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Montag, November 19, 2012

Satmar und die Neturei Karta gegen Israel

B"H

Was diese verrückten Antizionisten von der Neturei Karta und der chassidischen Gruppe Satmar ignorieren: In Israel werden Juden von Hamas – Raketen verletzt und schlimmstenfalls getötet !  

Für mich sind diese Leute nichts weiter als ein paar Irre, die sich von arabischen Terroristen billig für Propagandazwecke ausnutzen lassen. 




Anstatt in New York am Times Square herumzufuhrwerken: Wie wäre es denn, einmal selbst nach Ashdod, Ashkelon, Beersheva oder Sderot zu kommen und sich vor Ort ein paar Raketen aufs Haupt werfen zu lassen



Palestinian flag



Antizionisten demonstrieren mit arabischen Terroristen

Alle Photos HIER

Dienstag, Februar 07, 2012

Chassidut Satmar: Rabbi Israel Chaim Menashe Friedmans Ankunft in Mea Shearim

B”H

Der Satmarer Rosh Beit Din (Oberhaupt des rabbinischen Satmar Gerichts), Rabbi Israel Chaim Menashe Friedman, reiste gestern von New York nach Jerusalem / Mea Shearim, um an der morgigen  Hochzeit seines Enkels Natan mit der Tochter des Rebben der Chassidut Toldot Aharon teilzunehmen.

In Deutschland kennt man beide chassidischen Gruppen wahrscheinlich gar nicht, doch handelt es sich vor allem bei den Satmarern um eine der wichtigsten sowie reichsten chassidischen Gruppen mit immensem Einfluss in den USA. Darüber hinaus gelten die Satmarer als größte chassidische Gruppe weltweit und bezüglich ihres Antizionismus sind sie gar nicht so weit von Chabad (Lubawitsch) entfernt. 



Links: 


Der talmudisch begründete Antizionismus

Montag, September 19, 2011

The Battle for Israel's Soul oder "Die Richtigstellung einiger falscher TV - Darstellungen"

B”H 

Einfach sämtliche Informationen durcheinanderzuwürfeln, wie das in den folgenden drei Videoteilen der Fall ist, kann keine detaillierte Aufklärung bedeuten. Sehen sich Leute, die nicht mit all der Problematik vertraut sind, den Dokumentarfilm an, erhalten sie viele Falschinformationen. Allein zu jedem angesprochenen Thema im Film könnte ich seitenweise Berichte verfassen. Trotzdem stelle ich das Video in den Blog, will aber vorher einiges korrigieren. 

Dass die Armee von den meisten Haredim (ultra – orthodoxen Juden) abgelehnt wird, hat mehrere Gründe. Das Thorastudium ist kein entscheidender Grund, wie im Video fälschlich angegeben. Auch nicht immer der Antizionismus. Vielmehr ist es die Tatsache, dass die Armee den Haredim keine besondere Umgebung gewährleistet. Natürlich gibt es die “Nachal HaHaredi”, eine haredische Militäreinheit, doch dort sind heutzutage kaum Haredim zu finden, sondern die Nationalreligiösen. Beide relig. Gruppierungen in eine Einheit zu verlegen wäre ein Fehler. Schon allein, da die Haredim strengere Koscherlevels einhalten als die Nationalrelig. 

Ein weiterer Grund für das Fernbleiben von der Armee ist das Verbot einiger führender Rabbiner und da sich kein junger haredischer Student sein Leben ruinieren will, hält er sich an die rabbinischen Erlasse, obwohl er vielleicht anders denkt. 

Weiterhin kommt im Video einmal wieder das Thema “Geld vom Staat” auf. Hierzu sei gesagt, dass viele haredische Gruppen keinerlei Geld vom Staat annehmen, sondern sich vorwiegend von Spenden der eigenen Leute aus den USA oder Kanada finanzieren. 

Die gezeigte chassidische Gruppe Belz, über die ich in diesem Blog mehrfach berichtete, nimmt Geld vom Staat, geht aber nicht zur Armee. Nebenbei sind die Belzer reich. Nicht alle, dennoch viele. Vor allem jene, die im Ausland wie in Antwerpen oder London leben. 

Fälschlicherweise würfelt das Video aschkenazische und sephardische Juden wahllos durcheinander. So wird von Belz zum beiden Neturei Karta – Führer in Mea Shearim geschwenkt. Zu Yoelish Kroisz und Israel Hirsch. Beides Konkurrenten und beide absolute Outlaws im Stadtteil. Sie werden als “Meschuggene” gesehen und verachtet. Besonders Israel Hirsch, der garantiert keine 5000 Anhänger hat. Noch nicht einmal 50, denn seine Synagoge besteht aus seinem Wohnzimmer. 

Wenige Meter weiter im Markt von Mea Shearim finden wir die Synagoge des Yoelish Kroisz, in der ich selbst einige Male weilte. Kroisz selber ist innerhalb der jüdischen Welt völlig unbedeutend und um auf sich aufmerksam zu machen, verbrennt er hier und da mal eine israelische Flagge. Wobei er aber vorher die zionistische Presse informiert, damit auch ja alles in die Zeitung kommt. 

Ich denke, dass man bei Interviews vorsichtig sein sollte, denn es gehört eine Portion Hintergrundwissen dazu. Wer steht auf welcher Seite, welche haredische Gruppe verfolgt welche Politik und warum macht wer was und wer ist mit wem verfeindet ? 

Am Schluss wird die nationalrelig. Gruppe des Baruch Marzel gezeigt, wie sie durch den palästinensischen Ort Silwan (nahe der Klagemauer) läuft. Dies geschah NICHT weil Juden den Tempelberg stürmen wollte. Hier ist der Filmemacher voll und ganz auf die palästinensische Propaganda hereingefallen, die da schon seit Jahren behauptet, die Juden wollen die Al Aksa Moschee stürmen. Das ist falsch und die Propaganda dient eigentlich dazu, die UNO auf seine Seite zu bekommen und Israel ein Recht auf den Tempelberg abzusprechen. Immerhin behaupten die Palästinenser fleissig, es habe nie irgendwelche Tempel in Jerusalem gegeben und alles gehöre dem Islam. Zusätzlich wird im Video verschwiegen, dass es im Dorf Silwan immer wieder zu palästinensischen Ausschreitungen kommt, was nichts mit dem Marsch des Baruch Marzel zu tun hat. Dabei vergessen sollte nicht werden, dass Silwan lediglich seine in paar Jahrzehnten existiert und nicht seit Hunderten von Jahren, wie die Palästinenser gerne behaupten. 


Dienstag, September 06, 2011

Mea Shearim: Keinen Einlass für Soldaten in Uniform


4. September 2011: Gesehen im Stadtteil Ge'ulah bei Mea Shearim / Jerusalem.

Photo: Miriam Woelke

B"H 

Wieder einmal etwas, um sich aufzuregen: 
Israelische Soldaten sind einigen Bewohnern des ultra – orthodoxen Stadtteiles von Mea Shearim (Jerusalem) in den lokalen Synagogen nicht willkommen. Jedenfalls nicht jene Soldaten in Uniform. 

So ganz traue ich diesem Plakat (Fachsprache: Pashkevil) nicht, denn es weist einmal wieder keinen Absender auf und die Rabbiner, welche angeblich vorgeben, dass uniformtragende Soldaten in den Synagogen Mea Shearims nichts verloren haben, bleiben ebenso anonym. 

Viele solcher Poster sind im Umlauf. Nicht nur mit dem obigen Inhalt, sondern mit anderweitigen Themen. Trotzdem sollte der Leser stets darauf schauen, was von wem kommt und welchen Absender trägt. Die antizionistische Neturei Karta steckt so hinter manchem Schwachsinn und ich kann mir gut vorstellen, dass dem auch hier so ist. Bedeutet, dass Yoelish Kroisz (einer der zwei miteinander konkurrierenden antizionistischen Neturei Karta Führer) hinter dem Aufruf gegen die Soldaten in den lokalen Synagogen steckt. Mito der ohne dem obigen Poster und seinem Anliegen: Mir ist noch kein einziger uniformtragender Soldat begegnet, der Einlass in eine Synagoge von Mea Shearim suchte. 

Links: 

Der talmudisch begründete Antizionismus

Samstag, September 03, 2011

Dienstag, Mai 10, 2011

Rabbi Shimon Rosenberg sagt "ERETZ ISRAEL"

B"H

Seit Tagen kam es auf diversen Chabad Websites sowie auf israelisch - haredischen (ultra - orthodoxen) News Sites zu heftigen Kontroversen bezüglich der Teilnahme des Vaters der in Mumbai ermordeten Frau des dortigen Chabad Schaliach, Rivka Holtzberg. Sie und ihr Gatte, Rabbi Gavriel, wurden Ende des Jahres 2008 von arabischen Terroristen ermordet und nur ihr kleiner Sohn Moishi überlebte.

Gestern abend, am israelischen Unabhängigkeitstag, sollte Moishi, begleitet von seinem Grossvater, Rabbi Shimon Rosenberg, eine Kerze bei einer offiziellen Feiern anzünden. Am Grabe von Theodor Herzl, dem Begründer des Zionismus, doch einem Juden, der gegen die jüdische Religion eingestellt war.

Die chassidische Gruppe Chabad ist extrem antizionistisch, und haredische Websites schrieben sich die Finger wund. Chabad versuchte bis zuletzt, Rabbi Rosenberg, zu überreden, seine Teilnahme bei der zionistischen Feier abzusagen, doch Rosenberg weigerte sich.

Heute nun scheint es doch einen kleinen Triumph zu geben, denn Rabbi Rosenberg nannte ISRAEL in seiner gestrigen Rede "ERETZ ISRAEL" und NICHT "MEDINAT ISRAEL".

MEDINAT ISRAEL bezieht sich auf den derzeitigen Staat Israel, wohingegen ERETZ ISRAEL auf das biblische Israel blickt. In der heutigen Zeit bezieht sich dieser Ausdruck auf ein Israel nach dem Eintreffen des Meschiach.

Chabad hatte befürchtet, dass bei einer Teilnahme der Rosenbergs an der zionistischen Feier auch die nationalreligiösen einen falschen Eindruck bekommen und Chabad plötzlich als zionistisch darstellen. Das absolute Gegenteil ist der Fall, denn der letzte Rebbe legte die antizionistische Ideologie fest.

Hier ein aktueller Bericht auf der haredischen Site "Kikar Shabbat" mit Video von der Rede Shimon Rosenbergs. Allerdings nur in hebräischer Sprache !

Ein ausführlicher Bericht mit Kommentaren auf meinem englischen Blog !

Montag, Mai 09, 2011

"Tag der Knochen" - Die israelische Unabhängigkeit

B"H

Heute abend abend und morgen (Dienstag) feiert Israel seinen 63. Unabhängigkeitstag. Fast jeder Israeli geht dann hinaus ins Freie, grillt oder unternimmt Ausflüge in die Natur.
Fast jeder Israeli, aber nicht alle !

Alljährlich kommen die üblichen Diskussionen auf, ob und warum zahlreiche Haredim in Jerusalems berühmten ultra - orthod. Stadtteil Mea Shearim, anderen haredischen Stadtteilen oder in Bnei Brak bei Tel Aviv den Unabhängigkeitstag ignorieren. Für viele haredische Richtungen ist es ganz einfach ein normaler Arbeitstag ohne Grund zum feiern. Vor allem Chabad, die Satmarer Chassidim sowie die Neturei Karta bezeichnen den Tag als "Tag der Knochen" und der Trauer. Die Bezeichnung "Tag der Knochen" ist ein hebräisches Wortspiel. Der Unabhängigkeitstag heißt übersetzt "Yom Ha'Azma'ut" und man hat ihn symbolisch in "Yom HaAzamot" umbenannt.

In Mea Shearim gibt es zwei große Gruppen, die den Staat Israel ablehnen: Die Neturei Karta sowie die Edah HaCharedit, eine Organisation bestehend vor allem aus Satmar, Toldot Aharon, Toldot Avraham Yitzchak, Spinka, Teilen Breslovs, Anhängern des Vilna Gaon sowie den Mischkenot HaRoim und Dushinsky. Die Neturei Karta in Mea Shearim besteht nur aus einigen wenigen Familien, welche meistens im und um Beit Hungarin (ein Hinterhof nahe Mea Shearim Street) leben. Ihre Blühtezeit erlebte sie in den fünfziger und sechziger Jahren zu Zeiten der Rabbis Amram Blau (Bloi) und Aharon Katzenellenbogen. Heute wie damals besitzt die Neturei Karta einiges an Einfluß auf die Edah. Nicht, dass sie dort selbst vertreten sind, sondern viel mehr durch die Satmarer Chassidim.

Israel könne nur wieder als eigenes Land gelten, wenn der Meschiach kommt, so die zwei Gruppen. Alles andere wie der heutige Staat Israel sei G - tteslästerung. Israel wird nicht mit weltlichen Gesetzen regiert, sondern folgend der Thora und der Halacha (dem jüd. Religionsgesetz). Außerdem werde nur im Israel des Meschiach die hebräische Sprache benutzt. Dies ist der Grund, warum heute viele chassidische Gruppen im Alltag fast nur auf Jiddisch kommunizieren.

Die Neturei Karta, Satmar, Toldot Aharon u.a. sind dafür bekannt, dass sie KEINE israel. Busse (Egged) benutzen. Sie verfügen über eigene Krankenkassen und VERWEIGERN die israel. Sozialhilfe. Finanziert werden sie vor allem von anderen Chassidim aus den USA.

Wer am Unabhängigkeitstag durch die Straßen Mea Shearims geht, der sieht keinerlei israel. Flaggen ausgehängt. Nichts deutet auf einen Feiertag hin. 200 Meter weiter, in der Jaffa Road, sind die Feiern in vollem Gange, doch am Kikar Schabbat, in Malchei Israel und Mea Shearim Street ist von all dem nichts zu spüren. Zahlreiche Geschäfte sind geöffnet und man sieht Schulkinder aus der Schule kommen.

Viele Jahre lang feierte ich den Unabhängigkeitstag fast genauso wie alle anderen Israelis auch. Mittlerweile aber hat sich das gelegt, was auf zwei Gründen basiert: Erstens lernte ich zwischenzeitlich eine Menge über die Gründe des Antizionismus und zweitens stellt man sich nicht selten die Frage, was eigentlich in unserem Land vorgeht und ob wir auf alles so stolz sein können. Statt vor dem Feiertag abends in die Große Jerusalemer Synagoge zu gehen, Hallel zu sagen (Psalmen 113 - 118), die Rede des aschkenazischen Oberrabbiners zu hören und dem Chor zu lauschen, beschränke ich mich auf einige wenige Kulturveranstaltungen. Dabei, unter anderem, den kostenlosen Besuch des Israel Museums sowie einige Theatervorstellungen unter freiem Himmel.

Nach ihrer Vertreibung aus Gush Katif weigerten sich sogar viele Nationalreligiöse die Unabhängigkeit zu feiern. Dann kam Olermt und alles wurde noch fraglicher. Korruption und Linke. Ist Israel ein Land, in dem sich ein relig. Jude wohlfühlt ? Nun haben wir Bibi Netanyahu und ich gebe zu, dass er das kleinere Übel gegenüber Zipi Livni ist.

In diesem Sinne bin ich wohl kein überragender israelischer Patriot, dennoch bin ich froh, dass Juden ihr eigenes Land besitzen. Schon allein des ewig steigenden Antisemtismus im Ausland, wo Israel den idealen Zuflcuhtsort bildet.
 

Bei einem gang durch den ultra - orthodoxen Stadtteil Ge'ulah in Jerusalem und las einen aktuellen Fakshivili (Mitteilungsposter der Haredim). Was dort zu lesen war, sprach mir direkt aus der Seele:



Wieder begehen die Zionisten ihren Unabhängigkeitstag.
Worauf sind die stolz ?
Darauf, dass Männer und Frauen zusammen wie wild in der
Innenstadt tanzen ? (Am Zion Square findet eine riesige Party statt)
Auf eine korrupte Regierung, die außerdem christlichen Missionaren immer mehr Grundstücke zuspricht ?
Auf Juden, die ins Ausland reisen und dort nichtjüdische Partner treffen und heiraten ? Und danach schlimmstenfalls mit nach Israel importieren.
Was für ein jüdisches Land soll das sein ?


Der Inhalt des Fakshivili hat Recht. Insbesondere die Netanyahu - Regierung nimmt immer mehr Spendengelder in Millionenhöhe von verschiedenen christlichen Gruppierungen (z.B. die fanatischen Evangelisten aus den Staaten - "Southern Baptist Convention") an. Ziel der Evangelisten ist es, sämtliche Juden nach Israel zu holen, sie dort zum Christentum zu bekehren und somit ein zweites Kommen des falschen Meschiach J. einzuleiten.

In Israel laufen unzählige nichtjüdische Kinder aus derlei gemischten Eheverhältnissen herum. Vater Jude, Mutter nicht. Ergo, das Kind ist kein Jude und der Vater als Jude steht plötzlich mit Nichtjuden da. In welchem Land leben wir eigentlich ? Ist es das, was G - tt von uns will ? Obwohl berühmte Rabbiner wie der Ramban (Nachmanides) es als eine Mitzwah betrachten, in Eretz Israel zu leben, gehören derlei Beziehungen alles andere als zu einer Mitzwah.


Poster der antizionistischen Edah HaCharedit in Mea Shearim


Sonntag, Mai 08, 2011

Moishe Holtzberg zündet eine Kerze am Erev Yom Ha’azma’ut

B”H

Die chassidische Gruppe Chabad (Lubawitsch) ist extrem antizionistisch in ihrer Ausrichtung und momentan besteht innerhalb der Gruppe ein kleiner, wenn auch nicht unerheblicher, interner Zwist.

Hintergrund:

Gegen Ende des Jahres 2008 wurden der Chabad – Schaliach von Mumbai, Rabbi Gavriel Holtzberg, sowie seine Frau Rivka (siehe Photo links) von arabischen Terroristen brutal ermordet. Nur der kleine Sohn Moishe (Moshe) entkam dank der indischen Haushälterin. Moishe lebt seither bei seinen Großeltern in Israel und besagte Haushäterin kam nach Israel, erhielt mittlerweile die hiesige Staatsbürgerschaft und passt, nach wie vor, auf den Kleinen auf.

Morgen abend begeht Israel seinen 63. Unabhängigkeitstag und bei der offiziellen Feier in Jerusalem wird Moishe eine der traditionellen Kerzen anzünden. Nun aber ist Chabad gegen den momentanen Staat Israel und antizionistisch. Warum jedoch sagte Moishes Großvater den zionistischen Organisatoren der morgigen Feier zu ?

Hier eine interessante Stellungnahme von Chabad selbst:

Mittwoch, April 21, 2010

Rabbinerpersoenlichkeiten zum israelischen Unabhaengigkeitstag

B"H

The words of our sages:



Rabbi Avigdor Miller
"The State of Israel solves nothing. All 'problems' remain the same, and new ones are created: 1) The Arabian lands have been rendered uninhabitable for Jews; 2) constant wars with neighbors must be waged, incurring huge military expenditures and loss of many lives, in addition to constant peril; 3) it has exacerbated Jew-hatred in the nations, due to Arab influence and also to embroilment with the foreign policy of the nations; 4) and the proponents of the State of Israel attempt to kindle a fire under the Jews in all lands in order to make their position untenable so that they emigrate to augment the population of the new State." (Sing You Righteous, p. 25)


Rabbi Yosef Yitzchok Schneersohn of Lubavitch
"I am against the proposed Jewish state. It would be a calamity for the Jews, and in a short time they will realize what a calamity it is."


Rabbi Yitzchok Zev Soloveitchik
"The Rambam says that Meshiach will bring the Jewish people out from under the rule of the nations. Whoever believes there can be a redemption from the rule of the nations without Meshiach, is lacking complete emunah in Meshiach." (Yalkut Divrei Torah)


"Reb Meir Soloveitchik related that the Brisker Rav once asked: Why is the wording of the last oath different from the first two? In the first two (Shir Hashirim 2:7 and 3:5) it says "If you arouse and if you awaken," and in the last one (8:4) it says "Why do you arouse and why do you awaken?" The answer is, he said, that the first two oaths are said to the Jewish people before they make any attempt to throw off the yoke of exile. "Do not do it..." for if you do it will be bitter. But Shlomo Hamelech foresaw in his ruach hakodesh that there would come a time when the Jews would indeed try to force the end. After they have already tried, and seen the bitter consequences ("I will permit your flesh") Hashem calls to them: Why do you continue in your folly of fighting with the nations? Don't you see what the results are? Why are you asking for more?" (Uvdos Vehanhagos Leveis Brisk, v. 4 p. 187)


Rabbi Chaim Soloveitchik
"The Jewish people have suffered many plagues - the Sadducees, Karaites, Hellenisers, Shabbesai Zvi, Haskalah, Reform and many others. But the strongest of them all is Zionism." (Mishkenos Haro'im p. 269)


Rabbi Aharon Kotler
"Rabbi Wasserman, Rabbi Kotler, Rabbi Rottenberg from Antwerp, and the rabbis from Czechoslovakia and Hungary were unanimous in rejecting any proposal for a Jewish state on either side of the Jordan River, even if it were established as a religious state, because such a regime would be a form of heresy in our faith in the coming of Moshiach." (Hapardes, August 1937)


The Chazon Ish
On the fifth of Iyar in the last year of the Chazon Ish's life, he was honored to be sandek at three different brisin. Still, he requested that Tachanun be said, lest someone come later on and testify, "The Chazon Ish did not say Tachanun on the fifth of Iyar," without revealing the circumstances. He once said, "It would have been proper to declare the fifth of Iyar a public fast day." (Mishkenos Haro'im, p. 1196)


The Satmar Rebbe, Rav Yoel Teitelbaum
"If we were to put all the sins of this generation and all the transgressions committed in the entire world on one side of a scale, and the Zionist state on the other side, it would outweigh everything, for it is the poisonous source of the worst defilement, the worst cause of damage in the entire world, and they are ones who defiIe the entire world." (Vayoel Moshe, Introduction, p. 11)


The Chazon Ish
"Why do we mention the miracles of the Exodus from Egypt every day, but not the miracle of Purim? It was a very great miracle, in which the entire Jewish people was saved from death! The answer is that regarding the future redemption, Scripture states, "I have adjured you not to arouse or awaken the love before it is desired" (Shir Hashirim 2:7). We are forbidden under oath to force the hour, to make any effort toward the redemption and the coming of mashiach. This is why our Sages say that mashiach will come only when we take our minds off him (Sanhedrin 97a). This is the meaning of the verse, "I will show wonders like in the days when you went out of Egypt" (Michah 7:15): the future redemption will be similar to the Exodus, which happened when we took our minds off it· Israel did not force the hour, nor did they make any efforts toward the Exodus. They continued their labor and affliction until G-d sent Moshe, His chosen, to take them out. This is why we remember the Exodus every day, to teach that the future redemption
will be similar to the Exodus. Israel will not force the hour or take any physical action toward the redemption, but rather everything will be done on its own, an act of Heaven. In the miracle of Purim, on the other hand, Mordechai forced the hour by sending Esther to the king in violation of the law, thus endangering her life, although there were still many months left before the fulfillment of Haman's decree. Perhaps Jews would learn from this story that now as well, we must force the hour and take action to bring mashiach by force. Therefore, we do not mention the miracle of Purim daily."


Rav Chaim Elazar of Munkacz
"After the sin of the spies, Moshe told the Jewish people, 'Do not go up and do not fight.' But they went up anyhow, 'and the ark of the bris of Hashem and Moshe did not move from the camp.' This is a prophecy about our time: the Zionists go up to Eretz Yisroel with a strong hand to found colonies and fight with the gentiles. This is against the command of Hashem Yisborach, who warned against this way, and said it would be bitter in the end. But the ark and Moshe - the Torah, the Torah leaders, and the loyal Jews - did not move from the camp to join the Zionists. 'And they beat them and destroyed them until Chormah' - refers to the destruction and the killings we have seen in Jerusalem near the Kosel Hamaaravi (in 1929)." (Chaim Veshalom)

Dienstag, März 16, 2010

Mordechai war Jude und kein Zionist



B"H

Erst neulich hielt ich eine Thoraparasha der in neben New York, Bnei Brak oder London, ansässigen"Neturei Karta" in den Händen. Die Parasha jedoch stammte aus Mea Shearim (Jerusalem). Auf der Rückseite des Blattes befand sich eine kleine Box unter dem Titel "Wacht Auf". Leider konnte ich nicht herausfinden, welche der zwei Mea Shearimer Neturei Karta Gruppen verantwortlich für die Publikation ist: Ob Rabbi Yoelish Kroisz oder der absolut extreme Rabbi Israel Hirsch.

Wie dem auch sei, in der "Wacht Auf - Box" war folgendes Statement zu lesen:

 "Mordechai war Jude (siehe Megillath Esther - Buch Esther) und kein Ziyoini - מרדכי היה יהודי ולא ציוני".

Während ich das las, begann ich mich zu fragen, was wohl Mordechai zu der Aussage gemeint hätte.:-)

Mittwoch, Oktober 07, 2009

Die Neturei Karta und Ra'ad Salach

B"H

Die Neturei Karta machte gestern wieder einmal mehr von sich reden. Wobei man stets bedenken sollte, dass die Neturei Karta nicht immer gleich DIE Neturei Karta ist. Auch innerhalb dieser extrem antizionistischen Ausrichtung bestehen verschiedene Strömungen und nicht jedes Mitglied ist gleichzusetzen mit jenem Friedmann aus Wien, der da Achmadinejad die Hand schüttelte.

Aufgrund der palästinensischen Ausschreitungen um den Tempelberg wurde einer ihrer Scheichs, Ra'ad Salach, von der israelischen Polizei verhaftet. Salach ist als extremer Aufrührer bekannt und will die komplette Vernichtung des jüdischen Staates.
Und wer kam ihm zu Hilfe ?
Die Neturei Karta, welche die zionistische Polizei verurteilt.

Ich glaube kaum, dass Salach so furchtbar glücklich über die unerwarteten Anhänger war.
Nicht, dass die Neturei Karta die Araber so ungemein liebt. Vielmehr wollen auch sie die Niederschlagung des jüdischen Staates, denn dann würde der Meschiach sofort kommen.

Details zum Antizionismus hier !




Photo: Walla & Chadrei HaCharedim

Mittwoch, September 30, 2009

FACEBOOK gegen JÜDISCHE Aktivisten

B"H


"Jewish Internet Defense Force" berichtet, dass FACEBOOK plane, unzählige Accounts pro - jüdischer / Israel Blogger, Aktivisten, etc. zu deaktivieren. Darunter ebenso Chabad -, AISH HATORAH und sogar Netanyahu - Accounts.


http://www.thejidf.org/2009/09/yom-kippur-facebook-clampdown-on-jews.html

Dienstag, April 28, 2009

Wer darf seine Meinung kundtun ?

B"H

Ein aktueller haredischer Cartoon zur Geschlechtertrennung in öffentlichen Jerusalemer EGGED - Bussen. Betreffend allerdings nur solche Buslinien, die überwiegend von der haredischen Bevölkerungsgruppe benutzt werden.

Das Poster besagt, dass Geschlechtertrennungen bei Hochzeiten anscheinen anerkannt werden wohin gegen die geforderte getrennte Sitzordnung in Bussen abgelehnt wird. Die Schlange auf dem Dach steht für ein "Satanisches Orchester" und der Bus an sich repräsentiert die Jerusalemer Linie 2 von Har Nof zur Klagemauer (Kotel).

Sobald die säkulere israelische oder die nationalreligiöse Presse über die haredische Forderungen nach der Geschlechtertrennung in öffentlichen Bussen berichten, scheinen sie sich an dem Thema so richtig zu ergötzen und hochzuziehen. Ein Kommentarschreiber auf der Arutz 7 site meinte sogar, er befände sich wohl auf den "Kabul News". Dagegen wirkt mein Kommentar geradezu objektiv:

Nr. 8

As the Maharal in his commenatry on Pirkei Avot states: You are not
alone in this world and each of us has to deal with his environment.

Male Haredim should learn how to resist there Yetzer. However, I believe
that separate buses are also a political statement within haredi society.
Who is more powerful ?
The Agudah or the Edah !

Separate
sidewalks do exist in New Square / Monsey (chassidut Skver). Some groups have
been thinking about introducing them in Bnei Brak and Beit Shemesh.


Die von den Haredim eingeforderte getrennte Sitzordnung (Männer vorne, Frauen hinten) sorgt auch weiterhin für Wirbel, obwohl die Aussichten auf eine Realisierung fast gen Null gehen.
Ich sage nicht, dass ich für die Geschlechtertrennung bin, dennoch sollten sich alle mehr bemühen, die eigentlichen Gründe kennen zulernen. Nicht nur die Haredim wollen getrennt sitzen; auch andere Leute täten sich so wesentlich wohler fühlen.

Von dem leidigen Busthema einmal abgesehen: Besitzen jene Leute, die fast nichts mit der haredischen Gesellschaft zu tun haben geschweige denn etwas über sie wissen, ein Recht, sich dermassen aufzuregen und die Haredim madig zu machen ? Mit der Stereotype nur so um sich prahlend.

Und hat das nationalreligiöse Movement überhaupt ein Recht, in die Stereotype mit einzustimmen nach allem, was die Mizrachisten den Chassidim während des Zweiten Weltkrieges antaten ?

Links:

Rabbi Michael Dov Weissmandel

http://www.fantompowa.net/Flame/weissmandel_ten_questions.htm
http://www.fantompowa.net/Flame/weissmandel_lublin.htm


Sonntag, April 26, 2009

"Tag der Knochen" - Die israelische Unabhängigkeit

B"H

Am Dienstag abend und Mittwoch feiert Israel seinen 61. Unabhängigkeitstag. Fast jeder Israeli geht dann hinaus ins Freie, grillt oder unternimmt Ausflüge in die Natur.
Fast jeder Israeli, aber nicht alle !

Alljährlich kommen die üblichen Diskussionen auf, ob und warum zahlreiche Haredim in Jerusalems berühmten ultra - orthod. Stadtteil Mea Shearim, anderen haredischen Stadtteilen oder in Bnei Brak bei Tel Aviv den Unabhängigkeitstag ignorieren. Für viele haredische Richtungen ist es ganz einfach ein normaler Arbeitstag ohne Grund zum feiern. Vor allem Chabad, die Satmarer Chassidim sowie die Neturei Karta bezeichnen den Tag als "Tag der Knochen" und der Trauer. Die Bezeichnung "Tag der Knochen" ist ein hebräisches Wortspiel. Der Unabhängigkeitstag heißt übersetzt "Yom HaAzma'ut" und man hat ihn symbolisch in "Yom HaAzamot" umbenannt.

In Mea Shearim gibt es zwei große Gruppen, die den Staat Israel ablehnen: Die Neturei Karta sowie die Edah HaCharedit, eine Organisation bestehend vor allem aus Satmar, Toldot Aharon, Toldot Avraham Yitzchak, Spinka, Teilen Breslovs, Anhängern des Vilna Gaon sowie den Mischkenot HaRoim und Dushinsky. Die Neturei Karta in Mea Shearim besteht nur aus einigen wenigen Familien, welche meistens im und um Beit Hungarin (ein Hinterhof nahe Mea Shearim Street) leben. Ihre Blühtezeit erlebte sie in den fünfziger und sechziger Jahren zu Zeiten der Rabbis Amram Blau (Bloi) und Aharon Katzenellenbogen. Heute wie damals besitzt die Neturei Karta einiges an Einfluß auf die Edah. Nicht, dass sie dort selbst vertreten sind, sondern viel mehr durch die Satmarer Chassidim.

Israel könne nur wieder als eigenes Land gelten, wenn der Meschiach kommt, so die zwei Gruppen. Alles andere wie der heutige Staat Israel sei G - tteslästerung. Israel wird nicht mit weltlichen Gesetzen regiert, sondern folgend der Thora und der Halacha (dem jüd. Religionsgesetz). Außerdem werde nur im Israel des Meschiach die hebräische Sprache benutzt. Dies ist der Grund, warum heute viele chassidische Gruppen im Alltag fast nur auf Jiddisch kommunizieren.

Die Neturei Karta, Satmar, Toldot Aharon u.a. sind dafür bekannt, dass sie KEINE israel. Busse (Egged) benutzen. Sie verfügen über eigene Krankenkassen und VERWEIGERN die israel. Sozialhilfe. Finanziert werden sie vor allem von anderen Chassidim aus den USA.

Wer am Unabhängigkeitstag durch die Straßen Mea Shearims geht, der sieht keinerlei israel. Flaggen ausgehängt. Nichts deutet auf einen Feiertag hin. 200 Meter weiter, in der Jaffa Road, sind die Feiern in vollem Gange, doch am Kikar Schabbat, in Malchei Israel und Mea Shearim Street ist von all dem nichts zu spüren. Die Geschäfte sind geöffnet und man sieht Schulkinder aus der Schule kommen.

Viele Jahre lang feierte ich den Unabhängigkeitstag fast genauso wie alle anderen Israelis auch. Mittlerweile aber hat sich das gelegt, was auf zwei Gründen basiert: Erstens lernte ich zwischenzeitlich eine Menge über die Gründe des Antizionismus und zweitens stellt man sich nicht selten die Frage, was eigentlich in unserem Land vorgeht und ob wir auf alles so stolz sein können. Statt vor dem Feiertag abends in die Große Jerusalemer Synagoge zu gehen, Hallel zu sagen (Psalmen 113 - 118), die Rede des aschkenazischen Oberrabbiners zu hören und dem Chor zu lauschen, beschränke ich mich auf einige wenige Kulturveranstaltungen. Dabei, unter anderem, den kostenlosen Besuch des Israel Museums sowie einige Theatervorstellungen unter freiem Himmel.

Nach ihrer Vertreibung aus Gush Katif weigerten sich sogar viele Nationalreligiöse die Unabhängigkeit zu feiern. Dann kam Olermt und alles wurde noch fraglicher. Korruption und Linke. Ist Israel ein Land, in dem sich ein relig. Jude wohlfühlt ? Nun haben wir Bibi Netanyahu und ich gebe zu, dass er das kleinere Übel gegenüber Zipi Livni ist.

In diesem Sinne bin ich wohl kein überragender israelischer Patriot, dennoch bin ich froh, dass Juden ihr eigenes Land besitzen. Schon allein des ewig steigenden Antisemtismus im Ausland, wo Israel den idealen Zuflcuhtsort bildet.

Gestern nachmittag ging ich durch den ultra - orthodoxen Stadtteil Ge'ulah in Jerusalem und las einen aktuellen Fakshivili (Mitteilungsposter der Haredim). Was dort zu lesen war, sprach mir direkt aus der Seele:


Wieder begehen die Zionisten ihren Unabhängigkeitstag.
Worauf sind die stolz ?
Darauf, dass Männer und Frauen zusammen wie wild in der
Innenstadt tanzen ? (Am Zion Square findet eine riesige Party statt)
Auf eine korrupte Regierung, die außerdem christlichen Missionaren immer mehr Grundstücke zuspricht ?
Auf Juden, die ins Ausland reisen und dort nichtjüdische Partner treffen und heiraten ? Und danach schlimmstenfalls mit nach Israel importieren.
Was für ein jüdisches Land soll das sein ?



Der Inhalt des Fakshivili hat Recht. Insbesondere die Netanyahu - Regierung nimmt immer mehr Spendengelder in Millionenhöhe von verschiedenen christlichen Gruppierungen (z.B. die fanatischen Evangelisten aus den Staaten - "Southern Baptist Convention") an. Ziel der Evangelisten ist es, sämtliche Juden nach Israel zu holen, sie dort zum Christentum zu bekehren und somit ein zweites Kommen des falschen Meschiach J. einzuleiten.

Heutzutage werden christliche Prominente geradezu hofiert. Ein Ding der Unmöglichkeit noch zu
Zeiten der Regierung eines Menachem Begin. Im nächsten Monat kommt der Papst auf
Besuch und einige Rabbiner des Oberrabbinates (Rabbanut) scheinen sich darum zu drängeln, wer dem ehemaligen Hitlerjungen und Kriegshelfer die Hand schütteln darf. G - tt sei Dank lassen sich weder Rabbi Eliyashiv noch irgendwelche chassidischen Rebbes auf derlei widerliche Aktionen ein.

Tausende junger Israel reisen alljährlich in den Fernen Osten, nach Europa oder Südamerika.
Unterwegs treffen sich nichtjüdische Freundinnen, die sie heiraten und schlimmstenfalls mit nach Israel importieren. Deutsche, Inderinnen, Chinesinnen, Russinen, Südamerikanerinnen, mitterweile läuft hier im Land alles herum und meint auch noch, Forderungen stellen zu können. Gehören solche "eingeheirateten" Nichtjuden nach Israel ? Anstatt dass sich viele Juden im eigenen Land und in
der eigenen Religion umschauen, suchen sie woanders und wenn es dann passiert,
ist der Aufschrei der Eltern groß. Instead of checking out they should start checking into Judaism.

In Israel laufen unzählige nichtjüdische Kinder aus derlei gemischten Eheverhältnissen herum. Vater Jude, Mutter nicht. Ergo, das Kind ist kein Jude und der Vater als Jude steht plötzlich mitNichtjuden da. In welchem Land leben wir eigentlich ? Ist es das, was G - tt von uns will ?

Obwohl berühmte Rabbiner wie der Ramban (Nachmanides) es als eine Mitzwah betrachten, in Eretz Israel zu leben, gehören derlei Beziehungen alles andere als zu einer Mitzwah. Ganz im Gegenteil, denn sie zerstören das jüdische Volk und in dieser Hinsicht mag ich nicht so recht an den Unabhängigkeitstag glauben. Neben einem Nichtjuden stehen und Flagge halten ?

Nationalrelig. und die christlichen Spenden

THANK YOU


Mittwoch, Februar 04, 2009

"Wählen verboten !" - Die Antizionisten und die Knessetwahlen

Kongress der Edah HaCharedit, einer Vereinigung, bei welcher die Neturei Karta KEIN Mitglied ist !

B"H

Einer der ultra – orthod. Stadtteile Jerusalems, Mea Shearim, hängt voll Plakate (Fakshivilim) der antizionistischen Dachorganisation "Edah HaCHaredit". Auf den Plakaten ruft die Edah ihre Mitgliederschaft wie die Toldot Aharon Chassidim, Spinka, Toldot Avraham Yitzchak, die Mishkenot HaRoim, Satmar, Teile Breslovs sowie viele livische Haredim, zum Wahlboykott der in der kommenden Woche stattfindenden Knessetwahlen auf.

Man habe mit dem zionistischen Staat nichts zu tun, die Knessetabgeordneten seien eh säkuler und überhaupt gelten die Thora – und keine weltlichen Gesetze aus der Knesset. Chassidim anderer Gruppen sowie die Mehrheit der litvischen Haredim hingegen nehmen an den Knessetwahlen am 10. Februar teil.


Link:

Sehnsucht nach der Vergangenheit - Ansichten der Neturei Karta

Sonntag, Januar 25, 2009

Papst rehabilitiert Holocaust - Verleugner

B"H

Was in Deutschland mit Gefängnis bestraft wird, führt im Vatikan zur Rehabilitation. Der deutsche Papst Benedikt, in Israel wegen seiner Wehrmachtvergangenheit auch vielerseits als "Nazi - Papst" verspottet, scheint seinem hiesigen Ruf einmal wieder alle Ehre gemacht zu haben. Ende vergangener Woche rehabilitierte er den im Jahre 1988 aus der katholischen Kriche verstossenen Holocaust - Verleugner Richard Williamson.

Für den Papst stehen offenbar einmal wieder innerpolitische Überlegungen dabei im Vordergrund, will er doch die Hardliner - Ebene wieder an die Kirchenführung heranführen. Dass dies jedoch gleich mit einem eingeschworenen Holocaust - Verleugner geschieht, verschlägt dann doch allen die Sprache.

Mehr zu dem Thema hier:
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3660903,00.html

Donnerstag, Januar 08, 2009

Krieg & Armee

B"H

Israel befindet sich wieder einmal im Krieg. Seit seiner Existenz war der junge Staat Israel immer wieder gezwungen, genau um diese Existenz zu kämpfen. Einige Juden mögen auf ihre antizionistischen Ideologien pochen und sagen, dass Juden keinerlei Anpruch auf das Land haben, solange der Meschiach noch nicht erschienen ist. Andere, wie ich wiederum, welche in Israel leben, denken da wesentlich anders. Für mich ist Israel meine Heimat und dabei ist es mir egal, ob der derzeitige Staat religiös ist oder nicht.

Okay, im Besitz eines Landes, in welchem das Thoragesetz gilt, haben wir noch nicht. Dies geschieht erst nach dem Eintreffen des Meschiach; damit kann ich leben. Immerhin sind Juden zum ersten Mal seit fast 2000 Jahren wieder im Besitz ihres eigenen Landes. Ein Land, in dem wir uns nicht rechtfertigen brauchen, der jüdischen Religion anzugehören. Wir sind in der Lage, frei in einer Demokratie zu leben, haben koscheres Essen (wenn wir nur wollen) und an fast jeder Ecke ist eine Synagoge zu finden. Ich brauche keinem Boss die jüdischen Feiertage wie Rosh HaShana oder Pessach zu erklären, um an diesen Tagen Urlaub genehmigt zu bekommen.
Hier sind wir alle Juden, egal, ob relig. oder säkuler und ein jeder kennt zumindest gewisse Grundbegriffe wie Synagoge, Yom Kippur oder Schabbat. Es ist ein tolles Gefühl unter Juden in einem eigenen Land zu leben. Und da ja bekannterweise alles von G - tt abhängt und somit nach Seinem Willen abläuft - warum also sollte der jetzige Staat Israel kein Vorläufer für den Meschiach und das Leben nach dessen Ankunft sein ?

Vor einigen Jahren bewarb ich mich sogar bei der Armee, doch da ich schon 30 Jahre alt war, wurde ich als "zu alt" abgelehnt. Die Armee schlug mir jedoch vor, an einem der Checkpoints um Jerusalem herum zu volontieren. Nicht, dass ich so furchtbar verrückt war, unbedingt in die Armee zu wollen, dennoch war ich der Meinung, dass es meine Pflicht sei. Ich bin froh in Israel zu sein und wollte einen Beitrag an mein Land geben. Leider war ich zum beitragen schon zu alt. Man sollte schon zehn Jahre jünger sein als ich damals.

Frauen in der Armee ?
Den meisten Religiösen, sogar den Nationalreligiõsen, ist das zu unanständig sowie überflüssig. Seien wir einmal ehrlich, was kann eine weibliche Person in der Armee schon grosses erreichen ? Gab es jemals einen weiblichen General ? Nein.
Nationalreligiöse Eltern schicken ihre Töchter zum sozialen Zivileinsatz (Scherut Leumit) und die haredischen Töchter heiraten eh blutjung. Nichtsdestotrotz sind die nationalrelig. jungen Männer euphorisch dabei, wenn es um die Armeeteilnahme geht. Haredim hingegen halten sich zurück, obwohl es auch hier innerhalb der letzten Jahre einige Wandlungen gab, da die Armee eine haredische Einheit (Nachal HaCharedi) einrichtete. Dennoch bleiben die meisten haredischen Männer aus vielerlei Gründen fern. Sobald jemand in eine Yeshiva eingeschrieben ist, gilt er als freizustellen. Dieses "Tal Gesetz - Chok Tal" wurde schon zu Zeiten David Ben Gurions eingerichtet.

Besonders jetzt in diesen Tagen schaue ich auf die jungen Soldaten in den Strassen. Da stehen sie und auf der anderen Seite die Haredim. In Kriegszeiten schaut das Land auf zu Helden und diese werden momentan von den Soldaten gestellt. Soldaten, die unsere Existenz und Sicherheit verteidigen.
Sicherheit ?
Ist es nicht G - tt allein, der unsere Existenz incl. unser Land verteidigt.
Ja, und wir benötigen definitiv relig. Juden, die zu jeder Zeit beten. Nichtsdestotrotz benötigen wir ebenso aktive Handlungen; handeln (in dem Falle "kämpfen") und nicht den ganzen Tag sitzen und auf G - ttes Hilfe warten bzw. vertrauen. Selbst G - tt will Handlungen sehen und in dem Moment wird Er auch helfen. So hielten es schon König David und sein Sohn Salomon.

Junge Soldaten fallen und ihre Eltern tun mir unbeschreiblich leid. Gerade sie opfern ihre Söhne für unser Land. Auf der anderen Seite sehe ich die Haredim beten, was, ohne Frage, notwendig ist. Allerdings wünschte ich dennoch, dass sie in der Armee wären. Zumindest in Kriegszeiten. Etwas tun und nicht nur neugierig die News oder das Armee Equipment anstarren, wenn sie durch die Strassen gehen.

Avraham zog aus in den Krieg, Yaakov bereitete sich darauf vor kurz bevor er auf seinen Bruder Esav traf, Moshe zog in den Krieg, und so taten es die späteren Könige Israels, die Rebellen im Warschauer Ghetto sowie viele weitere im Verlauf der Geschichte. Und wo steht Ihr, die Haredim, heute ?

Montag, November 03, 2008

Argumente für und gegen religiöse zionistische Aktivitäten

B"H


Quelle:
Unter anderem Rabbi Yitzchak Alfassi
Rabbi Yitzchak Alfassi ist einer der berühmtesten und anerkanntesten israelischen Chassidismus - Autoren.
Da Alfassi selbst aus einer chassidischen Familie stammt (Chassidut Gur), später aber an der Tel Aviv University oder an der Bar Ilan University zu lehren begann, macht ihn dennoch seine chassidische Abstammung und sein religiöses Einfühlungsvermögen auch für haredische Leser akzeptabel. Ansonsten lehnen Haredim jegliche von Uniprofessoren oder anderweitigen Researchern verfasste Literatur über ihre eigene Gesellschaft grundsätzlich ab. Rabbi Yitzchak Alfassi bildet in Israel die ganz große Ausnahme.
Yitzchak Alfassi wurde im Jahre 1929 in Tel Aviv geboren, diente in der israelischen Armee und ist der Autor von fast 80 Büchern, in denen er größtenteils chassidische Themen behandelt.
Alfassi lebt nach wie vor in Tel Aviv.



Die Zeit der Ankunft des Meschiach muß auf einem ganz natürlichen Wege beginnen und erst im weiteren Verlauf geht alles in einen übernatürlichen Ablauf über.


Die erneute Besiedlung des Landes Israels (oder in der Vergangenheit "Palästina" genannt) folgte aus dieser Ideologie heraus. Nur wenn die Juden in ihr von G - tt gegebenes Land zurückkehren, besiedeln und die Thoramitzwot befolgen, wird das Zeitalter des Meschiach eingeleitet werden. In den oberen spirituellen Welten wird erst "aufgewacht" werden, wenn wir in unserer materiellen Welt handeln. Erst wenn wir Juden handeln, handelt auch G - tt.


Diese Idee wird ständig aufs Neue von ihren Entwicklern wie Rabbi Zvi Hirsch Kalisher, Rabbi Eliyahu Guttmacher sowie Rabbi Yehuda Chai Alkalai vorgebracht. Und tatsächlich war dies auch die Ansicht der Chassidim sowie der nach Israel auswandernden Anhänger des Vilna Gaon. "Die Aliyah (nach Israel) leitet das Kommen des Meschiach ein", so einer der Begründer des Chassidismus, Rabbi Meshulam Feivish aus Zabarz. "Und es versteht sich von selbst, dass G - tt selber uns diese Gedanken der Eile in den Kopf setzte, denn der Moment ist nahe".


Als im 18. Jahrhundert die erste Aliyah einsetzte, um den Meschiach zu bringen, gab es die interessante Idee, dass die Neueinwanderer Hebräisch sprechen müssen. All diese Ideen der Einwanderung bzw. Rückkehr in das Land Israel waren nicht neu und es gab sie schon immer. Allerdings gerieten sie irgendwann in Vergessenheit und die Zionisten belebten alles wieder auf. "Der Beginn des Zeitsalters des Meschiach wird das Resultat der natürlichen Handlung der Menschen sein", so Rabbi Zvi Hirsch Kalisher. "Wenn die Juden alle Anforderungen erfüllen (die Thoramitzwot einhalten), wird dies den Meschiach bringen. Selbst dann, wenn das Jüdische Volk als Ganzes es gar nicht verdient hat" so Rabbi Eliyahu Guttmacher. Überhaupt verpflichten uns die Thora sowie unser Intellekt unser Bestes zu geben, damit der Meschiach auf natürlichem Wege gesandt werden kann.


Und, wie könnte es anders sein, gab es selbstverständlich auch viele Gegenargumente zu dieser zionistisch Idee:


All die vorherigen Generationen folgten der Ideologie, der Meschiach komme auf übernatürliche Weise. Die Leute begannen erst dann "falschen Messiassen" zu folgen, nachdem jene irgendwelche Wunder zu vollbringen begannen. Immerhin konnten die falschen Messisasse schnell überführt werden, denn ihre angeblichen Wunder entpuppten sich als etwas ganz Natürliches oder Fälschungen. So geschah es im laufe der Jahrtausende und schon zur Zeit des Zweiten Tempel mit dem von den Christen immer noch verehrten J. Von den Juden schnell als Fälschung überführt, wurden andere Völker zum Glauben an J. gewonnen.


Rabbi Avraham Yaakov von Sadigura, ein Zeitgenosse der neuen Zionisten, sagte: "Wir hoffen, dass der Meschiach auf eine wundersame Weise kommt; er uns allein um G - ttes Willen gesandt wird und nicht wegen Leuten aus Fleisch und Blut. Das Zeitalter des Meschiach wird aufgrund von Teshuva (Rückkehr zu G - tt) in einer übernatürlichen Art und Weise erfolgen. Die Rückkehr der Juden in ihr Land liegt einzig und allein in der Hand G - ttes. Nur G - tt bringt die Juden nach Israel und nicht die plumpe Art der Aliyah wie es sich die Zionisten vorstellen. Die Tannaim (die Mischna Gelehrten) sowie den Amoraim (Talmud Gelehrten) das messianische Zeitalter nicht durch irgendwelche materiellen Tricks zeitlich zu verlegen. Heißt zu beschleunigen oder auf später zu verschieben. Der Meschiach kommt, wenn G - tt es will und nicht, weil wir Ihn mit gewissen Tatsachen konfrontieren, welche G - tt zwingen, zu reagieren. Er entscheidet und nicht wir.


Selbst wenn die religiösen Zionisten in Israel relig. leben, macht dies keinen Unterschied, da sie dennoch G - tteslästerer sind, indem sie die Festlegung der Tannaim und Amoraim ignorieren und die messianische Zeit vor ihrer eigentlichen Bestimmung einleiten wollen. Dies aber ist nicht der wahre Weg für das Kommen des Meschiach und nicht die Weise, die G - ttes Engel und die wahren Propheten von uns erwarten. Das wahre Wesen des Zionismus ist eine Verleugnung der Prinzipien des "Belohnung und Strafe" sowie des erwarteten messianischen Zeitalters.
Das jüdische Konzept "Belohnung und Strafe" besagt, dass, wenn wir Juden die Thoragesetze einhalten und danach leben, wir automatisch von G - tt belohnt werden. Aber nicht nur die Gesetze allein spielen hierbei eine Rolle; selbstverständlich kommt es auch darauf an, wie wir mit uns selber und unseren Mitmenschen umgehen (Bejn Adam Le'Chavero).




All diese Argumente wurden von Rabbi Mordechai Eliasberg, Rabbi Nachum Greenhaus, Rabbi Joseph Yaffe und Rabbi Shmuel David Feinberg widerlegt. Der Ramban (Nachmanides), der Thorakommentator Ohr HaChaim, viele Rishonim (frühe Kommentatoren) und Acharonim (spätere Kommentatoren) lehrten, dass das messianische Zeitalter auf natürlichem Wege allmählich eingeleitet, und nur das Ende mit Wundern verbunden sein wird. Rabbi Zvi Hirsch Friedlander, der Rebbe von Liska, vertrat eine interessante Meinung. Er selbst lehnte den relig. organisierten Zionismus grundsätzlich ab, doch sah er keinen Widerspruch darin, relig. Juden nach Israel zu senden und diese gemäß der Thoragesetzte dort leben. Alles organisiert von einer eigenen Institution, die mit dem zionistischen Movement nichts zu tun hat.


All diese Ideologien teilten die jüdischen Gemeinden in Deutschland und in Ungarn. Kann es möglich sein, dass die Säkuleren (Deutschland) das messianische Zeitalter einleiten ?
Der Autor des Buches "Da'at HaRabbanim" stellt die Frage, ob selbst wenn das messianische Zeitalter in einem natürlichen Wege erfolgen sollte, dies anhand von Leuten geschehen könne, die öffentlich den Schabbat brechen und von Leuten, die unkoscher (trefe) essen sowie jenen, die keine Tefillin (Gebetsriemen) anlegen ?
Und er argumentiert: "In der Vergangenheit verloren wir aufgrund dieser Sünden unser Land. Wäre es daher nicht möglich, dass derlei Sünder und Kriminelle uns ebenso zurückführen ?
Rabbi Simcha Rosenfeld, der Rabbi von Piotrekov, hält dagegen:
"Wie groß sind doch der Wahnsinn und die Dummheit dieser Leute, die Oberhäupter und Führer von Organisationen, schlechten Leuten und Sündern, die einfach die Thora und ihre Mitzwot fortswerfen wollen; der Wahnsinn zu glauben, dass Juden, die trefe essen das Volk Israel (die Juden) ins Gelobte Land zurückführen könnten. Diese Leute brachten uns zum Lachen. Zu einem schmerzvollen und seelenverletzenden Lachen.


Viele Rabbiner befürworteten die Besiedlungs Israels, doch nur dann, wenn dies außerhalb des zionistischen Rahmens von statten ging. Rabbi Moshe Teitelbaum (Autor des "Yismach Moshe") und Gründer der Sighet - Satmar Dynasty schrieb schon: "Für mich ist es klarer als die Sonne, dass, falls ich gehen sollte, mein Verlust meinen Gewinn übersteigt. Und jeder, der dennoch gehen will, sollte darauf achten, wie er es tut. Alles sollte mit der richtigen Intension durchgeführt werden, denn es ist unbestreitbar, dass es ein Gebot gibt, welches uns zur Besiedlung des Landes verpflichtet".


Die Chassidim starteten eine eigens organisierte Aliyah gleich nach der Balfour Declaration: Chassidim aus Koznitz, Yablona, Gur und das führte zugleich zu Streitpunkten zwischen ihnen, den Mitnagdim des Vilna Gaon und denjenigen, die nach Israel auswanderten. In unseren Tage gebe / gelte kein Gebot der Besiedlung Israels, sondern nur das des Thorastudiums. Die Gründung des Staates Israels veranlasste viele zum Umdenken, doch nicht den Satmarer Rebben (Rabbi Yoel Teitelbaum) und seine Anhänger. Die zionistischen Rabbiner wollten von solchen Argumenten nichts hören. Rabbi Israel Morgenstern aus Pilov sagte: Laut dem Ramban (Nachmanides) besteht ein positives Gebot im Lande Israel zu leben und von daher hat jeder Jude die Pflicht, sich dort niederzulassen, sobald die erlaubt ist. Heißt, eine Regierung die Einreise ermöglicht. Dieses Gebot gilt selbst für diejenigen, die nach Israel ziehen, aber nicht beabsichtigen, die Thoragesetze einzuhalten. Rabbi Avraham aus Sochatchov, der Autor der Bücher “Avnei Nezer” und “Eglei Tal”, sagte, dass die Juden außerhalb Israels die Pflicht haben, Besitz in Israel zu erlangen, denn es gibt keine Ende einer Belohnung für die Unterstützung des Landes Israel (hier ist das Land gemeint und nicht der heutige Staat).


Auch Rabbi Tzadok HaCohen aus Lublin war der Meinung:
"Es gibt keine Debatte darüber, ob es von besonderem Vorteil ist, das Land Israel auch in unseren Tagen zu besiedeln … niemand sollte diese Gelegenheit der wundervollen Mitzwah verpassen". In seinem Buch “Zimrat HaAretz”, schreibt Rabbi Moshe Zvi Fogel:
"Es besteht kein Zweifel daran, dass das Gesetz besagt, dass jemand seinen gesamten Haushalt zwingen kann, ins Land Israel bzw. nach Jerusalem zu ziehen".


Rabbi Joseph Dov Soloveitchik aus Brisk und Rabbi Eliyahu Chaim Meisel aus Lodz unterstützten die Übersiedlung nach Israel und die landwirtschaftliche Bewirtschaftung des Landes. Nichtsdestotrotz lehnten sie den Zionismus ab. Selbst die "Machzikei HaDa'at" (gegründet von der Chassidut Belz) unterstützten die Idee, Israel wiederaufzubauen. Allerdings sahen sie damit kein verbundenes eintreffendes messianisches Zeitalter.


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Bis heute hat sich an den intensiven Diskussionen nichts geändert. Die eine Seite betrachtet eine Besiedlung des Landes Israel als einen Vorläufer (Korridor) für das messianische Zeitalter. Wenn wir nur in Israel leben, geschieht der Rest von allein. Mitzwoterfüllung ja, aber falls nicht, auch nicht so schlimm, dennimmerhin leben Juden wieder in Israel, was auch ein Zeichen sein kann. Die Gegenseite gibt sich antizionistisch und lehnt den heutigen säkuleren Staat ab. Wer sich die Geschichte des Staatsaufbau seit 1948 anschaut, kann dem sogar viele Male zustimmen. Vor allem, wer sich die Aktivitäten eines ehemaligen Premiers namens David Ben Gurion anschaut, der zwar zionistisch eingestellt war, jedoch absolute übertriebene linke Weltanschauungen vertrat.


Und heute vertritt die nationalrelig. Partei MAVDAL längst nicht mehr ihre alten Ideale, sondern fügt sich willig in die opportunistische Parteienlandschaft. Der einzige Teil von ihr, der das nicht tut und daher mehr und mehr aneckt, ist die Siedlerbewegung. Ein Jude hat das Recht, sich in das ihm von G – tt gegebene Land niederzulassen woe s ihm beliebt. Das Land gehört uns und es gibt keinerlei Zugeständnisse. Auch nicht um des lieben Pseudo – Friedens wegen.


Die antizionistische Bewegung setzt sich weitgehend aus zwei Teilen zusammen. Aus jenen, die den Staat rigoros und ohne "Wenn und Aber" ablehnen und jener Teil der zwar in Israel lebt, aber dies nur, um ein Leben nach der Thora zu führen. Und wo kann man das besser als in Israel, in welchem ein Jude viel mehr Mitzwot einhalten kann als in der Diaspora (z.B. Schmittah oder leichter von G – tt akzeptierte Gebete). Der ehemalige Satmarer Rebbe Yoel Teitelbaum war zwar bis zum Schluß ein glühender Antizionist; dennoch verbat er seinen Chassidim niemals den Umzug nach Israel. Der Antizionismus kann auch im Lande Israel gelebt werden, indem ein Jude nach der Thora lebt, die Staatsbürgerschaft bekommt (denn irgendwie muß man ja reisen), aber meist die sozialen Zusicherungen, wie Gelder vom Staat, ablehnt. Das Leben eines Antizionisten in Israel kommt nicht automatisch einer Annahme sozialer Gelder gleich. Zusätzlich nimmt nicht jeder Antizionist die Staatsbürgerschaft an, sondern behält seine bisherige bei.


Prinzipien, die einem Zionisten unverständlich sind.
Meiner Meinung nach sollte sich ein jeder mit dem Antizionismus gründlichst auseinandersetzten, bevor es zu falschen Argumenten kommt.




Links zum "Antizionismus"

Mittwoch, Oktober 22, 2008

Der Papst gegen YAD VASHEM - Inschrift



B"H

Papst Benedikt XVI. macht in Israel einmal wieder von sich reden. Der Kommentar des Jerusalemer Holocaust - Museums YAD VASHEM unter dem Photo von Papst Pius XII. paßt dem Vatikan ganz und gar nicht. Das YAD VASHEM nämlich betitelt dort Papst Pius als einen Mann, welcher der Massenvernichtung der Juden passiv gegenüberstand und zuschaute. Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges verhielt er sich still und sagte kein einziges Wort der Verurteilung.

Der Vatikan plant eine Seligsprechung von Pius und schon lange hagelt es Kritik. Ausgerechnet Pius XII., der die Missionierung jüdischer Kinder während des Holocaustes befürwortete, der die Herausgabe jüd. Kinder aus kath. Waisenhäusern nach dem Krieg ablehnte und der offenbar nichts dagegen hatte, Hitler die Juden nur umbringen zu lassen.

Papst Benedikt XVI. jedenfalls sieht das alles ganz anders. Warum auch nicht, wenn der derzeitige Papst selber in der Wehrmacht gedient hat ? "Nazi - Papst" - so nennen ihn nicht wenige Israelis.
Und jetzt drohte der "Nazi - Papst Benedikt" auch noch, seinen Besuch in Israel abzusagen. Hoffentlich tut er das wirklich, denn dann haben wir eine Sorge weniger. Sollte das YAD VASHEM die Inschrift unter dem Photo von Pius nicht entfernen, kommt Papst nicht. Das YAD VASHEM widerum gibt an, keine bloßen Behauptungen aufzustellen, sondern die Person Pius XII. eindeutig unter die wissenschaftliche Lupe genommen zu haben.

Die aktuelle Nachricht aus dem Vatikan lautet, dass Papst Benedikt seine Reaktion nochmals überdenken will, denn das gute Verhältnis zwischen Israel und dem Vatikan soll nicht aufs Spiel gesetzt werden.


Link:

Die gestohlenen jüdischen Kinder

Donnerstag, September 25, 2008

Die Neturei Karta trifft Achmadinejad



B"H

Einen Tag nachdem der iranische Präsident Achmadinejad seine antisemitische Propagandashow vor der UNO in New York abzog, traf er sich mit Angehörigen der antizionistischen Neturei Karta, um einen netten Plausch mit ihnen einzulegen. Man mag es kaum glauben, aber die Neturei Karta überreichte sogar ein Geschenk: einen Weinbecher (Kostenpunkt: 700 Dollar).

Ob der iranische Adolf mit dem Becher wohl Kiddusch (Segnung des Weines am Schabbat) machen soll ?
Und betreibt die Neturei Karta da vielleicht insgeheim verdeckten Kiruv ("Juden" näher an G - tt heranführen) ?


Wie auch immer, der iranische Adolf jedenfalls versicherte der NT, dass er durchaus zwischen Juden und Zionisten unterscheide.

Naja, vor der UNO hat er seine Erleuchtung nicht gerade durchblicken lassen.

Nach dem Meeting verkündete der Neturei Karta Sprecher, Rabbi Israel David Weiss, dass alles in freundschaftlicher Atmosphäre abgehalten wurde und das Treffen überaus erfolgreich verlief.

Was immer das auch bedeuten mag.

Rabbi Weiss hob hervor, dass seine Organisation sowie der iranische Präsident ein gemeinsames Ziel verfolgen: die Ablehnung des Staates Israel und seiner Zionisten. Und überhaupt würde der iranische Adolf keine Juden hassen, sondern, wie gesagt, nur die Zionisten.

Wie naiv kann eigentlich jemand sein ?
Vielleicht sollte Rabbi Weiss sich einmal mit ein paar Holocaust - Überlebenden unterhalten ?


Rabbi Israel David Weiss ist überzeugt, dass Achmadinejad den Holocaust nicht verleugnet, sondern ihn genauso verurteilt wie andere Leute auch.

Mein Vorschlag:
Warum zieht Rabbi Weiss nicht nach Teheran ?






Hier sind sämtliche Videos der Neturei Karta zu einzusehen:

http://www.truveo.com/tag/Neturei-Karta