Samstag, Juni 11, 2011

Chassidische Musik bei der Tel Aviver Gay Parade

B"H

Noch bis vor zwei Jahren kam es in insbesondere in Jerusalem zu wilden Demonstrationen gegen die lokale “Gay Parade”. Nicht nur viele haredische (ultra – orthodoxe) Ausrichtungen lieferten sich teilweise Schlachten mit der Polizei; vielmehr äußerten ebenso Christen und Moslems ihre Abneigung, wenn da einige Hundert Homosexuelle durch die Stadt zockelten. ”Homosexualität unter Männern ist laut der Thora verboten und wir brauchen in der Heiligen Stadt und im Heiligen Land keinerlei Gay Parades, welche die Yetzer HaRah (negative Seite im Menschen) von der schlimmsten Seite zeigt",so die Argumente.

Dann beschlossen haredische Rabbiner, die Gay Parades in Jerusalem und Tel Aviv einfach zu ignorieren. Eine richtige Entscheidung, wie ich finde und auch ich ignorierte derlei Events auf meinen Blogs. Dieses Mal hätte ich mich ebenso wenig darum geschert, doch was sich auf der gestrigen Tel Aviver Gay parade abspielte, schlug dem Faß fast den Boden aus. 

Soweit hatte ich die Homosexuellen, nur mit Badehose und Wikingerhut herumlaufend, ignoriert. Ich arbeite und wohne nicht weit von dem Ort, wo die Parade entlanglief und viele Gays stiessen erst später zur Parade und rannten durch unsere Nachbarschaft. Wenigstens waren keine Kinder in der Umgebung.

Die Parade kam näher und der Lärm war kaum mehr auszuhalten. Begleitet von Popsongs ausschliesslich gesungen von Frauen, plätscherte alles so vor sich dahin. 
Wieso eigentlich nur Songs gesungen von Frauen ?

Plötzlich dann waren auch ganz andere Töne zu vernehmen. Jüdisch – relig. Songs wie "HaKadosh Baruch Hu, anachnu ohavim otcha – G – tt wir lieben Dich" und mindestens zwei Songs der chassidischen Breslover Nanas wurden gespielt. Beispiel: "Mishe Ma'amin lo mefached ... – Wer glaubt, der fürchtet sich nicht".

Es ist bekannt, dass die Gays seit Jahren versuchen, andere Leute von ihrer “Normalität” zu überzeugen. Dass sei alles normal und andere müssen das halt so akzeptieren. Ansonsten ist man ja Rassist (so wie ich :-). G – tt liebe halt auch sie und wie alle sind uns so furchtbar sicher, dass “G – tt garantiert nichts gegen Männer in Bikinis hat”. Um es einmal sarkastisch auszudrücken. 
Wie kann man nur solch eine Lüge leben ?

Wie ich vorab sagte, ist die Homosexualität unter Männern gemäss der Thora verboten. Diejenigen, die dennoch ihre sexuellen Perversionen ausleben, müssen die daraus folgenden Konsequenzen erleiden; und da kann man so viele chassidische Songs spielen, wie man Lust hat.

Insbesondere die Homosexualität unter Männern schädigt den Körper und ganz besonders die Seele. Der ARIZAL, Rabbi Yitzchak Luria (1534 - 1572), kommentierte in seinen "Kitve'i HaAri" (Sefer Sha'ar HaGilgulim), dass ein Jude, welcher ein animalistisches Verhalten an den Tag legt, diese Neigungen aus seinem vorherigen Gilgul (Reinkarnation) aus dem Tierreich mitbringt. Rabbi Yitzchak Luria geht in seinem Buch “Sha’ar HaGilgulim” ausführlichst darauf ein, dass jüdische Seelen in Steinen, Tieren, Pflanzen oder anderen Menschen wiedergeboren werden können. Wer, zum Beispiel, als Mensch seinen nackten Körper gerne zur Schau stellt, der war in seinem vorherigen Leben ein Tier.

Als ich gestern viele Gays zur Parade laufen sah, kam mir die Bezeichnung “Tier” eher deplatziert vor. So wie sich viele von ihnen aufführten, wäre die Bezeichnung “Tier” eine Beleidigung für jedes Tier, denn selbst diese benehmen sich zivilisierter. Was die Gays allerdings erreichten war, sich zum “Bikini – Narren” zu machen.

Kommentare:

  1. B"H

    KOMMENTAR VOM CHABADNIK MOSHE AU MEINEM ENGLISCHEN BLOG:


    Chabad has created, as per the Rebbe's instructions, an organization which offers Kosher alternatives to who have a same sex atraction. The organization is called "JONAH" which stands for "Judaism Offers New Alternatives to Homosexuality." Go here: http://www.jonahweb.org/index.php

    The message is quite clear: homosexuality should be treated as a disease which needs a cure, as the Rebbe said. Unfortunately, for those who are liying to us claiming that people can be born homosexual and it's not up to us to chose our sexual orientation, JONAH has a huge success and proved INDEED that YOU HAVE A CHOICE and that NOBODY can be born homosexual. In fact, people who are homosexual chose it, and that in most cases, if not all, they became homosexuals after a trauma (mostly sentimal trauma, and repeated failures with girls). It angers many pro-gay associations that in fact, you can be healed from homosexuality.

    Seeing the success of JONAH, more and more Rabbis are trying to change them, as you can read another example here: http://www.haaretz.com/print-edition/news/israeli-rabbis-launch-initiative-to-marry-gay-men-to-lesbian-women-1.348465?localLinksEnabled=false

    And there are also successful. So do'nt believe those who say that you cannot change because you were born like that.

    There is a question I always have: why is it that everytime they are parading, gays need to be provocative in the way they dress and the way they behave in public? It shows clearly that there are animals.

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  2. super Post!!! weiter so

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  3. super Post. Das was der Arizal geschrieben hat war mir neu. Vielen Dank

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  4. Miriam, x-male habe ich Deine Ausführungen gelesen, wo Du in Breslover Manier schreibst, dass alles vom Haschem vorbestimmt sei, sprich mit welchen Talenten der Mensch ausgestattet wird, was aus ihm beruflich werde, ob er Familie gründe usw. Die Breslover Haredim gehen noch weiter und behaupten, dass der Mensch nicht mal den Finger krümmen könnte, wenn es dem Willen Haschens entgegenstünde. Folglich frage ich Dich, wie kannst so hasserfüllte Bemerkungen über Haschems Geschöpfe machen. Das Gequatsche vom CHABADNIK MOSHE, dass Schwulsein nicht angeboren ist, sondern lediglich Fehlverhalten, welches durch irgendwelche seelische Verletzungen verursacht wird, hat keinen Halt. Wollte Haschem, dass es keine Schwulen gäbe, so gäbe es keine.
    Wenn es sie doch gibt, haben sie wohl ihre Berechtigung hierfür. Und merkt Dir noch eins, es gibt zwar Masochisten auf der Welt, aber anzunehmen, dass es Millionen davon gibt, die nur darauf warten bespuckt, erniedrigt zu werden, wäre irre. Und wenn Du mir jetzt mit der Nicht-Ausleben-Nummer kommst, dann werde ich von Dir fordern, das Dir Eigene auszuschalten. Schalte in Teil Deiner Persönlichkeit aus. Ich bin gespannt, wie sich das anfüllt und wie lange du in Deinem Entschluss ein Teil Deines Selbst zu unterdrücken, erfolgreich aushältst.

    Zum Abschluss, bevor Du verbal mit einem Stein nach einem schwulen Menschen wirst, überlege, es hätte Dich treffen können, wenn es Haschems Wille wäre! Du selbst hast kein Verdienst, dass Du Hete bist.
    Ashken mi Polin

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  5. B"H

    @ IVRI

    Ziemlich viel auf einmal, aber der Reihe nach:

    1. Ist es nicht der Breslover Philosophie vorbehalten, dass G - tt ziemlich viel bestimmt, doch nicht alles - wohlgemerkt. Vielmehr lehrt uns das der Talmud.

    2. Behaupten das nicht nur die Breslover und ich weiss nicht, warum Du gerade sie anfuehrst.

    3. Ich sehe, dass Du viele Ideologien zusammenwuerfelst und daraus dein eigenes Sueppchen kochst.

    G - d erschuf die Welt imperfekt und die Aufgabe des Menschen ist es, sie zu perfektionieren. Gemaess des Judentums bedeutet eine Perfektionierung den urspruenglichen Zustand wie er vor dem Vergehen von Adam und Eva bestand, wieder eintreten zu lassen. Wie das geschehen soll, darueber gibt es unterschiedliche Versionen. Das Judentum fuehrt die Mitzvoterfuellung sowie das Gebet oder Spenden (Zedakah) an.

    Da G - tt die Welt imperfekt erschuf und demnach dem Menschen einen FREIEN WILLEN einraeumte, kann der Mensch zwischen richtig und falsch waehlen. Ab eines gewissen Alters kann ein Mensch das fuer sich entscheiden. Gehe ich mit G - tt und halte mich an eine gewisse vorgeschriebene Moral bzw. die Thoragesetze oder nicht.

    Eine Person hat die Wahl jemanden Verhasstes umzubringen oder nicht. Ein Homosexueller hat die Wahl, seine Leidenschaften auszuleben oder nicht. Ein Dieb kann stehlen oder nicht. Ein Jude hat die Wahl koscher zu essen oder nicht. Und Und Und.

    Die Aufgabe des Menschen jedoch ist es, seine negativen Neigungen zu ueberkommen, um eben die Welt zu perfektionieren. Zu den negativen Neigungen gehoert es, dass ich meinen Aerger ueberkomme genauso wie unterschiedliche Triebe, die mit Drogen, Sex oder uebermaessigem Essen zu tun haben.

    Darin besteht die Aufgabe des Juden. Zu sagen, G - tt habe den Menschen so erschaffen und dann sei das halt so, ist falsch. Dass, was Du sagst, hat nichts mit der jued. Ideologie zu tun. Noch dazu, wo die Thora maennliche Homosexualitaet ausdruecklich erbietet.

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