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Donnerstag, Mai 24, 2012

Die haredische Welt an Schavuot und Parashat BaMidbar

B"H


Das haredische (ultra - orthodoxe) Wochenmagazin "MISHPACHA - FAMILIE" erscheint auch in englischer Sprache. Die aktuelle Ausgabe geht vielerlei Themen an. Besonders das am Samstag abend beginnende SCHAVUOT". Es gibt viele Rezepte zum Fest. Ausserdem wird von der deutschen Konvertitin zum Judentum, Chaya Nechama, berichtet. 


Ferner geht es um die Zukunft der chassidischen Gruppe VISHNITZ in Bnei Brak (bei Tel Aviv). Die Vishnitzer dort sind in zwei Gruppen gespalten, da sich zwei Brüder, die beide Rebben sein wollen, zerstritten haben. Seit dem Tod ihres Vater vor ein paar Wochen macht Vishnitz jedoch auf Einigkeit und die Brüder wollen Frieden geschlossen haben. 

Photos: Miriam Woelke

Freitag, März 30, 2012

Haredische Welt - Parashat ZAV


Pessach kommt



Der neue Vorsitzende der KADIMA Partei in dieser Woche: Sha'ul Mofaz an der Kotel (Klagemauer)

Freitag, März 02, 2012

36 x Schickse



Der Typ im Video ist vollkommen von der Spur oder besser gesagt: Er hat den totalen Knall. Der Kommentar dazu auf Youtube:
He is shouting this at a secular Jewish Israeli woman who stood there watching a haredim demonstration in Jaffa against a construction site where they claim some ancient human bones were unearthed. She was NOT provokingly dressed.

Und hier eine witzige Parodie darauf:
 

Freitag, Februar 24, 2012

Die haredische (ultra - orthodoxe) Welt in dieser Woche


Wichtigstes Thema: Ein geradezu historisches Treffen zwischen dem Belzer und Satmarer Rebben in Israel.

Sonntag, Februar 19, 2012

"Kfar Hashashu'im" und die Purim - Werbung

B"H 

Kein Zweifel. Purim steht direkt vor der Tür. Woher ich das weiss ? Nicht nur vom Blick in den jüdischen Kalender, sondern meine Umwelt macht mir das anstehende jüdische Fest mehr als deutlich. Vor ein paar Tagen sah ich meine ersten Hamantaschen in diesem Jahr in einer Tel Aviver Bäckerei. Bei den Hamantaschen handelt es sich um die traditionelle Purim – Nascherei. Neben dem Essen aber ist Purim genau so im Tel Aviver Carmel Markt präsent, denn eine Menge Stände verkaufen Kinderkostüme.

Wer nicht in Israel lebt, der kennt bestimmt auch nicht die landesweite Spielzeug – und Schreibwarenkette "Kfar HaShashu'im". Die Ladenkette ist hierzulande extrem populär; ganz besonders wegen ihrer recht günstigen Preise.

"Kfar Shashashu'im" hat auch eine Facebook page und dort wird gerade Purim – Werbung für die ultra – orthodoxe Kundschaft betrieben. Man darf nicht vergessen, dass die Haredim (ultra – orthodoxe Juden) einen beträchtlichen Kundenanteil ausmachen und viel Geld in die Kassen bringen ! 

Jedenfalls regt sich die säkulere Kundschaft des "Kfar Hashashu'im" momentan mächtig über ein Werbeposter auf der Facebook Page des Unternehmens aus. "Kfar HaShashu’im" zeigt sich überrascht, denn niemand hatte den Aufruhr erwartet. Säkulere Kunden aber stören sich an einem Werbeposter, auf dem die Gesichter der Mädchen unkenntlich gemacht worden sind. Offenbar deshalb, weil in der haredischen Werbung kaum jemals eine Frau erscheint bzw. abgelichtet wird. An anderen Stellen erscheint das Poster mit allen Gesichtern.


Ich erinnere mich, dasselbe Poster schon im letzten Jahr gesehen zu haben. Und zwar machte "Kfar Hashashu’im" schon damals Werbung für Purimkostüme, in welcher keinerlei Mädchengesichter erschienen. In der haredischen Presse sowohl als auch in einer nationalreligiösen Wochenzeitung.


Falls mich jemand dazu befragt: Ich finde derlei Werbung mit herausgeschnippelten Gesichtern voll daneben.

Mittwoch, Februar 15, 2012

Die haredische Welt "Parashat Mishpatim"


Eine Menge chassidische Hochzeiten in der ausklingenden Woche: Toldot Aharon, Satmar, Vishnitz, Sadigura ...

Montag, Februar 13, 2012

Deutsche Leser und ihr Interesse an der Ultra - Orthodoxie

B”H

Was interessiert Deutsche an der haredischen (ultra – orthodoxen) Welt ? Immer wieder neu bemerke ich, dass gerade deutsche Leser an den Beschreibungen aus der Welt des orthodoxen Judentums intensives Interesse entwickeln. Wobei “orthodox” nicht gleichbedeutend mit “ultra – orthodox” ist. In Israel wird nicht zwischen den beiden Begriffen unterschieden, sondern hierzulande ist man “Dati – Religiös” oder “Haredi”. Wobei im Begriff “Haredi” die Nationalreligiösen gar nicht mit inbegriffen sind. 

All das führt zur Verwirrungen in der deutschen Welt. Insbesondere bei Medien – und Blogberichten. In der Regel werden Haredim (ultra – orthodoxe Juden) zumeist als weltfremd, idiotisch und fundamentalistisch dargestellt. Eine Umschreibung, welche sich bei persönlichem kennen lernen fast immer in Luft auflöst. 

Was also läßt die deutsche Leserschaft so sehr am Thema kleben oder anders gesagt: Was genau zieht deutsche Leser bei derlei Beschreibungen an ? Ist es die unbekannte Welt, die doch so fremd erscheint, aber gleichzeitig eine magische oder mystische Anziehung ausübt ?

Hier eine kleine Auswahl von Selbsterlebtem:



Doppelleben

Donnerstag, Februar 02, 2012

Titelseite des jiddischen Magazines "A Blick" in dieser Woche

B"H 

Die chassidische Welt in dieser Woche: Der jüdische Monat Shevat wird von Chassidim sehr gerne für Hochzeiten genutzt.



Montag, Januar 30, 2012

Das jüdische Familienmagazin: "Mishpacha"

B”H

MISHPACHA ist der hebräische Ausdruck für FAMILIE. “Mishpacha” – so lautet auch der Name des bekannten haredischen (ultra – orthodoxen) wöchentlichen Familienmagazins, welches in englischer sowie in hebräischer Sprache erscheint. Ich lese “Mishpacha” nicht regelmässig, ab und an aber gibt es recht interessante Texte zu lesen. 

Heute fragte “Mishpacha” an, ob das Magazin einige meiner Photos mit Namensangabe bzw. Name des Blogs übernehmen darf. Wundert Euch daher nicht, wenn Ihr dieselben Photo hier und dort seht.

Übrigens wird “Mishpacha” nicht von allen ultra – orthodoxen Juden gutgeheissen. Unter anderem steht das Wochenmagazin auf dem Index der antizionitischen “Edah HaCharedit”. 

http://www.mishpacha.com/

Freitag, Dezember 23, 2011

Donnerstag, Dezember 15, 2011

Die haredische (ultra - orthodoxe) Welt in dieser Woche


Unter anderem: Die Hochzeiten in den chassidischen Gruppen Vishnitz (Bnei Brak) sowie bei den Toldot Avraham Yitzchak (Mea Shearim / Jerusalem).

Samstag, Dezember 03, 2011

Die Flucht frommer Juden nach Tel Aviv

B"H

Tel Aviv = Sin City

So lautet der Spruch, mit dem viele Israelis die Stadt Tel Aviv identifizieren. Säkuler, vollgepackt mit sündhaftem Verhalten (was immer das auch bedeuten mag) und insgesamt recht seltsam. Ein richtiger Tel Avivi interessiere sich nicht für sein Land, sondern ausschliesslich für sich selbst.

Warum aber kommen dann allwöchentlich Hunderte von frommen Juden ausgerechnet nach Sin City ? Immer donnerstags traben sie an, verbringen die Nacht in billigen Hotels oder Hostels und reisen freitags mittags wieder zurück nach Hause oder in die Yeshiva (relig. Schule). Natürlich ohne ihren Rabbinern und der relig. Umwelt zu berichten, wo sie die letzte Nacht verbracht haben. Das Gegenteil ist der Fall, denn am Schabbat geben viele von ihnen eine Drasha (relig. Ansprache) und lästern nicht selten darin so richtig über Tel Aviv ab.

Wir haben Mitglieder sämtlicher jüd. – relig. Richtungen anreisen: Yeshiva Studenten, zum Beispiel. Die Mehrheit der anreisenden Haredim (ultra – orthodoxen Juden) gehören dem litvischen Movement an. Nationalrelig. kommen eher selten. 

Ein ca. 60 – jähriger Litvak richtet sich mindestens einmal pro Monat in einem bestimmten Etablissement ein. Eine Stunde lang allein in einem angemieteten Zimmer und danach geht er wieder. Das Zimmer ist sein kleines Geheimnis und er kommt jedesmal mit einem der Stadtbusse. Vermutlich aus dem benachbarten Bnei Brak und ich nehme an, dass er Rabbiner ist. Sehr distinguiert schaut er aus und niemand würde je vermuten, dass er ein “Zimmer – Geheimnis” hat.  

Viele Haredim kommen mit ihren kleinen Geheimnissen nach Tel Aviv. Nicht jeder hat vor, sich in den Sündenpfuhl der Stadt zu werfen, sondern sucht einfach ein paar Stunden lang ein Entkommen aus seinem regulären Leben. Frei sein, ohne dass die eigene Gesellschaft kontrolliert, was man tut und wie man sich verhält. Kurzfristig einfach nur das tun, was einem Spass macht und sei es nur im Kaffeehaus zu sitzen und TV schauen. Wer kann schon nonstop fromm sein ? Menschen benötigen einen Ausgleich und oft auch eine Distanz zu ihrem Alltag. Egal, ob jemand einen schwarzer Hut oder eine Perücke trägt (wie verheiratete haredische Frauen), es ist unmöglich, die ganze Zeit über in religiöse Bücher zu schauen.

Es ist nicht immer die Yetzer HaRah (die schlechte Seite in einem jeden von uns) welche selbst fromme Juden auf einen Ausflug nach Tel Aviv führt. Vielmehr ist es die menschliche Sehnsucht nach Freiheit sowie dem Ausleben der eigenen Persönlichkeit. Dies kann einfach nur Kaffeetrinken, spazierengehen oder der Gang zum Strand sein. Und zwar ohne, dass die Umwelt denjenigen sofort richtet, wie es daheim der Fall ist.

Hätten die Haredim nicht ihre regelmässige Flucht in unsere Stadt, würden viele von ihnen in ihrer eigenen Gesellschaft durchdrehen.

Mittwoch, November 30, 2011

Donnerstag, November 24, 2011

Die haredische Welt in dieser Woche


Eine der Nachrichten: Der Rebbe der chassidischen Gruppe Belz, Rabbi Issachar Dov Rokeach, fuhr in diesem Jahr nicht wie sonst hinauf in den Norden nach Tiberias, um dort am Grab seines Vaters Rabbi Mordechai von Bilgoraj dessen Yahrzeit (Todesgedenktag) zu gedenken. Stattdessen gedachte der Rebbe in Telshe Stone / ausserhalb von Jerusalem. Gerüchte besagen, der Rebbe sei krank und ihn erwarte eine Beinoperation.

Mittwoch, November 09, 2011

Die haredische (ultra - orthodoxe) Welt in dieser Woche




Die wichtigste Neuigkeit dieser Woche: Rabbi Natan Zvi Finkel, Rosh Yeshiva (Yeshivaleiter) der bekannten litvischen MIR - Yeshiva (Jerusalem), verstarb. Tausende nahmen an seiner Beerdigung teil.

Mittwoch, August 31, 2011

Die haredische (ultra - orthodoxe) Welt in dieser Woche


Dabei, unter anderem: Die Einweihung einer neuen Beit Midrash samt Thorarolle in der chassidischen Gruppe Modzitz in ihrem Center in Ashdod. 

Mittwoch, August 24, 2011

Haredim und die neue Jerusalemer Straßenbahn


Die neue Jerusalemer Straßenbahn hat auch eine Haltestelle in der Shivtei Israel Street (an der Hauptstraße vom Damaskus Tor in die Stadtteile Ma'alot Dafna und Ramat Eshkol). Für diejenigen, welche mit Jerusalem nicht vertraut sind: Die Shivtei Israel Street führt direkt in den ultra - orthodoxen Stadtteil Mea Shearim.

Nur nebenbei bemerkt: Jerusalem hat unzählige solcher Stadtteile, aber Mea Shearim ist anscheinend immer noch der berühmteste.

In der Shivtei Israel befinden sich, u.a., die chassidichen Gemeinden der extremen Toldot Aharon sowie vieler Familien der Toldot Avraham Yitzchak.

Soweit gab es noch keinerlei Vorkommnisse, dass eine Geschlechtertrennung verlangt wird. Im Gegenteil, da die Bahn momentan noch umsonst läuft, wird sie von vielen haredischen Familien als Sommerausflug genutzt. Vorgestern sah ich Karliner Chassidim genauso wie eine Toldot Aharon oder Toldot Avraham Yitzchak Frau einsteigen.

Allerdings sagt die derzeitige Ruhe noch gar nichts, denn eine handvoll irrer Sikarikim, die selbst den Bewohnern von Mea Shearim das Leben schwer machen, gibt es immer.  

Photo: Miriam Woelke

Donnerstag, August 04, 2011

Die haredische (ultra - orthodoxe) Welt in dieser Woche


Schlagzeilen: Der Rebbe der Chassiut Spinka (Jerusalem) starb und, wie kann es anders sein, alles dreht sich um den Mord an Rabbi Elazar Abuchatzeira (Baba Baruch).

Mittwoch, Juli 27, 2011

Die haredische (ultra - orthodoxe) Welt in dieser Woche


B"H

Zahlreiche chassidische Rebben genehmigen sich in den Sommermonaten Juli / August eine Auszeit, um Urlaub zu machen. Der Belzer Rebbe befindet sich jedoch daheim in Jerusalem. Überhaupt reist er sehr wenig und ist fast immer zuhause in Kiryat Belz. 

Der Rebbe der kleinen Seret – Vishnitz Gruppe aus Haifa reiste nach Galiläa und der Toldot Avraham Yitzchak Rebbe weil die kommenden Wochen in Dinov / Polen.

Haredische (ultra – orthodoxe) Sites präsentieren uns Urlaubsphotos der Rebben, doch geht es bei den Reisen um weit mehr. Die Mehrheit der Rebben nutzt die Reisezeit auch um Spenden für die eigenen Einrichtungen (Synagogen der chassidischen Gruppe oder Schulen) zu sammeln.