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Noch bis vor zwei Jahren kam es in insbesondere in Jerusalem zu wilden Demonstrationen gegen die lokale “Gay Parade”. Nicht nur viele haredische (ultra – orthodoxe) Ausrichtungen lieferten sich teilweise Schlachten mit der Polizei; vielmehr äußerten ebenso Christen und Moslems ihre Abneigung, wenn da einige Hundert Homosexuelle durch die Stadt zockelten. ”Homosexualität unter Männern ist laut der Thora verboten und wir brauchen in der Heiligen Stadt und im Heiligen Land keinerlei Gay Parades, welche die Yetzer HaRah (negative Seite im Menschen) von der schlimmsten Seite zeigt",so die Argumente.
Dann beschlossen haredische Rabbiner, die Gay Parades in Jerusalem und Tel Aviv einfach zu ignorieren. Eine richtige Entscheidung, wie ich finde und auch ich ignorierte derlei Events auf meinen Blogs. Dieses Mal hätte ich mich ebenso wenig darum geschert, doch was sich auf der gestrigen Tel Aviver Gay parade abspielte, schlug dem Faß fast den Boden aus.
Soweit hatte ich die Homosexuellen, nur mit Badehose und Wikingerhut herumlaufend, ignoriert. Ich arbeite und wohne nicht weit von dem Ort, wo die Parade entlanglief und viele Gays stiessen erst später zur Parade und rannten durch unsere Nachbarschaft. Wenigstens waren keine Kinder in der Umgebung.
Die Parade kam näher und der Lärm war kaum mehr auszuhalten. Begleitet von Popsongs ausschliesslich gesungen von Frauen, plätscherte alles so vor sich dahin.
Wieso eigentlich nur Songs gesungen von Frauen ?
Plötzlich dann waren auch ganz andere Töne zu vernehmen. Jüdisch – relig. Songs wie "HaKadosh Baruch Hu, anachnu ohavim otcha – G – tt wir lieben Dich" und mindestens zwei Songs der chassidischen Breslover Nanas wurden gespielt. Beispiel: "Mishe Ma'amin lo mefached ... – Wer glaubt, der fürchtet sich nicht".
Es ist bekannt, dass die Gays seit Jahren versuchen, andere Leute von ihrer “Normalität” zu überzeugen. Dass sei alles normal und andere müssen das halt so akzeptieren. Ansonsten ist man ja Rassist (so wie ich :-). G – tt liebe halt auch sie und wie alle sind uns so furchtbar sicher, dass “G – tt garantiert nichts gegen Männer in Bikinis hat”. Um es einmal sarkastisch auszudrücken.
Wie kann man nur solch eine Lüge leben ?
Wie ich vorab sagte, ist die Homosexualität unter Männern gemäss der Thora verboten. Diejenigen, die dennoch ihre sexuellen Perversionen ausleben, müssen die daraus folgenden Konsequenzen erleiden; und da kann man so viele chassidische Songs spielen, wie man Lust hat.
Insbesondere die Homosexualität unter Männern schädigt den Körper und ganz besonders die Seele. Der ARIZAL, Rabbi Yitzchak Luria (1534 - 1572), kommentierte in seinen "Kitve'i HaAri" (Sefer Sha'ar HaGilgulim), dass ein Jude, welcher ein animalistisches Verhalten an den Tag legt, diese Neigungen aus seinem vorherigen Gilgul (Reinkarnation) aus dem Tierreich mitbringt. Rabbi Yitzchak Luria geht in seinem Buch “Sha’ar HaGilgulim” ausführlichst darauf ein, dass jüdische Seelen in Steinen, Tieren, Pflanzen oder anderen Menschen wiedergeboren werden können. Wer, zum Beispiel, als Mensch seinen nackten Körper gerne zur Schau stellt, der war in seinem vorherigen Leben ein Tier.
Als ich gestern viele Gays zur Parade laufen sah, kam mir die Bezeichnung “Tier” eher deplatziert vor. So wie sich viele von ihnen aufführten, wäre die Bezeichnung “Tier” eine Beleidigung für jedes Tier, denn selbst diese benehmen sich zivilisierter. Was die Gays allerdings erreichten war, sich zum “Bikini – Narren” zu machen.