Posts mit dem Label Kirche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kirche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, August 08, 2012

Warum die Juden den Juden J. nicht als Meschiach anerkennen

B"H

Gelegentlich become ich e – mails mit der Anfrage, warum das Judentum den Juden J. nicht als Meschiach anerkannte, sondern grundwegs ablehnte. Die Kirchen predigen zu sehr von den "bösen" Pharisäern, die da gegen den "armen und aufrichtigen" J. waren. Tatsache aber ist, dass eben jene Pharisäer eine halachische Authorität bildeten und gerade ihnen konnte J. mit seinen schwachen Argumenten nichts weissmachen.

Hier findet Ihr ein paar Links zum Thema:




Und wie soll er nun aussehen, der jüdische Meschiach ?


Mittwoch, Juni 13, 2012

Vatikan will über das Grab des König David verfügen

B"H  

Diejenigen, die es bisher noch nicht wussten: Der Vatikan sowohl als auch die griechisch – orthodoxe Kirche besitzen zahlreiche Grundbesitztümer in Jerusalem. Man könnte fast sagen, dass die Hälfte der Stadt auf Ländereien errichtet ist, welche der griechisch – orthodoxen Kirche gehören. Nehmen wir, zum Beispiel, den Boden, auf dem das Israel Museum oder die Knesset steht. Alles griechisch – orthodoxes Eigentum und theoretisch könnte die Kirche die Politiker aus der Knesset schmeissen und den Grundbesitz als Eigenbedarf anmelden. Vielleicht wäre es ja gar keine schlechte Idee, die Knessetpolitiker zu feuern.:-)

Hinsichtlich der katholischen Kirche und dem Papst: Seit Ewigkeiten schon beansprucht die Kirche das Grab des jüdischen König David für sich. Wenn das David wüsste, würde er umgehend zum Feldzug nach Rom aufbrechen. Historische Tatsache allerdings ist, dass es die katholische Kirche war, die seit vielen Jahren behauptet, das entsprechende Grab sei die Ruhestätte des König David. Eindeutige Beweise von jüdischer Seite gibt es nicht, doch besuchen alljährlich Tausende Juden das Grab auf dem Zionsberg nahe der Altstadt. Trotzdem kommt immer wieder die Frage auf, ob es nun das Grab des König David ist oder nicht. Historiker behaupten, David sei nahe am Grab seines Sohnes Avshalom bestattet und nicht auf dem Zionsberg.

Heutzutage weiss niemand mehr zu sagen, wo genau das tatsächliche Grab Davids zu finden ist. Andererseits bestehen im Judentum viele Traditionen und eine davon lautet, dass das Grab des David vorläufig doch als sein Grab anerkannt wird, selbst wenn es sich nicht um die wahre Grabstätte handeln sollte. Da Juden seit vielen Jahren ans Grab pilgern, ist die zeitlich begrenzte Anerkennung als Tradition zu betrachten. Dasselbe geschieht im Fall des Grabes der Rachel außerhalb von Bethlehem (Beit Lechem) oder mit dem Grab des Yosef Schechem (Nablus). Bei diesen Gräbern ist ebenfalls nicht bewiesen, ob es sich historisch um die Originalgräber handelt oder ob irgendwann jemand auf den Gedanken kam, die Gräber als solche auszugeben. Genaues werden wir erst nach dem Eintreffen des Meschiach bzw. der Wiederauferstehung der Toten wissen. Dann wird sich zeigen, wer aus welchem Grab steigt. :-)

Allgemein besitzen die Kirchen viel zu viel Einfluss in und auf Israel. Entweder durch ihren Grundbesitz oder aufgrund von finanziellen Investitionen. Da unsere Regierung keine religiöse ist, dürfen wir uns nicht wundern, wenn die Politiker im eigenen Interesse handeln und nicht gemäss der Thora bzw. des Judentums. Übrigens glaube ich kaum, dass der heutige Abendmahlsaal der Christen tatsächlich der Raum war, in welchem J,. sein letztes Mahl zelebrierte. Das Gebäude schaut ebenso wenig aus als befände es sich bereits seit 2000 Jahren vor Ort. Alles wirkt neu und das gleich neben dem Grab des König David. Wer hat da im Mittelalter wohl was mit wem verbunden ? 

Der Saal des Abendmahls ist heute Touristenattraktion und die Kirche sahnt mächtig ab. Innendrin flippen nicht wenige christliche Touristen aus. Entweder fangen sie an wild zu singen oder die tanzen in Ekstase. Alles in allem aber geht es der katholischen Kirche bei dem Gezerre um die Örtlichkeiten eher um Machtanspruch und Geld als um Religion. Was würde wohl der Jude J. dazu sagen ?


 Das Grab des King David auf dem Jerusalemer Zionsberg







Memorial Candles 




Die Ezrat Nashim (Frauenseite)



Das wahre Grab des King David ? 
Hier bedeckt mit einem roten Seidentuch.

Photos: Miriam Woelke

Donnerstag, Mai 24, 2012

Martin Luther und die Juden

B"H

Dagobert D. Runes beschreibt in seinem Buch "The War against the Jews – Der Krieg gegen die Juden" eine der Hauptthese des Martin Luther. 

Zur Erinnerungen, Luther war einer der größten Antisemiten seiner Zeit.

In seinem Pamphlet "Von den Juden und ihren Lügen", schreibt Luther, dass die Juden nicht in einem Satz mit den Anhängern des Papstes oder selbst Moslems erwähnt werden sollen, denn Juden seien vom Teufel erschaffen worden (siehe hierzu auch Johannes 8:44).

Mit derlei antisemitischen Thesen war Luther einer der Wegbereiter, die einen Adolf Hitler erst möglich machten.

Links:


Der Teufel und die Juden

Sonntag, Mai 06, 2012

Rabbi Chaim Eisen: "Besteht eine Verbindung zwischen Juden und Christen ?"

B"H 

Als ich noch in Jerusalem lebte, ging ich, mehr oder weniger, regelmässig zu den RAMBAM (Maimonides) sowie den RAMBAN (Nachmanides) Vorträgen des nationalrelig. Rabbiners Chaim Eisen. Für mich ist er einer DER Rambam – Experten und darüber hinaus half er mir oft in halachischen Fragen und Quellen aus. 

Rabbi Eisen lebt in Jerusalem,  er ist verheiratet und seine Kinder sind weitgehend bereits selbst verheiratet.

Wer am Basisfundament des Judentum interessiert ist, findet in dem folgenden Interview recht gute Definitionen:

Montag, März 12, 2012

Leserfrage: "Blutverzehr bei Juden"

B"H

Jemand aus der Leserschaft googelte "Blutverzehr bei Juden" und hier eine kleine Definition dazu:

Insbesondere vor Pessach (Passover) scheint nicht selten das alte mittelalterliche Ressentiment aufzukommen, dass Juden Blut christlicher Kinder trinken bzw. in ihre Pessach – Mazzot backen. Dieses antisemitische Vorurteil ist nichts weiter als eine Diffamierung, denn Juden ist der Blutgenuss laut Thora völlig untersagt. Deswegen allein werden schon bei der Tierschächtung die Tiere ausbluten lassen. Nicht gekaschertes Fleisch muss vor der der Zubereitung speziell gesalzen werden, damit das restliche Blut aus dem Fleisch heraustropft. Hierzu gibt es ein spezielles Salz zu kaufen. Kurz gesagt, im Judentum gibt es keinen Blutverzehr und schon gar keine Blutwurst, wie bei anderen Religionen.

Links:


Sonntag, Januar 01, 2012

Warum Juden nicht an Joschke glauben

B"H

Ein aktueller Artikel der litvisch - haredischen (ultra - orthodoxen) Yeshiva AISH HATORAH definiert, warum Juden nicht glauben, dass der Jude J. der Meschiach war oder ist

Dienstag, November 29, 2011

Das Weihnachtsbusiness in Israel

B"H

Der jüdische Monat Kislev hat gerade erst begonnen und wahrscheinlich sollte ich eher etwas Romantisches verfassen. Ganz zur Stimmung des anstehenden Chanukkah passend. Wenn ich jedoch die folgende, eher negativ ausfallende Story verfasse, so heißt das nicht, dass ich nur negativ denke. Das Gegenteil ist der Fall und ich bin alles andere als ein negativer Mensch. Vielmehr meine ich, dass Juden mehr zu ihrer eigenen jüdischen Identität stehen sollten, anstatt woanders zu graben und schlimmstenfalls verloren zu gehen. 

Hunderte säkulerer Juden in Israel feiern Weihnachten, Nicht etwa wegen der christlichen Religion, sondern einfach so. Ein dekorierter Baum, ein tolles Festessen und die gemütliche Stimmung, das sei doch toll. Deswegen konvertiert man doch noch lange nicht zum Christentum. Zu viele Israelis wollen so sein wie alle anderen Nationen der Erde und sie haben die Schnauze voll von ihrem eigenen Judentum, was sie zu diversen Thoragesetzen verpflichtet. “Lasst uns lieber so sein, wie alle anderen auch und dann gibt es auch keinen Antisemitismus mehr !” Aber Pustekuchen, denn den Antisemitismus werden wir auf die Weise nicht los. Dabei ist doch bekannt, dass der Antisemitismus bis zur Ankunft des Meschiach bestehen bleibt. Da kann sich so macher Jude zehn Weihnachtsbäume in die Stube stellen. Ein Leser meines englischen Blogs riet den Vers 10 des Propheten Jeremiah (Yimiyahu) zu lesen und damit sei eigentlich alles klar.

Weihnachten steht vor der Tür und gestern kam ich am alljährlichen Weihnachtskitschmarkt im Untergeschoss des Tel Aviver Busbahnhofes vorbei. Weihnachtsmänner, Christbaumschmuck und sonstiger Kitsch. Alles war vertreten. Die Stände werden vorwiegend von Russen geleitet, die da ihre Landsleute oder die philippinischen Gastarbeiter verkaufen. Leider gehören jedoch auch Israelis zur Kundschaft. Hier ein paar Bilder zum Eindruck:






Tel Aviv Zentraler Busbahnhof: Der Weihnachtskitschmarkt in einem Land, in dem die Juden kein Weihnachten feiern.

Photos: Miriam Woelke

Samstag, November 19, 2011

Der christliche “Meschiach” J. im Talmud

B”H 

Rabbi Gil Student stellt eine Zeitthese auf, welche sich mit verschiedenen J.’s im Talmud beschäftigt. Tatsächlich finden wir im Talmud mehrere Erwähnungen eines YESHU HA’NOCHRI – Yeshu, der Nichtjude”. J. wird sozusagen als Nichtjude angesehen, obwohl er dennoch Jude war. Aufgrund seiner ketzerischen Reden und der öffentlichen Hetze gegen die Thora, hegen die Rabbiner im Talmud so ihre eigenen Ideologien, nach denen J. spöttisch als “Nochri” betitelt wird.  

Der Talmud Traktat Sanhedrin 43a lehrt, dass J. lediglich fünf Jünger namens Mattai, Nakkai, Netzar, Buni und Todah hatte. Die im Talmud diskutierten Yeshus entsprechen zumeist nicht dem Juden J. des späteren christlichen Glauben, denn die Zeitunterschiede sind zu gravierend. 

Link:

Die Sache mit dem Gasthaus

Sonntag, November 06, 2011

Der Lubawitscher Rebbe und Papst Johannes Paul II.

B”H



Ich erhielt den Link zu dem obigen Video von einem Leser meines englischen Blogs. Kann jemand vielleicht ein paar Details dazusteuern und Angaben machen, ob der verstorbene Papst Johannes Paul II. aufgrund seiner Mutter Jude jüdischer Herkunft ist ?

Wenn Papst Johannes Paul II. tatsächlich so sehr für die Juden war, warum weigerte er sich dann (wie seine Vorgänger auch), jene jüdischen Relikte an Israel herauszugeben, die der Vatikan im Keller gebunkert hat ? Auch weigerte sich Johannes Paul, die Originalschriften des Rambam an das Israel Museum oder den Staat Israel herauszugeben. 

Link: 

Dienstag, Oktober 04, 2011

"KOL NIDRE - כל נדרי" - Das missverstandene jüdische Gebet


 Photo: Miriam Woelke

B"H


Kurz nach Beginn des höchsten jüdischen Feiertages Yom Kippur (Beginn an diesem Freitag abend) wird weltweit in den Synagogen das "KOL NIDRE" gesprochen. Bei dem Kol Nidre handelt es sich um kein Gebet, sondern ein Zitat mit einer jahrhunderte alten herzzerreißenden Melodie. In der Regel wird es vor dem Sonnenuntergang und somit vor dem Abendgebet Maariv gesagt. 

Der "Kol Nidre Service" leitet den langen Yom Kippur G – ttesdienst ein und ist einer der Höhepunkte an diesem Feiertag. Der Thoraschrein (Aron HaKodesh) wird geöffnet und drei Thorarollen werden herausgenommen und auf die Bimah, den Tisch vor dem Thoraschrein, gelegt. Der sogenannte "Schaliach Zibur" nimmt eine der Rollen in seinen Arm und die zwei weiteren Rollen bekommt je ein geachtetes Gemeindemitglied. Es ist Brauch, dass die Männer einen Tallit (Gebetsmantel) bei dieser Zeremonie tragen. Der Schaliach Zibur ist in der heutigen Zeit meistens ein Rabbiner dessen Aufgabe darin besteht, das Kol Nidre vor dem offenen Thoraschrein dreimal vorzutragen. 

Die Geschichte des Kol Nidre ist bis hin in die "Responsa der Geonim" (ca. 800 – 1000 nach Beginn der Zeitrechnung) zurückzuverfolgen. Der Inhalt des Kol Nidre besteht aus einer Annullierung von Schwüren und Versprechen, welche man im folgenden Jahr (bis zum nächsten Neujahrsfest Rosh HaShana) eingehen könnte. 

Der berühmte Jerusalemer Chabad – Rabbiner, Rabbi Adin Steinsaltz, schreibt dazu in seinem Buch "A Guide to Jewish Prayer", dass diese Zeremonie eine emotionale Befreiung für einen jeden Anwesenden darstellt. Das Kol Nidre hat eine tiefe emotionale Bedeutung anhanddessen wir unsere Seele auf einen höheren Level bewegen und einen inneren Frieden für den Yom Kippur selbst herstellen. 

Bei meinen Recherchen zu dem Thema mußte ich einmal wieder umso mehr feststellen, dass es schon zu frühester Zeit christlichen Widerstand gegen das Kol Nidre gab. Nicht zum ersten Mal hatte man ein jüdisches Ritual völlig missinterpretiert. Übrigens sind auch heute noch diverse christliche Hetz - Sites im Internet zu lesen, auf denen es heißt, dass Christen die besseren Geschäftspartner und überhaupt verläßlicher seien. Schließlich würden die Juden nur oberflächlich Versprechungen eingehen und wären danach in keinster Weise verpflichtet, diese einzuhalten, denn sie hätten ja das Kol Nidre. Mit diesen Worten begann schon der Haß im Mittelalter und hat sich bis heute aufrechterhalten. 

Warum sagen wir das Kol Nidre ? 

Besonders verärgerte Menschen sagen oft Dinge, die sie hinterher bereuen oder sie nach dem Zornesausbruch sofort vergessen. G – tt allerdings vergißt keine solcher Schwüre, auch wenn sie einem bloß unabsichtlich über die Lippen kamen (Beispiel: "Wenn Du nicht das und das machst, dann rede ich nicht mehr mit Dir). Aus dem Grund annullieren wir von vornherein all unsere fälschlich ausgesprochenen Versprechungen und G – tt kann in einem Urteilsfalle nichts gegen uns verwenden. Mit Geschäftsgebaren etc. hat das Kol Nidre nichts zu tun. 

Das Kol Nidre ist kein Einzelfall, denn ebenso kam es im Mittelalter von christlicher Seite aus schon zur Hetze gegen das jüdische "Aleinu – Gebet".

Samstag, Oktober 01, 2011

Juden, Blut und Zugehörigkeit

B”H 

Wie das halt so ist und eigentlich schon von mir erwartet: Über die Feiertage gab es wieder einmal Troll – Alarm auf diesem Blog und eine Person lieferte seinen Müll in vier Kommentaren ab, die ich löschte. 

Besagte Person, offenbar ziemlich strenger Christ, wenn nicht gerade fundamentalistisch, schrieb mir etwas von BLUT. Alle Leute haben dasselbe Blut und sind somit Juden. Kurz gesagt, Christen seien ebenfalls Juden es einen Unterschied zwischen den Zugehörigkeiten bestehe nicht. 

Das Gelaber vom BLUT erinnert mich stets sehr stark an Pentecosta – Christen und als ich das gerade googelte, war von Pfingst – Christen die Rede. Irgendwas Freikirchliches. 

Wie bereits unendliche Male von mir erklärt: Wer einen jüdischen Vater hat, doch deren Mutter Nichtjüdin ist, der ist im orthodoxen Judentum KEIN Jude !!! Bei den Reformern wahrscheinlich ja, in der Orthodoxie so wie der Halacha NEIN !!! G – tt selbst differenzierte schon in der Thora zwischen Juden und Nichtjuden, wobei Er beide erschuf. Juden und Nichtjuden haben demnach unterschiedlich Aufgaben in dieser Welt, was G – tt weiterhin mit der Gabe der Thora an die Juden verdeutlichte. Jude zu sein ist nichts Besseres, sondern besteht daraus, die Thoramitzwot einzuhalten. Nichtjuden haben eine andere Aufgabe. Nämlich die der Sieben Noachidischen Gesetze. Mit BLUT hat das alles nichts zu tun, sondern mit der gebürtigen Religionszugehörigkeit. Wobei es sich beim Judentum weiterhin auch um eine Volkszugehörigkeit handelt. 

Jude ist, wer entweder jüdisch geboren wurde (von einer jüdischen Mutter gemäß) der Halacha. Oder wer orthodox konvertierte und dies mit ernsten Absichten. Ob jemand rotes, grünes oder gelbes Blut in sich führt, ist dabei unerheblich !

Montag, September 26, 2011

Rosh Hashana und die Noachidischen Gesetze

B”H 

Was ist ein Ben Noach ? Eine kleine Erklärung dazu gibt es HIER ! 

Von Mittwoch abend bis zum Freitag abend, wenn Juden ihr Neujahrsfest Rosh Hashana begehen, sitzt G – tt zu Gericht. Nicht nur die Juden werden gerichtet, sondern das gesamte Universum. Die Welt und alle Nichtjuden gleichsam. 

Im Judentum hat G – tt nichts mit einer Trinität zu tun, sondern ist EIN G – tt. Ein G – tt und kein Vater, Sohn, Onkel oder Geist. 

Wer, zum Beispiel, an das Christentum glaubt, der muss sich darüber im Klaren sein, dass er, gemäss der Thora, Götzendienst betreibt, denn er betet einen falschen Meschiach an, den er auch noch als “Gott” darstellt. Der Götzendienst ist eines der schwerwiegendsten Vergehen überhaupt. Kein anderes Vergehen wird von G – tt so viele Male in der Thora erwähnt wie der Götzendienst. Nicht nur für Juden ist er verboten, sondern genau so für Nichtjuden. 

Ein Noachide glaubt daher an EINEN G – tt, der die Welt und jegliche Existenz erschuf. Wer meint, er könne Noachide sein und trotzdem an J. glauben, der ist kein Noachide, sondern steckt in seiner Götzenwelt fest. 

Gerade am Rosh Hashana ist es wichtig, sich zu G – tt zu bekennen. Zum einzig wahren G – tt und keinem falschen Meschiach J. Wenn G – tt die nichtjüdische Welt richtet, so sollte diese sich auf die Sieben Noachidischen Gesetze konzentrieren, anstatt auf falsche Propheten zu setzen.

Montag, August 22, 2011

Muslim calls in a Christian Show

Der Inhalt des Videos verdeutlicht wie unlogisch das Christentum ist !


Mittwoch, August 10, 2011

Mittwoch, Juni 01, 2011

Montag, Mai 30, 2011

Wie christliche Missionare versuchen Israel einzunehmen





B”H

Die israelische Anti – Missions Website "Jewish Israel" veröffentlichte die aktuellen Zahlen bezüglich christlicher Missionsaktivitäten in Israel:

The current figures being thrown around by numerous Jewish, Christian, and US government sources are an estimated 20,000 "Jewish believers in jesus" and 150 congregations throughout Israel.

Außerdem nannte "Jewish Israel" seinen Lesern eine messianisch - christliche Site, welche ihre Jugend dazu aufruft, an einem Israel Trip im Juni 2011 teilzunehmen. Ich ging noch einen kleinen Schritt weiter und schaute mich einmal auf der Hauptseite dieser Site um. Gefunden habe ich dabei den Veranstaltungsplan einer früheren Israelreise im vergangenen Oktober.

Mir persönlich ist es egal, wohin die Missionare reisen; und wenn es die Hölle sein sollte. Nichtsdestotrotz liefert uns der Reiseplan vom Oktober 2010 erstaunliche Details: Demnach übernachteten die götzendienerischen Messianics im Kibbutzim Ramat Rachel (Jerusalem) sowie im Kibbutz En Gev (am See Genezareth / Kinneret). Kibbutz Ramat Rachel ist schon seit geraumer Zeit dafür bekannt, seine Gästehäuser und Vortragsräume an missionarische Christen zu vermieten.

Ferner kündigt die Missionssite professionelle Tour Guides an, welche ebenso für das israelische Freiwilligen – Armee – Programm SAR EL tätig sein sollen. Da frage ich mich doch, ob die Guides wussten, für wen sie bei den Missionarstours arbeiteten bzw. ob SAR EL über die zwielichtigen Nebenfunktionen ihrer Reiseleiter informiert ist.

Normalerweise publiziere ich auf meinen Sites keine Links zu christlichen Missionssites, doch wer einen Beweise zu den Informationen benötigt, der klicke HIER ! 

Hier ist ein zweiter Beweis wie rücksichtslos christliche Missionare in Israel vorgehen:

"There are people who suffer from depression and insecurity. We treat them, and gently bring them to Christianity… Dear donors, we can ease the distress and lead people to Christianity."

This astounding confession, signed by two missionaries who operate in Israel, Sonya and Charles Reichenbrach, comes from an internal memo of the "Rea-Israel" cult that was sent to donors in Switzerland.

It was obtained by Yad L'Achim and is further proof that missionaries prey on the weakest sectors of society, taking advantage of distress to bring Jews to Christianity.

Die ganze Story auf YAD LE'ACHIM und in einem meiner vorherigen Artikel !

Mittwoch, Mai 11, 2011

Rabbi Mordechai Machlis (Jerusalem) zur Parashat BEHAR

B”H

Nicht nur, dass die Videos amateurhaft ausgeführt sind und der “Photograph” dafür viel Geld von Rabbi Machlis verlangt; nein, in diesem Video sitzt, mit blauem Schal eine dunkelhaarige Frau, die amerikanische Christin ist, sich jedoch seit Jahren in Israel als Jüdin ausgibt. Ihr wahrer Name ist Pamela, doch vorstellen tut sie sich als Esther. Vielleicht hat sie das ja von Madonna abgeschaut !

Pamela lebt in Jerusalem in einem arabischen Hostel. Zumindest dann, wenn sie nicht gerade einmal wieder das Land aufgrund von Visaproblemen verlassen muss. 

Kaum zu glauben, was manche Leute sich selber und anderen vorlügen. G – tt allerdings lässt sich da weniger täuschen.

Montag, April 25, 2011

Whatever happened to the Hebrew Christians?

B"H

Aus dem ECONOMIST

THE fate of the Jews who followed Jesus is one of the puzzles of the history of monotheism. The New Testament has much to say about a related issue: the dilemmas faced by Jesus’s non-Jewish adherents. There was a hard argument about how much, if any, of the Jewish law and custom such converts should keep. But when it comes to followers of Christ who were Jewish by culture and religious practice, the evidence is hazier. Such people clearly existed: the Epistle to the Hebrews, a deeply enigmatic section of the New Testament, is addressed to those who were steeped in the lore of the Jewish Temple, and wondered how the self-sacrifice of their crucified Master related to the animal sacrifices of their ancestral faith. Then there is a handful of references in other texts to Christians who fled eastward from Jerusalem before the Roman-Jewish war of 66AD. One account speaks of an exodus towards Jordan, after the Christian bishop, James, was attacked in the Temple courtyard.

The subsequent history of the Hebrew Christians has been obscured by centuries of Christian anti-Semitism, and by Jewish resentment of Christianity. By the fourth century, a ferocious Cypriot bishop was describing a group of people whom he deemed heretics because they kept the Mosaic law—but who were also loathed by fellow Jews because of their belief in Christ. As in so many conflicts, people who straddled the divide upset both sides.

All that helps explain the excitement generated in recent weeks by the emergence of a collection of lead codices, which might, if they are genuine, throw light on the missing links in Christian and Jewish history. Some 70 or so ring-bound “books”, with up to 15 leaves each, are said to have been found, along with other artefacts, in a cave in Jordan, near the place where the Hebrew Christians seemingly took refuge.
They are now in the possession of an Israeli Bedouin, but the government of Jordan has claimed ownership, saying they came to light on Jordanian soil a few years ago. Amid much confusion, the objects’ keeper asserts that they have been in his family for a century. Ziad al-Saad, head of Jordan’s antiquities department, has said this could be the biggest find since the Dead Sea Scrolls in 1947. David Elkington, who is writing a book about the lead “books”, backs Jordan’s claim, saying it offers the best chance of ensuring the artefacts are open to scholars. An Oxford laboratory, after testing one of the codices, believes the lead might be 2,000 years old.
Two British authorities on the Dead Sea Scrolls, Philip Davies and Margaret Barker, have argued, after seeing images, that the codices—and their possible Christian link—should be taken seriously. But a dissonant voice has come from Peter Thonemann, an Oxford University historian who was shown a photograph of a copper engraving, apparently found along with the lead codices; what he saw, at least, was a crude forgery, he insists. But so far, no scientific authority in a position to judge has seen more than a fraction of the objects.

If they are authentic, the lead objects tell a teasing Judeo-Christian story. There is writing in an ancient script, Paleo-Hebrew, which was used by Jews largely for ceremonial purposes. The writing is mostly indecipherable; it may be in code. The imagery features the Jewish feast of Sukkot, which is both a harvest thanksgiving and a celebration of the Jews’ sojourn in Egypt. During this festival, celebrants brandish palm fronds (bound up with willow and myrtle) in one hand and a lemon-like fruit, the etrog, in the other. This is familiar Jewish material, but some may ask what it has to do with Christianity.

A good question. In various forms, most Jewish festivals found their way into the Christian calendar. Imagery and language from Sukkot occur at many moments in the Christian year; in the stories of Christ’s birth, baptism, transfiguration, and most obviously at Palm Sunday, when Christians wave palms (or in Russia, willow twigs) to commemorate Christ’s entry into Jerusalem on a donkey. In Christian commentaries on the Hebrew Scriptures, it is stressed that Sukkot was associated with the advent of the Messiah and with the coming of all nations to worship in Jerusalem. So images of Sukkot would be dear to the heart of Hebrew Christians.

None of that proves a Christian connection. The imagery might also be consistent with an alternative theory which was aired in the Jewish Chronicle, a British weekly: that the codices belonged to forerunners of the mystical tradition which became known as Kabbalah. But by stirring a discussion about the resonance of certain images to Jews and Christians alike, the lead objects have refocused attention on a deep but contentious commonality.


Tatsächlich gibt es Quellen dazu, was aus den frühen “Christen” wurde. Genau genommen waren sie keine Christen, sondern gebürtige JUDEN. Zwar mit dem einen Unterschied, dass sie zwar als Juden lebten, doch J. als den Meschiach ansahen. Koscher, jüdische Feiertage sowie alles Jüdische hielten sie hingegen ein.
Als der versprochene J. Meschiach ausblieb und gar nichts geschah, kehrten sie zum traditionellen Judentum ohne den falschen Meschiach J. zurück. 

Zu der Zeit gab es Unmengen von Leuten, die sich als Meschiach sahen und groß herum protzten. Alles leere Versprechungen, doch das spätere Christentum hatte in Saulus (Paulus) den perfekten PR – Experten & Antisemiten und kam groß heraus. Dass die Kirchen danach nichts mehr mit dem wahren Leben des J. etwas zu tun haben wollten, ist mehr als verständlich. Die reale Identität J.’s könnte die heutigen Kirchen sprengen und ihr Machtmonopol zerstören. Allein daher werden die Schäfchen lieber im Schatten des Unwissens belassen. Zumindest solange, bis der wirkliche Meschiach auf der Matte steht.

Donnerstag, Februar 03, 2011

Parashat Terumah


Das Mischkan / Tabernakel.

Photo aus der ARTSCROLL RASCHI Kommentar: Miriam Woelke


B"H


Die Thoralesung für diesen Schabbat


Mit der Parashat Terumah gelangen wir an den Punkt, an dem G - tt Moshe die genauen Details zum Bau des Tabernakels (Mischkan) gibt. Da wird das Material genannt und wie die einzelnen Bauteile bzw. Gegenstände (Kelim) auszusehen haben. Gleichzeitig gelangt so manch einer von uns damit an den Punkt, diese Details nur zu überfliegen, denn was interessiert es mich, ob ein Teil des Mischkan aus dem Holz oder jenem Holz entstand. Befasst man sich dagegen ausgiebig mit den Kommentaren zu dieser Thoralesung, dann kommt Erstaunliches zum Vorschein. Besonders sticht einmal wieder mehr die Kabbalah hervor, welche den einzelnen Bauteilen mystische Bedeutung beimisst.


Gleich zu Beginn der Parashat Terumah beauftragt G - d Moshe, unterhalb den Israeliten eine "Terumah" durchzuführen. Das Wort TERUMAH wird im heutigen Sprachgebrauch mit SPENDE übersetzt, doch ist in der Thora eine "Opfergabe" gemeint. Jeder Israelit kann zum Bau des Mischkans beitragen, indem er eine Spende gibt. Die Chassidut Ruzhin in ihrem Buch "Ner Israel" hält einen erstaunlichen Kommentar dazu bereit. Zuerst jedoch muß angemerkt werden, dass die Mehrheit der Kommentatoren der Meinung sind, dass das Mischkan NACH dem Vergehen mit dem Goldenen Kalb (Egel HaZahav) gebaut wurde und nicht vorher, wie die Thora vielleicht reihenfolgemässig verlauten läßt. Nicht immer hält sich die Thora an historische Reihenfolgen und Abläufe und einiges mag später gelesen werden, was eigentlich vorher stattfand. Zum Beispiel lesen wir die Parashat Ki Tisa, welche vom Bau des Goldenen Kalbes handelt, bisher noch nicht, aber dennoch wird in dieser Parasha schon das Mischkan gebaut.


Reihenfolgemässig jedoch war das Goldene Kalb schon halbe Vergangenheit, aber da die Israeliten schwer gesündigt hatten, indem sie in den Götzendienst zurückverfielen, mußte ein Tikun (Reparatur der Seele) her. Kabbalistische Autoren sehen daher den Bau des Mischkan als eine Seelenreparatur für das Volk Israel. Zusätzlich repräsentieren die einzelnen Bauteile gleichzeitig die Erschaffung der Welt durch G - tt. Das Tabernakel (Mischkan) ist in sich eine eigene Welt. Das Dach steht für die Erschaffung des Himmels etc.


Aber zurück zum Kommentar des Ner Israel (Rabbi Israel von Ruzhin) zur Terumah (Opfergabe). G - tt beauftragte Moshe, den Israeliten eine Opfergabe abzuverlange, welche durchaus freiwillig war. Zumindest war die Höhe der Gabe individuell selbst zu bestimmen. Einer gab mehr, der andere konnte nur wenig geben. Aber nicht die Summe zählte, sondern die Höhe der Bereitschaft jedes Einzelnen. Mit welchen Gefühlen G - tt gegenüber gab er etwas ?


G - tt legte so hohen Wert auf den freien Willen jedes Menschen. Außerdem drückt die Terumah (Opfergabe) auch eine Art Teshuva (Umkehr zu G - tt) aus. Es ist eine Mitzwah (Thoragebot), anderen Leuten zu helfen und zu geben. Im Hebräischen nennen wir diese Gabe an Bedürftige auch Zedakah. Jeder dieser Gaben kommt gleichzeitig einer persönlichen Annäherung an G - tt gleich. Oder in anderen Worten, anhand der Erfüllung von Thorageboten kommen wir G - tt näher. Selbstverständlich geschieht dies auch durch das Gebet, doch besteht das Judentum auch aus Taten.


G - tt sagte, dass Er in dem Mischkan in ihnen (den Israeliten) "wohnen" wollte. Wie immer ist diese Aussage nicht wörtlich zu verstehen, sondern metaphorisch. G - tt lebt nirgendwo, denn Er ist und bleibt für unseren menschlichen Verstand unbegreifbar. Was Er allerdings tat war, uns die Thora in menschlicher Sprache zu geben, damit wir imstande sind, sie einigermassen zu begreifen. Daher erfolgen manchmal geradezu menschliche Charakterbeschreibungen G - ttes.


G - tt sagte, dass Er inmitten von ihnen (den Israeliten) leben wolle. Der große spanische Kabbalist, Rabbi Yosef Gikatilla (1248 - ca. 1305), kommentiert hierzu in seinem Buch "Shaarei Ora", dass G - tt nicht sagte, Er wolle in der unseren unteren Welt leben, sondern innerhalb der Israeliten. Diese Aussage steht als Beweis dafür, dass G - tt immer in unserer (den Juden) Mitte weilt. Niemals sind wir allein, was uns alle bisherigen Diasporas bewiesen. Egal, wo sich die Juden befinden, G - tt lebt immer unter ihnen.

Der derzeitige Rebbe der chassidischen Gruppe Slonim, Rabbi Shmuel Bozorowsky, sowie der Thorakommentator Rabbi Moshe Alschich kommentieren, dass G - tt nicht nur innerhalb der Israeliten in dem Mischkan lebt, sondern genauso in jedem Einzelnen von uns selbst. Jeder Jude sollte durch die Einhaltung der Thora zum wandelnden Mischkan werden.  

Aber nicht nur als eigene Seelenreparatur diente das Mischkan. Der Bau allein und der Opferdienst führten laut der Chassidut zu einer absoluten Devekut, Vereinigung mit G - tt. Sobald ich etwas für G - tt tue, kommt automatisch die Lust auf, mehr zu tun.


Es gibt Hunderte von Themen, auf die man in der Parashat Terumah eingehen sollte. Ich entschloß mich für die Cheruvim (Kerubim), welche vor allem in kabbalistischer Literatur eine immense Bedeutung haben.
Der Talmud Traktat Bava Batra 99a sowie der Thorakommentator Onkelos sehen die Cheruvim als Engel in Kindergestalt. Nicht immer sind sie die braven lieblichen Engel, denn stehen sie doch auch als Wächter vor dem Eingangstor zum Paradies (Gan Eden). Und wer dort ankommen sollte, der kann genauso von ihnen zerstört bzw. nicht eingelassen werden.


Auch hier bin ich wieder gezwungen, darauf hinzuweisen, dass es sich um eine Metapher handelt. Das Paradies ist kein irdischer Ort, an dessen Tor man steht und anklopft. Viemehr handelt es sich um einen Seelenzustand. Nach dem Tode steigt die Seele auf und bekommt ihren endgültigen Platz von G - tt in der Seelenwelt zugewiesen. Entweder näher an Ihm oder weiter weg. Je nach dem Leben, welches man auf Erden führte.


Ein weiblicher und ein männlicher Cheruv standen jeweils auf dem Aron HaKodesh, der Bundeslade. Sie waren aus purem Gold und spannten ihre Flügel über die Lade. Sobald sie sich gegenüberstanden und ansahen, war das ein Zeichen dafür, dass die Juden G - ttes Gebote erfüllten und eins mit Ihm waren. Sahen sie dagegen aneinander vorbei, so zeigte dies das Gegenteil an. Die Juden hielten sich nicht an die Thora und G - tt zog seine Schechinah (Anwesenheit) etwas zurück (siehe die Kommentatoren Raschbam sowie den Maharscha). Insgesamt waren die beiden Cheruvim ein Ausdruck für G - ttes Verhältnis zu Israel, welches übrigens auch im Schir HaSchirim zum Ausdruck kommt. Schir HaSchirim scheint in den deutschen jüdischen Gemeinden nicht gerade besonders existent zu sein, denn ich habe es nie im Sidur (Gebetbuch) gefunden. In Israel dagegen liest man es vor dem eigentlichen Abendgebet (Maariv) am Erev Schabbat (Freitag Abend).


Wie bekannt verschwand mit der Zerstörung des Ersten Tempels auch die Bundeslade und damit die Cheruvim. Über den Aufenthaltsort der Lade wird auch im Talmud Yoma spekuliert, aber Genaues scheint niemand zu wissen. Einmal las ich in einer Gemara (rabbinische Diskussionen im Talmud), dass erst G - tt uns die Lade wieder zeigen wird. Manchmal im Leben kann es geschehen, dass wir vor etwas stehen und es dennoch nicht sehen. So erginge es uns auch heute mit der Bundeslade.


Und was tun wir heute ohne Mischkan oder Tempel ?

Natürlich weiterhin beten und die Mitzwot erfüllen, soweit dies eben ohne Tempel und Cohanim (Tempelpriester) möglich ist. Momentan sind wir nur in der Lage, ca. 70 der 613 Thoramitzwot auszuführen, da sich halt die meisten von ihnen auf den Tempel beziehen.


Und warum erklärt uns die Thora jedes noch so kleine Detail des Mischkans ?
Damit wir uns an Details gewöhnen, denn nur wenn wir die Mitzwot aus dem Detail heraus erfüllen, tun wir auch das Richtige. Niemand sollte alles auf die leichte Schulter nehmen, sondern sich an die Halacha halten.

"Schabbat Schalom und einen guten, erfolgreichen und gesunden neuen Monat Adar" an alle Leser !


Die Menorah

Photo aus dem ARTSCROLL RASCHI Kommentar: Miriam Woelke


Links:


Montag, Januar 24, 2011

Yehudah Meshi Zahav und seine christliche Connection

B"H

Nicht nur in Israel ist die Rettungstruppe von ZAKA ein Begriff. Die Mehrheit des aktiven ZAKA Rettungsteams arbeiten als Volontäre ohne Bezahlung. Verkehrsunfälle, Terroranschläge, die haredischen (ultra – orthodoxen) ZAKA Volontäre sind immer und überall im Einsatz. Und das oft weltweit. 

Einer der Gründer von ZAKA ist Yehudah Moshe (Meshi) Zahav und ihn kennt fast ganz Israel. Nicht unbedingt durch seine ZAKA Aktivitäten, sondern aufgrund seiner wilden Vergangenheit bei der antizionistischen Neturei Karta. Einst war Meshi Zahav gut Freund mit dem im Jahre 1974 verstorbenen Neturei Karta Boss aus Jerusalems Mea Shearim, Rabbi Amram Blau. Und beide waren es, die sich wilde Schlachten mit der "zionistischen" Polizei lieferten. 


Zwischenzeitlich jedoch wechselte Meshi Zahav die Fronten und macht auf israelische Prominenz. Er wurde zum Weltmann, denn er reist viel herum, um Spenden für ZAKA einzusammeln. Vor noch nicht allzu langer Zeit hatte er sogar einen riesen Krach mit der antizionistischen Dachorganisation “Edah HaCharedit” (nicht gleichzusetzen mit der Neturei Karta !). Offensichtlich aber geniesst Meshi Zahav den “Mann von Welt” Status und spricht auch schon einmal mit Frauen.


Yehudah Meshi Zahav wurde von der in Jerusalem (Alt Katamon) ansässigen Internationalen Christlichen Botschaft eingeladen, um einen christlichen Spendenscheck entgegenzunehmen. Die Botschaft, die als Missionsparadies bekannt ist, befindet sich in der Rachel Imenu Street. 


Seit Jahren warnen israelische Anti – Missionsgruppen wie
YAD LE'ACHIM vor dem missionarischen Einfluss der International Christian Embassy Jerusalem. Als Haredi (Ultra – Orthodoxer) sollte Meshi Zahav überhaupt keine nichtjüdischen Spenden akzeptieren und falls ja, dann, des Aufsehens wegen eher heimlich, still und leise. Meshi Zahav aber kannte keine Scham geschweige denn Prinzipien und machte sich zur Christlichen Botschaft auf, um den christlichen Spendenscheck entgegen zu nehme: Die Einladung zur Botschaft
.

Nicht nur das, sondern werfen wir einen Blick auf Zahav's ZAKA Homepage und schauen, was man dort zu sagen hat:

The International Christian Embassy in Jerusalem, the Christian Friends of Israel and Bridges for Peace turned to their friends and supporters with a request to channel their donations into ZAKA dedicated Haiti relief fund. The money collected from these Christian organizations will go towards ZAKA humanitarian relief work and its life-saving, rescue and recovery mission in the quake area.


ZAKA founder and chairman Yehuda Meshi-Zahav noted that we are all made in the image of God. For the ZAKA volunteers to carry out their holy work, we rely on the support of our Christian and Jewish friends around the world so that we can continue our life-saving, rescue and recovery operation in Haiti as long as we are needed. This is a humanitarian endeavor that unites us all, Jews and Christians, throughout the world.





Yehudah Meshi Zahav interessiert es nicht im Geringsten, aus welchen dunklen Kanälen die ZAKA - Spenden stammen, doch zumindest widersteht Israels Innenminister Eli Yishai der Spendengeldversuchung. Yishai nämlich liess mehrere Feuerwehrwagen, gespendet von extremen Christen, an ihre dunklen Absenderquellen zurückgehen:

Israel kann sehr wohl auf die Spenden extremer Christen verzichten. Von jenen christlichen Fanatikern, die insgeheim ihre eigene Agenda mit einfliessen lassen, die da lautet: Juden zu missionieren.