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Dienstag, Juni 19, 2012

Tefillin in Tel Aviv


Das Photo ist ein wenig dunkel geworden, doch wer genau hinschaut, sieht einen relig. Juden, der mitten im Cafe AROMA einen Tallit sowie Tefillin (Gebetsriemen) anlegt und betet. Die Szene spielte sich heute früh in Tel Aviv ab.

Photo: Miriam Woelke

Donnerstag, April 26, 2012

Die Breslover Na Nachs in Downtown Tel Aviv

B"H

Jedes Jahr am Abend des israelischen Unabhängigkeitstages rauschen die Breslover Na Nachman Chassidim an und tanzen in Downtown Tel Aviv. Wohlgemerkt nicht die originalen Breslover Chassidim aus dem ultra – orthodoxen Mea Shearim, sondern jene Neureligiösen, von einem ihrer neuen Movements. Die Na Nach Nachman Neureligiösen gelten meist als Hippies und durchgeknallt. Ihr Anführer Daniel Ambash sitzt seit fast einem Jahr im Knast. 

Mehr zum Ambash – Skandal hier:


Die originalen Breslover Chassidim (und kein Neureligiösen Movement wie Rabbi Arush, Rabbi Berland oder die Na Nachs) sind dagegen absolut antizionistisch eingestellt und feiern den Unabhängigkeitstag gewiss nicht !!!




 Einer der Na Nachs schwenkte eine israelische Flagge und blies in ein Schofar (Widderhorn).











Photos: Miriam Woelke

Montag, Februar 20, 2012

Natur in Tel Aviv

B"H

Der jüdische Monat Shevat bewegt sich allmählich dem Ende entgegen und schon an diesem Mittwoch abend beginnt der neue Monat des jüdischen Kalenders: ADAR. 

Der Adar wird geprägt durch FREUDE und ein Jeder sollte in diesem Monat Lebensfreude zeigen. Selbst dann, wenn ihm nicht immer danach zumute ist. 

Nach ein paar Tagen des absoluten Wintereinbruchs in Israel ist heute wieder eitler Sonnenschein angesagt. Heute morgen nahm ich die nachfolgenden Naturphotos in Tel Aviv auf. 
Viel Spaß beim Anschauen !






Copyright / Photos: Miriam Woelke

Donnerstag, Januar 26, 2012

Die "Großen Synagoge" von Tel Aviv by Night

B”H 

Die dieswöchige Thoralesung “BO” werde ich aus Zeitgründen erst am Samstag abend in den Blog stellen. Dafür ein paar Photos von der Tel Aviver “Großen Synagoge”. Aufgenommen am heutigen Abend. 






Photos: Miriam Woelke

Montag, Dezember 12, 2011

Dienstag, Dezember 06, 2011

Tel Avivs Grosse Synagoge


Photo: Miriam Woelke

Montag, August 29, 2011

Der Lubawitscher Rebbe & Rabbi Israel Odesser bei der Zeltdemo auf dem Rothschild Boulevard


Die Zeltdemo auf dem Tel Aviver Rothschild Boulevard existiert immer noch, wenn die Zelte auch verlassen dastehen. Ein paar Junkies und Hippies sind noch zu finden, doch die einstige Leitung der Demonstration hat sich zusammen mit den Organisatoren der extremen Linken längst abgeseilt. Was die Linken taten war, den Slogan “Soziale Gerechtigkeit” für ihre eigenen Ziele auszunutzen. In Israel aber sind kommunistische Ideologien alles andere als beliebt. Zwar müssen in der Sozialpolitik des Landes drastische Änderungen erfolgen, doch die extreme Linke einzubringen ist keine Lösung, sondern ein Fehler. Damit versetzte sich die Demo selbst den Todesstoß.

Die Organisatoren planen ein letztes Aufbäumen für diesen Samstag abend (Mozzaei Schabbat) und erwarten eine Million Demoteilnehmer. Am vergangenen Samstag aber brachten die landesweiten Demos gegen Mietwucher und zu hohe Lebenshaltungskosten lediglich ein paar Tausend Leute auf die Straße.

Heute war ich einmal wieder am Rothschild Boulevard und fand dort den Lubawitscher Rebben sowie Rabbi Israel Odesser. Kein Zweifel, die Sparte der Chabad Meshichisten (jene kleine Gruppe innerhalb von Chabad, welche den letzten Rebben Menachem Mendel Schneerson als Meschiach betrachtet, und das kleine Breslover Na Nach Movement waren da, um ihre Propaganda zu verbreiten.:-)


Rosh Hashana 5772 Poster des Na Nach Movement.




Und hier kommt der Lubawitscher Rebbe Menachem Mendel Schneerson.



Copyright / Photos: Miriam Woelke

Montag, Juni 27, 2011

Blühender Baum in Tel Aviv



Photo: Miriam Woelke

Samstag, Juni 11, 2011

Chassidische Musik bei der Tel Aviver Gay Parade

B"H

Noch bis vor zwei Jahren kam es in insbesondere in Jerusalem zu wilden Demonstrationen gegen die lokale “Gay Parade”. Nicht nur viele haredische (ultra – orthodoxe) Ausrichtungen lieferten sich teilweise Schlachten mit der Polizei; vielmehr äußerten ebenso Christen und Moslems ihre Abneigung, wenn da einige Hundert Homosexuelle durch die Stadt zockelten. ”Homosexualität unter Männern ist laut der Thora verboten und wir brauchen in der Heiligen Stadt und im Heiligen Land keinerlei Gay Parades, welche die Yetzer HaRah (negative Seite im Menschen) von der schlimmsten Seite zeigt",so die Argumente.

Dann beschlossen haredische Rabbiner, die Gay Parades in Jerusalem und Tel Aviv einfach zu ignorieren. Eine richtige Entscheidung, wie ich finde und auch ich ignorierte derlei Events auf meinen Blogs. Dieses Mal hätte ich mich ebenso wenig darum geschert, doch was sich auf der gestrigen Tel Aviver Gay parade abspielte, schlug dem Faß fast den Boden aus. 

Soweit hatte ich die Homosexuellen, nur mit Badehose und Wikingerhut herumlaufend, ignoriert. Ich arbeite und wohne nicht weit von dem Ort, wo die Parade entlanglief und viele Gays stiessen erst später zur Parade und rannten durch unsere Nachbarschaft. Wenigstens waren keine Kinder in der Umgebung.

Die Parade kam näher und der Lärm war kaum mehr auszuhalten. Begleitet von Popsongs ausschliesslich gesungen von Frauen, plätscherte alles so vor sich dahin. 
Wieso eigentlich nur Songs gesungen von Frauen ?

Plötzlich dann waren auch ganz andere Töne zu vernehmen. Jüdisch – relig. Songs wie "HaKadosh Baruch Hu, anachnu ohavim otcha – G – tt wir lieben Dich" und mindestens zwei Songs der chassidischen Breslover Nanas wurden gespielt. Beispiel: "Mishe Ma'amin lo mefached ... – Wer glaubt, der fürchtet sich nicht".

Es ist bekannt, dass die Gays seit Jahren versuchen, andere Leute von ihrer “Normalität” zu überzeugen. Dass sei alles normal und andere müssen das halt so akzeptieren. Ansonsten ist man ja Rassist (so wie ich :-). G – tt liebe halt auch sie und wie alle sind uns so furchtbar sicher, dass “G – tt garantiert nichts gegen Männer in Bikinis hat”. Um es einmal sarkastisch auszudrücken. 
Wie kann man nur solch eine Lüge leben ?

Wie ich vorab sagte, ist die Homosexualität unter Männern gemäss der Thora verboten. Diejenigen, die dennoch ihre sexuellen Perversionen ausleben, müssen die daraus folgenden Konsequenzen erleiden; und da kann man so viele chassidische Songs spielen, wie man Lust hat.

Insbesondere die Homosexualität unter Männern schädigt den Körper und ganz besonders die Seele. Der ARIZAL, Rabbi Yitzchak Luria (1534 - 1572), kommentierte in seinen "Kitve'i HaAri" (Sefer Sha'ar HaGilgulim), dass ein Jude, welcher ein animalistisches Verhalten an den Tag legt, diese Neigungen aus seinem vorherigen Gilgul (Reinkarnation) aus dem Tierreich mitbringt. Rabbi Yitzchak Luria geht in seinem Buch “Sha’ar HaGilgulim” ausführlichst darauf ein, dass jüdische Seelen in Steinen, Tieren, Pflanzen oder anderen Menschen wiedergeboren werden können. Wer, zum Beispiel, als Mensch seinen nackten Körper gerne zur Schau stellt, der war in seinem vorherigen Leben ein Tier.

Als ich gestern viele Gays zur Parade laufen sah, kam mir die Bezeichnung “Tier” eher deplatziert vor. So wie sich viele von ihnen aufführten, wäre die Bezeichnung “Tier” eine Beleidigung für jedes Tier, denn selbst diese benehmen sich zivilisierter. Was die Gays allerdings erreichten war, sich zum “Bikini – Narren” zu machen.

Sonntag, Mai 22, 2011

Dienstag, August 10, 2010

Der falsche Messias von Tel Aviv

B"H

"Jerusalem Syndrom" - so mag es ausschauen. Touristen, die nach Israel kommen und hierzulande vollkommen unerwartet durchdrehen. Die berühmtesten Beispiele sind wohl das "sich für den Meschiach halten" oder singend bzw. tanzed herumlaufen.

Wie auch immer sich der Syndromisierte verhält, in Jerusalem ist nichts unmöglich und man schaut schon gar nicht mehr hin, wenn ein Irrer durch die Stadt läuft. Die Mehrzahl der Verwirrten sind eh Israelis, denn unser Gesetz ist leider so verankert, dass viele Geisteskranke nicht im Institut, sondern auf freiem Fuss landen. Ganz einfach, weil sie nicht gefährlich rabiat werden.

Irre Touristen gibt es genügend. Meist fanatische Christen, die eine Vision gehabt haben und nun meinen, von G - tt gesandt worden zu sein. Nicht selten streiten sie sich in diversen Hosteln der Altstadt wie, u.a., im Petra - Hostel am Jaffa Tor, wer denn nun den besseren Draht zu G - tt hat. Wer der bessere Prophet oder Meschiach sei. Wer welche Vision hatte und ob man denn die christlich - fanatisch üblichen "Tongues - Zungen" spreche. In einer wirren selbst erfundenen Sprache reden, um irgendwie zu beten. Das Konzept ist total daneben, wird aber praktiziert.

Das Photo zeigt einen Russen, der schon einige Zeit lang in Tel Aviv unterwegs ist. Er meint, er sei der falsche Meschiach J. und scharrt seine zwei "Jünger" oder besser gesagt "Bouncer" um sich herum. Neulich vernahm ich, dass er verprügelt worden sein soll, doch am vergangenen Freitag nachmittag sass der russische Meschiach wieder auf seinem Stammplatz vor dem Carmel Markt / Nachalat Binyamin.


 

Photo: Miriam Woelke

Sonntag, August 01, 2010

Die Grosse Synagoge von Tel Aviv




Tel Avivs Hauptsynagoge in der Allenby Street

Photos: Miriam Woelke

Sonntag, Juli 25, 2010

Bild des Tages



Gesehen in Tel Aviv.

Photo: Miriam Woelke

Sonntag, Juli 18, 2010

Natur in Tel Aviv


Photo: Miriam Woelke

Sonntag, Juli 04, 2010

Synagoge in der Bugrashov Street / Tel Aviv






Photos: Miriam Woelke

Sonntag, Juni 13, 2010

Die Schönheit der Welt

B"H


Die Schönheiten von G - ttes Welterschaffung











Photos: Miriam Woelke

Freitag, Juni 04, 2010

Tel Aviv Demonstration vor der Türkischen Botschaft & Parashat Schlach

B"H

Die dieswöchige Thoralesung am Schabbat ist die Parashat SCHLACH und der wohl berühmteste Inhalt darin ist, wie Moshe die Meraglim (Spione) nach Israel (ins damalige Land Canaan) schickt, um einen ausführlichen Bericht zu erhalten. Doch was taten die Spione ? Sie trugen bei ihrer Rückkehr nur die negativen Seiten des Landes vor. Nicht, dass sie logen, doch bogen sie ihre Berichte ins Negative, ohne G - tt und alles Positive zu erkennen. Nicht gerade wenige Thorakommentatoren sehen in den ausschliesslich negativen Berichten der Spione an Moshe eine Art "Laschon HaRah - Üble Nachrede". Nachdem die Juden den Bericht vernahmen, wollten sie erst recht nicht mehr in das von G - tt verheisse Land ziehen. Viele waren so sehr an die Wüstenwanderungen verbunden mit G - ttes Schutz gewöhnt, dass sie sich ein Leben ausserhalb des kleinen Zirkels nicht mehr vorstellen konnten.

In dieser ausklingenden Woche gab es fast nur ein einziges Thema:
Die Terroristen an Board der Flotilla und die Auswirkungen; sprich den Hass der Welt auf Israel. Und wie jede Woche versuche ich in der Parasha zum Schabbat einen Bezug zu den Ereignissen der Woche zu finden.

Eines ist einmal sicher: Die Teilnehmer der Demonstrations vor der Türkischen Botschaft in Tel Aviv (HaYarkon Street 202 am Hilton Hotel) sprachen keine "Laschon Harah" über Israel. Das Gegenteil war der Fall, denn es wurde stolz und patriotisch demonstriert. Die Botschaftsangestellten dagegen liefen wie ein nervöser Hühnerhaufen hinter den Fenstern auf und ab. Man photograpierte uns Demoteilnehmer; insbesondere die Plakate, um dann die Inhalte zu lesen.

Es gab TV - Berichte, dass die wenigen Demoteilnehmer, Fans des Jerusalemer Erstligaclubs "Beitar Yerushalaim" ausflippten und eine türkische Flagge verbrannt haben sollen. Andere bestreiten das und was ich lediglich sah war die Zündung einer Rauchbombe. Eintausend Demonstraten waren gekommen; vorwiegend Familien mit Kind und Kegel. Viele sangen "David Melech Israel" und verlangten den Abmarsch der Botschaftsangestellten aus Tel Aviv.

Heute also gab es nichts Negatives über Israel und die Meraglim - Affäre wandelte sich in etwas Positives. Eines durfte jedoch nicht fehlen: Die gelbe Meschiach - Flagge von Chabad (Lubawitsch) machte ebenso die Runde. Der "Meschiach" ist all überall.:-)




Demo mit reichlich Unterstützung mehrerer Hundert Autofahrer und deren Hupkonzert vor der Botschaft.

Freitag, Mai 21, 2010

Schabbat Schalom



Chassidischer Tisch


B"H

Eine kurze Woche liegt hinter uns mit dem Schavuot - Feiertag in der Mitte. Zumindest gab es etwas an Zeit auszuspannen, bevor nach dem Schabbat der Alltag wieder anrollt.

Es gibt definitiv Zeiten, an denen ich die Heilige Stadt vermisse. Gestern abend gab es zwei solcher Momente, denn ich sichtete zwei homosexuelle Paare händchenhaltend die belebte King George in Tel Aviv herunterzulaufen. Weiterhin betouchte sich ein Homo - Paar im Dizengoff Center. Niemand schien sich daran zu stören, aber können sich anders gepohlte Paare nicht daheim angrabbschen ?

In Jerusalem sind derlei abartige Intimitäten in der Öffentlichkeit undenkbar !

Ach ja, jetzt fehlt es mir sicher wieder an Toleranz und ich bin Rassist. Anscheinend ist heutzutage die falsche Toleranz wichtiger als jede Moral. Wir leben in Sodom und Gomorrha, aber Hauptsache wir sind tolerant !

Nichtsdestotrotz, man konzentriere sich lieber auf die positiven Dinge im Leben. Die Sonne scheint, der Schabbat steht an und mit einem Freund bin ich zum Schabbatessen im ultra - orthodoxen Mea Shearim eingeladen. Danach suchen wir gemeinsam ein paar chassidische Tische. Hoffentlich haben wir Glück und es findet etwas statt !

"Schabbat Schalom - Gut Schabbes" an alle Leser !

Dienstag, Oktober 27, 2009

FOX Fashion und die Unzucht


Die Poster "koscher" gemacht (photoshopped) von der haredischen Site HAREDIM

B"H

"Netive'i Ayalon" ist wahrscheinlich DIE meist befahrenste Autobahn in Israel. Die "Ayalon" führt nach und ausTel Aviv und wird täglich von Tausenden von Menschen benutzt. 

Tel Aviv liebt seine gigantische Plakatwerbung und sie sind überall sichtbar: Ob das am Kikar Rabin, der Kreuzung Arlozorov Bahnhof / Ramat Gan oder eben am  Netive'i Ayalon ist. Da prangt am Netive'i Ayalon der Lubawitscher Rebbe Menachem Mendel Schneerson z"l in Riesenformat (mit der Aufschrift er sei der "Meschiach") und nun legte Israels Modeunternehmen FOX noch eins drauf, indem es gigantische Plakate am Highway aufhing. Zu sehen ist, unter anderem, das israelische Topmodel Bar Rafaeli (die EX von Leonardi Di Caprio).



Die Ayalon Autobahn in Tel Aviv


Soweit ist nichts Besonderes am Aufhängen der nervigen Werbeplakate, bis das haredische (ultra - orthodoxe) Online magazin HAREDIM und Teile der haredischen Gesellschaft einen absoluten Aufstand um die FOX - Poster veranstalteten. Die Plakate seien unanständig und müssten sofort entfernt werden !
Der haredische Standpunkt wurde folgendermassen begründet:
Tausende Haredim benutzten ebenso den "Netive'i Ayalon" und wollen nicht von unanständigen Poster (mit einer Frau) gestört werden. Ganz zu schweigen von den haredischen Schulkindern, welche da nicht der sekulären "Pornographie" ausgesetzt werden sollen.

Israels sekuläre Presse reagierte erst gestern als das Modeunternehmen FOX kleinbei gab und die Plakate entfernte. "Ein Fehler, wie mir ein älterer Chassid gestand. FOX hätte sich nicht von einigen haredischen Anstandsfreaks einschüchtern lassen sollen. Was kommt als nächstes ? Muss die Frau um Erlaubnis fragen, wenn sie das Haus verlassen will ?"
Soweit der Chassid.



Die Poster Netive'i Ayalon auf "anständig" (mit Photoshop) getrimmt: "Haredim Website"


Link:



Es besteht gar kein Zweifel daran, dass viele israelische Werbespots oder Plakate ziemlich dämlich gemacht sind und oftmals wirklich an Pornographie grenzen. Dennoch, die besagten Poster auf der Ayalon waren nicht unanständig; dumm vielleicht, aber nicht unanständig.
Wenn die haredische Gesellschaft verlangt ernst genommen zu werden, dann muss sie dies im Gegensatz mit allen anderen Gesellschaften in Israel tun. "Leben und leben lassen ! Die Ayalon gehört uns allen !"

Sonntag, Oktober 11, 2009

Die Messianics in Tel Aviv

B"H

"Messianische Juden" - so nennen sie sich, doch dennoch sind sie vom Judentum weitab entfernt. Die Mehrheit dieser Gruppenmitglieder besteht eh aus Christen und nicht aus Juden, welche sich zum Christentum haben bekehren lassen.

Messinianische Juden glauben an Joschke als Meschiach und folgen auch sonst dem Neuen Testament. Nebenbei behaupten sie, sie seien ebenso Juden und letztere sollen sich bekehren lassen, damit Joschke zum zweiten Male erscheint. Ein vollkommenener Schwachsinn und, wie ich schon einmal schrieb "G - tt ist kein toter Jude an einem Kreuz !".

Was in Jerusalem offiziell unmöglich wäre, ist in Tel Aviv Alltag. Die Messianics errichteten schon vor langer Zeit ihr eigenes Zentrum namens "Dugit - Messianic Outreach" in der Ben Yehudah Street. Gleich neben der Einzelhandelskette "Tiv Ta'am", die ebenso nicht koscher ist. Somit gehen Laden und Outreach Center Hand in Hand.
Sinn und Zweck des Centers ist die Judenmission, doch sollte man genauer hinschauen, wer sich dort hinter den Glasfenstern tummelt. Gastarbeiter von den Philippinen, viele russische Neueinwanderer, die eh keine Juden sind und zahlreiche Obdachlose.
"Jüdische Seelen ernten" so lautet die Hauptaufgabe der Messianics auf deren Website. Was sie in der Ben Yehudah jedoch vielseits ernten sind Menschen, die nicht auf der goldenen Seite des Lebens stehen und verstanden, das Center für ihre eigenen Zwecke zu nutzen, denn es gibt kostenlosen Kaffee und Tee. Dies ist in Tel Aviv weniger selbstverständlich als in Jerusalem.

Außerdem geben die Messianics jeden donnerstag kostenlos Essen aus. Eine Suppenküche besteht an dem Tag. Unkoscheres Essen, aber viele Arme zieht es dorthin. Und wer sich der Sekte voll und ganz hingibt, keine Probleme macht und sich auch sonst anpasst und die Klappe hält, der kann sich als Obdachloser eventuell auf ein festes Heim freuen, denn der Messianic Outreach in Tel Aviv verfügt in der fast noblen Frishman Street (zwischen Dizengoff und Rathaus) über zumindest eine Wohnung, wenn nicht gar ein ganzes Gebäude mit Wohngruppen.

Eines jedoch bleibt unabänderlich: Messianische Juden sind KEINE Juden im eigentlichen Sinne, außer jenen, die halachisch als Juden geboren worden sind. Wird ein Christ zum Messianischen Juden, so ist er kein Jude, sondern lediglich einer Glaubensausrichtung beigetreten, die nichts mit dem Judentum zu tun hat und als Götzendienst betrachtet wird. Noch dazu, wo die Sekte als Missionsstätte dient und mit primitiven Mitteln versucht, richtige Juden zu missionieren und ihrer Seele zu berauben.
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In diesem Artikel gab ich einige Infos, die allgemein weniger bekannt sind. Falls jemand diese Infos verwenden will, sollte er so fair sein und mich als Quelle angeben.
In der Vergangenheit ist es häufiger geschehen, dass von mir bzw. anderen Leuten Insiderwissen abgekupfert worden ist. Insbesondere von einer Anti - Missionssite, welche ich seither nicht mehr empfehle. Informationen wurden geradezu geklaut und unter dem Namen anderer veröffentlicht !