Posts mit dem Label Abuchatzeira Familie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Abuchatzeira Familie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, August 01, 2011

Das Haus des BABA SALI in Rissani / Marokko

B"H

In Israel ist der vor mehr als zwanzig Jahren verstorbene Kabbalist BABA SALI, Rabbi Israel Abuchatzeira (1890 - 1984), bis heute unvergessen. Ein Enkel von ihm, Rabbi Elazar Abuchatzeira, wurde am vergangenen Donnerstag ermordet, und allein aufgrund der Tatsache, dass Rabbi Elazar einer der "Abuchatzeiras" ist, gewinnt der Mord in Israel an Brisanz.

Die Nachkommen des Baba Sali sind bis heute weit verzweigt und halten Rabbinerpositionen in mehreren Orten des Landes inne.



Presented by Diarna (www.diarna.org): Enter the old mellah (Jewish quarter) of Rissani, a city in southeastern Morocco near the Algerian border, and explore its narrow alleyways in search of a famous home. Buried inside the mellah's labyrinth is the former home of the Baba Sali (Rabbi Yisrael Abuhatzeira), an internationally renowned rabbi. Before he became an icon in Israel, France, and around the world, the Baba Sali lived on the edge of the Sahara desert in Morocco. In 1912, his brother was murdered in Rissani, purportedly sacrificing his life to a local chieftan so that the rest of the Jewish community could survive. The Baba Sali continued to lead the large Jewish community of the Tafilalet region of southern Morocco, training most of the rabbis in the area. In 1950, he sold his home to a Muslim woman and left for Israel. After moving in, she recounts that the Baba Sali appeared to her in a dream and told her not to live in the house. She eventually vacated the home — which now sits empty — but opens it up so visitors can light candles by the well in the home's central courtyard.

This video begins with a walk into the mellah via the main gate, which for centuries was locked at night, enclosing the Jewish inhabitants. Visitors then proceed down a winding street until eventually arriving at the dark alleyway where the Baba Sali's home is located.


Links:
 Alles, was in Israel Rang und Namen hat, reist zur Shiva im Haus des erstochenen Rabbiners.


Gematria on Rabbi Elazar Abuchatzeiras Murder Case

Gematria: 

Jeder hebräische Buchstabe steht auch für eine Zahl und wenn man die Zahlenwerte eines Wortes zusammenzählt, können diese mit identischen Werten an anderer Stelle verglichen werden. Somit ergibt sich ggf. ein Zusammenhang mehrerer unterschiedlicher Thorastellen. 

Ein bekanntes Beispiel:

Die Buchstaben des Wortes AMALEK (der Feind Israels, Nachkomme Esavs und bis heute dient das Wort AMALEK für sämtliche Feinde Israels) ergeben denselben Zahlenwert wie "SAFEK - Zweifel". Somit will Amalek die Juden von der Thora abbringen. 

In diesem Zusammenhang sei zu beachten, dass Amalek nicht nur ein Nachkomme des Esav war, der die Juden hasste. Bis heute dient Amalek als ein KONZEPT für den ewigen und sinnlosen Judenhass bzw. Antisemitismus.

Samstag, Juli 30, 2011

Der Kabbalist Elazar Abuchatzeira wurde erstochen

Der Mörder Asher Dahan in Polizeigewahrsam.

Photo: Be'Chadrei HaCharedim

B"H

Die religiöse Welt Israels befindet sich in Aufruhr, denn am Donnerstag abend wurde der bekannte Kabbalist und Enkel des Baba Sali, Rabbi Elazar Abuchatzeira, in seiner Yeshiva (relig. Schule) erstochen. Zwar wurde der 70 – jährige noch ins lokale “Soroka – Krankenhaus” in Beersheva eingeliefert, doch nach kurzer Zeit erlag er seinen Verletzungen. 

Über die weitverzweigte Abuchatzeira – Familie zu berichten, ist nie leicht. Der im Jahre 1984 verstorbene Kabbalist “Baba Sali”, Rabbi Israel Abuchatzeira erfreute sich im Land großer Berühmtheit sowie Beliebtheit. Seine Söhne und Enkel sind bis heute als Rabbiner tätig und brachten es zu hohem Einfluss. Politisch sowie wirtschaftlich. 


Ursprünglich stammen die Abuchatzeiras aus Marokko und zählen daher zu den sephardischen Juden. Der Baba Sali liess sich in der Kleinstadt Netivot nieder, wo er auch begraben liegt. Noch vor zwei Jahren besuchte ich sein Grab und eine Freundin von mir, die mich begleitete, führte ein intensives Gespräch mit einem weiteren Enkel des Baba Sali. 


Nicht alle Nachfahren des Baba Sali erfreuen sich eines einwandfreien Rufes. So, zum Beispiel, sass ein Sohn, Rabbi Baruch Abuchatzeira (genannt: Baba Baruch),wegen mehrerer Delikte im Gefängnis. Als Rabbiner ist er dennoch weiterhin tätig. Manchmal erwecken zuviele Nachkommen den Eindruck, sie leben vom Namen Abuchatzeira. 


Andererseits können sie einem auch leid tun, denn in Netivot machte sich vor Jahren eine Konkurrenz auf. Rabbi Yaakov Ifergan, ein ehemaliger Schüler des Baba Sali, betreibt seinen eigenen Personenkult und nennt sich “Röntgen – Rabbi”. Angeblich besitze er die magische Eigenschaft einen Menschen anzusehen und ihn mit seinen Augen zu durchleuchten und zu wissen, was das Problem desjenigen sei. Hunderte Juden besuchen Ifergan monatlich und suchen seinen Rat. Und das vor den Augen der Abuchatzeiras, die da das Denkmal “Baba Sali” hochzuhalten suchen. Seit Jahren tobt ein Streit zwischen den beiden Familien und all das in der kleinen Negevstadt Netivot. 


Am Donnerstag kam Asher Dahan aus der haredischen (ultra – orthodoxen) Stadt El’ad (nahe Tel Aviv) nach Beersheva, um Rabbi Elazar Abuchatzeira (genannt: Baba Elazar) um Rat zu fragen. Dabei ging es um das Verhältnis zu einer Frau, wobei mir nicht bekannt ist, ob Dahan verheiratet oder geschieden ist. Dahan sprach mit Baba Elazar und offenbar gefiel ihm dessen Rat nicht woraufhin Dahan den Rabbiner mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzte und dieser kurz darauf verstarb. Gestern fand die Beerdigung statt, an der 100,000 Menschen teilnahmen.







Photo: Rabbi Elazar Abuchatzeira


Es heißt, dass Asher Dahan seit langem in psychiatrischer Behandlung ist, denn angeblich bedrohte er mehrere Persönlichkeiten seines Wohnortes El’ad. Haredische Websites heben ebenso hervor, dass Dahan ein Neureligiöser ist und keineswegs in eine haredische Familie hineingeboren worden ist. 

Und all das so kurz vor dem Trauertag um beide zerstörten Tempel “Tisha Be’Av – der 9. des jüdischen Monat Av.

Über die Familie Abuchatzeira zu berichten habe ich soweit fast immer vermieden, denn dies setzt ein breites Wissen zur Familienhistorie voraus und das wiederum bedeutet sehr viel Research. Die Abuchatzeiras und ihre Verwandtschaft wie der bekannte Rabbi Yoshiyahu Yosef Pinto genau so wie ihre Verzweigungen in der Politik sind ziemlich kompliziert und verworren.

Sonntag, November 14, 2010

Das Geheimnis der sephardischen ARI Synagoge


Die sephardische Synagoge des ARI in der Altstadt von Zfat (Nordisrael).

Photo: Miriam Woelke


B"H

Im nordisraelischen Zfat (Safed) befinden sich zwei Synagogen des mittelalterlichen Kabbalisten Rabbi Yitzchak Luria. Rabbi Luria wird ebenso mit der Abkürzung ARI betitelt. Er lebte von 1534 - 1572 und war einer der überragenden Kabbalisten der jüdischen Mystik.

Wie gesagt befinden sich in Zfat zwei ARI Synagogen und beide sind in der Altstadt zu finden: Die eine ARI Synagoge ist aschkenasisch und die zweite ARI Synagoge ist sephardisch.

Um die sephardische ARI Synagoge rankt sich folgende Legende in Zfat:

Bis ca. 1920 - 1930 war es unmöglich, die sephardische Synagoge des Rabbi Yitzchak Luria auch nur zu betreten. Der Besitzer des Synagogenschlüssels verweigerte jedem Besucher die Tür auch nur annähernd zu öffnen, denn jeder, der eintrat, kam nicht mehr lebend heraus.

Niemand in Zfat wusste zu erklären, was in der Synagoge vorging. Solange bis der marokkanische Rabbiner Rabbi Israel Abuchatzeira (der spätere berühmte BABA SALI) nach Zfat kam und den Besitzer des Synagogenschlüssels bat, ihm Eintritt zu gewähren. Der Mann mit dem Schlüssel weigerte sich vehement, doch der Baba Sali konnte ihn am Ende überreden.

Der Baba Sali trat in die sephardische ARI Synagoge, ging schnurstracks auf den Thoraschrein zu, nahm eine Thorarolle heraus und begann mit lauter Stimme aus ihr zu lesen. Der Schlüsselbesitzer traute seinen Augen nicht, doch nach einer Weile verkündete der Baba Sali, dass von nun an ein jeder Jude in die Synagoge treten könne. Und so geschah es.
_________________________

Rabbi Israel Abuchatzeira war ein Kabbalist aus Marokko, welcher sich in der Negev Stadt NETIVOT niederliess und auch dort begraben liegt. Im August 2009 besuchte ich sein Grab in Netivot und traf dort auf einen Enkel von ihm.

Dienstag, März 16, 2010

עיני הרנטגן - Rabbi Yaakov Ifergan

B"H

Jüdisch - relig. scheint momentan Hochkonjunktur zu haben. Wenn westliche nichtjüdische Medien oder säkulere israelische Uniprofessoren oder Journalisten berichten, klingt fast alles ein wenig flapsig und falsch interpretiert. Seit einigen Monaten jedoch überrascht uns der israelische TV Sender "Arutz 10" mit nicht schlecht recherchiertem Material. Zwar nach wie vor aus der Sicht von Anfängern, doch immerhin ausgestattet mit Interviews von "vor Ort" und nicht Abkopiertes und Selbstinterpretiertes" aus dem Internet.

Vor wenigen Tagen kam nun Rabbi Yaakov Ifergan an die Reihe. "Ifergan, der New Age Guru" oder, wie er gerne genannt wird, der "Röntgen Rabbi". Letzterer Name deswegen, weil er schon beim Anblick einer Person alles, incl. Schicksal, zu wissen scheint.
Rabbi Yaakov Ifergan wohnt im südlichen Netivot und war, soweit mir bekannt ist, einmal ein Schüler des großen marokkanischen Rabbis "Baba Sali" (Israel Abuchatzeira). Solange, bis sich Ifergan selbständig machte und die Röntgenstrahlen sah. Seither plagt die Kleinstadt Netivot ein ernster Konkurrenzzwist der Familien Abuchatzeira und Ifergan. Leider ist es heute so, dass mehr Juden zu den Ifergans pilgern als zum Grab des Baba Sali nicht weit entfernt.

Ich will Rabbi Ifergan nichts unterstellen, doch ahne ich nie Positives, wenn sich da ein Rabbi an die High Society schmeisst und auf "spirituelle Erleuchtung" macht. Weder die israelische High Society noch der Rabbi bestreiten, dass es neben G - tt auch noch um reichhaltige Spendenzuwendungen geht. Die Reichen meinen, erleuchtet worden zu sein und Ifergan nimmt dankend Bares an. Seine Kontakte machten ihn damit zu einem der meist einflussreichsten Persönlichkeiten Israels.

Nun zeigte Arutz 10 einen Filmreport über den "Röntgen". Leider ist der Bericht nur in hebräischer Sprache und selbst ich muss ihn mir noch anschauen. Eines jedoch steht schon fest: Der TV - Report brach viele Einschaltquoten. Ein Beweis dafür, dass der "Röntgen Rabbi" Freunde und Feinde zu haben scheint. Zumindest will jeder ein paar seiner "Strahlen" sehen.


Mittwoch, Februar 17, 2010

New Yorker Polizei verhaftete Rabbi Elazar Abuchatzeira

B"H

Einer der Enkel des bereits verstorbenen Kabbalisten "Baba Sali", Rabbi Elazar Abuchatzeira, wurde bei einem Besuch in New York verhaftet. Der Rabbi aus Beersheva kam in die Staaten, um Spenden zu sammeln. Juden einer New Yorker Gemeinde versprach er kabbalistisches Heil gegen Bares und einige Gemeindemitglieder zeigten Rabbi Abuchatzeira bei der Polizei an.

Obwohl der "Baba Sali" (begraben im südisraelischen Netivot) einen Kultstatus als Kabbalist und fast "heilige Person" besitzt, erwiesen sich seine Nachfahren als nicht gerade gesetzestreu. Der Sohn "Baba Baruch" sass einige Jahre im Knast und der einzig Ehrliche in der Familie scheint Rabbi Israel Abuchatzeira aus Haifa zu sein.

Sonntag, Oktober 11, 2009

Photos vom Grabe des Baba Sali in Netivot

Rechts: Der BABA SALI (1890 - 1984)
Photo: Jewish Virtual Library 




B"H

Im August besuchte ich mit einer Freundin die Negevstädte Sderot und Netivot. Netivot, 11km südlich von Sderot ist bekannt für das Grab des berühmten marokkanischen Rabbiners / Kabbalisten BABA SALI.

Hier einige Photos vom Grab:


Der Gebäudekomplex mit dem Grab des Baba Sali gleich neben dem Friedhof in Netivot.




Das Grab des Baba Sali (an der Frauenseite).


In einem Nebenraum liegt die zweite Frau des Baba Sali, Miriam, begraben.



Draußen im Vorhof brennt dieses Feuer und wer will, der kann Wunschzettel hineinwerfen.




Photos: TAB / Miriam Woelke