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Samstag, August 27, 2011

G - tt hat kein Blackberry

B"H

G - d doesn't have a Blackberry or an iPhone, but He is my favorite contact.

He doesn't have Facebook, but He is my best friend.

He doesn't have Twitter, but I follow Him nonetheless.

He doesn't have internet, but I am connected to Him.

And even though He has a massive communication system, His customer service never puts me on hold !

Montag, Juli 25, 2011

"FaceGlat" - Das koschere Social Network

B”H

Gibt es vielleicht ein paar orthodoxe Juden, die sich schon immer nach einem koscheren Social Network sehnten ? In Deutschland vielleicht weniger, doch in der Schweiz oder Österreich mag dies eher der Fall sein. Ganz zu schweigen von den USA, England oder Israel. 

Ein koscheres Social Network ohne plötzlich auftauchende “Friends”, die einen mit sexuell anzüglichen Messages nerven oder die Werbung mit unanständigen Bildchen auffährt ?

Yaakov Swisa aus Kfar Chabad (Israel) gründete jetzt FaceGlat. Ein komplett anständiges Social Network für fromme orthodoxe Juden, die nicht, wie auf Facebook, angebaggert werden wollen. Die neue Site schaute ich mir bereits an und schon auf der Front Page findet eine Unterteilung in Männlein und Weiblein statt. Klar, kann man sich theoretisch auch beim falschen Geschlecht anmelden, doch was bringt das ? Freundschaften zwischen den Geschlechtern können nicht geschlossen werden, denn die Gefahr der sexuellen Freundschaften soll ausgeschlossen werden. Ehepaar sehen sich ja eh daheim und so besteht keine Notwendigkeit, sich im Social Network zu treffen.




Für mich ist die Site nichts und anmelden tue ich mich ebenso wenig. Facebook sowie Google + reichen mir und nebenbei gesagt, unliebsame “Friends” kann man jederzeit entfernen. So geschehen bei mir mit einigen Reformjuden, welche mit dummen Kommentaren auf die Orthodoxie losgingen oder ein paar radikalen Christen. Man muss ja nicht jeden akzeptieren und wer einen Follower loswerden will, der benutze die Delete – Taste. Dass Gute an Facebook ist, dass ich viele ehemalige Klassenkameraden wiederfand. Männlein und Weiblein !

Dass Yaakov Swisa FaceGlat gründete, um der orthodoxen Welt einen Dienst zu erweisen, lasse ich einmal dahingestellt. Unbestreitbar ist dagegen, dass er eine Marktlücke entdeckte, die er genau so finanziell ausschöpfen kann. Business is Business !

Mittwoch, Januar 05, 2011

"Dem eigenen Pharao begegnen" oder "Wie ein Blog erfolgreich wird"

B”H

Gestern nahm ich an einem interessanten Schiur (relig. Vortrag) teil. Und das, obwohl mich einige Leute warnten, nicht zu oft zu Chabad zu gehen, denn man fürchtet, ich könnte zu Chabad hinüberkippen. Eine völlig unberechtigte Vorstellung und dass ich Chabad werde, wird nicht passieren ! :-)

Der Schiur nahm einen interessanten Verlauf, denn der Referent (Chabadnik, aber kein Rabbiner) zieht seinen Unterricht von nun an gemäss einer neuen Methode auf. Vor einer Woche noch las er lediglich aus dem Chabad – Standardwerk TANYA vor, ohne darauf zu achten, dass die Hälfte der Anwesenden ihm absolut nicht folgen konnte. Wer kann das auch, wenn da jemand von seiner eigenen Religion, sprich dem Judentum, wenig bis gar keine Ahnung hat ? Und dann kommt jemand von Chabad, schlägt den TANYA auf und redet von drei unterschiedlichen Seelenleveln oder einem g - ttlichen Licht. Anstatt derlei tiefe und komplizierte Konzepte vorab zu erklären, wird einfach aus einem Buch vorgelesen und alles heruntergerasselt. Und so kame es dann auch zu Beschwerden und der Referent schwenkte seinen Lernplan bzw. die Lernmethode um. Ausgerechtet gestern war ich dann auch noch die einzige Anwesende, da andere sich nicht vom Internet trennen konnten.

Der Referent began mich zu fragen, was ich empfinden täte, wenn ich Moshe wäre und da plötzlich von G – tt zu Pharao geschickt werde, um von ihm die Freiheit der in Ägypten versklavten Juden einzufordern. Wäre das nicht eine angst einflössende Aufgabe ?

Meine Antwort darauf lautete NEIN, denn erstens trug G – tt Moshe auf, zu Pharao zu gehen und war damit austomatisch auf Moshes Seite. Zweitens lessen wir in diesen Wochen in den Thora Parashot von den 10 Plagen und wenn Moshe zu Beginn der dieswöchigen Parashat BO zu Pharao geht, sind die 10 Plagen schon in vollem Gange. Wieso also sollte Moshe da angst vor Pharao zeigen, wenn der Machthaber momentan mit den Plagen und mit G – tt konfrontiert wird ?




Der Referent erklärte, dass PHARAO hier genauso ein Konzept bedeuten könnte und das uns G – tt in der Thoralesung BO etwas besonderes lehren will. Moshe fühlte sich alles andere als wohl, zu Pharao gehen zu müssen und hätte sich sicherlich etwas Besseres vorstellen können. Genauso ergehe e suns im Leben: “Komm zu Pharao – Komm zu jenen Situationen, die Dir in Deinem Leben unangenehm sind, aber mit denen sich jeder von uns trotzdem herumschlagen muss”.

Situationen, vor denen wir angst haben und in die wir uns lieber nicht begeben wollen. PHARAO steht also im tieferen Sinne für die DUNKLE SEITE.
Jeder von uns hat eine dunkle Seite in seinem Leben, der er aus dem Wege gehen will. Probleme vielleicht, einen bestimmten Menschenschlag, gewissen Mitmenschen, etc. Wenn wir jedoch damit in Berührung kommen, sollten wir wissen, wie wir damit umgehen.

Der Referent machte auf eine Psychologiestudie aufmerksam, welche zu dem Ergebnis kam, dass es Leute gibt, die in sich gezogen leben. Bedeutet, sie bestehen auf ihre Meinung und leben, ohne sich darum zu kümmern oder beeinflussen zu lassen, was ihre Umgebung von ihnen halt. Dann aber gibt es Menschen, die stets gemäss ihrer Umgebung handeln, sich beeinflussen lassen und sich somit einen Vorteil erhoffen. Und sei es nur “Everybody’s Darling” zu sein. Ich gab dem Referenten hierzu ein paar Beispiele aus der Blogosphere:

Es existieren unzählige Websites, die anderen Website Inhabern bzw. Bloggern lehren wollen, wie man denn alles richtig mache und einen Blog erfolgreich führt. Am besten sei es immer, die Leserschaft Recht haben zu lassen. Nur ja nicht zuviel eigene Meinung schreiben, sondern liberal und in der goldenen Mitte bleiben. Immerhin beabsichtigen viele Blogger etwas zu verkaufen und bei klaren, manchmal missliebigen Aussagen, gehe ja sonst die Kundschaft verloren.

Was ich soweit feststellte ist, dass nur jene Leute Geld machen, welche auch die Ratschläge geben, denn sie verkaufen ihre Online – Kurse oder eBooks. Wer sich als Blogger damit einfangen last, dem wird zwar alles vom Himmel herunter versprochen, doch die wenigsten kommen tatsächlich ins Business.

Ich bin nichts von all dem und schreibe meine persönlichen Meinungen. Ob es der leserschaft nun passt oder nicht. Das erstaunliche Ergebnis aber ist, dass gerade diejenigen Blogger, die sich anpassen und so schön liberal bleiben, den meisten Erfolg vorweisen. Warum ? Ich habe keine Ahnung. Vielleicht, weil die Welt nicht mehr unbedingt darauf aus ist, unliebsame Meinungen zu hören, sondern lieber auf Friede, Freude, Eierkuchen abfährt.

Und was hat das jetzt alles mit Moshe und Pharao zu tun ?

Es geht nicht um die Frage, ob Moshe angst hatte zu Pharao zu gehen oder nicht, sondern darum, wie Moshe die Situation letztendlich managte. Auch wir müsen im Leben lernen, mit schwierigen Situationen umzugehen und uns ihnen zu stellen. Und dabei kommt es in erheblichem Maße darauf an, ob wir uns nach unseren inneren Werten richten und danach gehen, wer wir wirklich sind. Oder ob wir uns von unserer Umwelt beeinflussen lassen und so eine Maske aufsetzen, um eine Situation gemäss den Erwartungen von außen zu meistern.

Donnerstag, Oktober 14, 2010

Haredim und das Internet



Ich machte schon länger die Erfahrung, aber mittlerweile wird es immer offizieller: Mindestens ein Viertel der israel. - haredischen Gesellschaft verwendet das Internet. Und das nicht nur wegen des Entertainments, sondern Hightech - Jobs sind IN. Haredische Büros sind ebenso fast alle dem Internet angeschlossen.

Photo: Chadrei HaCharedim

Dienstag, Januar 05, 2010

In Bezug auf meinen Artikel

B"H

Seitdem Sarah Einfeld im Oktober 2009 ihren Film "Soreret - Rebellin" herausbrachte, verschwand sie aus den Schlagzeilen. Mein Bericht neulich (engl. sowie dt.) brachte sie wieder etwas zurück. Zumindest in die jüdische Blogosphere: Siehe FAILED MESSIAH zu meinem englischen Blog!

Ich habe mir vorgenommen, Sarahs Situation etwas weiterzuverfolgen. Allerdings nur mit ihrer persönlichen Erlaubnis !

Mittwoch, Dezember 09, 2009

Denunzierung von Yeshiva Studenten



Photo: Ynet


B"H

Viele Jahre lang bin ich, G - tt sei Dank, nicht mehr im Besitz eines TV - Gerätes. Der Laptop bzw. das Internet ist schlimm genug und zu oft eine reine Zeitverschwendung. Vor allem dann, wenn ich auf Youtube surfe.

Die haredische (ultra - orthodoxe) Gesellschaft steht, seitdem das Internet / TV existiert, einem riesigen Problem gegenüber, denn besonders junge Haredim surfen in Internetcafes. Angefangen bei TV - Programmen wie Filme und Sport bis hin zur Pornographie.
Litvische Haredim weniger, doch viele chassidische Gruppen legen Wert auf die Internetkontrolle. Sprich Gruppen wie Gur (jiddisch: Ger) verlangen den Report eines Computers im Heim eines Gruppenmitgliedes. Wer Internet will, der braucht eine Erlaubnis vom Rebben. Meist wird diese im Endeffekt nur dann erteilt, sobald der Chassid das Internet aus beruflichen Gründen benötigt. Wie, z.B., Chassidim, die als Broker oder Anwälte arbeiten.

Das Jerusalemer Internetcafe in der Jaffa Road kann ein Lied von der Kontrolle der haredischen Anstandspolizei singen. Circa alle zwei Wochen trudeln die Anstandswächter ein und wenn sie denn kommen, ist das Klo plötzlich mit flüchtenden Sündern vollgepackt.

Außer den News oder National Geographic schaue ich kein TV. Und Beides auch nur bei Gelegenheit, wenn irgendwo ein Gerät in der Nähe sein sollte. Alles andere ist Müll und Zeitverschwendung. Soll ich mir etwa Israels beliebtesten Schmalz "Big Brother" reinziehen ?
Da verzichte ich gerne !

Das ultra - orthodoxe Mea Shearim ist wieder einmal in "Aufruhr" oder besser gesagt das ansässige Anstandskommittee. Nachbarn sollen jene Bewohner denunzieren, die da einen Internetanschluss im Hause haben. Insbesondere Yeshivastudenten. Wobei ich annehme, dass die Mehrheit der Yeshivastudenten im Stadtteil Amerikaner sind, die an der benachbarten MIR Yeshiva lernen. Schwarze Kipa auf dem Kopf, aber besoffen aus dem Fenster gröhlen. So jedenfalls erlebte ich die jungen Amerikaner unzählige Male. Vor allem an Purim.
Da sie wohlhabende Eltern haben und eine ausreichende Kreditkarte zücken, bekommen sie jene Wohnungen zugesprochen, welche sich normale Haredim (ohne viel Einkommen) nicht leisten können. Die Eltern der Kids wissen hauptsächlich nicht, was ihre Früchtchen in Israel so treiben, die Nachbarschaft hingegen schon. Nein, den besten Ruf haben die Yeshiva - Anglo - Kids in Jerusalem nicht weg. Auch nicht bei der Polizei. Heutzutage verfügt jede Yeshiva (auch israelische) über hausinterne Drogenberater und an Problemen fehlt es nie.

Jetzt also geht die Anstandspolizei im Namen der Nachbarschaft auf Anstandsfang und ich bin mir sicher, dass es viel zu entdecken gibt.
Einen Rat an die betreffenden Kids: "Zieht einige Meter weiter nach Maalot Dafna, Ramat Eshkol oder auf den French Hill !"

Mittwoch, September 30, 2009

FACEBOOK gegen JÜDISCHE Aktivisten

B"H


"Jewish Internet Defense Force" berichtet, dass FACEBOOK plane, unzählige Accounts pro - jüdischer / Israel Blogger, Aktivisten, etc. zu deaktivieren. Darunter ebenso Chabad -, AISH HATORAH und sogar Netanyahu - Accounts.


http://www.thejidf.org/2009/09/yom-kippur-facebook-clampdown-on-jews.html

Montag, September 07, 2009

Second International Jewish Bloggers Convention

B"H

Meine Entscheidung steht endgültig fest:

Ich nehme NICHT an der diesjährigen "International Jewish Bloggers Convention" am 13. September teil !

Meine Gründe habe ich allgemein offengelegt und habe dem kaum mehr etwas hinzuzufügen. Weder bin ich von jemandem abhängig noch gehöre ich einem speziellen Club an. Des Weiteren sitze ich nicht mit Regierungsoffiziellen, die bei der Convention auftreten, zusammen; mit jenen Leuten, die bereit sind, unser Land sowie Siedlungen aufzugeben. Ferner benötige ich von unserem Außenministerium keinen Vortrag darüber, wie man als Blogger Hasbara über Israel betreibt. Vielleicht sollte das Ministerium selbst derlei Unterricht nehmen und gleichzeitig seinen stellvertretenden Außenminister auffordern, seine Frau, die christliche Missionarin ist, aus dem Haus zu schmeissen.

Grundsätzlich ist die Idee solch einer Konferenz sämtlicher internationaler Jewish Blogger positiv zu bewerten und ich habe weder etwas gegen die Veranstalter noch die Teilnehmer.

Für mich aber ist dieses Event nichts und ich schleime mich nicht durch ein Networking !

Montag, August 10, 2009

Second International Jewish Bloggers Convention

The Second International Jewish Bloggers Convention

Presented by Nefesh B’Nefesh
Powered by WebAds

Sunday, September 13, 2009

http://www.JBloggers.org

Twitter: http://www.twitter.com/JBloggers #jbloggers


Dear Blogger,

We’d like to invite you to register for the upcoming Second International Jewish Bloggers Convention – “Uniting the Jewish Community through Social Media”, Presented by Nefesh b'Nefesh and Powered by WebAds.

The convention will be held in Jerusalem and Online on Sunday, September 13, 2009.

It will include workshops, panels, special guest speakers, the comedy of Benji Lovitt, and of course dinner (in Israel).

In Israel there will be a NIS 50 entrance fee.

You can view the convention schedule online and register at http://www.JBloggers.org.

You can participate in the twitter conversation at http://www.twitter.com/jbloggers #jbloggers .

Take this opportunity to once again meet your fellow bloggers, learn more about how to use the latest Social Media tools to improve your blogging and increase your readership, and find out how blogging is changing and affecting the Jewish community.


http://www.JBloggers.org

Twitter: http://www.twitter.com/JBloggers #jbloggers

Looking forward to seeing you there, it promises to be very interesting.
Stephen Leavitt
WebAds, LLC
Tel (US): 1-646-335-0335 x.101
Tel (Israel): 02-561-2262
Cell (Israel): 052-2776-374
steve@webads.co.il
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B"H

Ehrlich gesagt weiss ich nicht, ob ich mir diese Blogger Konferenz nochmals antue. Workshops, Benji Lovitt ... all das hört sich für mich furchtbar lahm an. Ich bin keiner von den Anglo - Comedy - Fans, die hier durch Jerusalem schleichen. Diese "Kilimnicks" und "Lovitts" sind alles andere als lustig und man muss schon Geduld aufweisen, um diese Leute zu ertragen, die da von sich meinen, so toll zu sein.

Selbstverständlich ist dies meine persönliche Meinung und niemand ist gezwungen, mit mir überzueinstimmen.

Hm, die "Special Guests Speakers" werden wieder ausgesuchte Leute sein, die die Klappe halten und brav alles nachplappern, was man ihnen vorher in den Mund legt. Die sogenannte "light" nationalreligiöse Anglo - Szene und ein wenig "Israel Matzav" (haredi light). Nichts Kontroverses, sondern alles eher langatmig und vorhersehbar.:-)

Ob es sich lohnt, deswegen nach Jerusalem zu fahren ?
We will see ...

Sonntag, August 02, 2009

Klüngelschaften bei "Jewish Israel"

B"H

Eine neue Anti - Missionssite ist immer von Vorteil, so dachte ich mir. Egal, ob die jüdischen Bekämpfer der christlichen Mission von "Yad Le'Achim" oder von "Jews for Judaism" kommen oder ob sie Rabbi Tuvia Singer heißen. Alles, nur gegen die Judenmission sollte es schon sein.

Nach den letzten Jerusalemer Kommunalwahlen im November 2008 trat die für ihre Missionsbekämpfung bekannte Mina Fenton in den offiziellen Ruhestand. Zuvor war die Mina Fenton eine langjährige Stadtratsabgeordnete für die nationalreligiöse Partei (jetzt "Beit HaYehudi" genannt) gewesen.


Nicht, dass Mina Fenton nun ihren Ruhestand sorglos geniessen wollte. Eine eigene Website war geplant und man plante, christliche Missionsumtriebe in Israel aufzudecken und zu dokumentieren. Zusätzlich sprangen auch noch Ellen Horowitz sowie Pnina Taylor auf den Zug auf. Aber war das so eine gute Idee, wie es auf den ersten Blick erscheint ?

Ellen Horowitz wohnt im Golan und schreibt für dem nationalrelig. Online - Magazin "Arutz 7". Meist Anti - Missionstexte. Nur gibt es bei Arutz 7 einen kleinen Haken, der da lautet, dass ausgerechnet diese "relig." Site offenbar reichlich christliche Spendengelder erhält und aufgrunddessen so manche christlich - missionarische Untat lieber verschweigt. Auch sonst gibt man sich bei Arutz 7 den Evangelikalen Christen und anderen fanatischen Christensekten gegenüber zu unbedarft und freundlich. Kein Wunder, denn die christlichen Spenden fliessen ja. Aus diesem Grunde traue ich nicht immer den Leuten, welche für das Magazin tätig sind. Inwieweit also geht Ellen Horowitz tatsächlich radikal gegen christliche Missionare vor bzw. wieweit schweigt sie, denn genau genommen geht es um ihren Job bei Arutz 7 ?

Bei Pnina Taylor liegt der Fall anders:
Während ihrer Teenagerzeit konvertierte die Jüdin zum Christentum. Mit all dem Stuss der "Widergeburt" als Christ und Blabla. Danach zog sie ihre Eltern und Geschwister ins Christentum und offenbar einige weitere Personen. Missionarin und Predigerin, so lautete ihre neue Devise bis dass sie auf einen Rabbi stiess und dieser sie und ihren Mann zu "Jews for Judaism" schickte und so eine Rückkehr ins Judentum stattfand. Pninas christlicher Gatte konvertierte zum Judentum.
Seit einiger Zeit leitet Pnina Taylor die Jerusalemer Zweigstelle der "Jews for Judaism". Wer sie reden hört, der wird jedoch den Eindruck nicht los, dass es sich nach wie vor um eine christliche Predigerin handelt, denn ihr Tonfall und Gehabe ist nach wie vor zu sehr auf Christentum eingestellt. Eine ehemalige "Christin" schon nach zwei oder drei Jahren relig. Programme zum Judentum aufstellen zu lassen, sehe ich als Fehler von "Jews for Judaism". P. Taylor sollte lieber erst einmal Judentum lernen anstatt das Erfolgszugpferd der Organisation zu werden und als Aushängeschild zu dienen.

Worin unterscheiden sich nun "Jews for Judaism" von den israelischen Kollegen von "Yad Le'Achim" ?

Yad Le'Achim macht auf Action und greift rigoros in missionarische Machenschaften ein. Man demonstriert und veranlasst die Behörden zu handeln, denn gewisse Arten der Judenmission sind in Israel gesetzlich verboten. Jews for Judaism, sprich Pnina Taylor, gibt sich ruhig und meint, Juden mit frühzeitiger Aufklärung warnen zu können. Ein Jude, der seine eigene Religion kennt, der rennt keinen christlichen Lehren hinterher.

Mina Fenton gründete die Website "Jewish Israel" und Pnina Taylor sowie Ellen Horowitz sprangen mit auf. "Toll" dachten wir alle und sahen der Entwicklung mit Spannung entgegen. Was sich aber entwickelte, war einzig und allein eine Cliquenwirtschaft zwischen Horowitz und Taylor. Nur diese Beiden bestimmen die Site und das Einzige, worauf sie vom Publikum Wert legen, ist das Erhalten von Informationen. Jeder kann Infos einsenden, welche dann auf die Site gestellt werden. Allerdings unter dem Namen Taylors oder dem der Ellen Horowitz.
Erst neulich sammelte jemand, der ebenso in der Gegenmission organisiert ist, eine erhebliche Menge an Fakten und Tatsachen, reichte diese an Jewish Israel weiter und dort erschien alles unter dem Namen von Pnina Taylor. Ganz so als ob sie es war, die sämtliche Tatsachen allein aufdeckte. Der Einsender wurde mit keinem Wort erwähnt.

Was also ist das Ziel der Jewish Israel - Site ?
Aufdeckung missionarischer Umtriebe in Israel ? Keine Frage: JA !
Doch die Site allein ist eine Taylor - Horowitz - Klüngelschaft und jeder Weitere darf draußen bleiben.

Jewish Israel war sicher eine hervorragende Idee, doch mittlerweile entwickelte sie sich eher zum privaten Sumpf zweier Personen. Somit bleiben die eigentlichen Inhalte manchmal außen vor. Und für viele Inhalte gehört anderen Leuten die Hochachtung und nicht Jewish Israel, welche private Ermittlungen Dritter einfach nur klaute.

__________________

Die Site der Jews for Judaism in Jerusalem war nicht mehr aufzutreiben. Stattdessen erschien beim Googlen lediglich die Privatsite der Pnina Taylor.
Hat "Jews for Judaism" die Zweigstelle in Jerusalem sowie die Pnina Taylor aufgegeben ?

Dienstag, Juli 28, 2009

Das Business mit den Gebeten

B"H

Bisher habe ich mich stets geweigert, wenn Angebote kamen, meine Blogs mit Werbung zu spicken. Google und andere Firmen versuchen fast jedem Internet Site - Inhaber alles so schmackhaft wir nur irgend möglich zu machen. Der Sitebesucher klickt auf ein solches Ad und der Siteinhaber bekommt ein paar Dollar dafür. Klickt niemand auf die Werbung, gibt es auch keinen Verdienst.


Ich klicke nie auf irgendeine Werbung auf Internetseiten. Ich bin der absolute Anti - Werbung - Charakter und halte dies auch auf meinen Sites so. Keine Werbung, außer es wäre einmal ein wirklich sinnvolles Produktangebot und vor allem kein Unternehmen, bei welchem die Kunden hereingelegt werden.

Gestern bekam ich ein neues Werbeangebot per e - mail. Der Adresse nach zu urteilen kam es von einer relig. Dame aus einem Jerusalemer Stadtteil. Sie habe eine Site, auf welcher "Kunden" Gebete bestellen können. Wer keine Gelegenheit hat, an der Jerusalemer Klagemauer (Kotel) zu beten, der zahlt ein paar Dollar und jemand Anonymes geht dann sozusagen in "dessen" Auftrag dorthin und betet.

Für derlei Angebote (andere beten in meinem Auftrage) bin ich nicht zu haben, denn meiner Meinung nach will G - tt, dass wir selber beten. Suchen wir einen passenden Heiratspartner (Schidduch), wollen wir Gesundheit, Geld, Happiness in Life, all das sollen wir uns selbst erbeten. Natürlich kann (soll) ich auch für das Wohlbefinden anderer beten, aber weniger gegen Bezahlung.

Ein Chassid berichtete mir, dass bei Angelegenheiten wie der entsprechenden Site Kinder zur Kotel gesandt werden, die da ein paar Psalmen (Tehillim) aufsagen. Oder in anderen Worten: Reine Geschäftemacherei.
Es gibt Sites, auf denen man eine Summe zahlt und dann steckt jemand in meinem Namen einen Bittzettel in die Klagemauer. Okay, das leuchtet mir noch irgendwo ein, obwohl ein jeder an jedem Ort der Welt für sich selbst beten kann. Niemand muss deswegen zur Kotel kommen, denn G - ttes Schechinah (Anwesenheit) ist überall auf der Welt zu finden. Vielleicht am Tempelberg etwas intensiver, aber darüber lässt sich ohne Dritten Tempel streiten.

Ich sagte der Dame mit der obigen Begründung ab und sie war nicht gerade angetan.Meinerseits verstehe ich nicht, wie Leute mit dem Willen anderer, eine Beziehung zu G - tt aufzubauen, Geschäfte machen können. G - tt will eine Beziehung mit jedem Einzelnen von uns und Er will sehen, dass wir uns darum bemühen und nicht ein Dritter in unserem Auftrag.

Mittwoch, Juli 22, 2009

Radio Interview

B"H

Diejenigen, welche an dem Radiointerview, welches ich vor wenigen Tagen bezüglich der haredischen Demos gab, interessiert sind, können demnächst hier hineinhören:


http://rustymikeradio.com/podcast/rm_podcasts.php?title=haredi-unrest-in-jerusalem-pt.2&entry_id=1247979960


Allerdings hat Rusty Mike das Interview noch nicht aktiviert, was aber in der kommenden Zeit geschehen dürfte !


Ich tue mir nicht noch einmal an, denn ich stotterte manchmal ziemlich herum, da ich zögerte, denn die Akustik am Telefon war teilweise grausam.

Sonntag, Juli 19, 2009

Interview zum Thema "Haredische Proteste in Jerusalem"

B"H

Wer Interesse haben sollte, einem Interview bezüglich der derzeitigen haredischen (ultra - orthodoxen) Demonstrationen in Jerusalem zu lauschen: Rusty Mike Radio bat mich um ein Interview. Heute abend (Sonntag) um 21.00 Uhr abends israelischer Zeit.

http://www.rustymikeradio.com

Der Radiosender wird vom AACI Jerusalem (Aliyahorganisation für Amerikaner und Kanadier) in englischer Sprache gesendet und jeder ist willkommen, einmal hineinzuhören. Mit oder ohne mich.:-)