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Sonntag, September 23, 2012

KOL NIDRE - Das missverstandene Gebet


B"H


Kurz nach Beginn des höchsten jüdischen Feiertages Yom Kippur (Beginn an diesem Dienstag abend, 25. September 2012) wird weltweit in den Synagogen das "KOL NIDRE" gesprochen. Bei dem Kol Nidre handelt es sich um kein Gebet, sondern ein Zitat mit einer jahrhunderte alten herzzerreißenden Melodie. In der Regel wird es vor dem Sonnenuntergang und somit vor dem Abendgebet Ma'ariv gesagt.

Der "Kol Nidre Service" leitet den langen Yom Kippur G – ttesdienst ein und ist einer der Höhepunkte an diesem Feiertag. Der Thoraschrein (Aron HaKodesh) wird geöffnet und drei Thorarollen werden herausgenommen und auf die Bimah, den Tisch vor dem Thoraschrein, gelegt. Der sogenannte "Schaliach Zibur" nimmt eine der Rollen in seinen Arm und die zwei weiteren Rollen bekommt je ein geachtetes Gemeindemitglied. Es ist Brauch, dass die Männer einen Tallit (Gebetsmantel) bei dieser Zeremonie tragen. Der Schaliach Zibur ist in der heutigen Zeit meistens ein Rabbiner dessen Aufgabe darin besteht, das Kol Nidre vor dem offenen Thoraschrein dreimal vorzutragen.

Die Geschichte des Kol Nidre ist bis hin in die "Responsa der Geonim" (ca. 800 – 1000 nach Beginn der Zeitrechnung) zurückzuverfolgen. Der Inhalt des Kol Nidre besteht aus einer Annullierung von Schwüren und Versprechen, welche man im folgenden Jahr (bis zum nächsten Neujahrsfest Rosh HaShana) eingehen könnte. 

Der berühmte Jerusalemer Chabad – Rabbiner, Rabbi Adin Steinsaltz, schreibt dazu in seinem Buch "A Guide to Jewish Prayer", dass diese Zeremonie eine emotionale Befreiung für einen jeden Anwesenden darstellt. Das Kol Nidre hat eine tiefe emotionale Bedeutung anhanddessen wir unsere Seele auf einen höheren Level bewegen und einen inneren Frieden für den Yom Kippur selbst herstellen. 

Bei meinen Recherchen zu dem Thema mußte ich einmal wieder umso mehr feststellen, dass es schon zu frühester Zeit christlichen Widerstand gegen das Kol Nidre gab. Nicht zum ersten Mal hatte man ein jüdisches Ritual völlig missinterpretiert. Übrigens sind auch heute noch diverse christliche Hetzsites im Internet zu lesen, auf denen es heißt, dass Christen die besseren Geschäftspartner und überhaupt verläßlicher seien. Schließlich würden die Juden nur oberflächlich Versprechungen eingehen und wären danach in keinster Weise verpflichtet, diese einzuhalten, denn sie hätten ja das Kol Nidre. Mit diesen Worten begann schon der Haß im Mittelalter und hat sich bis heute aufrechterhalten. 

Warum sagen wir das Kol Nidre ?
Besonders verärgerte Menschen sagen oft Dinge, die sie hinterher bereuen oder sie nach dem Zornesausbruch sofort vergessen. G – tt allerdings vergißt keine solcher Schwüre, auch wenn sie einem bloß unabsichtlich über die Lippen kamen (Beispiel: "Wenn Du nicht das und das machst, dann rede ich nicht mehr mit Dir).
Aus dem Grund annullieren wir von vornherein all unsere fälschlich ausgesprochenen Versprechungen und G – tt kann in einem Urteilsfalle nichts gegen uns verwenden. Mit Geschäftsgebaren etc. hat das Kol Nidre nichts zu tun. 

Das Kol Nidre ist leider kein Einzelfall, denn ebenso kam es im Mittelalter von christlicher Seite aus schon zur Hetze gegen das jüdische "Aleinu – Gebet".


Kantor Shalom Mendelson singt KOL NIDRE


Donnerstag, März 01, 2012

Purim ist die Zeit der Antisemiten


 Aussicht vom Gan Sacher (Sacher Park) auf Jerusalems Stadtteil Nachlaot.

Photo: Miriam Woelke

B"H

Jedes Jahr neu, laufen die Antisemiten gerade um die Zeit des jüdischen Purim - Festes zur Hochform auf. Egal of Achmadinejad, Araber, christliche Missionare, Neonazis, Liberale oder die EU. Die Liste aller Judenhasser ist lang und das schon seit der Zeit des Avraham, welcher von Nimrod gehasst wurde.

An diesem Schabbat wird in den Synagogen die Thora Parasha TETZAWEH gelesen, die uns, u.a., vom Angriff des Amalek (Enkel des Esav) auf die Juden in der Wüste berichtet. Amalek steht für den ersten richtigen Antisemitismus, der da nur aus dem Grund stattfindet, weil Juden eben Juden sind. 

Der chassidische Kommentator "Shem MiShmuel" unterscheidet zwischen dem "Amalek HaGashmi – Real existierenden Amalek", welcher da die Juden ohne jeglichen Grund angreift. Genau so wie die Antisemiten bis auf den heutigen Tag. Ferner nennt der "Shem MiShmuel" den "Amalek HaRuchani – einen spirituellen Amalek", der sich in jedem von uns befindet. 

"Amalek" ist das Symbol der Antisemiten und zu Zeiten des Dritten Reiches wurden insbesondere Deutsche zu den Nachfolgern des Amalek gezählt. Andererseits steht "Amalek" symbolisch betrachtet ebenso für die "Yetzer HaRah – Negative Seite" in uns. Wenn zum Beispiel "Amalek" uns einreden will, dass wir gar kein koscheres Essen brauchen, sondern lieber unser Leben geniessen sollen, anstatt all den Thoraregeln zu folgen. Warum nicht doch einen Cheeseburger essen ? Was ist denn schon dabei ?

Wenn Amalek uns einzureden versucht, dies und das zu tun bzw. nicht zu tun und uns gleichzeitig sämtliche Ausreden mitliefert. Diese kleine Stimme, die wir hören und die uns auch nur jeden erdenklichen Grund einredet, der Thora nicht zu folgen oder uns anders zu verhalten als eigentlich vorgesehen. Der perfekte Weg wäre, unsere Faulheit und Ausreden zu bekämpfen und dagegen anzugehen. Das ist nicht immer leicht, wie ich aus eigener Erfahrung weiss, aber wisst Ihr, wann es letztendlich doch besonders leicht fällt: Wer Ihr einen Antisemiten um Euch habt, der etwas Gemeines sagt. Wenn nur irgend jemand in Eurer Umgebung etwas gegen Juden sagt. Dann plötzlich kommt das Gefühl des jüdischen Stolzes auf, welches einem gleichzeitig die Kraft verleiht, alles zu tun.

Woran wir uns immer erinnern sollten: Niemals aufzugeben wie die Juden zur Zeit des Achashverosh !

Montag, September 12, 2011

Mel Gibson und seine Judenobsession

B"H 

Danielle Berrin bringt eine interessante Ansicht bezüglich Mel Gibson und seiner Judenmanie. Irgendwie kriegt der Typ nichts mehr auf die Reihe, wenn es sich bei ihm nicht gerade um Juden dreht.


Ich glaube, die Maccabis würden ihm den Kopf abschlagen, wüssten sie, was für einen Film Gibson offenbar in Vorbereitung hat.

Montag, August 01, 2011

Das Haus des BABA SALI in Rissani / Marokko

B"H

In Israel ist der vor mehr als zwanzig Jahren verstorbene Kabbalist BABA SALI, Rabbi Israel Abuchatzeira (1890 - 1984), bis heute unvergessen. Ein Enkel von ihm, Rabbi Elazar Abuchatzeira, wurde am vergangenen Donnerstag ermordet, und allein aufgrund der Tatsache, dass Rabbi Elazar einer der "Abuchatzeiras" ist, gewinnt der Mord in Israel an Brisanz.

Die Nachkommen des Baba Sali sind bis heute weit verzweigt und halten Rabbinerpositionen in mehreren Orten des Landes inne.



Presented by Diarna (www.diarna.org): Enter the old mellah (Jewish quarter) of Rissani, a city in southeastern Morocco near the Algerian border, and explore its narrow alleyways in search of a famous home. Buried inside the mellah's labyrinth is the former home of the Baba Sali (Rabbi Yisrael Abuhatzeira), an internationally renowned rabbi. Before he became an icon in Israel, France, and around the world, the Baba Sali lived on the edge of the Sahara desert in Morocco. In 1912, his brother was murdered in Rissani, purportedly sacrificing his life to a local chieftan so that the rest of the Jewish community could survive. The Baba Sali continued to lead the large Jewish community of the Tafilalet region of southern Morocco, training most of the rabbis in the area. In 1950, he sold his home to a Muslim woman and left for Israel. After moving in, she recounts that the Baba Sali appeared to her in a dream and told her not to live in the house. She eventually vacated the home — which now sits empty — but opens it up so visitors can light candles by the well in the home's central courtyard.

This video begins with a walk into the mellah via the main gate, which for centuries was locked at night, enclosing the Jewish inhabitants. Visitors then proceed down a winding street until eventually arriving at the dark alleyway where the Baba Sali's home is located.


Links:
 Alles, was in Israel Rang und Namen hat, reist zur Shiva im Haus des erstochenen Rabbiners.


Gematria on Rabbi Elazar Abuchatzeiras Murder Case

Gematria: 

Jeder hebräische Buchstabe steht auch für eine Zahl und wenn man die Zahlenwerte eines Wortes zusammenzählt, können diese mit identischen Werten an anderer Stelle verglichen werden. Somit ergibt sich ggf. ein Zusammenhang mehrerer unterschiedlicher Thorastellen. 

Ein bekanntes Beispiel:

Die Buchstaben des Wortes AMALEK (der Feind Israels, Nachkomme Esavs und bis heute dient das Wort AMALEK für sämtliche Feinde Israels) ergeben denselben Zahlenwert wie "SAFEK - Zweifel". Somit will Amalek die Juden von der Thora abbringen. 

In diesem Zusammenhang sei zu beachten, dass Amalek nicht nur ein Nachkomme des Esav war, der die Juden hasste. Bis heute dient Amalek als ein KONZEPT für den ewigen und sinnlosen Judenhass bzw. Antisemitismus.

Sonntag, November 21, 2010

Hitler und der Mufti aus Jerusalem

B"H

Der arabische Antisemitismus ist keineswegs etwas Neues, sondern begann mit der Ankuft des Jerusalemer Muftis in der Nazi - Reichskanzlei. Aber selbst vorher existierte der moslemische Antisemitismus zu Hauf. Man schaue nur auf das mittelalterliche Spanien vor der Ankunft der Christen sowie darauf, wie sich der moslemische Prophet Mohammad benahm als die Juden seine Allah - Lehren ablehnten. 



Ferner lebten zur Nazizeit einige christliche Familien in der German Colony von Jerusalem, die da Hitler unterstuetzten und aus Israel abgeschoben worden sind. Nun stellte ich fest, dass es ebenso andernorts deutsche christliche Familien gab, die sich in Israel niederliessen, andererseits aber Hitler und sein Gefolge aktiv unterstuetzten. 

Einen Fall werde ich in naher Zukunft ganz genau beschreiben.

Sonntag, Oktober 24, 2010

Die katholische Kirche stellt sich über G - tt

B"H

Die katholische Kirche weiss wieder einmal mehr als G - tt und stellt sich über den Erschaffer des Universums. Die alten antisemtischen Thesen des Paulus werden erneut hervorgekramt: Die Juden hätten abgehalftert, G - tt habe sie verstossen und nun übernehmen die Christen das Ruder.

http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/140226


Wenn J. tatsächlich einmal auftauchen täte und dem Papst in Rom den Job samt Ideologie wegnimmt, dann würde sich die Kirche nicht scheuen, den Juden J. in den hauseigenen Katakomben zu versenken.

G - tt bestimmte, dass die Thora niemals verändert werden darf. Noch darf ein Inhalt hinausgestrichen noch hinzugefügt werden. Für Nichtjuden gelten die Sieben Noachidischen Gesetzte ! Wann begreifen das die Kirchen endlich und streben nicht nach dem, was ihnen nicht gehört ? Oder soll G - tt das Land Israel etwa einem Haufen pädophiler Priester und Bischöfe  mit einem diese Kriminellen schützenden Papst  übergeben?









Links zu weiteren Details wie die Kirchen agieren:


Christliche Missionare und ihre Lügen

Joseph Albo und der kirchliche Missionswahn

Blood Libel vor Pessach

Warum Christen glauben, die Thora gelte nicht mehr

Wie christliche Missionare jüdische Schriften manipulieren

Die Sieben Gesetze der Noachiden

Die Kirche und der Talmud

Die Thora ist nicht im Himmel

Die gestohlenen jüdischen Kinder

Mittwoch, Juni 16, 2010

Hebrew Books in the Vatican Library

B"H


Ausgerechnet der Vatikan besitzt die umfassenste Sammlung jüdischer Bücher .

http://nli.org.il/imhm/vaticanhebmss.pdf


Warum dem so ist ?

Schon im frühesten Mittelalter konfiszierte der Vatikan alles Jüdische, damit die Christen nicht die Wahrheit über die Lügen der Kirche herausfinden und dieser den Rücken kehren.


Weitere Links zum Thema:

Rabbi Tuvia Singer zu den Lügen der Kirche


Der Vatikan und seine jüdische Beute


Die Kirche und der Talmud


Talmud ? Was ist das eigentlich ?

Dienstag, Juni 08, 2010

Der Antisemitismus machte uns zu Juden

B"H

Theodor Herzl sagte einst, dass der Antisemitismus aus uns Juden mache !
Wie wir jedoch alle wissen, fand das offizielle Judentum mit der Gabe der Thora an die Juden in der Wüste seine Deklaration. Man mag zu Herzls Aussage stehen wie man will, ein Quentchen Wahrheit beinhaltet sie sicherlich. Schauen wir als Beispiel einmal zurück ins Mittelalter, wo die Juden unter ihren lieben christlichen aber auch moslemischen Mitmenschen litten. Aufgrunddessen assimilierten sie sich wenig und eine Ehe mit einem Nichtjuden kam nicht in Frage.

Ich gebe zu, dass hier und da Juden gab, die ihre Religion verliessen und sich anderen Glaubensgemeinschaften anschlossen oder gar ganz zu Atheisten wurden. Das Problem des Säkularismus sowie Ehen zwischen Juden und Nichtjuden wiegt heute schwerer als jemals zuvor. Mit dem Beginn der Haskalah (Aufklärung) des 19. Jahrhunderts wurde auch das Leben für die Juden vorteilhafter. Im Gegensatz zu all den schwerwiegenden antisemitischen Jahrhunderten zuvor, welche uns immer wieder daran erinnerten, wer wir eigentlich sind und wo unser Platz auf Erden ist. Ein Jude kann sich absichtlich so säkuler geben wie er will, für die Nichtjuden aber bleibt er stets DER JUDE und das ist der Punkt, an dem wir, manchmal wider Willen, an unsere Identität erinnert werden.

Mittwoch, Juni 02, 2010

Nur so ein Gedanke: "Israel und die Welt"

B"H

Es sollte uns keinesfalls überraschen, wenn die Mehrheit der WeltbevöIkerung die Antisemitismus - bzw. Anti - Israelismuskeule schwingt. Gegen Juden und dabei insbesondere gegen relig. Juden.

Als ich noch auf der Yeshiva (relig. Schule) lernte, brachte man uns stets bei, dass die Welt die Juden von Beginn hasste, da diese die Moral in die Welt brachten. Zur Zeit der Antike waren Morde, Diebstähle oder Vergewaltigungen an der Tagesordnung und kein Mensch verschwendete einen Gedanken der Reue. Alles war halt so und wenn jemandem einer nicht passte, bekam er es schon damals mit der Keule ab. Dann kam die Thora, welche ebenso Nichtjuden verpflichtet, gewisse Gesetze wie "nicht töten oder klauen" auferlegt. Später sagten die Propheten voraus, dass in der Zeit vor der Ankunft des Meshiach die Welt kopfsteht und die Juden aufs Blut hasst. Nicht alle Nichtjuden, doch die Mehrheit schon. Man werde versuchen, uns zu vernichten, um und endgültig loszusein. Dies jedoch wird den Judenhassern nicht gelingen und stattdessen kommt Meschiach.

Diesbezüglich existieren unterschiedliche Kommentare, doch wie man es auch auslegt, die Juden sind irgendwie immer die Sündenböcke. Wer schaut auf Putin und was er in Tscheschenien oder der Ukraine treibt ? Wer auf Afrika oder China ? Israel und die Juden dagegen sind immer IN und gut für eine Schlgazeile. Wir können machen, was wir wollen, die Welt sieht in uns den Schuldigen. "Warum müssen die Juden auch immer ihren komischen Gesetzen folgen und können sich nicht an die allgemeine Weltnorm anpassen ?" Die Antwort hierauf ist denkbar einfach: Weil Juden in dieser Welt eine bestimmte Aufgabe haben ! Nichtjuden vollbringen ebenso ihre Aufgaben, doch Juden müssen gemäss der Thora anhand der Mitzwot "Tikkunim - Seelenkorrekturen" durchführen, um so den Meschiach zu bringen. Oder zumindest auf diese Weise sein Kommen positiv beeinflussen.

Schon die Propheten prophezeihten, die Welt werde gegen uns sein. Die Frage jedoch ist, ob die Welt dazu verdammt ist oder trotzdem jeder Mensch seinem eigenen freien Willen folgen kann ? Bedeutet: Pflanzt G - tt jemandem etwas in den Kopf ein, um eine bestimmte Reaktion zu bewirken oder ist der Mensch nach wie vor in der Lage selbst zu entscheiden.

Mich überrascht die fortlaufende Meinung der Welt kein bisschen, aber ich gehe nicht soweit, den Meschiach vor meiner Tür zu sehen oder anzukündigen. Selbst dann nicht, wenn wir ihn recht gerne vor der Türe sehen würden.

Mittwoch, April 28, 2010

Antisemitische Übergriffe auf Juden im Jemen


Jemenitische Juden


B"H

Einst blühte die jüdische Gemeinde im Jemen, doch heutzutage verlassen immer mehr Mitglieder das Land aus angst vor Repressalien seitens der moslemischen Bevölkerung. Wenn die jemenitischen Juden das Land verlassen, dann meist Richtung USA und falls nach Israel, dann nur über ein Drittland. Direkte Flugverbindungen zwischen dem Jemen und Israel bestehen nicht.

Jetzt wurde der 22 - jährige Aharon ben Shalom auf einer Strasse in Saana (Jemen) von vier Sicherheitsleuten attackiert. Ben Shalom trug Peyes (Seitenlocken) und den Sicherheitsleuten passte das jüdische Aussehen nicht. Mit aller Gewalt fingen sie an, an seinen Seitenlocken zu ziehen und zum Glück halfen Passanten am attackierten Juden.

Die Polizei in Saana zeigte sich bestürzt und liess einen ihrer Sicherheitsleute verhaften.

Mittwoch, April 14, 2010

Antiker Kreuzritterstadtplan von Jerusalem

B"H

Der folgende Stadtplan Jerusalems stammt aus der Zeit der Kreuzritter (ca. 12. Jahrhundert).
Die Kreuzritter brachten ein unsagliches Leid und Elend über die Juden in Europa und in Israel. Als sich der antisemitische Kreuzritter - Mob auf den Weg ins Heilige Land machte und durch das Rheinland marschierte, wurden dort Abertausende Juden massakriert.



Donnerstag, April 01, 2010

Der alte / neue Antisemitismus




B"H

Diese beiden Statuen kenne ich schon Ewigkeiten aus dem Tel Aviver "Diaspora Museum". Statuen hergestellt vor mehreren Jahrhunderten, doch nach wie vor aktuell. Das Christentum (links) schaut auf das Judentum (rechts) hinab. Wenn sich nur die Juden bekehren liessen, dann könnten sie auch zu den Gewinnern gehören und würden nicht immer wieder als Pogrom - Looser dastehen.

Aber erstens wird ein falscher christlicher Meschiach das Judentum, die Thora und G - tt nicht verdrängen und zweitens ist es heute gar nicht mehr so sicher, ob das Christentum tatsächlich so oben auf ist. Europa ver - islamisiert sich und demnächst schaut vielleicht eine dritte Statue auf die auf die beiden bestehenden hinab.:-) Solange, bis der Meschiach kommt und die Thora sowie G - tt regieren. 

Mittwoch, März 17, 2010

Blood Libel vor Pessach


B"H

"Blood Libel - Juden der Konsumierung christlichen Blutes" zu bezichtigen, hat eine traurige berühmte Tradition vor dem herannahenden Pessach Ende März. Sobald ein christliches Kind verlorenging, wurden die Juden beschuldigt, gefoltert und umgebracht, nur weil die Kirche ihre Blood Libel Dogmen propagandierte.

Ursprünglich stammt der Blood Libel aus England, von wo er ca. im 12. Jahrhundert seinen europäischen Lauf nahm. Danach breitete sich der Wahnsinn nach Italien, Spanien, Russland und Polen aus. Jüdische Maenner täten durch das Trinken von Blut christlicher Kinder ihre Potenz steigern oder christliches Blut würde Juden heilen. Im Jahre 1235 gab es einen Blood Libel in Fulda und im Dritten Reich setzte Julius Streicher mit seinem "Stürmer" die antijüdische Hetze fort. 

An diesem Schabbat lesen wir in den Synagogen die Thora Parasha "Vayikra - Leviticus", welche vorweglich von den Tempeloferungen handelt. In Vayikra 3:17 aber lesen wir, dass G - tt den Juden JEGLICHEN Blutgenuss verbat ! Wer sich mit den Kaschrutgesetzen bezüglich von Fleisch beschäftigt, der weiss, wie wichtig es ist, das Fleisch halachisch vom Blut zu säubern. Hierzu gibt es sogar spezielles Salz, welches das Ausbluten von einem Stück Fleisch fördert. 

Aus dem Talmud Traktat Kidduschin 37b lernen wir, dass das Gesetz aus Parashat Vayikra "keine verbotenen Tierfette oder Blut zu verzehren" offenbar nur in der Zeit gilt, in der ein Tempel vorhanden ist. Die Gemara (rabbinische Diskussionen) jedoch widersprechen der Annahme und sagt, dass G - tt eindeutig meinte, dass das Gesetz auf ewig und auch ohne Tempel Gültigkeit besitzt. Egal, ob die Juden in Israel oder in der Diaspora leben. Genauso wie, zum Beispiel, das Gesetz den Schabbat zu halten !


Links:

Countering Anti - Semitism

"Fälschungsdelikte" - Wie die Kirche die Thora verfälscht

Mittwoch, Februar 03, 2010

Sonntag, Dezember 20, 2009

Die Inquisition lebt

B"H



Moldavische Christen schänden eine jüdische Chanukkiah




Die Jagd auf alles Jüdische scheint so beliebt wie eh und je ! Was würde nur der christliche "Meschiach" J. dazu sagen, der selbst JUDE war und Chanukkah feierte ?

Mittwoch, September 30, 2009

FACEBOOK gegen JÜDISCHE Aktivisten

B"H


"Jewish Internet Defense Force" berichtet, dass FACEBOOK plane, unzählige Accounts pro - jüdischer / Israel Blogger, Aktivisten, etc. zu deaktivieren. Darunter ebenso Chabad -, AISH HATORAH und sogar Netanyahu - Accounts.


http://www.thejidf.org/2009/09/yom-kippur-facebook-clampdown-on-jews.html

Dienstag, März 17, 2009

Wer in Israel will den Papst ?

B"H

Wer in Israel will den Papst im Land ?

Doch nur jene Politiker, die sich gute Beziehungen zum Vatikan sowie dem Rest der Welt erhoffen. Oh, sorry, ich vergaß ein paar arabische Christen. Ansonsten interessiert sich für den Besuch kein Israeli, auch weil es einmal wieder unsere Steuergelder vereinnahmt.
Besonders die jüdisch - religiöse Gesellschaft lehnt den Besuch ab, auch wenn es augenscheinlich einen gegenteiligen Eindruck macht, wenn doch ein Treffen mit den beiden isarelischen Oberrabbinern ansteht. Aber diese beiden Oberrabbiner repräsentieren nur die Hälfte (wenn überhaupt) der relig. Bevölkerung. Der Gerrer (Gur) oder Belzer Rebbe, Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv geschweige denn die Edah HaCharedit würden sich kaum mit einem Papst treffen. Für die staatlichen Oberrabbiner Jonah Metzger und Shlomo Amar hingegen gehört ein Papsttreffen zum Pflichtprogramm genauso wie für Schimon Peres. Zu sagen hat es nichts, doch hoffentlich versucht man zumindest den Papst wieder einmal zu überreden, die von der Kirche gestohlenen jüdischen Tempelobjekte genauso wie Literatur an die Juden zurückzugeben.

Am 12. Mai plant der Papst einen Besuch an der Jerusalemer Klagemauer (Kotel). Schön und gut, da jeder Mensch an der Kotel beten darf, doch ist der Papst bekannt dafür, ein gigantisches Kreuz mit sich herumzutragen und gerade das Kreuz soll an der Kotel nicht erscheinen. Ein Kreuz ist für einen relig. Juden immer noch wie ein Hakenkreuz, denn was hat man im Laufe der Geschichte nicht unter der Kirche gelitten. Pogrome, Inquisition, Talmudverbrennungen, teilweise Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Blood Libel - Juden täten christliches Kinderblut trinken und nicht zuletzt die christliche Judenmission. Was also sucht ein Papst, der noch dazu einen Holocausttleugner rehabilitierte an der jüdischen Klagemauer ?

Der Oberrabbiner der Kotel, Rabbi Shmuel Rabinovitch, fordert den Papst auf, das Kreuz daheimzulassen, denn das habe dort nichts zu suchen und es wäre eine Beleidigung den Juden gegenüber.

Man fragt sich als Jude stetig, ob der Papst nicht selbst einmal seine Gedanken zusammenklauben kann und nicht allein auf derlei Aspekte kommt. Reicht da der Verstand nicht oder ist es einfach pure Ignoranz den Juden gegenüber ? Was hätte wohl der Jude J. gesagt, wenn da einer mit einem Kreuz angetrabt wäre ?

Donnerstag, Februar 05, 2009

Kommentar zu "Hart, aber fair"

B"H

Der Kommentar von RONEN zum Thema "Antisemitimus in Deutschland". Ein Kommentar, der, wie ich finde, ein Artikel sein sollte.
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RONEN:

Du sprichst mir aus der Seele, liebe Miriam.

Während ich "Hart, aber fair" im Internet gesehen habe - und ich habe mir sämtliche 75 Minuten angetan - bin ich einige Male tief schockiert gewesen. Und hätte jemand mich in diesen Sekunden ansprechen wollen, wäre ein sprachloses, leises Quitschen bestenfalls herausgekommen.

Dass Israel dem Verhältnis zwischen Deutschen und Juden im Wege steht, ist nichts neues: Jeder glaubt, dass er seine Lehren gelernt hat. Die Deutschen sagen, dass man nach Krieg und Holocaust nie wieder einen Krieg (oder Holocaust) akzeptieren könne - nie, niemals, nirgendwo auf der Welt. Wir haben aber erkannt, dass wir unser Schicksal in unsere Hände nehmen müssen, weil wir ansonsten immer und immer wieder bedroht werden. Und unsere Geschichte hat zur Genüge gezeigt, dass aus Drohen bald Verfolgung und Umsetzung folgt: Hitler hat gedroht, schriftlich sogar in "Mein Kampf" von der Umsetzung gesprochen - und es so seiner Drohung bald Taten folgen lassen.Aktueller: Raketen sind keine "Drohung", sondern "Umsetzung" von einer "Drohung", sprich Carta der Hamas. Selbstmordattentäter sind keine "Drohung", sondern "Umsetzung" einer "Drohung". Was ist mit Iran? Wer Ahminidschad als Geisteskranken abtut, tut Hitler auch als Versehen in der Geschichte ab. Auf wessen Kosten? Von allen.

Soweit: Nichts neues.

Aber: Erschreckend ist das Poltern von Ruheständlern aus Journalistik und Politik, die wahrscheinlich immer gerne Antisemiten gewesen wären, denen man es aber nicht erlaubt hat. Wäre für die Karriere möglicherweise auch nicht gut gekommen. Nun brechen sie hervor, nehmen einen längst notwendigen Schritt (Eliminierung einer weltweitanerkannten (!) terroristischen Vereinigung zum Anlass, ihr typisch deutsches Geschichtsbewusstsein (d.h.: Nie wieder Krieg, um keinen Preis mischen wir uns ein!) so in die Spitze zu treiben, dass man bereit ist vom israelisch Verübten HOLOCAUST / VÖLKERMORD am palästinensischen Volk zu sprechen.

Dass sich da nicht jemand schämt in dem gesammten Zusammenhang das Wort HOLOCAUST zu verwenden. Und noch dazu ein Deutscher, der als Stimmungsmacher oder Mediator (Journalist oder Politiker) tätig ist. Pfui. Pfui. Pfui. Lieber Herr Kinezle, lieber Herr Blüm: Aufgrund der Taten ihrer Eltern sollten sie am besten Wissen, was ein Völkermord ist. Vielleicht haben sie sich nicht genug Gedanken darüber gemacht, weil sie zu sehr damit beschäftigt sind uns Juden Auschwitz anzuhängen und zu verübeln. Lassen sie es sich gesagt lassen: Aus der Mitte der deutschen Gesellschaft war der Holocaust möglich. Tiefer Antisemitismus in jedem einzelnen Unterstützter, und davon gab es viele, machten ein Betrieb Endlösung mit Millionen AKTIVEN Mitarbeitern möglich. Dass, was in Israel passiert, hat nichts mit einem Völkermord oder HOLOCAUST zu tun. Es ist das konsequente und bitter bitter bitter notwendige Erinnern an eine Drohung, die sehr schnell zu einer Umsetzung führte.

So, nun Stopp. Weil dass man muss man sich mal klar machen: Wir sprechen gerade vom HOLOCAUST! Sechs Millionen Juden, technisch-industriell abgefertigt - wie sonst nur Backwaren in einer Großbäckerei. Sechs Millionen Juden! Unschuldige Juden, unschuldige Menschen. Umgebracht: Weil sie Juden waren. Und die Gründe? Darüber wurde genug spekuliert. Auch von Deutschen selbst - in so vielen wunderbaren Theorien, als dass man für die Verdrängung nachhaltig und im Nachhinein ein wissenschaftliches Fundament schaffen muss. Psychologische Erklärungen, Generation ohne Vater, Wirtschaft am Ende ... wer will ernsthaft von sich behaupten, dass er mit irgendeiner Theorie ernsthaft erklären kann, warum Horst Schmidt aus Gelsenkirchen oder sonst wo her einen Antisemitismus in sich trug, der zum HOLOCAUST führte?!

So, jetzt zurück zur Aktualität: WO IST DER ZUSAMMENHANG?! Völkermord am palästinensischen Volk? Diskussion darüber, ob man JUDEN (es geht hier nicht um Israelis, sondern um JUDEN) kritisieren könne? Was ist das für ein Blödsinn: Warum lässt man den Mob durch die deutschen Straßen ziehen, mit antisemitischen Aussprüchen? Warum reisst man in Duisburg eine israelische Flagge abreissen - von der deutschen Polizei? Warum verzichtet man auf HARMLOSE Meinungsfreiheit? Wo sind die Millionen Deutschen, die aus der Geschichte gelernt haben? Man hört sie nicht. Stattdessen schallt es in den Straßen wieder: die Juden sind unser Unglück. Weiter: Warum lässt man einen ECHTEN Völkermord in Ruanda oder Dafur zu? Warum steigen Kienzle und Blüm auf die Barrikaden, wenn Israel nach 8 Jahren Dauerbeschuss durch Hamas-Raketen sein Schicksal in die Hand nimmt? Wo sind die Relationen? Es geht nicht gegen Israel, nein - es geht gegen Juden.

Bei allem, es geht um einen Kernpunkt: Es wird dem Judentum / Israel vorgeworfen, nichts aus dem Holocaust gelernt zu haben (zumindest nicht die deutsche Lehre) - ein eindeutiger Denkfehler. Und man sollte ergründen, was die Wurzel dieses Denkfehlers ist. Bei Kienzle und Blüm bin ich mir sicher, was es ist.

Sonntag, Februar 01, 2009

Als nächstes Pogrom ?

B"H

Etwas länger als eine Stunde bin ich gerade auf Youtube herumgesurft und habe mir einiges zum Thema "Antisemitismus in Deutschland" angeschaut. Von "Spiegel - TV" über "Report" zu "Hart aber fair". Wobei ich Letzteres nur ca. 15 Minuten verfolgte und feststellen musste, dass Blüm und Kienzle das sind, was man abgrundtiefe Antisemiten nennt. Beide täten diese Anschuldigung energisch von sich schieben und nur auf ihre Israelkritik verweisen. Wer ihnen jedoch genauer zuhört, der stellt schon nach kurzem fest, dass hier wieder ein Geist neu entflammt, der an Pogromstimmung erinnert. Tiefstes Mittelalter und schlimmste Stereotype. Wobei ich Michel Friedman nicht vergessen will zu unterstellen, die jüdische sowie die israelische Geschichte nicht ausreichend zu kennen. Wer Geschichte kennt, der kann sich wehren und ist in der Lage sämtliche Vorwürfe zu widerlegen. Allein schon aus dem israelischen Verständnis heraus, damit meine ich eine Bezugsperson, die sich mit unserem Land als Israeli auskennt, hätte der TV - Sender zum Beispiel den israelischen Botschafter in Berlin einladen sollen. Keinen Friedman, der in Israel nichts weiter als Tourist ist.


Aber mir geht es nicht um die Sendung an sich. Es erschreckte mich zutiefst, was wieder für ein Geist in Deutschland herrscht. Offenbar kommen aufgrund des Gazakrieges alle geheimen verdeckten Antisemiten aus ihren Schlupflöchern. Nach dem Outing von Hape Kerkeling und Alfred Biolek als Homosexuelle ist dies das gravierenste Outing, was mir je bezüglich Deutschland wiederfahren ist. Ein Outing, welches nach dem Mauerfall begann. Plötzlich zeigten Antisemiten unter ihrem eigenen Namen Flagge und blieben nicht mehr anonym. Jahre später, zur heutigen Zeit, darf jeder ungehindert "Juden raus !" schreien und Gaza mit dem Warschauer Ghetto vergleichen. Dabei weiss kaum jemand, was in Gaza seit Jahren geschieht.

Fragt sich jemand, warum der Gazastreifen abgeriegelt worden ist ?
Fragt irgendjemand nach den Gründen, die da lauten, dass Hamas - Terroristen nur
auf die Gelegenheit warten ? Warum ist den Palästinensern ohne israel.
Personalausweis teilweise der Zutritt nach Israel verwehrt ?

Der bekannte linksgerichtete israelische Journalist Yaron London fiel dieser Tage durch ein ganz spezielles Interview auf. Er gab nämlich zu, der Meinung zu seien, dass ein Volk, wie die Palis in Gaza, sich mehrheitlich für die Hamas, sprich den Terrorismus entscheiden, es verdient auch ausgebombt zu werden. Zivilisten sind die Hamas - Wählerschaft genauso wie Deutsche einst Hitler wählten und wenn auch weiterhin an der Terroristmusstange geklebt und sich mir besagter Obrigkeit identifizieren wird, dann sind die Bewohner Gazas nicht besser als ihre Obrigkeit selbst.

Um den Konflikt zwischen Israel und den Palis annähernd zu verstehen, muss man weit in der Geschichte zurückgehen. Sehr weit, was bis zum Aufkommen den Islam reicht. Mohammends Beziehungen zu den Juden und seinen Haß auf diese, weil sie sich weigerten, seine neu gegründete Religion anzunehmen. Und wer da gläubiger Christ ist, dem sollten aus den Propheten genau diese Weihsagungen bekannt sein. Behielten die Propheten nicht recht als sie vor den Völkern warnten ? Die Welt handelt so wie es in den Propheten geschrieben steht.

Aber nun werden manche meinen, dass sie ja nur Kritik an Israel üben.
Kritik darf jeder anbringen, nur sollte die Stereotype vermieden werden. Allzu schnell ist immer nur von palästinensischen Opfern die Rede. Da wird kurz TV geschaut und man meint, bestens informiert zu sein. Jahrelang ging die Presse gegen Neonazis und die NPD vor, im gleichen Zuge jedoch förderte sie durch pro - palästinensische Berichterstattung (vielfach aufgrund von Tatsachenverdrehung) den Antisemitismus.

Nach nahezu 2000 Jahren des Antisemitismus in der christlichen Welt ist es mir rätselhaft wie sich Juden immer noch gegen einen Papst und anderweitige antisemitische Strömungen in der katholischen Kirche wehren müssen. Und hat Deutschland tatsächlich aus seiner eigenen Geschichte gelernt, wie jahrzehnte propagandiert worden ist ?

Wenn ich mir die Reportagen so anschaute (wo ein Duisburger nach Hitler rief), dann würde es mich gewiß nicht wundern, wenn es demnächst zu viel schlimmeren Attacken gegen jüdische Gemeinden kommt. Wie dieser Tage die Attacke auf eine Synagoge in Venezuela. Selbst auf Island kommen antisemitische Haßparolen auf.
Wer sich mit der Geschichte etwas eingehender beschäftigt, der bemerkt, dass der alte böse Geist des Antisemitismus stets, wenn auch in neuer Verkleidung, wieder auftaucht. Leute wie Blüm oder Kienzle hätten vor dem Beginn des Dritten Reiches "demokratische" deutsche Nachbarn abgegeben, sich aber schnell nach der berühmten Machtergreifung als willige Mitläufer und Helfer entpuppt.

Seit dem Mittelalter also tritt Europa auf der Stelle und keine noch so fortgeschrittene Aufklärung hat in ausreichender Form etwas zum Positiven bewirkt. Diese Feststellung soll allerdings nicht die Tatsache verdecken, dass Leute aus dem Zweiten Weltkrieg lernten und zu Israel stehen.


Dennoch, was steht in der unmittelbaren Zukunft an ?
Inquisition, Pogrome ?
Klingt übertrieben ?
Noch vor kurzem klang die aktuelle antisemitische Stimmung für mich auch noch übertrieben. Und was ist aus all dem geworden ?

Freitag, Januar 23, 2009

Barcelona sagt "Holocaust - Tag" ab

B"H

Und die Propheten behalten doch recht !
Wohin wir Juden auch gehen und selbst wenn einige meinen, sich durch eine grenzenlose Assimilierung oder dem Vorschub des Selbsthasses aus der relig. Affäre ziehen können, stets werden wir von der nichtjüdischen Umgebung daran erinnert, wer wir sind.
Zu Zeiten König David und dessen Sohn Salomon (Schlomo) fand dies im Positiven statt. Nach Beginn der Zweiten Tempelzerstörung (70 nach Beginn der Zeitrechnung) jedoch fühlen sich Juden nicht selten wie Freiwild. Egal, was auf Erden geschieht, irgendwie scheinen es immer gewisse Leute auf uns abgesehen haben und schieben uns die Schuld zu. Jedenfalls solange bis der Meschiach eintrifft.

Nein, diese Aussagen kommen keiner jüdischen Paranoia gleich, sondern vielmehr der Realität. Und wer sich den Verlauf der jüdischen Geschichte betrachtet, der wird mir zustimmen.
Auch jetzt ist es ganz aktuell wieder soweit, denn die katalonische Hauptstadt Barcelona strich die Gedenkfeiern zum 27. Januar, dem "Holocaust - Tag".

Am 27. Januar 1945 wurde des Vernichtungslager Auschwitz befreit und wer hätte sich damals je erträumt, was heute, mehr als 60 Jahre danach, wieder zum Establishment gehört. Diesmal sind wir Juden selber schuld, denn wir verteidigen unser eigenes Land gegenüber Terroristen.

Aufgrund des Gazakrieges verlegte Barcelona den "Holocaust - Tag" auf eine andere Nation (auf die Palis).
Wie hätte sich ein Herr Hitler da wohl gefreut ?