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Mittwoch, Mai 23, 2012

Zfat (Safed) by Night

B"H

ZFAT (SAFED) - die einstige so wichtige Stadt der Kabbalah. Im Mittelalter des 16. Jahrhunderts erlebte die kleine Stadt in Galiläa ihre Blütezeit. Rabbi Joseph Karo (Autor des SCHULCHAN ARUCH), Rabbi Shlomo HaLevi Alkabetz (Komponierte den Schabbat Song LECHA DODI), Rabbi Moshe Cordovero (verfasste Kommentar zum kabbalistischen ZOHAR), Rabbi Yitzchak Luria oder Rabbi Moshe Alshich lebten in der Stadt und sind in Zfat begraben. Morgen werde ich auf den berühmten Friedhof der Stadt gehen und ein paar weitere Photos machen. Bis Freitag früh bin ich noch in der Stadt, in der es gerade dunkel wurde. Mit Freunden aus Zfat war ich Essen und machte auf dem Heimweg zur Unterkunft die folgenden Photos:






Rechts im Hintergrund: Blick auf die Berge von Meron. In Meron liegt der talmudische Rabbi Schimon bar Yochai begraben, der ebenso als Autor des ZOHAR gilt.



Die kleine Einkaufsstraße Rehov Yerushalayim (Jerusalem Street)



Das Chabad (Lubawitsch) Center in Rehov Yerushalayim. Zfat ist voller Mitglieder unterschiedlicher chassidischer Gruppen, wobei die Lubawitscher Chassidim wohl in der Mehrheit sein dürften. Chabad in Zfat ist bekannt dafür, dass die Mehrheit der Mitglieder den letzten Lubawitscher Rebben als den Meschiach betrachtet. Die Zfat – Meschichisten gelten als fanatisch und einmal fuhren einige von ihnen nach Crown Heights (New York) zum Haus des verstorbenen Rebbe Menachem Mendel Schneerson und prügelten auf all jene Chabadnikkim ein, die sich ihnen in den Weg stellten und keine Meschichisten waren. Ein trauriger Part in der Chabad – Historie.

Photo: Miriam Woelke

Donnerstag, Mai 10, 2012

Lag Ba'Omer, Meron, Feuer und Musik

B"H

Hier gibt es Musik aus Meron:




Tausende Juden versammeln sich heute nacht und morgen am Grab des talmudischen Rabbi Schimon bar Yochai. Es wird euphorisch getanzt, gesungen und die traditionellen Feuer erleuchten. Ich habe mir fest vorgenommen, im kommenden Jahr dabei zu sein. Hier erst einmal ein paar Photos einiger Feuer in Jerusalem.


Eine relig. Familie beginnt ihr Lag Ba'Omer Feuer. Gesehen an der Jaffa Road, nahe der Beit Midrasch (Lehrhaus) der chassidischen Gruppe Belz (Jerusalem).



Ein paar Meter weiter brannten zwei weitere Feuer.







Jerusalem, Zentralen Busbahnhof heute abend: Zumeist Haredim (ultra - orthodoxe Juden) versuchen ein Busticket nach Meron zu kaufen. Meron in Nordisrael, wo sich das Grab des Rabbi Schimon bar Yochai befindet. Der heutige Lag Ba'Omer ist vorrangig ein kabbalistischer Feiertag. Die Busgesellschaft EGGD richtete einen extra Verkaufsschalter ein.



Haredim rennen zu den Bussen nach Meron. Das Photo nahm ich von meinem Bus aus auf, der allerdings eine dreckige Heckscheibe hatte.:-)



Die Busse nach Meron bereiten sich auf den Ansturm vor.





Photos Miriam Woelke

In Tel Aviv hingegen geht es auf dem Kikar HaMedina hoch her und mindestens zwanzig Feuer wurden von mehreren Familien gezündet.

Samstag, Februar 04, 2012

Haredische Demonstration gegen "Kabbalah Center" Anhänger in Meron

B"H

Erneut kam eine Gruppe von Anhängern des “Kabbalah Centers” zum Grab des talmudischen Rabbi Schimon bar Yochai nach Meron (Nordisrael). Das “Kabbalah Center” a la Madonna, deren Anhänger eine Menge Geld zahlen, um angeblich die jüdische Kabbalah zu lernen. Dabei meditiert Madonna am ersten Buchstaben des hebräischen Alphabetes und glaubt, sie lerne Kabbalah. Dass, was Rabbi Yehudah Berg mit seinem Center abzieht, ist ein gewaltiges Wirtschaftsunternehmen, welches einzig und allein auf Profite aus ist. Und darum geht es dem “Kabbalah Center”. Um Geld. 

Der mittelalterliche Kabbalist, Rabbi Yitzchak Luria, sagte seinerzeit, dass ein Nichtjude die jüdische Kabbalah niemals erfassen kann, da Nichtjuden und Juden unterschiedliche Seelen besitzen. Dies ist nichts Negatives, denn Juden sowohl als auch Nichtjuden haben g – ttgegebene unterschiedliche Aufgaben auf dieser Welt. Was alles zum wahren Kabbalahstudium dazugehört, sind Jahre des Lernens einschlägiger Literatur, welche fast ausschliesslich nur in hebräischer Sprache vorhanden ist. Ferner gehören dazu erfahrene Lehrer / Rabbiner, die auf dem Gebiet bewandert sind. Nicht auf jeden Rabbiner trifft dies zu und nicht jeder Rabbiner ist automatisch eine Geistesgröße. Deswegen muss man schon suchen, um einen professionellen Lehrer zu finden. 

Kabbalah = Geheimnisse der Thora. Bedeutet, dass die Kabbalah kein mystischer Hokuspokus ist, sondern sich auf die Lehren der Thora bezieht. Auch handelt es sich bei der Kabbalah um keine esoterischen Lebenshilfen. 

Hier ein paar Photos der "Kabbalah Center" Leute sowie von der haredischen Demo gegen die Eindringlinge. Was ultra – orthodoxe Juden bemängeln ist, dass es sich bei den “Kabbalah Center” Leuten entweder um Nichtjuden oder vollkommen säkulere Juden handelt. Juden, die Schweinefleisch essen, aber hinterher Kabbalah lernen wollen. Ich habe derlei Leute selbst einmal live erlebt. Nicht vom “Kabbalah Center”, doch in meinem weiteren Bekanntenkreis. Erst lernen und dann Schweinefleisch essen. Ich fand das übelst. Solche Leute lernen nur Kabbalah, um sich selbst zu erheben und nicht, um wirklich Judentum zu lernen.


Der Dr. Berg Kult kommt nach Meron, um die heilige Stätte unrein zu machen.





Alle Photos HIER !

Sonntag, Dezember 18, 2011

Haredische Demonstration gegen Übernahme des Rashbi Grabes durch israelische Regierung


 Die heutige Demonstration am Kikar Schabbat / Jerusalem.

Mehr Bilder dazu HIER !
B”H 

Tausende Haredim (ultra – orthodoxe Juden) demonstrierten heute abend in Jerusalem gegen die Pläne der israelischen Regierung, das Grab des berühmten talmudischen Rabbiner Schimon bar Yochai in eine internationale Touristenattraktion umzugestalten. Das Touristenministerium will Tausende Christen an das Grab bringen und die Christen wiederum planen schon ihre eigene Übernahme. Rabbi Schimon soll zu einem von ihnen gemacht werden. Ein talmudischer Rabbiner, der eigentlich Christ war. Dieses Geschwafel von diversen kirchlichen Gruppierungen besteht schon seit längerer Zeit, hat jedoch nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Vielmehr geht es einmal wieder darum, etwas Jüdisches in etwas Christliches umzufunktionieren. So zum Beispiel, wie Chanukkah gerne als “auch christlich” präsentiert wird. Rabbi Schimon bar Yochai jedenfalls dreht sich im Grabe um, wenn da ein Haufen christlicher Touristen mit ihren Kreuz aus dem Bus steigen und an sein Grab stürmen. 

Heute abend demonstrierte die “Edah HaCharedit” aus Mea Shearim. Dabei waren auch der Rebbe der chassidischen Gruppe Toldot Aharon, sein Bruder, der Rebbe der Toldot Avraham Yitzchak, der chassisischen Rebbe der Gruppen Rachmastrivka, Pinsk – Karlin, Stropkov, der Mischkenot HaRoim sowie Rabbi Wosner und viele andere.

Link:


Niggun (Melodie) zu Rabbi Schimon bar Yochai

Mittwoch, Juli 06, 2011

Die jüdisch – religiöse Welt gegen Nichtjuden am Grab des Rabbi Schimon bar Yochai


 Am Grab des Rabbi Schimon bar Yochai in Meron / Nordisrael

Photo: Miriam Woelke

B”H

Der Israel – Tourismus boomt und da kam das israelische Touristenministerium doch gleich auf die Idee, noch mehr Besucher aus aller Welt anzulocken, um so mehr Geld zu scheffeln. Natürlich braucht unser Land den Tourismus, denn die gleichnamige Industrie hängt davon ab genau so wie die Wirtschaft und Arbeitsplätze. Ferner können all die Touristen den angeknacksten Israelruf in der Welt vielleicht etwas gerade rücken, wenn sie daheim erzählen, wie es hierzulande tatsächlich zugeht.

Tourismus – JA, aber um jeden Preis ? Müssen Judentum und jüdische Stätten wegen nichtjüdischer Touristen zurückstecken ? Unsere Regierung meint anscheinend JA, denn das Ministry of Tourism bietet Meron mit seinem Grab des berühmten talmudischen Rabbi Schimon bar Yochai weltweit als Touristenattraktion an. Eine Schande, denn bei dem Grab handelt es sich um eine ausschliesslich jüdische Stätte, an welcher Nichtjuden absolut nichts verloren haben. Rabbi Schimon bar Yochai würde sich im Grab umdrehen, wüsste er davon. Was um alles in der Welt haben Nichtjuden am Grab des Rabbi Schimon verloren ? Noch dazu, wo sie gar nicht wissen oder begreifen, was der Rabbi für eine Stellung im Talmud einnimmt !

Kein Wunder, dass die jüdisch – relig. Welt Alarm gegen irgendwelche Touristen schlägt. Touristen, die weder in Meron noch am Grab des Rabbi Schimon etwas zu suchen haben. Aus persönlicher Erfahrung heraus kann ich sagen, dass mich die Tatsache ebenso nervt, wenn da irgendwelche Leute auftauchen, die keine Ahnung von Rabbi Schimon haben. Was haben Nichtjuden am Grab eines Rabbiners verloren ? Noch dazu, wo ein deutscher Reiseführer (ich glaube der ATLAS Reiseführer) Rabbi Schimon als irgendeinen Kabbalisten beschreibt. Dies nur oberflächlich, wobei wichtige Fakten, wie der Talmud, erst gar keine Erwähnung finden.

Nichtjuden sind am Grab in Meron nicht willkommen. Nicht nur der Normalo – Tourist, denn insbesondere könnten christliche Missionare einmal wieder mehr ihr Unwesen treiben.

Es gibt mir schon zu denken: Einerseits lehnt das Christentum den Talmud ab, doch dann auf einmal will man zum Grab eines talmudischen Rabbiners.


Die aktuelle Zeitungsausgabe der "Edah HaCharedit" warnt vor Nichtjuden in Meron.

Link:

Samstag, Mai 21, 2011

LIVE aus MERON zum Lag Ba'Omer

B"H

LIVE aus Meron !

Wer dabei sein will, kann HIER klicken ! So richtig losgehen wird es nach Mitternacht.

Die Mystische Nacht: Lag Ba'Omer in Israel und das Grab des Rabbi Schimon bar Yochai

B”H

Ich bin mir nicht sicher, dass sich die Diaspora vorzustellen in der Lage ist, welchen Stellenwert der 33. Tag in der Omerzählung (heute abend + morgen / Sonntag) in Israel einnimmt. Ob jüdisch – religiös oder säkuler, im ganzen Land werden heute abend riesige Lagerfeuer gezündet. Diese Tradition geht darauf zurück, dass an Lag Ba’Omer ebenso die Yahrzeit (Todesgedenktag) des wichtigen talmudischen sowie kabbalistischen Rabbi Schimon bar Yochai ist. Um die Feuer herum wird getanzt und dies vor allem im nordisraelischen Meron, wo der Rabbi begraben liegt.

Zur Stunde machen sich Abertausende israelische Juden auf nach Meron und fast jeder chassidische Rebbe gibt dort heute nacht seinen Tisch für die Chassidim. Der kleine Ort Meron, eigentlich nu rein winziges Dorf um das Grab herum, ist restlos ausgebucht und die Besucher nächtigen in mitgebrachten Zelten. Ferner ist die nur ca. 10 km entfernte Stadt Zfat (Safed) ebenso bedingungslos ausgebucht. Nichts geht mehr und morgen werden die Straßen nach Meron völlig verstopft sein.

Aber auch in Tel Aviv, Jerusalem sowie an allen anderen Orten werden Lagerfeuer gezündet. Einschliesslich vor der Jerusalemer Klagemauer (Kotel).

HIER gibt es Photos vom Grabe des Rabbi Schimon bar Yochai !

Lag Ba'Omer in Meron & Chassidischer Tisch des Boyaner Rebben

B"H

Der Ruzhin - Boyaner Rebbe in Meron an Lag Ba'Omer 5770 / 2010

Donnerstag, Mai 19, 2011

Virtueller Rundgang am Grab des Rabbi Schimon bar Yochai

B"H

Wer am Lag Ba'Omer (diesen Samstag abens sowie Sonntag) nicht nach Meron zum Grab des Rabbi Schimon bar Yochai kann:

Ein Leser meines englischen Blogs sandte mir diesen tollen Link zu einem virtuellen Grabrundgang zu.

Donnerstag, Mai 05, 2011

Meron bereitet sich auf LAG BA'OMER vor


B”H

Am 22. Mai ist der 33. Tag in der Omerzählung. LAG BA’OMER, der Tag steht in Israel für die Yahrzeit (Todesgedenktag) des großen talmudischen Rabbiners sowie Kabbalisten, Rabbi Schimon bar Yochai (RASHBI), der da im nordisraelischen Meron begraben liegt. An eben jenem 33. Tag des Omer, Lag Ba’Omer, werden sich mehr als 100,000 Juden im Miniort Meron einfinden und ein wildes Lag Ba’Omer feiern.

Hier ein paar Photos wie sich Meron auf das riesige Event vorbereitet:




Weitere informative Links zum Thema:




Am Grab des Rabbi Schimon bar Yochai in Meron

Sonntag, Februar 13, 2011

Der 7. Adar am Grab des Rabbi Schimon bar Yochai in Meron


Geburtstag & Yahrzeit (Todesgedenktag von Moshe Rabbeinu in Meron. 

Alle Photos HIER !

Links:



Montag, Dezember 13, 2010

Schnee in Meron


Snow on the hills of Meron

B"H

Gestern war General Winter unterwegs in Israel. Sturm, Regen und Schnee im Norden. 60 cm auf dem Hermon, doch auch in den Bergen Merons lag Schnee.
Das Chabad Hostel "Ascent" in Zfat (Safed) stellte diese grossartigen Photos ins Net !


MERON, ein kleiner Ort nahe Zfat (Safed), der durch das Grab des talmudischen Rabbi Schimon bar Yochai bekannt wurde.


Links zu Rabbi Schimon:

Der Talmud zu Rabbi Schimon bar Yochai

In der kabbalistischen IDRA RABBAH Höhle

Am Grab von Rabbi Schimon bar Yochai

Sonnenuntergang in Meron

Montag, Oktober 18, 2010

Sonnenuntergang über Meron




Der Sonnenuntergang über den Bergen von Meron / Nordisrael. 
Der berühmte talmudische Rabbiner, Rabbi Schimon bar Yochai,
liegt in Meron begraben, was den Ort zu einer Art jüdischen
Pilgerstätte macht. Auch ich war
schon mehrere Male am Grab des Rabbi Schimon.
Die Aufnahmen machte ich vom Ort gegenüber:
In der alten kabbalistischen Stadt Safed (Zfat).




Photos: Miriam Woelke



Links:


Dienstag, August 31, 2010

Am Grab von Rabbi Schimon bar Yochai in Meron

B"H

Rabbi Schimon bar Yochai ist bekannt aus dem Talmud sowie als Autor des kabbalistischen Buches "ZOHAR". Vor knapp zwei Wochen war ich an seinem Grab in Meron (Nordisrael) und machte die nachfolgenden Photos:





Der Souvenirverkauf auf dem Vorplatz zum Eingang des Grabes von Rabbi Schimon befindet sich fest in den Händen der Nana - Breslover Chassidim.











Der Eingang zum Grab ist nach Geschlechtern getrennt und Frauen haben einen separaten Eingang. Oben die Mezuza am Fraueneingang.







Das Grab des Rabbi Schimon bar Yochai. Die Männer beten hinter der Wand gegenüber !







Gedenkkerze mit Olivenöl






Im Judentum ist es Gesetz, sich nach dem Friedhofsbesuch die Hände zu waschen, um diverse Unreinheiten zu beseitigen.


Photos: Miriam Woelke

Montag, August 30, 2010

Höchst anständig gekleidete Frau in Meron


Photo: Miriam Woelke

Ich sah diese höchst anständig gekleidete Frau am Grabe des Rabbi Schimon bar Yochai in Meron. Vielleicht arbeitet sie dort auf der Frauenseite als eine Art "sebsternannte Aufsicht". Nichtsdestotrotz liess sie mich passieren und sagte kein einziges Wort.

Sonntag, August 22, 2010

Meron - Safed

B"H


Am Grabe des talmudisch - kabbalistischen Rabbi Shimon bar Yochai in Meron sowie die nahegelegene Stadt Safed:





In dieser Umgebung verbringen wir unseren meditativ - chassidischen Kurs. 
Eine unbeschreibliche Erfahrung !