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Donnerstag, November 08, 2012

Schabbat CHAYE SARAH in Hebron

B"H

Am diesem Schabbat lesen wir in den Synagogen die Thoralesung "CHAYE SARAH", in welcher Sarah, die Frau des Avraham, stirbt. Begraben liegt sie zusammen mit Avraham und ihren Nachfahren Yitzchak und Rivka (Rebekka) sowie Ya'akov und Leah in der Ma’arat HaMachpelah in Hebron. Einer ehemaligen Höhle, auf welcher viele Jahre später Herodes (Hordos) ein riesiges Gebäude bauen liess.




Wer die Machpelah in Hebron besucht, der sieht nicht die Originalgräber. Diese nämlich befinden viele Meter unterhalb der heutigen Besucherräume. 

Weitere Infos HIER !


In jedem Jahr versammeln sich zur Parashat CHAYE SARAH Tausende Juden in und vor der Machpelah, um dieser großen Vormutter Sarah zu gedenken.

Hoffentlich werden die diesjährigen Besucher nicht allzu nass, denn am Schabbat bahnt sich Regen an !


Dienstag, November 06, 2012

CHAYE SARAH in HEBRON


B"H 

An diesem Schabbat werden sich Tausende Juden in Hebron an der Ma’arat HaMachpelah (dem Grab der Vorväter) versammeln. Wir lesen die Parashat CHAYE SARAH, in welcher Sarah (die Frau des Avraham stirbt). 

In Hebron ist diese Thoralesung immer ein riesiges Ereignis und ich muss zu meiner Schande zugeben, noch niemals am Schabbat CHAYE SARAH dort gewesen zu sein. 

Als kleinen Ausgleich werde ich in dieser Woche eine längere Parasha in den Blog stellen ! 


Link:

CHAYE SARAH in HEBRON

Sonntag, Februar 19, 2012

Schnee in Kiryat Arba & Hebron

B"H 

Alles redete vom etwaigen Schneefall in Jerusalem, doch wo es tatsächlich schneite war die Gegend südlich von Jerusalem. Eine Gegend namens “Gush Etzion” mit Orten wie Kiryat Arba sowie die unmittelbar angrenzende Nachbarstadt Hebron.

Hier ein paar Photos von den beiden schneebedeckten Orten:
 



Die Ma'arat HaMachpela in Hebron.

Alle Photos HIER !

Ab morgen (Montag) scheint wieder die Sonne bei 16 - 18 Grad Celsius ! 


Link:

Trip nach Hebron

Donnerstag, November 17, 2011

Christliche Friedensaktivisten unterstützen palästinensische Terroristen

B”H

Israel hat gelernt diverse Palästinenser mit Vorsicht anzugehen. Und das ganz besonders an einem Brennpunkt wie Hebron. Im Ausland macht man sich keine Vorstellung davon was es bedeutet, jeden Moment von einem palästinensischen Terroristen in die Luft gejagt werden zu können. Die Gefahr besteht immer und überall. Und dann kommen ein paar europäische Linke, von denen sich, wie im nachfolgenden Video, einige christliche “Friedensaktivisten” nennen daher, und wollen uns allen befehlen, was wir zu tun und zu lassen haben. Leute, die absolut keine Ahnung haben, reisen nach Israel und wissen garantiert alles  besser.

Parashat Chaye Sarah - פרשת חיי שרה


Die obige Skizze zeigt die Machpelah, welche Avraham von Ephron kaufte, um seine Frau Sarah dort zu beerdigen. Der Midrasch nach liegen dort ebenso die ersten Menschen Adam und Eva (Chava) begraben.

Die Gräber die wir in dem Gebäude sehen, sind nicht die wahren Gräber, sondern diese befinden sich unterhalb des Gebäudes.



B"H 

Die Thoraparasha für diesen Schabbat

Tausende Juden werden diesen Schabbat in der Stadt Hebron verbringen, denn gleich zu Beginn der Thoraparasha "Chaye Sarah" geht es um den Tod Sarahs, der Frau Avrahams. Viele Kommentare (unter anderem der des "Ohr HaChaim") besagen, dass Sarah in dem Moment verstarb, in welchem sie erfuhr, dass ihr Gatte sich aufgemacht hatte, um den geliebten Sohn Yitzchak zu opfern. Obwohl dies nicht geschah, sondern nur ein Test G - ttes an Avraham war, sah Sarah schwarz und bekam einen Schock, der sie letztenendes tötete.

Avraham war zutiefst erschüttert und weitere Kommentare sehen in ihm den Verfasser von "Eschet Chayil". Bei "Eschet Chayil" handelt es sich um ein Lied, welches wir an jedem Freitag abend nach dem "Schalom Aleichem" und vor dem Kiddusch (Segnung des Weines) singen. In ihm gedenken wir der immens wichtigen Rolle der Hausfrau und Mutter.

Avraham und Sarah waren stets Fremde im Lande Kanaan geblieben, denn sie passten sich den Gepflogenheiten der Einheimischen nicht an. Die Kanaaniter waren alles andere als ein angenehmes Volk. Unter anderem behielten sie den Kopf verstorbener Verwandten und stellten ihn sich ins Wohnzimmer.

Um Sarah zu begraben, wollte Avraham Land kaufen; eine Höhle, die heutige "Ma'arat HaMachpelah in Hebron" und ein wenig Land darum. Eine Begräbnisstätte für Sarah war ihm ungemein wichtig. Er scheute keine Mühen und Kosten und machte sich auf zu Ephron und dessen Hittiter - Volk. Die Hittiter waren ein kanaanitischer Stamm. Canaan, ein Nachfahre Hams des Sohn Noachs, gebar Zidon und Chet. "Bnei Chet - Söhne von Chet", so werden die Hittiter in der Thora genannt.

Obwohl Ephron auf freundlich und fürsorgend machte, zog er Avraham dennoch über den Tisch. Vierhundert Schekel verlangte er für die Machpelah und das Land drumherum. Ein Wucherpreis zur damaligen Zeit. Avraham aber vermied jedes Feilschen, denn er befand sich in Trauer und er zahlte lieber, um seine Ruhe zu haben.

Ist es nicht ein Irrwitz, dass Avraham die Ma'arat HaMachpelah in Hebron KAUFTE ? Zeugen waren die "Bnei Chet" und wenn wir dies heute sagen, so werden wir Juden als Rassisten abgestempelt. Dabei erstand Avraham das Land rechtmässig von den Hittitern und selbst die wären heute buff, wenn da irgendwelche Palästinenser daherkommen und das Gebiet für sich beanspruchen. Avraham kaufte seiner Frau Sarah ein Grab und Hagar, die Mutter Ischmaels, hat damit nichts zu tun. Sie und ihre Kinder waren nie mit einbezogen, wie wir am Ende der Parasha sehen werden !

Der Ramban (Nachmanides) sieht in dem Landkauf einen Hinweis darauf, wie wichtig es für einen Juden ist, in Israel begraben zu werden. Ferner lehrt uns der Talmud Traktat Ketubot 110, dass Diasporajuden so anzusehen sind als hätten sie keinen G - tt. Wobei hiermit gemeint ist, dass die in der Diaspora lebenden Juden anfälliger für die Religionen und Bräuche andere Völker sind.

Avraham entschloss sich, für seinen Sohn Yitzchak eine passende Frau zu suchen. Der war immerhin schon vierzig Jahre alt und sollte endlich unter die Haube. Eine Caaniterin sollte es jedenfalls nicht sein, sondern eine g - ttesfürchtige Frau. Die Frage ist nur: Wo soll man die hernehmen, wenn man doch inmitten einem götzendienerischen Volk nimmt ?

Deswegen entsandte Avraham seinen Diener Eliezer zu den Verwandten. Sein Bruder Nachor hatte einen Sohn namens Betuel und der wiederum hatte einen Sohn namens Lavan und eine Tochter namens Rivka (Rebekka). Jemand aus der Verwandtschaft sollte auserkoren werden, Yitzchak zu ehelichen, denn immerhin kennt man sich in der Familie und es geht weniger schief. Obwohl Rivka innerhalb einer götzendienerischen Familie aufwuchs, so erkannte sie G - tt als alleinigen Schöpfer an und war auch sonst nicht so mies drauf, wir ihr Vater oder ihr Bruder.

Eliezer kommt in das Land von Avrahams Vorfahren und trifft an einem Brunnen die Rivka. Das gesamte Kapitel 24 nennt unzählige Male den "Kad - Wasserkrug), mit dem Rivka die Kamele Eliezers tränkt. Im Hebräischen wird "Kad" mit Chaf und Daled buchstabiert. Beide Buchstaben ergeben zusammen die Zahl 24 und das Kapitel in Genesis (Bereschit) ist ebenso 24.

Details zum Treffen zwischen Rivka (Rebekka) und Yitzchak.
Warum Rivka hier ihre Haare bedeckte:
Nach dem Tode Sarahs lässt uns die Thora wissen, dass Avraham sich eine zweite Ehefrau namens "Keturah" nahm. Laut der jüdischen Tradition handelte es sich dabei eigentlich um Hagar, welche eine ägyptische Prinzessin war.

Warum aber heiratete Avraham keine andere Frau aus seiner Familie ? Bei Yitzchak entsandte er noch eifrig den Eliezer und er selbst heiratete eine Frau aus einem anderen Volk ?

Der Ramban (Nachmanides) kommentiert, dass Avraham keine Frau suchte, deren Kinder später ein Vorvater des jüdischen Volkes werden sollten. Diese Rolle war nur Yitzchak zugedacht und Avraham konnte dementsprechende heiraten, wen er wollte.
Mit Keturah gebar er noch weitere Söhne, die er jedoch alle in den Fernen Osten entsandte, denn Yitzchak allein sollte das Erbe annehmen. Manche kommentieren heute, dass einige fernöstliche Völker ab und an jüdische Bräuche haben, von denen keiner mehr sagen kann, woher diese stammen. Anscheinend stammen sie aber von jenen Kindern, die Avraham fortsandte.

Am Ende der Parasha erfahren wir vom Tode Avrahams im Alter von 175 Jahren. Ischmael kommt zur Beerdigung und begeht Teschuva (Umkehr zu G - tt).

Schabbat Schalom an alle Leser !

Donnerstag, April 21, 2011

Pessach in Hebron

B"H

Tausende israelischer Juden bereisen dieser (Pessach)Tage das Land und ich muss arbeiten. Da stellt sich zwangsläufig wieder einmal die “Was ist besser ?” - Frage

1. Ist es vorteilhafter Geld zu verdienen und so seine Existenz zu sicher ?

oder

2. Sollte nicht jeder Jude die Zwischenfeiertage (Chol HaMoed) geniessen und reisen ? 
Oder wenigstens ein wenig herumreisen ?

Beide Punkte sind meiner einung nach wichtig und ich geniesse trotz aller Arbeit das derzeitige Pessach. Auch, weil ich niemals zuvor eine solche Auswahl an Essen vorfand, denn, da ich nicht viel reise, habe ich Zeit zu kochen. Kartoffeln, Gemüse, Rotwein … all das kommt gerade auf den Tisch und von Leid an fehlenden Produkten (die während Pessach verboten sind) keine Spur. Cremiger Käse auf die Mazzot gestrichen und da vermisse ich kein bisschen Brot. Leider sehe ich Pessach viel zu schnell vorrüber gehen und das einzige, was ich wirklich vermisse, sind Nudeln.

Diejenigen Israelis, welche Zeit zum Reisen haben, mögen dieser Tage eventuell schon in Hebron gewesen sein. Wenn ich die Stadt sowie die Ma'arat HaMachpelah besuche, will ich allein sein. Tehillim (Psalmen) lessen und einfach nur auf die Gräber der Vorväter bzw. Vormütter schauen.

Zwar sind die Grabsteine des Avraham, Yaakov, Sarah, etc. nicht die originalen Grabsteien und die Gräer selbst liegen Hundert(e) Meter unter uns, dennoch ist der Ort höchst spirituell. Der einzige Nachteil besteht darin, dass wer zur Toilette muss gezwungen ist, den gesamten Gebäudekomplex zu verlassen, um an die aufgestellten Örtchen vor der Machpelah zu gelangen. Das zieht den Nachteil mit sich, dass, wer zurück zu kehren beabsichtigt, die gesamte Security Prozedur noch einmal neu durchlaufen muss.

Nach Hebron zu gelangen, ist kein Problem, doch fühlte ich mich in dem gepanzerten Bus alles andere als wohl. Den Juden in Hebron steht, lt. politischer Abkommen, lediglich ein winziger Teil der Stadt zu wohingegen die Araber mehr als 90 % für sich beanspruchen, aber immer noch Randale machen.  



Die haredische (ultra - orthodoxe) Website KIKAR SHABBAT bringt eine ansehenswerte Photosammlung vom PESSACH 5771 in Hebron !


Links:

Trip nach Hebron

Westbank Trip

Linksgerichtete Organisationen in Hebron

Mittwoch, Oktober 27, 2010

Parashat Chaye Sarah - פרשת חיי שרה



Die obige Skizze zeigt die Machpelah, welche Avraham von Ephron kaufte, um seine Frau Sarah dort zu beerdigen. Der Midrasch nach liegen dort ebenso die ersten Menschen Adam und Eva (Chava) begraben.

Die Gräber die wir in dem Gebäude sehen, sind nicht die wahren Gräber, sondern diese befinden sich unterhalb des Gebäudes.



B"H 

Die Thoraparasha für diesen Schabbat

Tausende Juden werden diesen Schabbat in der Stadt Hebron verbringen, denn gleich zu Beginn der Thoraparasha "Chaye Sarah" geht es um den Tod Sarahs, der Frau Avrahams. Viele Kommentare (unter anderem der des "Ohr HaChaim") besagen, dass Sarah in dem Moment verstarb, in welchem sie erfuhr, dass ihr Gatte sich aufgemacht hatte, um den geliebten Sohn Yitzchak zu opfern. Obwohl dies nicht geschah, sondern nur ein Test G - ttes an Avraham war, sah Sarah schwarz und bekam einen Schock, der sie letztenendes tötete.

Avraham war zutiefst erschüttert und weitere Kommentare sehen in ihm den Verfasser von "Eschet Chayil". Bei "Eschet Chayil" handelt es sich um ein Lied, welches wir an jedem Freitag abend nach dem "Schalom Aleichem" und vor dem Kiddusch (Segnung des Weines) singen. In ihm gedenken wir der immens wichtigen Rolle der Hausfrau und Mutter.

Avraham und Sarah waren stets Fremde im Lande Kanaan geblieben, denn sie passten sich den Gepflogenheiten der Einheimischen nicht an. Die Kanaaniter waren alles andere als ein angenehmes Volk. Unter anderem behielten sie den Kopf verstorbener Verwandten und stellten ihn sich ins Wohnzimmer.

Um Sarah zu begraben, wollte Avraham Land kaufen; eine Höhle, die heutige "Ma'arat HaMachpelah in Hebron" und ein wenig Land darum. Eine Begräbnisstätte für Sarah war ihm ungemein wichtig. Er scheute keine Mühen und Kosten und machte sich auf zu Ephron und dessen Hittiter - Volk. Die Hittiter waren ein kanaanitischer Stamm. Canaan, ein Nachfahre Hams des Sohn Noachs, gebar Zidon und Chet. "Bnei Chet - Söhne von Chet", so werden die Hittiter in der Thora genannt.

Obwohl Ephron auf freundlich und fürsorgend machte, zog er Avraham dennoch über den Tisch. Vierhundert Schekel verlangte er für die Machpelah und das Land drumherum. Ein Wucherpreis zur damaligen Zeit. Avraham aber vermied jedes Feilschen, denn er befand sich in Trauer und er zahlte lieber, um seine Ruhe zu haben.

Ist es nicht ein Irrwitz, dass Avraham die Ma'arat HaMachpelah in Hebron KAUFTE ? Zeugen waren die "Bnei Chet" und wenn wir dies heute sagen, so werden wir Juden als Rassisten abgestempelt. Dabei erstand Avraham das Land rechtmässig von den Hittitern und selbst die wären heute buff, wenn da irgendwelche Palästinenser daherkommen und das Gebiet für sich beanspruchen. Avraham kaufte seiner Frau Sarah ein Grab und Hagar, die Mutter Ischmaels, hat damit nichts zu tun. Sie und ihre Kinder waren nie mit einbezogen, wie wir am Ende der Parasha sehen werden !

Der Ramban (Nachmanides) sieht in dem Landkauf einen Hinweis darauf, wie wichtig es für einen Juden ist, in Israel begraben zu werden. Ferner lehrt uns der Talmud Traktat Ketubot 110, dass Diasporajuden so anzusehen sind als hätten sie keinen G - tt. Wobei hiermit gemeint ist, dass die in der Diaspora lebenden Juden anfälliger für die Religionen und Bräuche andere Völker sind.

Avraham entschloss sich, für seinen Sohn Yitzchak eine passende Frau zu suchen. Der war immerhin schon vierzig Jahre alt und sollte endlich unter die Haube. Eine Caaniterin sollte es jedenfalls nicht sein, sondern eine g - ttesfürchtige Frau. Die Frage ist nur: Wo soll man die hernehmen, wenn man doch inmitten einem götzendienerischen Volk nimmt ?

Deswegen entsandte Avraham seinen Diener Eliezer zu den Verwandten. Sein Bruder Nachor hatte einen Sohn namens Betuel und der wiederum hatte einen Sohn namens Lavan und eine Tochter namens Rivka (Rebekka). Jemand aus der Verwandtschaft sollte auserkoren werden, Yitzchak zu ehelichen, denn immerhin kennt man sich in der Familie und es geht weniger schief. Obwohl Rivka innerhalb einer götzendienerischen Familie aufwuchs, so erkannte sie G - tt als alleinigen Schöpfer an und war auch sonst nicht so mies drauf, wir ihr Vater oder ihr Bruder.

Eliezer kommt in das Land von Avrahams Vorfahren und trifft an einem Brunnen die Rivka. Das gesamte Kapitel 24 nennt unzählige Male den "Kad - Wasserkrug), mit dem Rivka die Kamele Eliezers tränkt. Im Hebräischen wird "Kad" mit Chaf und Daled buchstabiert. Beide Buchstaben ergeben zusammen die Zahl 24 und das Kapitel in Genesis (Bereschit) ist ebenso 24.

Details zum Treffen zwischen Rivka (Rebekka) und Yitzchak.
Warum Rivka hier ihre Haare bedeckte:
Nach dem Tode Sarahs lässt uns die Thora wissen, dass Avraham sich eine zweite Ehefrau namens "Keturah" nahm. Laut der jüdischen Tradition handelte es sich dabei eigentlich um Hagar, welche eine ägyptische Prinzessin war.

Warum aber heiratete Avraham keine andere Frau aus seiner Familie ? Bei Yitzchak entsandte er noch eifrig den Eliezer und er selbst heiratete eine Frau aus einem anderen Volk ?

Der Ramban (Nachmanides) kommentiert, dass Avraham keine Frau suchte, deren Kinder später ein Vorvater des jüdischen Volkes werden sollten. Diese Rolle war nur Yitzchak zugedacht und Avraham konnte dementsprechende heiraten, wen er wollte.
Mit Keturah gebar er noch weitere Söhne, die er jedoch alle in den Fernen Osten entsandte, denn Yitzchak allein sollte das Erbe annehmen. Manche kommentieren heute, dass einige fernöstliche Völker ab und an jüdische Bräuche haben, von denen keiner mehr sagen kann, woher diese stammen. Anscheinend stammen sie aber von jenen Kindern, die Avraham fortsandte.

Am Ende der Parasha erfahren wir vom Tode Avrahams im Alter von 175 Jahren. Ischmael kommt zur Beerdigung und begeht Teschuva (Umkehr zu G - tt).

Schabbat Schalom an alle Leser !

Mittwoch, Juli 14, 2010

Am Grab von Aharon in Jordanien

B"H

Einige Juden machten sich zum Grabe des AHARON HACOHEN, dem Bruder von Moshe, nach Jordanien auf.  Der Weg zum Grab ist nicht einfach, denn der Besucher muss per Esel einen Berg erklimmen. Ohne Esel läuft nichts.
 Esel sowie sein Besitzer kosten und oben am Grab angekommen, findet man eine verschlossene Kammer vor. Falls der dort sitzende Jordanier guter Laune ist, wird einem geöffnet und falls nicht, muss halt ein wenig Bestechungsgeld nachhelfen.

Viele behaupten, dass heute keiner mehr mit Bestimmtheit sagen kann, wo genau das Grab des Aharon liegt und das in Jordaniern angegebene Grab wahrscheinlich eh eine Fälschung sei. Das einzige Grab der Vorväter, welches wir mit Sicherheit kennen ist die Ma'arat HaMachpelah in Hebron !







Bestechungsgelder zwecks Einlass ?




Am Grab von Aharon.





Alle Photos HIER !

Donnerstag, Juni 03, 2010

Parashat Schlach



B"H

Was ich noch nie getan habe, doch heute tue:

Ich verlinke die dieswöchige Parashat SCHLACH zum letzten Jahr, denn ich fand keine richtige Zeit, die Thora Parasha vorzubereiten. 

Wenn ich heute abend wieder in Tel Aviv bin, will ich dennoch einiges zur Parashat Schlach sagen ! Man macht sich ja gewöhnlich immer so seine Gedanken, welchen Bezug die Thoralesung der Woche auf die Woche selbst hat. Wie wir momentan sehen, ist die Terroristen - Flotilla der Hamas in aller Schlagzeilen. Wie also bezieht die das ganze Chaos auf die Parshat Schalch ? Gibt es einen direkten Bezug ?

Auch im Judentum sind wir von Spekulationen zum WARUM nichts ausgenommen. Klar, will die Menschheit wissen, WARUM etwas passiert und WARUM diese oder jene Person umkommt, doch der Nachbar ueberlebt. 

Daher wundert es mich, dass offenbar noch niemand die Flotilla in den Thora Codes fand wie einst Obama. Aber vielleicht folgt das alles noch. In den Propheten scheint man sie hingegen schon entdeckt zu haben, wie AKIVA schreibt.

Freitag, Dezember 04, 2009

Schabbat Schalom




B"H

In Kürze fahre ich über den Schabbat von Tel Aviv nach Jerusalem. Tel Aviv ist bis spät in die Nacht hektisch, in Jerusalem herrscht die oft so langweilige Ruhe. Nicht, dass ich nach konstanter Hektik strebe, doch ist mir Jerusalem mittlerweise zu verschlafen geworden. Wer abends durch die Fussgängerzone Ben Yehudah geht (bummeln kann man nicht sagen, denn es gibt dort nichts zum Bummeln), der findet gähnende Leere vor. Im kalten Wetter sowieso, denn die Jerusalemer tun das, was sie meistens tun: Sie fahren hinaus in die Shopping Malls nach Malcha, Pisgat Ze'ev oder Talpiot. Dort kann man noch bummeln und die Ben Yehudah wurde schon vor Jahren zum Abklatsch ihrer selbst.

In Jerusalem legt man Wert auf die pünktliche Einhaltung des Schabbat, der da jetzt schon gegen 16.00 Uhr (Ortszeit) beginnt. Dann ist fast alles dich und die Uhren stehen still. Man kann es betrachten wie man will, aber zuviel Stille ist auch nicht gerade das Optimale.

In Mea Shearim gibt es heute viele Angebote und ich weiß noch nicht, ob ich das alles wahrnehmen soll bzw. kann. An Chanukkah laufen dort unzählige Feiern ab. Die nationalrelig. und säkulere Bevölkerung hingegen verkündet ihre eigenen Chanukkahevents. Ausflüge in Museen, zum Beispiel. Die Nationalreligiösen schwören auf ihre Siedlungen und laden dorthin ein. Auch Hebron steht ganz hoch im Kurs und ich überlege schon, ob ich nicht schnell an Chanukkah einmal nach Hebron springen. Von dort aus werden ebenso Wandertrips in die Natur angeboten. Alles streng bewacht von der Armee, denn Hebron ist ein heißes Scharfschützenpflaster und wer als Jude daneben tritt, der kann schnell zum Opfer palästinensischer Terroristen werden.

Chabad hat seine Chanukkiyot (Chanukkahleuchter) schon in Jerusalem verstreut und es wird das übliche Kerzenzünden stattfinden. Die größten Events diesbezüglich laufen am Zion Square sowie vor dem Kaufhaus "HaMashbir Le'Zarchan" in der King George.


"Schabbat Schalom - Gut Schabbes" an alle Leser !

Donnerstag, Dezember 03, 2009

Überreste des Mischkan in der Ma'arat HaMachpelah ?

B"H

Die nationalreligiöse Wochenzeitung "Be'Sheva" berichtete in ihrer heutigen Ausgabe vom 75 - jährigen Itamar Schneeweiss aus Kiryat Arba (neben Hebron gelegen). Seit mehr als vierzig Jahren befasst sich Schneeweiss mehr als ausführlich mit der Ma'arat HaMachpelah (der Grabstätte der Vorväter Avraham, Yitzchak und Yaakov sowohl als auch von Sarah, Rivka (Rebekka), Lea und den beiden ersten Menschen Adam und Eva).

Als Herodes den Zweiten Tempel bauen liess, so veranlasste ebenfalls, dass Überreste des Mischkan (Tabernakel) aus der Wüste unter dem Heichal (Vorhof + Allerheiligstes - Kodesh HaKedoshim) eingegraben wurden. Allgemein wird berichtet, dass der Großteil des einstigen Mischkan einem Feuer zum Opfer fiel.

Laut Itamar Schneeweiss liess Herodes nicht nur Übereste vom Mischkan in den Zweiten Tempel legen, sondern auch in der Ma'arat HaMachpelah in Hebron. Und zwar im heutigen "Olam Yitzchak - der Halle des Yitzchak". Das Olam Yitzchak wird von den Palästinensern besetzt und ist für Juden nur wenige Male im Jahr zugänglich. Darunter die Zwischenfeiertage (Chol HaMoed) von Pessach und Sukkot.
Schneeweiss will dort vier Mauerteile des ehemaligen Mischkans entdeckt haben. Ausgeschlossen ist dies keinesfalls und Bilder gibt es auch.

Man stelle sich das vor: Da sind wir in der Lage Teile des Mischkans zu sehen, was einst mit Moshe in der Wüste reiste und worauf sich G - ttes direkte Schechinah (Anwesenheit) befand.

Hier ein kurzes Video aus der heutigen Machpelah mit den Gräbern von Avraham und Sarah. Die Grabsteine sind jedoch nicht das richtige Grab ! Die ursprünglichen Gräber liegen viele Meter unter dem heutigen Gebäude.

Freitag, November 13, 2009

Parashat Chaye Sarah



Die obige Skizze zeigt die Machpelah, welche Avraham von Ephron kaufte, um seine Frau Sarah dort zu beerdigen. Der Midrasch nach liegen dort ebenso die ersten Menschen Adam und Eva (Chava) begraben.


Die Gräber die wir in dem Gebäude sehen, sind nicht die wahren Gräber, sondern diese befinden sich unterhalb des Gebäudes.



B"H 

Die Thoraparasha für diesen Schabbat

Tausende Juden werden diesen Schabbat in der Stadt Hebron verbringen, denn gleich zu Beginn der Thoraparasha "Chaye Sarah" geht es um den Tod Sarahs, der Frau Avrahams. Viele Kommentare (unter anderem der des "Ohr HaChaim") besagen, dass Sarah in dem Moment verstarb, in welchem sie erfuhr, dass ihr Gatte sich aufgemacht hatte, um den geliebten Sohn Yitzchak zu opfern. Obwohl dies nicht geschah, sondern nur ein Test G - ttes an Avraham war, sah Sarah schwarz und bekam einen Schock, der sie letztenendes tötete.

Avraham war zutiefst erschüttert und weitere Kommentare sehen in ihm den Verfasser von "Eschet Chayil". Bei "Eschet Chayil" handelt es sich um ein Lied, welches wir an jedem Freitag abend nach dem "Schalom Aleichem" und vor dem Kiddusch (Segnung des Weines) singen. In ihm gedenken wir der immens wichtigen Rolle der Hausfrau und Mutter.

Avraham und Sarah waren stets Fremde im Lande Canaan geblieben, denn sie passten sich den Gepflogenheiten der Einheimischen nicht an. Die Canaaniter waren alles andere als ein angenehmes Volk. Unter anderem behielten sie den Kopf verstorbener Verwandten und stellten ihn sich ins Wohnzimmer.

Um Sarah zu begraben, wollte Avraham Land kaufen; eine Höhle, die heutige Ma'arat HaMachpelah in Hebron" und ein wenig Land darum. Eine Begräbnisstätte für Sarah war ihm ungemein wichtig. Er scheute keine Mühen und Kosten und machte sich auf zu Ephron und dessen Hittiter - Volk. Die Hittiter waren ein canaaitischer Stamm. Canaan, ein Nachfahre Hams des Sohn Noachs, gebar Zidon und Chet. "Bnei Chet - Söhne von Chet", so werden die Hittiter in der Thora genannt.

Obwohl Ephron auf freundlich und fürsorgend machte, zog er Avraham dennoch über den Tisch. Vierhundert Schekel verlangte er für die Machpelah und das Land drumherum. Ein Wucherpreis zur damaligen Zeit. Avraham aber vermied jedes Feilschen, denn er befand sich in Trauer und er zahlte lieber, um seine Ruhe zu haben.

Ist es nicht ein Irrwitz, dass Avraham die Ma'arat HaMachpelah in Hebron KAUFTE ? Zeugen waren die "Bnei Chet" und wenn wir dies heute sagen, so werden wir Juden als Rassisten abgestempelt. Dabei erstand Avraham das Land rechtmässig von den Hittitern und selbst die wären heute buff, wenn da irgendwelche Palästinenser daherkommen und das Gebiet für sich beanspruchen. Avraham kaufte seiner Frau Sarah ein Grab und Hagar, die Mutter Ischmaels, hat damit nichts zu tun. Sie und ihre Kinder waren nie mit einbezogen, wie wir am Ende der Parasha sehen werden !

Der Ramban (Nachmanides) sieht in dem Landkauf einen Hinweis darauf, wie wichtig es für einen Juden ist, in Israel begraben zu werden.
Ferner lehrt uns der Talmud Traktat Ketubot 110, dass Diasporajuden so anzusehen sind als hätten sie keinen G - tt. Wobei hiermit gemeint ist, dass die in der Diaspora lebenden Juden anfälliger für die Religionen und Bräuche andere Völker sind.

Avraham entschloss sich, für seinen Sohn Yitzchak eine passende Frau zu suchen. Der war immerhin schon vierzig Jahre alt und sollte endlich unter die Haube. Eine Caaniterin sollte es jedenfalls nicht sein, sondern eine g - ttesfürchtige Frau. Die Frage ist nur: Wo soll man die hernehmen, wenn man doch inmitten einem götzendienerischen Volk nimmt ?

Deswegen entsandte Avraham seinen Diener Eliezer zu den Verwandten. Sein Bruder Nachor hatte einen Sohn namens Betuel und der wiederum hatte einen Sohn namens Lavan und eine Tochter namens Rivka (Rebekka). Jemand aus der Verwandtschaft sollte auserkoren werden, Yitzchak zu ehelichen, denn immerhin kennt man sich in der Familie und es geht weniger schief. Obwohl Rivka innerhalb einer götzendienerischen Familie aufwuchs, so erkannte sie G - tt als alleinigen Schöpfer an und war auch sonst nicht so mies drauf, wir ihr Vater oder ihr Bruder.

Eliezer kommt in das Land von Avrahams Vorfahren und trifft an einem Brunnen die Rivka. Das gesamte Kapitel 24 nennt unzählige Male den "Kad - Wasserkrug), mit dem Rivka die Kamele Eliezers tränkt. Im Hebräischen wird "Kad" mit Chaf und Daled buchstabiert. Beide Buchstaben ergeben zusammen die Zahl 24 und das Kapitel in Genesis (Bereschit) ist ebenso 24.

Details zum Treffen zwischen Rivka (Rebekka) und Yitzchak.
Warum Rivka hier ihre Haare bedeckte:
Nach dem Tode Sarahs lässt uns die Thora wissen, dass Avraham sich eine zweite Ehefrau namens "Keturah" nahm. Laut der jüdischen Tradition handelte es sich dabei eigentlich um Hagar, welche eine ägyptische Prinzessin war.

Warum aber heiratete Avraham keine andere Frau aus seiner Familie ? Bei Yitzchak entsandte er noch eifrig den Eliezer und er selbst heiratete eine Frau aus einem anderen Volk ?

Der Ramban (Nachmanides) kommetiert, dass Avraham keine Frau suchte, deren Kinder später ein Vorvater des jüdischen Volkes werden sollten. Diese Rolle war nur Yitzchak zugedacht und Avraham konnte dementsprechende heiraten, wen er wollte.
Mit Keturah gebar er noch weitere Söhne, die er jedoch alle in den Fernen Osten entsandte, denn Yitzchak allein sollte das Erbe annehmen.
Manche kommentieren heute, dass einige fernöstliche Völker ab und an jüdische Bräuche haben, von denen keiner mehr sagen kann, woher diese stammen. Anscheinend stammen sie aber von jenen Kindern, die Avraham fortsandte.

Am Ende der Parasha erfahren wir vom Tode Avrahams im Alter von 175 Jahren. Ischmael kommt zur Beerdigung und macht Teschuva (Umkehr zu G - tt).


Schabbat Schalom an alle Leser !

Donnerstag, November 12, 2009

Schabbat "Chaye Sarah" in HEBRON


B"H

Der Schabbat, an dem die Thora Parasha "Chaye Sarah" gelesen wird, ist für die Stadt hebron stets von besonderer Praegnanz. Tausende Juden versammeln sich in und vor der "Ma'arat HaMachpelah", um unserer Vormutter Sarah (Frau Avrahams) zu gedenken. 

Fragt nicht, wo die Leute alle übernachten, denn der jüdische Yischuv in Hebron ist nur sehr klein. Ansonsten haben die Palis die Stadt voll im Griff, seitdem Benjamin Netanyahu während seiner ersten Amtsperiode im Jahre 1996 die Stadt an die Palis gab. Seitdem sind die jüdischen Einwohner mehr als eingeschränkt, wie ich selber bei einem Besuch im letzten August erleben durfte.  

Die Stadt Hebron Online

Mein Trip nach Hebron

Wer an diesem Schabbat nach Hebron will, sollte sich vorsichtshalber eine Matzratze mitnehmen !



Das Grab des Avraham in Hebron

Sonntag, Oktober 18, 2009

Zanz - Klausenburg in Hebron

B"H


Der derzeitige Rebbe der Chassidut Zanz - Klausenburg besuchte am vergangenen Mittwoch die Ma'arat HaMachpelah (Gräber Vorväter) in Hebron:









Links:


Zanz - Klausenburg im Holocaust


Mehr Photos hier: Arutz 7

Mein Ausflug nach Hebron im August 2009

Sonntag, September 06, 2009

Aus der "Ma'arat HaMachpelah" in Hebron

Das Grab des Avraham

B"H

In der letzten Woche unternahm ich einen Ausflug in die "Ma'arat HaMachpelah" nach Hebron. Die Gräber der Vorväter zu sehen, war schon etwas Beeindruckendes !

Die untere Skizze zeigt die Machpelah, welche Avraham von Ephron kaufte, um seine Frau Sarah dort zu beerdigen. Der Midrasch nach liegen dort ebenso die ersten Menschen Adam und Eva (Chava) begraben.

Die Gräber die wir in dem Gebäude sehen, sind nicht die wahren Gräber, sondern diese befinden sich unterhalb des Gebäudes.



Dienstag, November 18, 2008

Chaye Sarah in Hebron


Sarahs Begräbnis


Diesen Schabbat lesen wir in der Thoraparasha "Chaye Sarah" vom Tode Sarahs, der Frau Avrahams. Und es ist Sarah, die zusammen mit Avraham und den Nachkommen in der "Ma'arat HaMachpelah" (Gräber von Adam und Eva, Avraham und Sarah, Yitzchak und Rebekka sowie von Yaakov und Lea) in Hebron begraben liegt. Daher wird der Schabbat in dieser Woche in der Stadt Hebron ganz groß gefeiert werden. Tausende von Menschen verbringen den Schabbat dort und es wird garantiert, wie in jedem Jahr, ein großes Erlebnis.


Die Ma'arat HaMachpelah in Hebron


Die Ma'arat HaMachpelah wurde innerhalb der letzten Jahre zum Grund für einen Dauerkonflikt zwischen Juden und Moslems. Juden sehen alle ihre Vorväter dort begraben, denn Avraham hatte die "Höhle", über der sich nun ein riesiges Gebäude befindet, eigens von Ephron gekauft. Es steht außer Frage, daß die Machpelah für Juden von hoher Bedeutung ist.

Doch auch die Moslems sehen Avraham, der bei ihnen Ibrahim heißt, als einen Vorvater. Avraham war nämlich auch der Vater von Ishmael (dessen Mutter Hagar und nicht Sarah war). Von daher sehen Moslems es ebenso als ihr Recht an, in der Machpelah beten zu dürfen. In Frage gestellt wird jedoch, ob die heutigen Moslems wirklich mit den damaligen Ishmaeliten identisch sind.

Seitdem der jüd. Fanatiker Baruch Goldstein im Jahre 1994 in der Machpelah auf betende Moslems schoß und viele von ihnen tötete oder verletzte, entbrannte ein wilder Streit um die Ma'arah. Wem gehört sie ?

Aber Baruch Goldstein ist nicht der Grund dafür, daß die Ma'arat HaMachpelah für uns Juden nur an bestimmten Tagen im Jahr zugänglich ist. Nein, alles wurde durch die Teilung Hebrons zum Politikum.

Erwähnt sei noch, daß die Ma'arat HaMachpelah zugänglich ist, aber da sie aus mehreren Hallen besteht, sind nicht immer alle Hallen geöffnet. Manchmal ist die Halle des Avraham nur für Moslems und dann wieder für Juden. Oder die Halle des Yitzchak ist gesperrt.

In talmudischer sowie kabbalistischer Literatur ist die Ma'arat HaMachpelah der Eingang zum Paradies (Gan Eden) und somit ebenso ein Mystikum.

Ich kann es nicht bestätigen, doch hörte ich, daß Christen kaum oder gar keinen Zutritt haben. Einer der Rechtfertigungen mag sein, daß Avraham der Vorvater von Juden und Moslems war und die Christen mit ihm selbst nichts zu tun haben.

Links:

http://machpela.com/english/

http://www.hebron.com/english/article.php?id=282


Photos aus Hebron

B"H


"Ma'arat HaMechpelah - Das Grab unserer Vorväter und Vormütter in Hebron".




Rivkas (Rebekkas) Grab




Da sich Juden und Moslems die Besucherzeiten teilen, die Moslems jedoch ihre Vorteile stets ausnutzen, bauten sie ohne wissen der Israelis einfach eine neue Halle für ihre eigenen Zwecke innerhalb der Ma'arat HaMachpelah.




Der jüdische Stadtteil in Hebron, welcher von israelischen Soldaten beschützt wird.




Der Vorhang vor dem Eingang zum Paradies. Die Midrasch und andere Schriften besagen, dass sich in der Ma'arat HaMachpelah der Eingang zum Paradies befindet.




Die Grenze zwischen dem jüdischen sowie dem moslemischen Stadtteil in Hebron .




Das Grab von Sarah, der Frau Avrahams.




Das Grab Avrahams.



Die Ma'arat HaMachpelah von aussen.


Sämtliche Photos sind hier einzusehen:

http://bhol.co.il/news_read.asp?id=6979&cat_id=1




Aktuelles Poster, welches Juden dazu aufruft, diesen Schabbat (Chaye Sarah) in Hebron zu verbringen.

Tausende Juden kommen am Schabbat nach Hebron. Ein Ereignis, welches genauso als Stärkung des "Yishuv Hebron - den Bewohnern Hebrons" bewertet wird. Mit ihrem Kommen trotz all der Sicherheitsrisiken beweisen die Leute wieder einmal, wie wichtig die jüdische Besiedlung des Landes sowohl als auch die Bewahrung der Tradition unserer Vorväter ist.

Samstag, Oktober 18, 2008

Photos aus Hebron

B"H


"Ma'arat HaMechpelah - Das Grab unserer Vorväter und Vormütter in Hebron".




Rivkas (Rebekkas) Grab




Da sich Juden und Moslems die Besucherzeiten teilen, die Moslems jedoch ihre Vorteile stets ausnutzen, bauten sie ohne wissen der Israelis einfach eine neue Halle für ihre eigenen Zwecke innerhalb der Ma'arat HaMachpelah.




Der jüdische Stadtteil in Hebron, welcher von israelischen Soldaten beschützt wird.




Der Vorhang vor dem Eingang zum Paradies. Die Midrasch und andere Schriften besagen, dass sich in der Ma'arat HaMachpelah der Eingang zum Paradies befindet.




Die Grenze zwischen dem jüdischen sowie dem moslemischen Stadtteil in Hebron .




Das Grab von Sarah, der Frau Avrahams.




Das Grab Avrahams.



Die Ma'arat HaMachpelah von aussen.


Sämtliche Photos sind hier einzusehen:

http://bhol.co.il/news_read.asp?id=6979&cat_id=1

Sonntag, November 12, 2006

Shabbat in Hebron (Engl. + German)

B"H

Every year when we read the Torah parasha Chaye Sarah, traditional celebrations take place in Hebron. There, the Cave of Machpelah is located. It is the burial place of four couples:
1. Eve and Adam
2. Sarah and Avraham
3. Rivka (Rebekka) and Itzchak
4. Lea and Yaakov.

This coming Shabbat (18 November - 27 Mar Cheshwan), thousands of people are going to Hebron, where the Cave of Machpelah will be open for this occasion. The largest hall, the Olam Itzchak, will be open as well.

www.machpela.com/english/



Alljaehrlich wenn wir die Thora Parasha Chaye Sarah lesen, werden traditionelle Feiern in Hebron abgehalten. In Hebron befindet sich die sogenannte Hoehle der Machpela (hoffentlich habe ich das auf Dt. richtig uebersetzt), in welcher vier Ehepaare bestattet sind:

1. Eva und Adam
2. Sarah und Avraham
3. Rivka (Rebekka) und Itzchak
4. Lea und Yaakov.

An diesem kommenden Shabbat (18. November - 27 Mar Cheshwan) werden Tausende Menschen in Hebron sein, wo die Hoehle der Machpelah geoeffnet sein wird. Die groesste Halle, Olam Itzchak, wird ebenso offen sein.

www.machpela.com/english/