Posts mit dem Label Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, November 24, 2011

Zu Besuch bei Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv

B"H 

Zu Besuch im Haus des grossen Halachaexperten Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv in Jerusalem. Ebenso ist Rabbi Eliyashiv das spirituelle Oberhaupt der litvisch - haredischen Bewegung.

Dienstag, Mai 17, 2011

Psak Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv: "Der Fahrer muss zahlen !"

B”H

Vor wenigen Wochen erst wurde er 101 Jahre alt, doch sein Verstand ist so scharf wie eh und je: Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv beantwortete eine Frage an ihn und da gerade diese Frage viele Autofahrer angeht, veröffentliche ich den Fall in meinem Blog.

Ein offenbar hochrangiger Anhänger des litvish – haredischen (ultra – orthodoxen) Rabbiner Yosef Shalom Eliyashiv fuhr gerade in seinem Auto als er sich entschied anzuhalten und einen Tramper mitzunehmen. Der Tramper stieg in den Wagen, verzögerte jedoch die Anlegung des Sicherheitsgurtes, obwohl der Fahrer ihn auf den Sicherheitsgurt aufmerksam gemacht hatte. Der Tramper war noch immer nicht angeschnallt als der Fahrer losfuhr, doch wollte dies gerade tun als eine Polizeistreife den Wagen anhielt. In dem Moment war der Tramper immer noch ohne Sicherheitsgurt und der Polizist mahnte den Fahrer mit 500 Schekel (ca. 100 Euro) ab. Der Fahrer wiederum wurde stocksauer und verlangte das Geld vom Tramper, der da ja schuld sei. Der Tramper jedoch winkte ab.

Beide Männer sind Anhänger von Rabbi Eliyashiv und sie kamen gleich darauf zu ihm, um ihn um Rat zu bitten. Wer muss das Bußgeld von 500 Schekel bezahlen ?

Rabbi Eliyashivs Antwort:

Das Gesetz verlangt, dass alle Fahrzeuginsassen angeschnallt sind und von daher hätte der Fahrer nicht losfahren dürfen, solange der Tramper noch nicht angeschnallt war. Weil der Fahrer nicht wartete und sein Auto unverzüglich in Bewegung setzte, ist er es, der das Bußgeld bezahlen muss.

Psak Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv: "Wer muss die Fahrstuhlrechnung zahlen ?"

B”H

Folgender Fall wurde an die haredisch (ultra – orthodox) – litvische Rabbinerauthorität, Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv, herangetragen:

Vier Leute standen in einem Fahrstuhl als plötzlich eine fünfte Person hinzukam und auch noch einsteigen wollte. Die Vier warnten die fünfte Person, dass der Fahrstuhl steckenbleiben könne, doch Nummer 5 wollte unbedingt noch mit. 

Der Fahrstuhl blieb tatsächlich stecken und es musste ein Reparaturdienst anrollen, um die Passagiere zu befreien.

Die Frage an Rabbi Eliyashiv lautete:

Wer von den Passagieren kommt nun eigentlich für die Reparaturkosten auf ? Die vier Passagiere, die zuerst im Fahrstuhl waren, forderten, dass Nummer 5 die vollen Kosten übernehme, denn schliesslich war alles seine schuld. Die fünfte Person dagegen wollte die Rechnung gerecht unter den fünft Passagieren aufteilen.

Rabbi Eliyashivs Antwort:

Die Person, welche auf den Knopf drückte und den Fahrstuhl in Gang setzte, muss die Rechnung des Reparaturdienstes bezahlen. Dabei sei es unerheblich, ob es Fahrgast Nummer 1, 2, 3, 4 oder 5 gewesen sei. Der Fahrstuhl blieb stecken, da ihn jemand in Gang gesetzt hatte und diese Person ist verantwortlich.