männer auf intelligente eigenständige Frauen reagieren. Egal, ob in der jüdischen oder der nichtjüdischen Welt. Jüdisch - religiöse sowohl als auch säkulere Männer zugleich. Sobald eine selbstbewusste erfolgreiche Frau auftaucht, nehmen viele Typen entweder reissaus oder sie lassen den Beschützer heraushängen.

Bei sephardischen Juden ist der Unterschied zu ihren aschkenazischen "Kollegen" ganz gravierend. Anscheinend spielt halt doch die orientalische Machostimmung eine Rolle. Die Religiösen unter ihnen sind kaum bereit, eine Frau zu sehen, die sich den höheren jüdischen Studien hingibt.

Ich bin keine wild provozierende Feministin, dennoch bin ich für Gleichberechtigung. Und das nicht nur beim Müllhinaustragen, sondern vielmehr in Bezug auf die relig. Bildung. Sprich, das Talmudstudium, was nicht alle Männer bei den Frauen sehen wollen.
Um Himmels Willen, was wenn eine Frau einen Mann in der Gemara (rabbinische Diskussionen im Talmud) korrigiert ? Für so manchen Mann geht ja da schon die Welt unter und die Frau wird zum "Schaygetz"; zum fast außerirdischen Wesen. Zum Dibbuk.

Aschkenazische Juden gibt es solche und solche. Meiner Erfahrung nach ist die Mehrheit der relig. Männer hilfsbereit, andere wiederum versuchen zu manipulieren oder schlimmstenfalls die Oberhand zu gewinnen. Beide Fälle erlebe ich zudem real in meinem englischen Blog, wo ich ausführlich zur haredischen Gesellschaft Stellung nehme. Und als weibliches Wesen erlebt man bei dem Thema so einiges. Nicht, dass alle in einem das Dummchen aus der Küche sehen; die Mehrheit freut sich zu helfen. Jedenfalls virtuell, da man sich ja sonst kaum trifft. Zumindest nicht in den Synagogen, denn in chassidischen Synagogen haben die Geschlechter zwei verschiedene Eingänge.

Was ich jeder Frau anrate ist, sich von denjenigen Männern fernzuhalten, die sich als Boss aufspielen wollen und denjenigen, die auf Manipulator machen. Beiden Spezien sind leichter zu erkennen als das sich die Männer selbst dies auszumalen vermögen.

Donnerstag, Oktober 01, 2009

Ist der Mikwehgang eine angenehme Angelegenheit für eine Frau ?

B"H

Zuerst einmal muss ich denjenigen Lesern danken, die mir fleissig Links zu bestimmten Themen senden. Unzählige Leute tun dies via e - mail und besonders heute hatte ich mit Kommentaren, derlei Links sowie Anfragen zu den Sukkotaktivitäten in Jerusalem mehr als genügend zu tun.

Von einem amerikanischen Mitblogger erhielt ich heute den folgenden Link:


Auf der Chabad Site geht es um eine Frau, die ihren Mikwehgang (Ritualbad) vor der Öffentlichkeit geheim halten will. Es sei ihre Privatangelegenheit und darauf hatte sie gebaut. Nur musste sie im Warteraum der Mikweh erleben, wie Nachbarinnen und ehemalige Schulkameradinnen über sie im Bilde waren.

Die Frage, ob der Gang in das Ritualbad für eine jüdische Frau diskriminierend sei, kommt immer wieder auf. So manche Frau sagt JA und sie fühle sich wie ein Häufchen Elend; andere wiederum haben nichts dagegen und sehen so sogar etwas Spirituelles darin.

Hintergrund: Eine verheiratete jüdische Frau muss, nachdem ihre monatliche Periode vorbei ist, in das Ritualbad. Es ist allgemein üblich, dass die Frau den Mikwehgang abends erledigt. Danach gehen viele mit dem Gatten Essen oder machen sich anderweitig einen besonderen abend. Des Weiteren sollte man in dieser Nacht sexuelle Kontakte haben.

Kommt nun eine Frau in die Mikweh, dann weiß logischerweise ein jeder, dass die Frau gerade ihre Monatsbeschwerden hinter sich brachte und nach der Mikweh mit ihrem Mann ins Bett geht. Andererseits kann sich die Frau ebenso ausmalen, was die anderen Frauen dort in der Mikweh zu haben. Jede weiß also Bescheid und was, wenn eine nicht den Mund hält und daheim berichtet, wen sie denn heute in der Mikweh traf ?


Der monatliche Mikwehgang einer Frau sollte eine Priatangelegenheit zwischen dem Ehemann und seiner Frau bleiben und sich nicht in der Nachbarschaft verbreiten. Wie aber soll man das verhindern, wenn die Nachbarinnen mit im Warteraum sitzen ?

Wie ich dem Leser, der mir diesen Link sandte schon antwortete: Ich täte es vorziehen, mein Mikwehbad im Meer zu nehmen anstatt mich in der öffentlichen Domäne zur Schau zu stellen.

Dienstag, September 01, 2009

Der SHEITEL in CHABAD

B"H

Um die
Kopfbedeckung der verheirateten Frau bei Chabad (Lubawitsch) einmal restlos abzuklären, sandte ich eine Anfrage an das Chabad Hauptquartier in Crown Heights / New York. Hier ist die Antwort von Chabad:


Dear Ms. Woelke,

Chabad women wear sheitels made out of human hair, according to Halacha the hair on the sheitel can only contain a small percentage of one's own hair, but one may use a sheitel that has someone else's hair on it. More on Chabad and Sheitels can be found at this link:

http://www.chabad.org/theJewishWoman/article_cdo/aid/840202/jewish/The-Lubavitcher-Rebbe-on-Hair-Covering.htm

Best wishes,

Chani Benjaminson
Chabad.org

Sonntag, Juni 14, 2009

"Kerut Schafcha"

B"H

Als ich auf meinem englischen Blog ein bestimmtes Photos eines chassidischen Rebben veröffentlichte, ahnte ich nicht, was mich erwartet. Nicht, dass die Kommentare sich allein um besagte Rebben drehten; vielmehr ging es nebenher um den einstigen Leiter der Neturei Karta in Mea Shearim, Rabbi Amram Blau (Bloi), der im Jahre 1974 verstarb.



Rabbi Amram Blau (Bloi), 1894 - 1974, Oberhaupt der Neturei Karta in Mea Shearim.

Rabbi Blau wurde durch seine wilden Demonstrationen gegen verschiedene Erlasse des für ihn "zionistischen Staates Israel" bekannt, aber in der haredischen (ultra - orthodox.) Gesellschaft fiel er dadurch auf, dass er nach dem Tode seiner ersten Frau die französische Konvertitin Ruth heiratete. Verwandte des Rabbis regten sich so auf, dass sie vor ein Beit Din (rabbinisches Gericht) zogen und der Rabbi samt neuer Frau für ein Jahr in die Stadt Bnei Brak (nahe Tel Aviv) verbannt worden waren. Ruth andererseits hatte eine gewisse History hinter sich, über die ich noch in alles Ausführlichkeit berichten werden.

Wieso aber sollte ausgerechnet Rabbi Amram Blau die Konvertitin Ruth heiraten ? Wer macht solch einen Schidduch (Heiratsmatch), denn wissen wir nicht zu genau, dass die haredische Gesellschaft nicht unbedingt Neuzugänge heiratet. Baalei Teshuva (später im Leben relig. gewordene Juden) oder Konvertiten zum Judentum werden in der Regel mit Gleichgesinnten verheiratet.

Warum also heiratete Rabbi Blau die Ruth ?

Ein Leser machte mich auf eine Halacha aufmerksam, die ich bis dahin noch nicht kannte. Im Fachjargon wird sie "Kerut Schafcha" genannt und ursprünglich stammt das Gesetz aus der Thora (Sefer Devarim - Deuteronomy 23:2). Bei "Kerut Shafcha" handelt es sich um einen Juden, dessen Genital verletzt wurde und er aufgrunddessen unfähig ist, Kinder zu zeugen. Sobald solch ein Mann eine Ehepartnerin sucht, ist es ihm nur erlaubt, eine Konvertitin zum Judentum zu heiraten. Die Thora verbietet diesem Mann eine Ehe mit einer geborenen Jüdin einzugehen.

Die genauen Details zu dieser Halacha finden wir im "Schulchan Aruch - Code of Jewish Law", der "Mischna Thora - Hilchot Biah 16:1" des Rambam (Maimonides, 1135 - 1214) sowie im Talmud Traktat Yevamot 76a.

Dies war also der Grund, warum Rabbi Blau die Ruth heiratete, denn er war an seinem Genital verletzt worden und konnte ab einem gewissen Zeitpunkt keine Kinder mehr zeugen. Also kam für ihn als zweite Frau nur eine Konvertitin in Frage.
Warum gerade eine Konvertitin ? Klingt das nicht irgendwie abwertend ?
In der Thora heißt es, dass "derjenige nicht in die Gemeinde G - ttes einheiraten darf". Sprich keine geborene Jüdin heiraten darf.

Hierzu kommentiert Rasch, dass obwohl Konvertiten halachisch einwandfrei zum Judentum konvertierte, sie dennoch nicht zur "Gemeinde G - ttes" zählt. Im Talmud Traktat Kidduschin 72b - 73a gibt es einen Disput zwischen Rabbi Jose und Rabbi Yehudah. Letzterer vertritt die Ansicht, dass eine Konvertitin zum Judentum sehr wohl zur "Gemeinde G - ttes" zählt; Rabbi Jose hingegen sagt NEIN und die hier angesprochene Mischna in Talmud Yevamot 76a folgt der Meinung des Rabbi Jose.

Ein kurzer Ausflug in den Talmud Kidduschin 72b - 73a:
Hier legt Rabbi Jose fest, dass ein Konvertit zum Judentum (egal, ob männlich oder weiblich) einen Mamzer / eine Mamzeress heiraten darf. Ein Mamzer (im Deutschen vielleicht mit "Bastard" zu übersetzen) ist ein Kind hervorgegangen aus einer in der Thora verbotenen Beziehung. Zum Beispiel ging die Frau während der Ehe fremd.
Den Begriff des Mamzer aber nicht verwechseln mit dem "Chalal" - dem Kind eines Cohen (Tempelpriesters) und einer ihm verbotenen Frau (siehe Leviticus 21:7).

Auch an der Stelle des Mamzer führt Rabbi Jose an, dass ein Konvertit nicht zur "Gemeinde G - ttes" gehört. Den Begriff "Gemeinde G - ttes" finden wir 5x in der Thora; immer dort, wo bestimmt wird, er nicht in die "Gemeinde G - ttes" einheiraten darf. Unter anderem finden wir hier die Mamzerim, die Ammoniter und die Moabiter, Ägypter und Edomiter.

Andererseits ist es einem männlichen Konvertiten zum Judentum erlaubt, die Tochter eines Cohen zu ehelichen, wohingegen ein Cohen selber keine Konvertitin heiraten darf.

Aber zurück zum Talmud Yevamot 76a:
Was, wenn ein im Genitalbereich verletzter Jude ein Cohen ist ? Darf er dann trotzdem eine Konvertitin heiraten ?

Die Meinungen sind gespalten, allerdings gilt die Regel, dass in dem Falle der Cohen von seinem besonderen Amt entbunden ist und eine Konvertitin heiraten darf (siehe unter anderem Rabbeinu Tam und den Ramban - Nachmanides, the Rambam - Maimonides sowie den Schulchan Aruch).

Ehrlich gesagt verstehe ich immer noch nicht, warum Konvertiten zum Judentum nicht zur "Gemeinde G - ttes" gehören. Allein, weil die Liste mit den verbotenen Mamzerim, etc. irgendwie auch auf Konvertiten ableiten lässt ?

Donnerstag, Juni 04, 2009

Warum zählen Frauen nicht zu einer Minyan ?

B"H

Jemand aus der Leserschaft fragte mich, warum in jüdisch - orthodoxen Kreisen Frauen nicht zu einer MINYAN gezählt werden, sondern ausschließlich nur Männer. Ich fand dazu eine interessante Antwort und ein Karlin - Stoliner Chassid empfahl mir diesbezügliche Literatur. Allerdings bin ich bisher noch nicht sämtliche halachischen Kommentare zum "Schulchan Aruch - Code of Jewish Law" durchgegangen und beschränke mich vorerst auf zwei interessante Perspektiven.

Um bestimmte Gebete beten zu können, benötigen wir im Judentum eine MINYAN. Die Minyan besteht aus ZEHN MÄNNERN, wobei die Reformbewegung hierbei auch Frauen anerkennt. Die jüdische Orthodoxie tut dies NICHT und es werden, wie halachisch vorgeschrieben, nur Männer mit einbezogen. Sind keine zehn Männer vorhanden, wird zwar genauso gebetet, doch einiges vom Ritus fällt dann weg.

Warum werden in der Orthodoxie keine Frauen zur Minyan zugelassen, wenn sie doch theoretisch die fehlende Männeranzahl wettmachen könnten ?

Aus dem Halacha - Buch "Or HaMizrach" erfahren wir, dass eine Minyan aus gleichwertigen Personen bestehen muss. Demzufolge sind Männer gleich und Frauen gleich, aber beides darf nicht vermischt werden, denn dann geht die Gleichheit verloren.
Die Gleichheit bezieht sich darauf, dass Frauen und Männer unterschiedliche Arten der Mitzwoteinhaltung unterliegen. Zum Beispiel sind Frauen von gewissen Thoramitzwot befreit, denn sie müssen sich um die Familie kümmern und sind in ihrer Zeit eingeschränkt. Diese Art der Mitzwot nennt man üblicherweise "Mitzwot she HaZman Grama - Zeitbegrenzte Mitzwot" - von denen Frauen befreit sind.
Männer hingegen sind zu all den erforderlichen Mitzwot verpflichtet und hierin liegt der Unterschied zur Frau. Der eine ist verpflichtet, der (die) andere nicht und demnach ist keine "Gleichheit" gegeben.

Der Jerusalemer Chabad - Rabbiner Adin Steinsaltz kommentiert zu dem Thema in seinem Buch "A Guide for Jewish Prayer":

Das Gebet einer Frau besteht nur aus einem Aspekt: G - tt mit ganzem Herzen zu dienen. Der Mann hingegen betet nicht nur aus einer privaten direkten Verbindung zu G - tt heraus, sondern ebenso für die Gemeinde. Schon allein aus dem Grund heraus, weil die Frau eben nicht Teil der Minyan ist. Seit der Zeit der Niederschrift der Mischna (Teil des Talmuds und zugleich die mündliche Gesetzesüberlieferung G - ttes an Moshe auf dem Berg Sinai) beten Frauen in Synagogen. Dies betrifft so ungefähr die Zeit von 70 - 200 Jahre nach Beginn der Zeitrechnung. Verpflichtet zum Synagogenbesuch waren sie jedoch nicht. Noch heute gibt es einige orthodoxe Synagogen (meist bei den sephardischen Juden), in denen es gar keine Frauenempore gibt und nur Männer zu den G - ttesdiensten gehen. Mir ist eine solche Synagoge im Jerusalemer Stadtteil Nachlaot bekannt.

Nicht, dass jetzt alle denken, die Frauen tun nichts und sind irgendwo zum spirituellen Trübsal verdammt. Im Gegenteil, denn wie schon an anderer Stelle berichtet, sind Frauen wesentlich spiritueller veranlangt als Männer und in der heute teilweise existierenden "Modern - Orthodox" - Gesellschaft gibt es Frauengruppen, die sich zum Gebet zusammentun. Oftmals verlacht als irgendwelche spirituellen Hippies und Anhänger des Hippie - Rabbis Shlomo Carlebach, doch nicht immer ist dies der Fall. Frauen beten anders als Männer. Privater und emotionaler. Und es ist keine Seltenheit, wenn es heutzutage spezielle Gebete nur für Frauen gibt. Nicht, dass die im Sidur (Gebetbuch) verankerten festen Gebete ausgelassen werden; zusätzlich gibt es aber noch spezielle Frauengebete und sogar ein Frauensidur ist auf dem Markt.

All das nur einmal nebenbei erwähnt und es stellt sicherlich ein breiteres Spektrum des Grundes dar, warum Frauen nicht den Männern gleichzusetzen sind. Ich selbst bin kein konservatives Hausmütterchen, jedoch auch keine übertriebene Emanze. Wir alle sollten eines nicht aus den Augen lassen: Jeder wurde mit einer ganz bestimmten Aufgabe erschaffen und deswegen sollten wir in der Lage sein zu akzeptieren, dass es Dinge gibt, die der eine macht, der andere jedoch nicht. Damit meine ich alle Lebenslagen und nicht nur den Unterschied zwischen Mann und Frau.