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Donnerstag, Juni 14, 2012

Parashat Schlach Lecha: "Gibt es einen Unterschied zwischen den Spionen und den Juden heute ?"


Gesehen in der Jaffa Road / Downtown Jerusalem

Photo: Miriam Woelke

 B"H  

Die Thoralesung für diesen Schabbat 


Die dieswöchige Thoralesung berichtet uns ausführlich, wie Moshe die Spionen entsandte, um das Land Israel (damals noch Canaan) auszukundschaften. G – tt hatte Moshe nicht angewiesen, dies zu tun, denn Er selber hatte den Juden versprochen, sie in ein Land zu führen, welches GUT (TOV) ist. Warum also dann Spione entsenden ? Vertraute man nicht auf das Versprechen G – ttes ? Offenbar vertrauten nicht alle Juden in der Wüste. 

Kommentare besagen, dass viele von ihnen auch gar nicht bereit waren, ihr geordnetes Leben aufzugeben. Erst einmal im Heiligen Land angekommen, sollten sie nach israelischen Stämmen territorial aufgeteilt werden und ihr Land selbst bearbeiten. Arbeiten, um sich einen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. In der Wüste hingegen kam alles von G – tt. Von der Nahrung MAN (Manna) bis hin zum Wasser sowie dem Schutz vor Feinden. Plötzlich auf sich allein gestellt sein: Davor hatten nicht wenige Israeliten Angst. 

G – tt sagte Moshe, dass Moshes Entscheidung, die Spione doch noch loszuschicken, auf dessen eigene Kappe gehe. Moshe seinerseits hatte sich von den Juden breitschlagen lassen und stimmte letztendlich der Entsendung der Spione zu. So machten diese sich auf den Weg und erforschten das gesamte Land Israel. Vom Süden bis hinauf in den Norden. 

Am 9. des Monat Av (ca. Ende Juli / Anfang August) kehrten sie ins Lager der Israeliten zurück und verbreiteten Panik. Nicht, dass sie mit ihren negativen Berichten logen, sondern ihr Fehler war, dass sie eben alles nur negativ darstellten, anstatt die Vorteile zu sehen und auf G – tt zu vertrauen. Die Juden verfielen in Panik und wollten nicht mehr ins Gelobte Land ziehen. G – tt bestrafte fast die gesamte Generation der Spione, indem sie innerhalb der 40 Wanderjahre allmählich starben. Es sollte eine neue Generation heranwachsen, welche schliesslich in Israel Einzug hielt. 

Außerdem hat der 9. des jüdischen Monat Av bis heute folgenschwere Auswirkungen auf das Judentum. Da die Juden nach dem Bericht der Spione klagten und jammerten anstatt auf G – tt zu vertrauen, machte G – tt diesen Tag zum Trauertag. Beide Jerusalemer Tempel wurden am 9. Av zerstört. Einmal von den Babylonier und viele Jahre später von den Römern. Und bis heute ist der Tisha be’Av, der 9. Av., deswegen ein Trauertag im Judentum, an dem 25 Stunden lang gefastet wird. Ähnlich dem Yom Kippur. 

Der Maharal von Prag (16. Jahrhundert) schrieb in seinem Thorakommentar GUR ARYEH, dass aus den ursprünglich rechtschaffenden Spionen Menschen wurden, die sich von negativen Meinungen beeinflussen liessen. Sprich, aus den Spionen wurden Diener derjenigen, die G – tt nicht trauten und die Entsendung von Spionen forderten. Von Kundschaftern, die Israel ausspionieren, ob da auch wirklich Milch und Honig fliesse. 

Der Maharal kommt zu der Schlussfolgerung, dass die Juden damals noch nicht reif für den Einzug in das Gelobte Land waren und sie deshalb viele Jahre durch die Wüste wandern mussten, ehe sie am Ende doch den Weg nach Israel fanden. Zu sehr waren sie an die tagtäglich stattfindenden G – tteswunder wie das fallende Manna oder den Brunnen der Miriam gewohnt als dass sie sich auf Natur und Alltag eingelassen hätten. Wer nur Wunder erlebt, der kommt nicht mehr so einfach in den Alltag zurück. 

Und was hat diese Thoralesung mit uns zu tun ? 

Seien wir ehrlich und stellen uns die Frage, ob wir anders gehandelt hätten. Schauen wir auf die heutigen Diasporajuden, die aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht nach Israel einwandern, sondern lieber die Bequemlichkeiten der Diaspora geniessen. Vor einiger Zeit startete ich auf einem meiner deutschen Blogs eine Umfrage, warum deutsche Juden nicht nach Israel ziehen wollen. Die Mehrheit antwortete: Wir haben Angst, keine Arbeit und Wohnung zu finden. 

Das Leben in Israel ist alles andere als einfach, es sei denn, man kommt mit einem Sack voller Geldmünzen. Die Wenigsten sind dazu in der Lage und so findet der alltägliche Kampf ums Überleben statt. Da lebt es sich in der Schweiz, in Deutschland oder Österreich wesentlich angenehmer. Man schaue nur auf all die sozialen Absicherung, obwohl die Leute dort ständig am Jammern sind. In Israel deckt die Sozialhilfe noch nicht einmal die Miete und der Bedürftige kann sehen, wo er bleibt. 

Trotzdem existiert viel Positives in unserem Land. Die Leute sind anders und nicht so starr wie in Europa. Das Land Israel ist wunderschön und ich denke dabei an die sanften kühlen Sommerbrisen, die des nachts über Jerusalem ziehen. Das Judentum kann offen gelebt werden und jeder wird, wenn er denn will, seine Nische in der Gesellschaft finden. 

Wer die Augen aufmacht, der findet ein Land, in dem Milch und Honig fliessen. Man muss nur bereit sein, dies zu erkennen und nicht ständig mäkeln, dass in Europa der Standard höher und daher besser sei. Vielleicht sollten sich die Juden in der Diaspora, und dies geht die USA oder Kanada, genau so an, darüber Gedanken machen, was ihnen im Leben wirklich wichtig ist. 

Schabbat Schalom

Mittwoch, November 02, 2011

Das private Reisepäckchen nach Israel


Jerusalem, Stadtteil Nachlaot

Photo: Miriam Woelke

B"H

Jeder, der nach Israel kommt, egal ob Tourist oder jüdischer Neueinwanderer, bringt gewöhnlich sein eigenes privates Lebenspäckchen mit. Viele wollen einfach nur ihrem vorherigen Leben entkommen und meinen, in Israel gelänge ihnen alles viel besser. Touristen wachen dann meistens recht unsanft auf, wenn ihr Visum nicht verlängert wird und / oder ihnen ganz einfach das Geld ausgeht. Israel ist teuer und derlei hohe Preise haben die meisten gar nicht erwartet.

Selbst dann, wenn Leute meinen, an einem anderen Ort stehen die Chancen besser, gilt das Motto: "Wer es daheim nicht schafft, der tut dies zumeist in der Fremde ebenso wenig".

Neueinwanderer verzweifeln leicht an der hiesigen Bürokratie, obwohl diese in Deutschland auch nicht viel weniger ist. Ein anderes Land, eine völlig andere Mentalität, eine neue Sprache, die es zu erlernen gilt. Nicht wenige sind enttäuscht, denn sie hatten sich eigentlich etwas anderes versprochen. Israel ist ein Einwanderungsland für Juden und somit setzt sich ein Großteil der Bevölkerung aus Neueinwanderern zusammen. Demnach ist man als Neueinwanderer gewiss nichts Exotisches, sondern eher Massenware.

Israel ist kein Land, welches einen sein altes Leben vergessen lässt und allgemein gesagt: Probleme lassen sich nicht einfach abschütteln. Selbst in einem fernen Land werden meine vorherigen Gedanken und Sorgen immer bei mir sein.

Dienstag, November 02, 2010

Vorsicht christliche Mission: Das "Wave Cafe" in Talpiot / Jerusalem

B"H

"Jewish Israel" bringt eine aktuelle neue Warnung: 

Das "Wave Cafe" in Jerusalems Stadtteil Talpiot wird von christlichen Missionare geleitet. Der Missionar Richard "Ayal" Frieden ist der Inhaber des Cafes und HIER ist deren klare Missionspolitik einzusehen.


Talpiot, Teile der German Colony sowie Teile des French Hill in Jerusalem sind oftmals Tummelplätze christlicher Missionare. Sie mieten sich Wohnungen an und gründen obskure Centren unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit. 
Bisher hatte sie das Problem, dass es keine Visaverlängerungen gibt, doch die Missionare werden "schlauer". Sie melden sie meist im Ausland zu Konversionskursen zum Judentum an, um danach als Jude Aliyah nach Israel zu machen. Einmal in Israel angekommen, bestreiten sie ihren Lebensunterhalt vorwiegend von Kirchenspenden. Um nicht ganz aufzufliegen und der Gefahr zu laufen, abgeschoben zu werden, suchen sie sich Halbzeitjobs. Ihr erklärtes Ziel jedoch ist und bleibt jedoch die Judenmission.

Die perfekte Gemeinde von Zfat (Safed)

B"H

Wer als Jude die Aliyah nach Israel plant und ganz besonderen Wert auf ein perfektes und enges Gemeindeleben innerhalb der Orthodoxie legt, der wird ganz sicher seinen Platz in Zfat (Safed) / Nordisrael finden. Zugegeben, die Mehrheit der Juden von Zfat sind Anglos (viele Amerikaner) und Israelis, doch wer aufgeschlossen ist, der kann in der Kleinstadt unsagbar viele neue Freunde finden. Die Zfatim (Bewohner von Zfat) kommen geradewegs auf einen zu und fragen, ob man nicht dies oder das braucht. Eine Freundin von mir machte vor wenigen Wochen Aliyah und zog nach Zfat. Schwupps, fand sie eine Wohnung und lernte neue Leute kennen. Danach ging es gleich weiter mit Fragen wie "ob sie nicht dorthin mitkommen wolle oder diesen oder jenen schon traf".

Zfat ist bekannt für die den Neuankömmling willkommen heissende Gemeinde, obwohl es den Nachteil hat, dass Jobs in der Stadt zu den Raritäten gehören.

Mittwoch, Oktober 13, 2010

Parashat Lech Lecha - פרשת לך לך




B"H


Die Thoralesung für diesen Schabbat


"Lech Lecha - Geh zu Dir selbst": G - tt beauftragte Avraham (zu der Zeit hieß er noch Amram, der der Buchstabe der Buchstabe Heh wurde dem Namen erst etwas später hinzugefügt). Avraham sollte Heimat und Familie verlassen und sich in das Land Kanaan aufmachen, wo G - tt ihn und seine Nachfahren zu einer großen Nation machen wollte. Die einfache Interpretation lautet, dass Avraham sich möglichst weit weg von seiner bisherigen Umgebung entfernen sollte.

Dieser erste Satz der Thoraparasha "Lech Lecha" erinnert mich stets daran, wie auch ich auszog, um Aliyah nach Israel zu machen. Nicht nur, dass ich meine gewohnte deutsche Umgebung verliess; gleichzeitig verliess ich genauso ein Stück meiner selbst, um etwas Neues aufzubauen. Ein neues Leben zu beginnen, wobei bei mir die Religion der Aliyahgrund Nummer Eins war und geblieben ist.

Avraham fragte nicht lange zu zog in die Ferne; in ein Land, das G - tt ihm zeigen wollte. Auch wir, die da Aliyah machen, benötigen eine gehörige Portion an G - ttvertrauen. Doch G - tt lehrt uns nicht nur den Auszug in das Land Israel. Ebenso bedeutet Lech Lecha, dass jeder zu sich selbst finde. Herausfinden, wer man eigentlich ist und wo die eigenen persönlichen Prioritäten liegen: Mit welcher Moral oder welchen Prinzipien beabsichtige ich mein Leben zu meistern ?

Nicht jeder kann gerade einmal so Aliyah nach Israel machen und deswegen sollten wir uns auf einen weiteren Punkt konzentrieren, den Avraham uns übermittelt: Er kam aus dem Land "Ur Kasdim", welches mit dem heutigen Süden von Irak identifiziert wird. Inmitten all der dortigen Bewohner, die Nimrod als G - tt anbeteten, schaffte es Avraham zum einzigen wahren G - tt zu finden und den Götzendienst aufzugeben. Sollte dies nicht ein Anreiz für alle in der Diaspora lebenden Juden sein, sich ebenso ihres Glaubens zu besinnen ?

Die beiden Talmud Traktate Nazir 23b und Horayot 10b gehen näher auf das Verhalten Lots (dem Neffen Avrahams) ein. In Sefer Bereschit (1. Buch Moses) 13:10 heißt: "Und Lot erhob seine Augen und sah das gesamte (fruchtbare) Jordantal".
Vor der Zerstörung von Sodom und Gomorrha, versteht sich.

Die Thora lehrt uns , dass die Hirten Lots sowie Avrahams im Dauerclinch lagen und Avraham vorschlug, sich zu trennen, damit die Ausmasse des Streites nicht noch schlimmere Züge annahmen. Daraufhin sah Lot sich um, sah das fruchtbare Jordantal und wollte sich dort niederlassen, obwohl es dort wahrlich zuging wie halt in "Sodom & Gomorrha". All die vergehen und Bestialitäten der dortigen Bewohner schreckten ihn nicht ab, sich ausgerechnet dort niederzulassen. Lot dachte einzig und allein an seinen finanziellen Vorteil und ein tolles Leben. Was er tat war, nur auf die Oberflächlichkeiten zu schauen: Man sieht etwas Schönes und will es haben. Ob es gut für uns ist oder nicht, interessiert in dem Moment weniger. Wir sehen und entscheiden gemäss unserer Augen. Ob das in der Partnersuche ist oder woanders. Schönheit muss sein, selbst wenn sich, z.B. ein Ehepartner, hinterher als Katastrophe erweist.

Genau wie Lot, der in das sündhafte Sodom rannte; einer Stadt, in welcher arme Durchreisende ihrer allerletzten Habe beraubt und dann umgebracht worden sind. Viele meinen, Sodom und Gomorrha seien wegen der dort stattfindenden sexuellen Perversionen von G - tt zerstört worden, doch das stimmt nicht. Der Talmud Traktat Sanhedrin geht da eher auf Mord und Diebstahl ein. Fremde wurden gequält, denn die Bewohner Sodoms wollten alles, nur keine armen lästigen Durchreisenden in der Stadt. Bedürftige hatten dort nichts verloren und man tat alles, um sie fernzuhalten bzw. auszuschalten.

Die o.g. Talmudtraktate sehen in Lot jemanden, der nach den Augen entscheidet und auch dementsprechend handelt. Er sieht, will haben und denkt nicht an das Danach. Indem Lot das sündhafte Sodom als Wohnort aussuchte, zeigte er seinen wahren Charakter (Horayot 10b sowie der Talmudkommentator Maharsha). Die Kommentatoren Raschi und Ramban stimmen dem zu. Anstatt nur nach allem Schönen und Oberflächlichem zu schauen, hätte Lot von Avraham lernen sollen. Außer all dem Äußeren eines Menschen gibt es auch noch einen inneren Kern, der da Seele genannt wird. Und danach sollte man beim Auswahl eines Partners oder von Freunden gehen. Den Menschen kennen lernen und seine Seele erkunden, denn das ist wichtiger als einer Schönheitskönigin ohne Inhalte hinterherzulaufen.

Aus den Reaktionen Avrahams (Zieh hinaus bzw. entferne Dich von negativen Einflüssen) und Lots (Er hob die Augen und "folgte ihnen") lernen wir, wie wichtig es ist, im Leben eigene Massstäbe und eine Moral zu setzen. Bevor wir uns nur nach den Augen und unserem Herzen entscheiden, sollten wir vorher den Verstand einschalten und uns über eventuelle Konsequenzen im Klaren sein.

Es kann ja jeder einmal selbst überlegen, wie oft er in Alltagssituationen nur nach seinen Augen geht und etwas haben will, ohne nachzudenken.

Schabbat Schalom an alle Leser !



Schabbatatmosphäre


Verkauf von "Challot - Schabbatbroten" in Mea Shearim

Sonntag, Oktober 10, 2010

Schabbat Teachings aus Tzfat (Safed)

B"H

Gemeindeleben, das ist es, was die Bewohner der Altstadt des nordisraelischen Zfat (Safed) hervorheben. Fast jeder kennt jeden, man hilft sich oder lässt den Mitmenschen, bei Bedarf, genauso in Ruhe. Jeder Bewohner von Zfat hat seine eigene Geschichte und viele davon sind mehr als interessant.

In der Tat ist die Stadt voll amerikanischer Neueinwanderer, welche sich vorwiegend in der Altstadt niedergelassen haben. Vielerseits relig. amerikanische Juden. Wer sich ausgerechnet in Zfat niederlässt, den erwartet eine relativ niedrige Miete, doch schlechte Jobaussichten, denn es herrscht tote Hose. Kleinstadt pur und das auch noch ohne Kino.

Im Mittelalter war die Stadt zusammen mit dem ca. 30 km entfernt liegenden Tiberias unten am See Genezareth (Kinneret) DAS Zentrum der Juden im damaligen Israel. Zfat tat sich durch seine berühmten Kabbalisten hervor. Rabbi Yitzchak Luria oder Rabbi Moshe Cordovero, zum Beispiel.

Am vergangenen Freitag traf ich gegen mittag in Zfat ein und bleibe hier für genau eine Woche im Hostel der chassidischen Gruppe Chabad.
Egal, ob der Schabbat frühzeitig einbricht (wie im Winter) oder später, die Geschäfte der Stadt sind schon kurz nach mittag geschlossen. Kleinstadtleben halt oder fast schon Dorf. Keineswegs zu vergleichen mit dem Treiben auf dem Jerusalemer Machane Yehudah Markt kurz vor Schabbateinbruch.

In der "Ascent" eigenen Synagoge hielten wir den "Kabbalat Schabbat Service" ab und erhielten hinterher Familien, bei denen wir zum Schabbatessen eingeladen waren. Kurz nach mittag geschah ein Wunder und es begann aus allen Eimern zu regnen. Ungewöhnlich früh im Oktober, aber Israel braucht dringend Regen. Mit dem Regen fiel auch gleich der Strom aus. Kleinstadtleben halt, wobei mich der Stromausfall sofort an meine alten Kibbutzzeiten erinnerte.

Zusammen mit drei weiteren Leutchen wurde ich zu einer Familie in der Altstadt entsandt. Es stellte sich heraus, dass die Familie neben der Synagoge der Lelover Chassidim wohnt und der Hausherr berichtete mir, dass einer der zwei Lelover Rebben aus Bnei Brak an diesem Schabbat in Zfat weile. Ich roch sofort einen chassidischen Tisch und wollte nach dem Essen unbedingt einmal in die Synagoge schauen.

Wir aßen unser Schabbatmahl und wieder begann es zu regnen. "Nur keine Sorge, sagten unsere Gastgeber, in Zfat regnet es zwar viel, doch nie besonders lange. Ihr kommt schon trocken nach "Ascent" zurück. Und so war es dann auch, obwohl der Strom wieder ausfiel und wir im Dunkeln über die kleinen Pflastersteine der Altstadt schwankten und in so manche tiefe Pfütze traten. Vorher jedoch warf ich einen Blick in die Lelover Synagoge, aber dort spielte sich nichts ab und die Chassidim schienen ebenso vor dem Regen nach Hause geflüchtet zu sein.

Unter anderem lernten wir, dass heute die Yahrzeit (Todesgedenktag) des ersten Rebben der Chassidut Ruzhin - Boyan ist. Rebbe Israel von Rizhin lebte seinerzeit in einem schlossähnlichen Gebäude und trug sogar goldene Schuhe. Allerdings hatte er die Schuhsohlen abgeschnitten, um wegen seines Reichtums nicht zu arrogant zu werden. Obwohl er für die Leute den Anschein erweckte, er sei unheimlich reich und trage seinen Reichtum zur Schau, so war er dennoch bescheiden und lief in Schuhen ohne Sohlen herum. Allerdings sei zu erwähnen, dass Rebbe Israel von Rizhin bis heute nicht unumstritten ist, denn die Polizei von Ruzhin (heute Ukraine) beschuldigte ihn am Tode von zwei jungen Männern beteiligt zu sein. Der Rebbe wurde verhaftet, doch entkam und liess sich in einer Nachbarland nieder.

An diesem gerade ausgeklungenen Schabbat lasen wir die Thora Parashat "Noach". Von der Flut und dem Turm von Bavel. Ein "Ascent" Chabad Rabbiner lehrte, dass das Wort "Teva - Arche" ebenso für "Wort" stehen kann. Noach sagte: "Kommt in meine Arche" und anders interprtiert kann dies genauso bedeuten: "Kommt zum Wort" - bedeutet "zur Thora, wo Ihr geschützt seid".

Eli Naiditch von "Ascent" hatte ein gutes und sehr hilfreiches Teaching bezüglich der Aliyah nach Israel parat. Er zitierte den Lubawitscher (Chabad) Rebben, der da seinerzeit sagte, dass ein Jude bei seiner Einwanderung nach Israel nicht nur materielle Theorien im Kopf haben sollte. Die Aliyah verlange gleichsam eine spirituelle Vorbereitung. Nicht immer sollen Neueinwanderer auf ihr materielles Wohl schauen und an allem herummäkeln, wenn es einmal nicht so gut läuft und sie anderes aus ihrem vorherigen Heimatland gewohnt sind. Vielmehr soll jeder Neueinwanderer ebenso die Qualitäten und positive Aspekte Israels erkennen. Nur so wird ein Neueinwanderer richtig glücklich.

Montag, Juni 29, 2009

Wie sich christliche Missionare in Israel einschleusen

B"H

Ein neuer / alter Trick, wie Missionare nach Israel gelangen, und das sogar ganz legal, ist zum Judentum zu konvertieren. Nach der Konversion wird den falschen Konvertiten die Aliyah bewilligt und einmal hier angekommen, laufen sie als erstes den Kirchen die Bude ein. Wenn nicht den Offiziellen, dann doch den messianischen Gruppen.
Wer sich etwas mit dem Thema befasst, der erkennt schnell an der Art, wie diese Konvertiten kommunizieren, dass die Inhalte nach wie vor christlicher Natur sind.

Des Weiteren flog das Ehepaar Roy und Mary Kendall als aktive Missionare auf. ARUTZ 7 sowie "Jewish Israel" berichten Details:

http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132092

Montag, Februar 23, 2009

Neues Kommittee im Innenministerium

B"H

Aufgrunddessen das Tausende Nichtjuden in Israel herumlaufen und die hiesige Staatsbürgerschaft verlangen, bildete Innenminister Me'ir Sheetrit ein neues Kommittee, welches das derzeitige "Law of Return - Rückkehrerrecht" überarbeiten soll. Gemäss des bestehenden Law of Return hat jeder Jude oder zum Judentum Konvertierte (Reformkonvertiten sollten sich stets vorher gesondert erkundigen !) das Recht auf Aliyah nach Israel. Nach der Aliyah erhält jeder jüdische Einwanderer die israelische Staatsbürgerschaft und somit gewisse Rechte aber auch Bürgerpflichten.

Heutzutage jedoch meinen Hunderte fanatischer Christen, sie seien ein Teil des jüdischen Volkes und verfügen somit über das Recht, hierbleiben zu dürfen. Zusehends wurde das Law of Return immer mehr ausgenutzt und die schockierende Mitteilung ist, dass 30% der Bewohner von Eilat keine halachischen Juden sind !

Nun soll das speziell eingerichtete Kommittee eventuelle Ergänzungen zum Law of Return ausarbeiten. Eine Alternative wäre, dass Neueinwanderern nach der Aliyah vorläufig ein besonderer Status gegeben und dabei gleichzeitig geprüft wird, ob es sich hier tatsächlich um einen Juden handelt. Weiterhin soll der Betreffende seine Loyalität zu Israel beschwören. Derzeit kommt es häufig vor, dass weibliche russische Einwanderer sich mit Palis einlassen und in der Vergangenheit half eine Russin einem Pali ein Attentat zu verüben.

Hinzu soll vor Vergabe der Staatsbürgerschaft geprüft werden, ob der Antragsteller des Hebräischen etwas mächtig ist. Kurz gesagt, es soll sich um Neueinwanderer handeln, die fähig sind, sich in die israelische Gesellschaft einzugliedern und dazu gehört die hebräische Landessprache.

Die zweite schockierende Nachricht:

According to recent Interior Ministry data, approximately 1 million illegal immigrants currently reside in Israel. Among them are 25,000 African infiltrators (only 600 of which are refugees from Darfur), tens of thousands of Palestinian Authority Arab women married to resident Israeli Bedouins,16,000 Arab women receiving Israeli welfare stipends while residing in Judea and Samaria, and 46,000 non-Jewish Ethiopians.

Montag, Dezember 15, 2008

Die Geldpolitik von Nefesh BeNefesh

B"H

Ich habe leider keine genaue Bestätigung, doch hörte ich mehrfach, dass Nefesh BeNefesh Aliyahwillige großzügig honoriert. Insbesondere Anglos.

Das Gerücht besagt, dass Neueinwanderer einige Tausend Dollar erhalten, um sich ein Haus und alles Notwendige kaufen zu können. Heute las ich in einer israelischen Tageszeitung, dass Anglo - Neueinwanderer, die bereit sind, sich im Norden Israelis niederzulassen, einen 100.000 Schekel (20.000 Euro) teuren Wagen erhalten. Limitiert auf zwei Jahre, aber immerhin.

Deswegen ist es kein Wunder, wenn sich immer mehr Neueinwanderer aus anderer Länder sowie all jene Immigranten, welche in den 40igern, 50iger, etc. nach Israel kamen, aufregen. Keineswegs aus Neid, sondern weil besagte Amerikaner hier mit ihrem Geld herumschmeissen und sich Israelis gegenüber überheblich aufführen.

Tatsächlich führen sich nicht wenige Amerikaner überheblich auf. Egal, ob Yeshiva - Studenten, die auf Touristenbasis hier sind oder halt besagte Neueinwanderer. Der meist zitierte Satz dürfte sein: "In den Staaten ist es so oder halt so …". Wen in Israel interessiert das groß ? Stattdessen sollte sich der Neueinwanderer darauf konzentrieren, sich einzuleben und in die Gesellschaft einzufügen. Und hierzu gehört ebenso das Erlernen der hebräischen Sprache.

Normalerweise werden die Nefesh BeNefesh Einwanderer nach Beit Shemesh oder Modi'in verfrachtet, damit sie sich dort ansiedeln. Amerikaner pflegen die Tradition und siedeln sich gern in Cliquen an. Deswegen entstehen immer mehr Anglo - Stadtteile oder in anderen Worten: Ghettos. Ich traf auf einige dieser Neueinwanderer und nicht wenige zeigten sich verärgert, da Nefesh BeNefesh ihnen anscheinend falsche Infos über das Leben in Israel gegeben hatte. Die Folge war, dass sie aus Enttäuschung in ihre Heimatländer zurückkehrten.

All das Geld macht eine Klitah (Eingliederung) natürlich einfacher, doch wielange kann man von dem Geld leben ? Geht es einmal aus, dann lernt man den israelischen Alltag richtig kennen. Und Israel bedeutet vielfach einen täglichen Existenskampf. Jene, die aus ideologischen Gründen wie Zionismus einwanderten, schaffen es noch am ehesten.

Nur einfach die Leute zur Aliyah zahlen … Ich frage mich, was das für leute sind, die dieses Geld annehmen. Es scheint ganz so als sei der reale Traum des Zionismus ausgeträumt und stattdessen wedelt Nefesh BeNefesh lieber mit Dollarnoten.

Donnerstag, November 13, 2008

Fanatische Christen wollen das Ruder übernehmen

B"H

Eine Bekannte, die sich mehr als ausgiebig mit dem Thema "Christliche Missionare in Israel" auseinandersetzt und derzeit diesbezüglich Teil eines themenspezifischen Projektes ist, berichtete mir gestern, dass diverse fanatische christliche Gruppierungen die israelische Regierung dahingehend bewegen zu wollen, Christen zur Aliyah anzuerkennen.

Wie das ?
Eine christliches "Birthright" soll gegründet werden oder ist schon gegründet worden. Anscheinend fühlen sich absurderweise viele Christen aus aller Welt als Teil der verlorengegangenen zehn israelitischen Stämme. Hierbei spielt es keine Rolle, ob der Betreffende über absolut keine Wurzeln zum Judentum verfügt - er muß halt nur das Gefühl haben, Teil der einstigen israelitischen Stämme zu sein. Eine Art Vision oder innere Eingebung aus dem Lala - Land der Schizophrenen. Und genau diese Leute wollen dann zur Aliyah berechtigt sein.
Kurz gesagt, jener könne theoretisch daherkommen und seine Phrasen dreschen.

Klingt wie aus einem übertriebenen Science Fiction ?
Tatsache ist, dass unsere derzeitige Regierung genauso wie der Likud mit Benjamin Netanyahu tief in der Schuldigkeit reicher christlicher Organisationen steht. Die Spender wollen sozusagen ihre Rechte einfordern. Dazu kommt, dass ebenso der neue Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat gerne die Hand aufhält, wenn die Christen nur mit Spenden daherkommen. Ein weiterer Fall ist der Oberrabbiner von Efrat, Rabbi Shlomo Riskin.
Man betitelt fanatische Christen als gute Freunde und ermöglicht ihnen bereitwillig Unterkünfte wie Riskin dies in Efrat wiederholt durchführte. Hauptsache man behauptet brav, ein "Abrahamischer Jude" oder ein "Ben Menasche" (die sogenannten indischen "Juden") zu sein und schon ist man bei Riskin dabei.

Innerhalb der nächsten Wochen wird die anti - missionarische Projektgruppe so einige akute Fälle zusammenstellen und ich werde weiterhin zum Thema berichten. Part dieses Projektes ist, unter anderem, die ehemalige Jerusalemer Stadträtin der nationalrelig. Partei MAVDAL, Mina Fenton. Und gerade Mina Fenton ist bekannt für ihren rigorosen Einsatz gegen christliche Missionare in Israel.


Vorab schon einmal zwei Site - Empfehlungen:

Esav Exposed

The Key to Redemption

Ziel dieser Fanatiker ist es, die Juden loszuwerden oder zum Christenzum zu missionieren. Wie bei den Nazis heisst der Hauptfeind: die JUDEN.

Nehmen wir einmal an, derlei Christen bilden sich ein, die "wahren" heutigen Juden zu sein, was ist dann eigentlich mit G - tt ?
Ich meine damit, dass ich genauso behaupten kann, ich sei Chinese, aber im Prinzip ist eindeutig, dass dem nicht so ist.
Vielleicht können Gruppen wie die Evangelisten etc. mit ihren Millionen von Dollars anderen die Hirne verdrehen; G - tt allerdings lässt sich nicht bluffen und ein richtiger Jude wird stets einer bleiben. Genauso wie ein richtiger Nichtjude stets einer bleiben wird (es sei denn, er konvertiert orthodox). Und für G - tt spielt es ebenso wenig eine Rolle, wer sich was in seinem Hirn zurechtlegt und welche Visionen denjenigen letztendlich plagen.

Montag, Dezember 11, 2006

Aliyah oder Yeridah

B"H

Aliyah = Einwanderung nach Israel

Yeridah = Auswanderung aus Israel


Vor wenigen Tagen las ich in einem Zeitungsartikel, dass immer weniger Juden Aliyah machen, die Yeridah aber drastisch zunehme. Vor allem gibt es viel weniger Neueinwanderer (Olim) aus den GUS - Staaten. Im Gegenteil, viele russische Olim kehrten wieder zurueck nach Russland. Enttaeuscht von Israel, weil es nicht das erhoffte Paradies fuer sie war. Israelis sehen dies anders, denn 70% der russischen Olim sind keine Juden. Aber das Problem sind sicher auch die deutschen Gemeinden gewohnt.

Tausende Argentinier waren vor einigen Jahren gekommen. Der Misere der argentinischen Wirtschaft entkommen glaubten auch sie in Israel ein Paradies vorzufinden. Nichts war es. Kaum Jobs, lange Arbeitszeiten und ein Mindestgehalt von monatlich 650 Euro. Die Neuankoemmlinge fluechteten zurueck nach Argentinien. Wozu sich in Israel abrackern, wenn es in Argentinien einfacher ist ?

Die amerikanische Organisation Nefesh BeNefesh bringt derweil Tausende Amerikaner, Briten und Franzosen nach Israel. Doch vor allem die Amerikaner gehen zurueck nach Amerika. In den USA hatten sie gute Jobs, Haeuser und was man sich sonst alles wuenscht. In Israel waren sie viele von ihnen arbeitslos, unterbezahlt und der Sprache kaum maechtig.
Vor allem die "freche" israelische Mentalitaet (Chuzpa) machte ihnen zu schaffen, denn Israelis draengeln, schieben und schreien ohne SORRY zu sagen. Ausserdem aeffen Israelis den amerik. Akzent im Hebraeischen nach, was die Amerikaner erst recht auf die Palme treibt.

Einzig und allein die Franzosen bleiben. In einigen Stadtteilen gibt es schon ganze franzoesische Viertel wie in Tel Aviv (teilweise Rehov Sheinkin) und vor allem in Ashdod. Die religioesen Franzosen treibt es nach Jerusalem.
Nicht wenige Franzosen kommen mit Geld und eroeffnen franz. Buchlaeden, Restaurants, Baeckereien oder Kulturzentren. Des Englischen kaum maechtig, lernen sie schnell Hebraeisch und mit der israel. Mentalitaet scheint es auch zu klappen.
Von den Israelis etwas belaechelt, kommen sie doch aus dem antisemitischen Frankreich, gehen die franzoesischen Olim unbeirrbar ihren Weg.

Richtig sauer auf die Franzosen werden Israelis jedoch, wenn die franz. Olim mehr Geld fuer Immobilien bieten. Das hat in so manchem Stadtteil die Immobilienpreise ruiniert, wie in Eilat und Jerusalem (German Colony und Katamon).

Und die deutschen Neueinwanderer ? Welche deutschen Neueinwanderer ? In Jerusalem kenne ich keinen einzigen. Also berichte ich von mir.
Hebraeisch habe ich nach zwei Kursen schnell gelernt. Als ich Aliyah machte, sprach ich schon die Landessprache, was ungemein weiterhalf. Mein Freundeskreis besteht aus gebuertigen Israelis und eingewanderten Amerikanern oder Briten. Ich lebe in keinem Ghetto wie die oben genannten Nationen.:-)
Die deutsche Sprache benutze ich nur im Internet (siehe mein schlechtes Deutsch und die Grammatik).
Zu Beginn verstand auch ich die israelische Mentalitaet ueberhaupt nicht, bin aber mittlerweile angepasst. Heisst im Klartext: Ich schreie zurueck.
6,5 Jahre war ich nicht mehr in Deutschland und eine dortige Eingewoehnung wuerde mich einiges an Zeit kosten.

Ganz israelisch werden Neueinwanderer nie. Mir fehlt vor allem die Armee - Vergangenheit, was ein sehr wichtiger Punkt ist. Doch auch mit Armee, etwas fehlt immer. Naomi Shemer kenne ich nur wenig und die gesamte Kultur....naja.
Nach Deutschland fragt mich niemand. Meine Freunde sind ganz einfach nicht daran interessiert und wir haben andere Themen. Rueckkehrplaene nach Deutschland habe ich keine. Dafuer bin ich schon zu israelisch "verdorben".

Sonntag, Dezember 10, 2006

1 Jahr in Israel

B"H

Fuer viele stellt sich vielleicht ab und an einmal die Frage, nicht einmal 1 Jahr in Israel bzw. Jerusalem zu verbringen und das Land nicht nur von der Touristenseite zu sehen.

Wer an laengere Israelaufenthalte denkt, dem faellt sofort der Kibbutz ein. Etwas arbeiten, Taschengeld, freie Unterkunft und Essen....Und nach ein paar Wochen verfaellt man dann gewoehnlich in die Kibbutzroutine.

Warum also nicht in einer Stadt leben und Israel richtig kennenlernen ? Diese Variante ist sehr teuer und fuer viele dann unerschwinglich. Job suchen und finden ist auch nicht mehr so einfach. Ausserdem rueckt die Auslaenderpolizei immer sofort an, was fatale rechtliche Folgen haben kann.

Also, wie stelle ich es am besten an, dass ich in einer Stadt leben kann ohne allzu viel Geld ausgeben zu muessen ? Gute Frage, wo doch in Israel alles sehr teuer ist.

Hier ein paar Tips fuer diverse Programme:

http://www.mahal2000.com/ Das freiwilligen Armee - Programm. Kostenlos.

http://www.aish.com/ Orthodoxe Yeshiva in der Jerusalemer Altstadt. Englisch u. Hebrae. Die meisten Schueler sind aus dem USA, doch es gibt ab und zu ein paar Deutsche. Nur fuer maennl. Bewerber. Bewerber koennen Stipendien erhalten, was sehr sehr haeufig vorkommt.

http://www.nishmat.net/ Orthodoxe Frauen - Yeshiva, hohes Niveau und tolle Leute. Fuer Talmud - Studien. Engl. - sprachig. Man kann einen kostenlosen Aufenthalt aushandeln.

http://www.jerusalemfellowships.org/fellows2_hires.htm Sehr gutes mehrwoechiges Programm und kostet was.

http://www.birthrightisrael.org/bin/en.jsp?enPage=HomePage Stuerzt euch in Birthright (Taglit auf Hebrae.). Fuer alle, die juenger als 26 Jahre alt sind und juedisch. Absolut kostenlos und 5 Sterne Hotels.

http://www.isralight.org/html/Israel.htm Tolles Programm mit Rabbi David Aaron. In Englisch und kostet einiges. Leider.

http://www.jewishagency.org/JewishAgency/English/delegations/Israel+Program+Center Hier gibts viele Angebote von der Jewish Agency. Lohnt sich reinzuschauen.


Nicht alles muss immer riesig Geld kosten und einige Zeit in Israel zu verbringen, sei es nun ein Jahr oder weniger lohnt sich immer. Fuer die Mehrheit ist dies der erste Schritt zu entscheiden, Aliyah zu machen oder nicht.

Wer mehr Infos vor allem ueber Jerusalem moechte, kann mir schreiben. Zu diesem Thema hatte ich kuerzlich schon einmal einen Beitrag geschrieben. Aus relig. Sicht:

http://hamantaschen.blogspot.com/2006/11/judentum-lernen-in-jerusalem-warum.html