B"H
Gerade jetzt, nur wenige Wochen vor Pessach, kommen christliche Missionare wieder so richtig in Fahrt und, wie gewohnt, unterlassen sie dabei nichts, um Juden in die Irre zu führen.
Als wären wir etwas anderes gewohnt ?
Hier eine aktuelle Warnung von Rabbi Tuvia Singer:
Missionare bieten im Internet eine "Familienhaggadah" zu Pessach an. Hier gibt es dazu ausführliche Infos und wenn Ihr die Verbreitung der Missionshaggadah mitverhindern wollt, dann unterschreibt bitte die Petition auf dem von mir angegebenen Link von ARUTZ 7 !
Dienstag, März 17, 2009
Wer in Israel will den Papst ?
B"H
Wer in Israel will den Papst im Land ?
Doch nur jene Politiker, die sich gute Beziehungen zum Vatikan sowie dem Rest der Welt erhoffen. Oh, sorry, ich vergaß ein paar arabische Christen. Ansonsten interessiert sich für den Besuch kein Israeli, auch weil es einmal wieder unsere Steuergelder vereinnahmt.
Besonders die jüdisch - religiöse Gesellschaft lehnt den Besuch ab, auch wenn es augenscheinlich einen gegenteiligen Eindruck macht, wenn doch ein Treffen mit den beiden isarelischen Oberrabbinern ansteht. Aber diese beiden Oberrabbiner repräsentieren nur die Hälfte (wenn überhaupt) der relig. Bevölkerung. Der Gerrer (Gur) oder Belzer Rebbe, Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv geschweige denn die Edah HaCharedit würden sich kaum mit einem Papst treffen. Für die staatlichen Oberrabbiner Jonah Metzger und Shlomo Amar hingegen gehört ein Papsttreffen zum Pflichtprogramm genauso wie für Schimon Peres. Zu sagen hat es nichts, doch hoffentlich versucht man zumindest den Papst wieder einmal zu überreden, die von der Kirche gestohlenen jüdischen Tempelobjekte genauso wie Literatur an die Juden zurückzugeben.
Am 12. Mai plant der Papst einen Besuch an der Jerusalemer Klagemauer (Kotel). Schön und gut, da jeder Mensch an der Kotel beten darf, doch ist der Papst bekannt dafür, ein gigantisches Kreuz mit sich herumzutragen und gerade das Kreuz soll an der Kotel nicht erscheinen. Ein Kreuz ist für einen relig. Juden immer noch wie ein Hakenkreuz, denn was hat man im Laufe der Geschichte nicht unter der Kirche gelitten. Pogrome, Inquisition, Talmudverbrennungen, teilweise Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Blood Libel - Juden täten christliches Kinderblut trinken und nicht zuletzt die christliche Judenmission. Was also sucht ein Papst, der noch dazu einen Holocausttleugner rehabilitierte an der jüdischen Klagemauer ?
Der Oberrabbiner der Kotel, Rabbi Shmuel Rabinovitch, fordert den Papst auf, das Kreuz daheimzulassen, denn das habe dort nichts zu suchen und es wäre eine Beleidigung den Juden gegenüber.
Man fragt sich als Jude stetig, ob der Papst nicht selbst einmal seine Gedanken zusammenklauben kann und nicht allein auf derlei Aspekte kommt. Reicht da der Verstand nicht oder ist es einfach pure Ignoranz den Juden gegenüber ? Was hätte wohl der Jude J. gesagt, wenn da einer mit einem Kreuz angetrabt wäre ?
Wer in Israel will den Papst im Land ?
Doch nur jene Politiker, die sich gute Beziehungen zum Vatikan sowie dem Rest der Welt erhoffen. Oh, sorry, ich vergaß ein paar arabische Christen. Ansonsten interessiert sich für den Besuch kein Israeli, auch weil es einmal wieder unsere Steuergelder vereinnahmt.
Besonders die jüdisch - religiöse Gesellschaft lehnt den Besuch ab, auch wenn es augenscheinlich einen gegenteiligen Eindruck macht, wenn doch ein Treffen mit den beiden isarelischen Oberrabbinern ansteht. Aber diese beiden Oberrabbiner repräsentieren nur die Hälfte (wenn überhaupt) der relig. Bevölkerung. Der Gerrer (Gur) oder Belzer Rebbe, Rabbi Yosef Shalom Eliyashiv geschweige denn die Edah HaCharedit würden sich kaum mit einem Papst treffen. Für die staatlichen Oberrabbiner Jonah Metzger und Shlomo Amar hingegen gehört ein Papsttreffen zum Pflichtprogramm genauso wie für Schimon Peres. Zu sagen hat es nichts, doch hoffentlich versucht man zumindest den Papst wieder einmal zu überreden, die von der Kirche gestohlenen jüdischen Tempelobjekte genauso wie Literatur an die Juden zurückzugeben.
Am 12. Mai plant der Papst einen Besuch an der Jerusalemer Klagemauer (Kotel). Schön und gut, da jeder Mensch an der Kotel beten darf, doch ist der Papst bekannt dafür, ein gigantisches Kreuz mit sich herumzutragen und gerade das Kreuz soll an der Kotel nicht erscheinen. Ein Kreuz ist für einen relig. Juden immer noch wie ein Hakenkreuz, denn was hat man im Laufe der Geschichte nicht unter der Kirche gelitten. Pogrome, Inquisition, Talmudverbrennungen, teilweise Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Blood Libel - Juden täten christliches Kinderblut trinken und nicht zuletzt die christliche Judenmission. Was also sucht ein Papst, der noch dazu einen Holocausttleugner rehabilitierte an der jüdischen Klagemauer ?
Der Oberrabbiner der Kotel, Rabbi Shmuel Rabinovitch, fordert den Papst auf, das Kreuz daheimzulassen, denn das habe dort nichts zu suchen und es wäre eine Beleidigung den Juden gegenüber.
Man fragt sich als Jude stetig, ob der Papst nicht selbst einmal seine Gedanken zusammenklauben kann und nicht allein auf derlei Aspekte kommt. Reicht da der Verstand nicht oder ist es einfach pure Ignoranz den Juden gegenüber ? Was hätte wohl der Jude J. gesagt, wenn da einer mit einem Kreuz angetrabt wäre ?
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Montag, März 16, 2009
Sonntag, März 15, 2009
Nun kommt Pessach
B"H
Anfang April steht Pessach (Passover) an und die ehrenwerte relig. jüdische Hausfrau beginnt gleich nach Purim mit dem Putzen. Zu Pessach darf man nicht nur kein Chametz (Getreide) essen, sondern darf es noch dazu auf gar keinen Fall besitzen oder in der Wohnung behalten. Noch der allerkleinste Krümel muss weggeputzt werden. Daher werden nach Purim in den Geschäften jegliche Putzmittel wie wild angeboten.
Von nun an nehmen sich jede Hausfrau und haredische (ultra - orthod.) Töchter dazu stets ein Zimmer vor, welches sie so nach und nach "koscher für Pessach" putzen. Vom Kleiderschrank bis hin zum Küchenherd, alles wird kompromisslos geschrubbt.
Auch auf diesem Blog werdet Ihr bis zu Pessach einiges zum Fest lesen können !
Anfang April steht Pessach (Passover) an und die ehrenwerte relig. jüdische Hausfrau beginnt gleich nach Purim mit dem Putzen. Zu Pessach darf man nicht nur kein Chametz (Getreide) essen, sondern darf es noch dazu auf gar keinen Fall besitzen oder in der Wohnung behalten. Noch der allerkleinste Krümel muss weggeputzt werden. Daher werden nach Purim in den Geschäften jegliche Putzmittel wie wild angeboten.
Von nun an nehmen sich jede Hausfrau und haredische (ultra - orthod.) Töchter dazu stets ein Zimmer vor, welches sie so nach und nach "koscher für Pessach" putzen. Vom Kleiderschrank bis hin zum Küchenherd, alles wird kompromisslos geschrubbt.
Auch auf diesem Blog werdet Ihr bis zu Pessach einiges zum Fest lesen können !
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Pessach
Samstag, März 14, 2009
Purim in Bnei Brak
B"H
Als Jerusalemer bin ich verwöhnt. Wo immer ich auch hinfahre, automatisch erwarte ich dieselbe Atmosphäre und Art zu feiern wie in der Heiligen Stadt. Nicht, dass ich derlei hohe Erwartung plane, sondern alles kommt ganz unabsichtlich auf.
Am vergangenen Dienstag nachmittag fuhr ich nach Bnei Brak (nahe Tel Aviv), um mir die dortigen Purimfeiern anzuschauen, und was mich erwartete, glich Jerusalem keinesfalls. Anders ausgedrückt: Man kann sich einen Bnei Brak - Besuch an Purim ohne Weiteres ersparen.
Das Ergebnis des Kurztrip ist genauso kurz beschrieben: Die meisten sich auf den Straßen befindenen jungen Yeshiva (relig. Schule) Studenten waren sturzbesoffen. Meistens litvische Haredim (Ultra - Orthodoxe), welche gröhlend eine der Hautpstraßen Bnei Braks, die Rabbi Akiva Street, im oberen Teil auf und abtorkelten. Dies zog sich bis in die angrenzende Chazon Ish Street, in der ich einen jungen Litvischen im Koma hinter einem Zaun liegen sah. Frisch Übergebenes seilte sich von seinem weissen Hemd hinunter auf die schwarze Hose hinab.
Entschuldigung für die vielleicht zu ausführliche Beschreibung ! Aber überhaupt fand sich viel Erbrochenes auf den Straßen zusammen.
Gleich gegenüber den angrenzenden Raschi Street war eine Straße, deren Namen ich mir nicht merkte, symbolisch als "Straße der Armut" aufgebaut. Zedakah - Spenden geben ist an Purim eine besondere Mitzwah (Gebot) und vielerlei Bettler nutzen das auch aus. So sah ich mehrere Jerusalemer Bettler auf "Business Trip" in Bnei Brak und einen Tag später traf ich in Jerusalem auf sie, wo erst am Mittwoch Purim gefeiert wurde.
Am Straßenbeginn sah ich eine Synagoge, ich glaube sie hieß "Yitzkovitch" und mehrere Haredim torkelten davor auf und ab. Ich ging einfach mitten durch den Pulk vor dem Gebäude und jemand rief, dass hier Frauen nicht hingehören. Aber erstens war ich nicht das einzige durchlaufende weibliche Wesen und zweitens war derjenige, der die Worte von sich gab, restlos besoffen. Also gab ich nichts auf das Gerede.
In der Raschi Street passierte ich die Machnovke Synagoge (Chassidut Machnovke ist der Hauptfeind der Belzer Chassidim) und auch hier bot sich das gleiche Bild der Besoffenen. Frauen waren erst gar nicht in der Synagoge zugelassen. Generell kann man sagen, dass die absolute Mehrheit der Frauen daheim blieb, wo die Männer eh Grüppchenweise in den Wohnzimmern feierten und ab und an betrunken vom Balkon gröhlten.
Das ist so ungefähr alles, was am Purimdienstag in Bnei Brak ablief. Als ich in der Admor von Gur Street an der Slobodka - Synagoge vorbeilief, klebte von innen das Gesicht eines jungen litvischen Yeshivastudenten am Fenster fest. Eine weitere Alkoholleiche !
Nach zwei Stunden des Herumlaufens nahm ich den Bus heim nach Tel Aviv, der aber ebenso von weiteren Leichen bevölkert wurde. Anscheinend war man noch nicht genug im Koma und wollte in Tel Aviv weiterfeiern. Einen Tag später torkelte oder kroch man samt Kater nach Jerusalem, um dort weiterzufeiern.
Das war Purim. Bis zum nächsten Jahr dann !
Als Jerusalemer bin ich verwöhnt. Wo immer ich auch hinfahre, automatisch erwarte ich dieselbe Atmosphäre und Art zu feiern wie in der Heiligen Stadt. Nicht, dass ich derlei hohe Erwartung plane, sondern alles kommt ganz unabsichtlich auf.
Am vergangenen Dienstag nachmittag fuhr ich nach Bnei Brak (nahe Tel Aviv), um mir die dortigen Purimfeiern anzuschauen, und was mich erwartete, glich Jerusalem keinesfalls. Anders ausgedrückt: Man kann sich einen Bnei Brak - Besuch an Purim ohne Weiteres ersparen.
Das Ergebnis des Kurztrip ist genauso kurz beschrieben: Die meisten sich auf den Straßen befindenen jungen Yeshiva (relig. Schule) Studenten waren sturzbesoffen. Meistens litvische Haredim (Ultra - Orthodoxe), welche gröhlend eine der Hautpstraßen Bnei Braks, die Rabbi Akiva Street, im oberen Teil auf und abtorkelten. Dies zog sich bis in die angrenzende Chazon Ish Street, in der ich einen jungen Litvischen im Koma hinter einem Zaun liegen sah. Frisch Übergebenes seilte sich von seinem weissen Hemd hinunter auf die schwarze Hose hinab.
Entschuldigung für die vielleicht zu ausführliche Beschreibung ! Aber überhaupt fand sich viel Erbrochenes auf den Straßen zusammen.
Gleich gegenüber den angrenzenden Raschi Street war eine Straße, deren Namen ich mir nicht merkte, symbolisch als "Straße der Armut" aufgebaut. Zedakah - Spenden geben ist an Purim eine besondere Mitzwah (Gebot) und vielerlei Bettler nutzen das auch aus. So sah ich mehrere Jerusalemer Bettler auf "Business Trip" in Bnei Brak und einen Tag später traf ich in Jerusalem auf sie, wo erst am Mittwoch Purim gefeiert wurde.
Am Straßenbeginn sah ich eine Synagoge, ich glaube sie hieß "Yitzkovitch" und mehrere Haredim torkelten davor auf und ab. Ich ging einfach mitten durch den Pulk vor dem Gebäude und jemand rief, dass hier Frauen nicht hingehören. Aber erstens war ich nicht das einzige durchlaufende weibliche Wesen und zweitens war derjenige, der die Worte von sich gab, restlos besoffen. Also gab ich nichts auf das Gerede.
In der Raschi Street passierte ich die Machnovke Synagoge (Chassidut Machnovke ist der Hauptfeind der Belzer Chassidim) und auch hier bot sich das gleiche Bild der Besoffenen. Frauen waren erst gar nicht in der Synagoge zugelassen. Generell kann man sagen, dass die absolute Mehrheit der Frauen daheim blieb, wo die Männer eh Grüppchenweise in den Wohnzimmern feierten und ab und an betrunken vom Balkon gröhlten.
Das ist so ungefähr alles, was am Purimdienstag in Bnei Brak ablief. Als ich in der Admor von Gur Street an der Slobodka - Synagoge vorbeilief, klebte von innen das Gesicht eines jungen litvischen Yeshivastudenten am Fenster fest. Eine weitere Alkoholleiche !
Nach zwei Stunden des Herumlaufens nahm ich den Bus heim nach Tel Aviv, der aber ebenso von weiteren Leichen bevölkert wurde. Anscheinend war man noch nicht genug im Koma und wollte in Tel Aviv weiterfeiern. Einen Tag später torkelte oder kroch man samt Kater nach Jerusalem, um dort weiterzufeiern.
Das war Purim. Bis zum nächsten Jahr dann !
Warum Juden nicht an den christlichen Meschiach glauben
Vorsicht ! Christliche Missionare !
B"H
Morgen abend (Sonntag) findet die dritte Session von Tuvia Singers Vortrag gegen christliche Missionare im Jerusalemer Israel Center (Orthodox Union) statt. Diesmal plant Singer das kirchliche Verhältnis zum jüdischen Talmud darzulegen !
Freitag, März 13, 2009
Schabbat Schalom

B"H
Nach all den Purimerlebnissen, die ich im Deutschen immer noch niederschreiben muss, benötige ich eine Ruhepause von all dem religiösen Trubel und halte mich an diesem Schabbat von jeglichen großen Schabbatot (Schabbatessen mit unzähligen Teilnehmern) fern. Ich bleibe daheim in Tel Aviv, werde zuhause essen, faulenzen, an den Strand gehen und die Natur geniessen.
Schabbat Schalom an alle Leser aus dem noch sonnigen Tel Aviv !
Mitzwah JA, Mitmenschen NEIN
B"H
Laut dem Talmud Traktat Yoma wurde der Zweite Tempel aufgrund von "Sinat Chinam - Hass auf die Mitmenschen, mieses Verhalten seinen Mitmenschen gegenüber" zerstört. Offiziell ist dies der Grund, warum G - tt die Zerstörung durch die Römer im Jahre 70 nach Beginn der Zeitrechnung zuliess.
Der Grund ist bestens bekannt und natürlich sind wir heute viel aufgeklärter und überschauen alles besser als unsere Vorfahren. Ein Goldenes Kalb aufstellen ? G - tt etwas vorjammern oder in Frage stellen ? Zerstörungen und G - ttes Zorn hervorrufen ?
Wir doch nicht !
Aber sind wir wirklich so toll wie wir uns sehen ?
Alles redet von den mitmenschlichen Beziehungen und wie wir miteinander umgehen sollen. Wir Juden sind EIN Volk und jeder Jude ist ein Teil davon. Egal, ob relig. oder säkuler. Ein Volk ist gemeint und oftmals zeigt sich dieses Bild tatsächlich. Nämlich dann, wenn wir in Not und gezwungen sind, zusammenzuhalten.
Aber wie schaut der Alltag aus ?
Im ultra - orthodoxen Mea Shearim wurde mir neulich offenbart, dass in Tel Aviv Goim leben. "Goim ?" fragte ich und bezog die Aussage auf Nichtjuden. Nach einiger Zeit jedoch wurde mir bewusst, dass meine Gesprächspartnerin die säkuler - jüdischen Bewohner meinte; da diese nicht ihren Anforderungen entsprachen, wurden sie kurzerhand als Goim abgestempelt. Ich hielt einige Argumente dagegen und dann wurde sanft das Thema gewechselt.
__________________
GOIM: Dieser Ausdruck bedeutet VÖLKER. Vielerseits wird angenommen, es handele sich hierbei um eine Art Schimpfwort den Nichtjuden gegenüber. Dem ist NICHT so und selbst die Juden werden in der Thora als "GOI KADOSCH - HEILIGES VOLK" bezeichnet.
GOIM heißt einfach nur Völker, wenn das Wort jedoch in Bezug mit Nichtjuden fällt, dann betrifft es diese auch.
__________________
Was ich heutzutage besonders bei den "Baalei Teshuva (abgekürzt "BTs") - den im späteren Verlauf des Lebens relig. gewordenen Juden feststelle" ist, dass gerade sie sich plötzlich ihren säkuleren Mitjuden gegenüber als priviligiert fühlen. A la "ICH bin jetzt religiös und besser als DU, denn ICH sehe den wahren Sinn des Lebens und DU rennst nur Deinen Gelüsten und Instinkten hinterher. Was hast DU doch für leere Lebensinhalte !"
Dazu sei gesagt, dass meine Erfahrungen sich auf die israelische Gesellschaft sowie amerikanische BTs bezieht.
Nicht immer sind es offene Bemerkungen, sondern ebenso ein seltsames Verhalten den Säkuleren gegenüber, welches schlecht zu beschreiben ist. Nennen wir es "von oben herab agieren".
Manchmal habe ich tatsächlich das Gefühl, dass Meschiach gar nicht in diese Welt will. Man schaue sich das Verhalten der Juden untereinander an. Oft genug geht jeder auf jeden los. Nicht, dass jemand frei von Schuld ist und wir alle integrierten diese Veranlagung. Kann sein, dass es mir auch erst jetzt so richtig bewusst wird, seitdem ich in Tel Aviv lebe. Vorher, in Jerusalem, machte man halt diese Unterschiede und es war ganz selbstverständlich. Wobei in der Stadt eh eine wesentlich andere Mentalität herrscht als im offenen Tel Aviv. Jerusalem besteht aus mehreren 100,000 Polizisten und jeder ist sein eigener und schaut auf den Nachbarn. In Tel Aviv dagegen scheint alles Wurst zu sein und jeder macht, was er will, ohne dass der Mitmensch groß schaut.
Was ich aber im höchsten Maße anprangere ist die Überheblichkeit der Baalei Teshuva, die da auf einmal so heilig sein wollen. Nicht alle, denn ich will nicht verallgemeinern, dennoch gibt es genügend von dieser Sorte. Und genau dieses Verhalten wirkt sich auf die betroffenen Mitmenschen zerstörerisch aus, denn sie sehen die Religion plötzlich aus einem negativen Blickwinkel heraus und laufen davon. Und somit betreiben die BTs einen Chilul HaShem (G - tteslästerung), ohne es zu sehen oder einsehen zu wollen, denn man ist ja so furchtbar heilig und betet den ganzen Tag. Wie aber gehe ich mit meiner Umwelt um ?
Bei von Geburt an Religiösen erlebte ich diese selbstauferlegten inneren Zwänge weitaus weniger und gerade sie gehen oftmals auf anders denkende Juden weitaus offener zu als so mancher Baal Teshuva. Chabad oder Breslov mögen argumentieren, dass sie ja ganz besonders im Outreach tätig und deswegen anders sind.
Wirklich ?
Oder sind sie nicht eher dafür bekannt, die neu Hinzugestossenen in eine Philosophie zu lenken und wenn das nicht so klappt - dann RAUS aus dem Unternehmen.
Laut dem Talmud Traktat Yoma wurde der Zweite Tempel aufgrund von "Sinat Chinam - Hass auf die Mitmenschen, mieses Verhalten seinen Mitmenschen gegenüber" zerstört. Offiziell ist dies der Grund, warum G - tt die Zerstörung durch die Römer im Jahre 70 nach Beginn der Zeitrechnung zuliess.
Der Grund ist bestens bekannt und natürlich sind wir heute viel aufgeklärter und überschauen alles besser als unsere Vorfahren. Ein Goldenes Kalb aufstellen ? G - tt etwas vorjammern oder in Frage stellen ? Zerstörungen und G - ttes Zorn hervorrufen ?
Wir doch nicht !
Aber sind wir wirklich so toll wie wir uns sehen ?
Alles redet von den mitmenschlichen Beziehungen und wie wir miteinander umgehen sollen. Wir Juden sind EIN Volk und jeder Jude ist ein Teil davon. Egal, ob relig. oder säkuler. Ein Volk ist gemeint und oftmals zeigt sich dieses Bild tatsächlich. Nämlich dann, wenn wir in Not und gezwungen sind, zusammenzuhalten.
Aber wie schaut der Alltag aus ?
Im ultra - orthodoxen Mea Shearim wurde mir neulich offenbart, dass in Tel Aviv Goim leben. "Goim ?" fragte ich und bezog die Aussage auf Nichtjuden. Nach einiger Zeit jedoch wurde mir bewusst, dass meine Gesprächspartnerin die säkuler - jüdischen Bewohner meinte; da diese nicht ihren Anforderungen entsprachen, wurden sie kurzerhand als Goim abgestempelt. Ich hielt einige Argumente dagegen und dann wurde sanft das Thema gewechselt.
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GOIM: Dieser Ausdruck bedeutet VÖLKER. Vielerseits wird angenommen, es handele sich hierbei um eine Art Schimpfwort den Nichtjuden gegenüber. Dem ist NICHT so und selbst die Juden werden in der Thora als "GOI KADOSCH - HEILIGES VOLK" bezeichnet.
GOIM heißt einfach nur Völker, wenn das Wort jedoch in Bezug mit Nichtjuden fällt, dann betrifft es diese auch.
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Was ich heutzutage besonders bei den "Baalei Teshuva (abgekürzt "BTs") - den im späteren Verlauf des Lebens relig. gewordenen Juden feststelle" ist, dass gerade sie sich plötzlich ihren säkuleren Mitjuden gegenüber als priviligiert fühlen. A la "ICH bin jetzt religiös und besser als DU, denn ICH sehe den wahren Sinn des Lebens und DU rennst nur Deinen Gelüsten und Instinkten hinterher. Was hast DU doch für leere Lebensinhalte !"
Dazu sei gesagt, dass meine Erfahrungen sich auf die israelische Gesellschaft sowie amerikanische BTs bezieht.
Nicht immer sind es offene Bemerkungen, sondern ebenso ein seltsames Verhalten den Säkuleren gegenüber, welches schlecht zu beschreiben ist. Nennen wir es "von oben herab agieren".
Manchmal habe ich tatsächlich das Gefühl, dass Meschiach gar nicht in diese Welt will. Man schaue sich das Verhalten der Juden untereinander an. Oft genug geht jeder auf jeden los. Nicht, dass jemand frei von Schuld ist und wir alle integrierten diese Veranlagung. Kann sein, dass es mir auch erst jetzt so richtig bewusst wird, seitdem ich in Tel Aviv lebe. Vorher, in Jerusalem, machte man halt diese Unterschiede und es war ganz selbstverständlich. Wobei in der Stadt eh eine wesentlich andere Mentalität herrscht als im offenen Tel Aviv. Jerusalem besteht aus mehreren 100,000 Polizisten und jeder ist sein eigener und schaut auf den Nachbarn. In Tel Aviv dagegen scheint alles Wurst zu sein und jeder macht, was er will, ohne dass der Mitmensch groß schaut.
Was ich aber im höchsten Maße anprangere ist die Überheblichkeit der Baalei Teshuva, die da auf einmal so heilig sein wollen. Nicht alle, denn ich will nicht verallgemeinern, dennoch gibt es genügend von dieser Sorte. Und genau dieses Verhalten wirkt sich auf die betroffenen Mitmenschen zerstörerisch aus, denn sie sehen die Religion plötzlich aus einem negativen Blickwinkel heraus und laufen davon. Und somit betreiben die BTs einen Chilul HaShem (G - tteslästerung), ohne es zu sehen oder einsehen zu wollen, denn man ist ja so furchtbar heilig und betet den ganzen Tag. Wie aber gehe ich mit meiner Umwelt um ?
Bei von Geburt an Religiösen erlebte ich diese selbstauferlegten inneren Zwänge weitaus weniger und gerade sie gehen oftmals auf anders denkende Juden weitaus offener zu als so mancher Baal Teshuva. Chabad oder Breslov mögen argumentieren, dass sie ja ganz besonders im Outreach tätig und deswegen anders sind.
Wirklich ?
Oder sind sie nicht eher dafür bekannt, die neu Hinzugestossenen in eine Philosophie zu lenken und wenn das nicht so klappt - dann RAUS aus dem Unternehmen.
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Parashat Ki Tisa

B”H
Die Thoralesung für diesen Schabbat
Bei der Thoraparashat Ki Tisa, meinen viele leider immer nur, es gehe nur um das Goldene Kalb (Egel HaZahav). Bei genauem Hinschauen jedoch stellen wir fest, dass dort viele weitere wichtige Mitzwot (Gesetze) gegeben werden. Konzentrieren wir uns daher nicht nur auf das Goldene Kalb, sondern schauen wir uns die Parasha etwas genauer an.
Eine Anmerkung vorweg: Die Thora hält sich erneut nicht an die chronologische Reihenfolge (siehe Talmud Traktat Pesachim 6b). Die Abgabe des halben Schekels sowie weitere Ereignisse in Ki Tisa fanden erst nach dem Goldenen Kalb statt und nicht vorher.
G - tt beauftragt Moshe eine Volkszählung unter den Juden durchzuführen. Jeder, der älter ist als zwanzig Jahre, muss einen halben Schekel geben. Dieser Schekel ist nicht wörtlich als Währung zu verstehen, sondern als Gewichtseinheit. Später wurden diese halben Schekel gezählt und somit die genaue Anzahl der Juden ermittelt. Aus dieser Mitzwah lernen wir, dass es verboten ist, Juden auf normalem Wege zu zählen, sondern nur anhand von individuell abgegebenen Gegenständen.
Ein praktisches Beispiel hierfür kann ich aus Mea Shearim geben. Eine befreundete chassidische Familie hat insgesamt zwölf Kinder. Fragt man sie jedoch nach der Anzahl ihrer Kinder so bekommt man zur Antwort, dass Juden nicht gezählt werden dürfen.
Rabbi Samson Raphael Hirsch gibt zur gemeinsamen Abgabe in der Wüste eine philosophischere Erklärung:
Aufgrund des halben Schekels hatten die Jude ein gemeinsames Ziel. Sobald eine Nation ein gemeinsames Ziel verfolgt, wird aus jedem einzelnen Individuum ein Ganzes (die Nation). In dem Moment, in dem ein Jude aufgrund von G - ttes Anweisung gezählt wird, wächst in ihm der Stolz dem jüdischen Volk anzugehören.
Rabbi Yehudah HaLevi sieht in seinem Buch "The Kuzari" dieses als Beweis dafür, dass Juden vorzugsweise in der Anwesenheit einer Minyan (zehn jüd. Maenner) beten sollen. Etwas Gemeinsames sei immer besser als daheim im stillen Kämmerlein zu sitzen.
Weiterhin sollten die Mitzwot nicht nur ausgeführt werden, sondern jeder sollte genauso einen inneren Bezug zu ihnen haben. Die innere Einstellung und Gedanken sind nicht weniger wichtig (Ner Israel – Chassidut Ruzhin).
G - tt beauftragt Moshe ebenso ein kupfernes Kiyor (Wasserbecken) zu bauen. In diesem Kiyor sollen sich die Cohanim (Tempelpriester und zur damaligen Zeit Aharons Söhne) Hände und Füsse waschen, bevor sie ihren Dienst beginnen.
Der berühmte Thorakommentator Ohr HaChaim versteht dies so, dass Hände und Füsse gleichzeitg gewaschen werden müssen. Der Cohen (Tempelpriester) plaziert seine rechte Hand auf seinen rechten Fuss und danach seine linke Hand auf seinen linken Fuß (siehe dazu Rashi zum Talmud Traktat Zevachim 19b). Dieser Vorgang symbolisiert, dass der untere Teil des Körpers gemeinsam mit dem oberen gleichzeitg geheiligt (gereinigt) wird.
Nach der Zerstörung der beiden Tempel haben wir die Aufgabe, unser Zuhause in einen "Tempel" zu verwandeln. Schon immer wuschen Juden vor dem Essen ihre Hände genauso wie die Cohanim (Tempelpriester) vor ihrem Dienst. Deshalb fahren wir fort mit dem Netillat Yadaim, dem Händewaschen, bevor wir Brot essen und verwandeln so unseren Essenstisch in einen "Altar".
In vielen Geschichtsbüchern lesen wir, dass aufgrund unserer Reinheitsgebote die Juden im Mittelalter viel weniger von der Pest oder sonstigen ansteckenden Krankheiten befallen wurden, was aber andererseits den Verdacht der nichtjüdischen Bevölkerung erregte, dass die Juden irgendwelche Magien betreiben. Dieses wiederum führte zu ständigen Pogromen (siehe Buch von Rabbi Joshua Trachtenberg "Jewish Magic and Superstition – A study in folk and religion).
Nachdem die Juden am Berg Sinai die Thora bekommen hatten, sollte ihr Leben ganz anders ausschauen. Sie befanden sich auf einem für uns heute unvorstellbaren spirituellen Level (u.a. der derzeitige Rebbe der Chassidut Slonim in Jerusalem, Rabbi Shmuel Bozorowsky) und sollten unsterblich werden. Sie hatten eine zusätzliche Seele, die Neshama Yeterah.
Einen kleinen Einblick darin bekommen wir heute an jedem Shabbat, wenn wir eine zusätzliche Seele bekommen. Vor dem Goldenen Kalb hatten die Juden täglich diese zweite Seele. (siehe u.a. Likutei Reuveni und Sefat Emet).
Unzählige Kommentatoren geben der sogenannten EREV RAV die Schuld am Bau des Goldenen Kalbes. Diese Erev Rav war eine Bevölkerungsgruppe, die sich aus ägyptischen Konvertiten zum Judentum zusammensetzte. Die Konvertiten waren aus egoistischen Gruenden zum Judentum konvertiert und ebenso Reinkarnationen der Generation der Flut, des Turmes zu Bavel und der Leute von Sodom (Rabbi Yitzchak Luria – Arizal).
Nachdem die Juden wegen einer Fehlkalkulation Moshe einen Tag früher zurückerwarteten, stachelten diese Erev Rav die Juden an, das Goldene Kalb zu bauen. Chur wollte die davon abhalten, doch er wurde ermordet. Danach kamen die Leute zu Aharon, der einwilligte.
Es gibt viele Kommentare, die sich mit der Einwilligung Aharons beschäftigen. Realistisch wäre, dass er Angst hatte, auch er könne umgebracht wird und Moshe eh bald vom Berg Sinai zurückkommt. Rabbi Yitzchak Luria (der Arizal) hat einen langen Kommentar zu dem Thema und lehrt, dass diverse Reinkarnationen in Aharon und Chur eine grosse Rolle spielten und Aharon deswegen in den Bau eines Kalbes einwilligte.
Das kabbalistische Buch Zohar beschreibt ganz ausführlich, wie genau der Bau des Kalbes von statten ging. Gold wurde eingesammelt und zusammengeschmolzen. Die Erev Rav nutzten diverse magische Kräfte, um dieses Kalb zu erschaffen. Später wurde dem Kalb ein Zettel mit einem der Namen G - ttes in den Mund geschoben und es begann zu sprechen.
Moshe wurde von G - tt zurückgeschickt und war geschockt über das Vorgehen der Leute im Lager. Im Talmud Traktat Avodah Zarah 44a lesen wir, dass Moshe das Kalb pulverisierte und den Staub in alle Winde verstreute.
Zur Strafe wurde die Israeliten, die am Goldenen Kalb teilgenommen hatten auf dreierlei Arten bestraft. Die Leviim (Leviten) und die Frauen nahmen übrigens nicht an dem Bau teil.
Der chassidische Kommentator Shem MiShmuel sagt, dass das Mischkan (Tabernakel) als ein Tikun (Seelenreparatur) für das Goldene Kalb diente.
Das Ereignis mit dem Goldenen Kalb war ein Disaster für die Juden damals und auch für uns heute. Hätten sie es damals nicht gebaut, würde die Welt heute ganz anders aussehen. Kabbalistische Kommentatoren vergleichen das Kalb mit dem Turm von Bavel und dem Vergehen von Adam und Eva (Chava) im Paradies. Das Buch Megaleh Amukot sieht das Goldene Kalb als Grund für die Zerstörung des Zweiten Tempels.
Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, alle Meinungen über den Bau, die Anbetung und die Folgen des Goldenen Kalbes aufzulisten und zu analysieren. Die Kommentare reichen von "Ja, die Juden leisteten Götzendienst" bis hin zu "nur die Erev Rav war involviert" oder "die Juden suchten nur einen neuen Anführer, da sie glaubten, Moshe sei ihnen abhandengekommen (siehe Rabbi Simcha Bunim von Peshis'cha)".
Und was bleibt uns heute nach dem Vorgang mit dem Goldenen Kalb ?
Wir sollten daraus lernen, dass jeder Mensch einen freien Zugang zu G - tt hat und keine Stellvertreter geschweige denn ein Medium braucht. Wir können uns keinen G - tt als Statue bauen, sondern sollten lernen zu akzeptieren, dass G - tt für uns nicht sichtbar und außerhalb jeder menschlichen Vorstellungskraft liegt. In der Kabbalah wird G - tt Ein Sof genannt; ein G - tt ohne jeden Beginn und ohne jedes Ende. Er existierte schon immer und wird dies immer tun. Seine Handlungen sind unbegrenzt und uneingeschränkt.
Wir können es heute nur besser machen, indem wir zu dem EINEN G - tt beten und nicht unseren negativen Gedanken folgen.
Der derzeitige Rebbe der Chassidut Slonim in Jerusalem, Rabbi Shmuel Bozorowsky, nennt in seinem Kommentar einen ganz wichtigen Punkt. Obwohl die Juden das Goldene Kalb bauten, machten sie hinterher Teshuva und kehrten zu G – tt zurück. Der Teshuva – Aspekt sei hier immens wichtig und wir sehen, dass Teshuva fast immer möglich ist.
Schabbat Schalom
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Thora Parasha
Donnerstag, März 12, 2009
Das wars mal wieder
B"H
Purim ist vorüber und der Alltag kehrt wieder ein. Zwei Tage des Feierns sind nicht leicht, obwohl ich keinen einzigen Tropfen A;lohol trank oder besonders feierte; das Herumreisen von Event zu Event war vielleicht anstrengender als so manche Veranstaltung allein.
Bnei Brak, Tel Aviv, Jerusalem, Mea Shearim und dazwischen die gestrige Party bei Rabbi Mordechai Machlis in Jerusalem. Es ist schon erstaunlich, wie ein paar besoffene Yeshiva Studenten einem eine Feiern so richtig verderben können. Ein volltrunkener Russe und mehrere junge Amerikaner a la Ohr Sameach oder Aish HaTorah Leute. Vielleicht empfanden weitere Gäste das Herumgegröhle als weniger nervend, doch mich stören derlei Chaoten. Mit einer Freudin machte ich mich schon kurze Zeit nach unserer Ankunft im Machlis Haus auf nach Mea Shearim. Schnell in der Innenstadt einen Schwarma (Döner) verspeist und danach weiter nach Mea Shearim zu den chassidischen Veranstaltungen und dort wurden wir nicht enttäuscht.
Der Suff an Purim kann ganz schön an den Nerven derer zerren, die da nicht am Wahnsinn teilnehmen. Überhaupt kam es mir so vor als ob so mancher Haredi (Ultra - Orthodoxer) nur das ganze Jahr über auf die Gelegenheit gewartet hatte, endlich einmal das zu tun, was ihm sonst aus relig. oder gesellschaftlichen Gründen heraus untersagt ist. Da staut sich innerlich so einiges an Druck auf und an Simchat Thora oder insbesondere an Purim wird es dann herausgelassen. Man ist ja besoffen und das ist doch die beste Ausrede.
Nun muss ich die gesamten angesammelten Inhalte erst einmal verarbeiten und in Geschreibsel umsetzen. Dies were ich versuchen, im Laufe des heutigen abends umzusetzen während die Haredim wieder "brav" in ihre Yeshiva einkehren um zu lernen.
Purim ist vorüber und der Alltag kehrt wieder ein. Zwei Tage des Feierns sind nicht leicht, obwohl ich keinen einzigen Tropfen A;lohol trank oder besonders feierte; das Herumreisen von Event zu Event war vielleicht anstrengender als so manche Veranstaltung allein.
Bnei Brak, Tel Aviv, Jerusalem, Mea Shearim und dazwischen die gestrige Party bei Rabbi Mordechai Machlis in Jerusalem. Es ist schon erstaunlich, wie ein paar besoffene Yeshiva Studenten einem eine Feiern so richtig verderben können. Ein volltrunkener Russe und mehrere junge Amerikaner a la Ohr Sameach oder Aish HaTorah Leute. Vielleicht empfanden weitere Gäste das Herumgegröhle als weniger nervend, doch mich stören derlei Chaoten. Mit einer Freudin machte ich mich schon kurze Zeit nach unserer Ankunft im Machlis Haus auf nach Mea Shearim. Schnell in der Innenstadt einen Schwarma (Döner) verspeist und danach weiter nach Mea Shearim zu den chassidischen Veranstaltungen und dort wurden wir nicht enttäuscht.
Der Suff an Purim kann ganz schön an den Nerven derer zerren, die da nicht am Wahnsinn teilnehmen. Überhaupt kam es mir so vor als ob so mancher Haredi (Ultra - Orthodoxer) nur das ganze Jahr über auf die Gelegenheit gewartet hatte, endlich einmal das zu tun, was ihm sonst aus relig. oder gesellschaftlichen Gründen heraus untersagt ist. Da staut sich innerlich so einiges an Druck auf und an Simchat Thora oder insbesondere an Purim wird es dann herausgelassen. Man ist ja besoffen und das ist doch die beste Ausrede.
Nun muss ich die gesamten angesammelten Inhalte erst einmal verarbeiten und in Geschreibsel umsetzen. Dies were ich versuchen, im Laufe des heutigen abends umzusetzen während die Haredim wieder "brav" in ihre Yeshiva einkehren um zu lernen.
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Chassidut Machnovke,
Purim
Mittwoch, März 11, 2009
Das Christentum: Eine auf Lügen basierende Religion
B"H
Was, wenn ich Nichtjude bin ? Wie oder wo finde ich mich da in G - ttes Konzept der Welterschaffung sowie der Menschheit wieder ?
Die Antwort darauf ist einfach: Gemäß dem Judentum hat JEDER Mensch auf dieser Welt eine Chance auf einen Platz in der Kommenden Welt (Olam HaBah) ! Normalerweise ist ein Nichtjude verpflichtet, die Sieben Noachidischen Gebote einzuhalten, wobei der Glaube an J. NICHT dazugehört. Der Rambam (Maimonides) betrachtete das Christentum als Götzendienst, doch bei dieser Ansicht gehen die Meinungen auseinander. Einige jüdische Gelehrte sind der Meinung, dass der Glaube an J. auf falschen Interpretierungen basiert, aber die Christenheit zumindest auf den Gedanken hat kommen lassen, dass es da einen G - tt gibt, welcher ALLES erschuf. Andererseits bedeutet dieses Statement nicht, dass das Christentum nun akzeptiert sei. Im Gegenteil, denn der christliche Glaube ist eine falsche Religion und bei der Ankunft des Meschiach werden gerade die Mitglieder der christlichen Religion zugeben, dass sie zwar das G - tteskonzept kannten, jedoch falsch interpretierten. .
Am letzten Sonntag gab Rabbi Tuvia Singer seine zweite Session einer insgesamt viermaligen Vortragsreihe zur Aufklärung über die Taktiken christlicher Missionare. Hierbei bezog er sich ganz besonders auf die Evangelikalen sowie weitere fanatische amerikanisch - christliche Gruppierungen. Im Prinzip aber waren alle angesprochen. Das Thema geht alle an, Christen sowie Juden, wobei es immer wieder erstaunlich ist, wieviele Juden so wenig über ihre eigene Religion wissen / lernen. Das Reformjudentum und der Säkularismus haben ganze Arbeit geleistet und die Juden immer mehr von den Prinzipien und Grundlagen ihrer Religion entfernt, sodass heutzutage große Unwissenheit herrscht.
Das Christentum basiert auf Lügen und Verdrehungen von Thorainhalten. So werden Mitglieder gewonnen, so wird missioniert, so werden Mitglieder bei der Stange gehalten und so wird das Machtmonopol KIRCHE aufrechterhalten ! Wenn J. zurückkommen täte, würde ihn der Schlag treffen, was da ein paar Nichtjuden aus dem JUDEN J. machte.
Tuvia Singer war in bester Vortragslaune und wenn ich ihn zum vorangegangenen Vortrag kritisierte, so erwies er sich am vergangenen Sonntag abend als brilliant.
Beginnen tat er mit einer chassidischen Story des Maggid aus Dubnov.
Es waren relativ viele Christen anwesend, denn auch sie waren zu der Vortragsreihe eingeladen worden. Jedenfalls lächelte man sein christliches Lächeln als eine chassidische Story angekündigt wurde. Diese gefallen den Christen immer ganz besonders gut und um den Inhalt und das Verstehen geht es dabei weniger; eher um irgendwelche Gefühle, die da aufkommen.
Die Story des Dubnover Maggd handelte von einem Königssohn, der da aus dem Palast seines Vaters entkam und in einen Wald lief. Auf seinem Weg durch den Wald sah er immer wieder Zielscheiben an den Bäumen. Und jedesmal befand sich ein Pfeil genau im Mittelpunkt der Zielscheibe. Ein perfekter Treffer, aber wer konnte so gut schiessen ?
Schließlich traf der Königssohn auf den vermeitlichen Schützen und als er diesen fragte, ob er wohl Superman sei, begann der zu lachen. Nein, was er tue sei lediglich den Pfeil in einen Baum zu schiessen und erst danach male er die Zielscheibe drumherum.
Und genau das sei es, was die Kirche seit Jahrtausenden mache.
Das christliche Lächeln auf den Gesichtern gefror.
Amerikanische Evangelikale hielten vor wenigen Tagen einen erneuten Kongress ab, auf dem einer ihrer führenden Vertreter feststellte, dass G - tt die Gebete der Juden NICHT erhört !
Zu wem sprach dann eigentlich Avraham ? Zu wem sprachen all unsere Vorväter und wer sprach zu ihnen, wenn nicht G - tt ?
Üblichwerweise denken derlei Christen nie zuviel nach, wenn es um willkürliche antisemitische Behauptungen geht. Die Juden bilden einen Störfaktor im Lügengebilder der Kirchen.
Über all die Jahre hinweg tat die Kirche zwei grundlegende Dinge:
1. Das Tanach (Thora, Propheten und Schriften) wurde so umgeschrieben, dass die Figur des J. als Meschiach auch ja hineinpasste. Ansonsten müsste man die Tatsache zugeben, dass die Thora überhaupt NIEMALS von J. spricht.
2. Das Leben des J. wurde dem Inhalt des Tanachs so angepasst, dass es auch ja in die Inhalte passte. Inhalte, welche wahllos aus dem Zusammenhang gerissen worden sind, und in Wahrheit völlig andere Aussagen wiederspiegeln.
Wie Kirche samt Missionare vorgehen ? Sie lieben es, die Bibel so hinzubiegen, dass ihre eigenen selbsterdachten Ideologien in den Context passen. Egal, wie und es werden Inhalte zurechtgebogen, was fast an Kriminalität grenzt. Durch eine jahrhundertelange Propaganda, hat die Kirche eine erfolgreiche Hirnwäsche ihrer Mitglieder hinter sich gebracht. Worte einfach ändern oder andere Worte in die Bibel schreiben, nur um zu zeigen, dass ein J. (ein Mensch !) G - tt sei. Wie absurd ist schon allein der Gedanke, dass ein Mensch die Stellung G - ttes einnimmt ?
Das Buch des Matthäus
Warum wird fortwährend gerade aus Matthäus zitiert ? Weil die Kirche behauptet, Matthäus sei Jude gewesen. Historischer Fakt ist hingegen, dass der Autor des Buches Matthäus unbekannt ist.
Sämtliche Bücher des Neuen Testamentes richten sich an eine eigene spezielle Zielgruppe. So sollte Matthäus die Juden missionieren oder Lukas die Griechen.
___________________
Was mich total überraschte war, wieviele jüdische Zuhörer des Vortrages über all diese Fakten schon Bescheid wussten. Ich hingegen habe mich mit dem Christentum so gut wie nie auseinandergesetzt und mir war das alles gänzlich unbekannt.
___________________
Das Buch Matthäus wurde ca. im Jahre 85 nach Beginn der Zeitrechnung verfasst und die Christen meinen, es enthalte Prophezeihungen. Weiterhin enthält es Thorazitate, jedoch falsch interpretiert.
Tuvia Singer präsentierte unterschiedliche Verse aus dem Tanach; ganz einfach um uns ein paar Beispiele kirchlicher Willkür zu nennen. Zum Beispiel aus Matthäus und Hoshea. Ich glaube es war Matthäus 13, wo ein Vers aus dem Buch des Propheten Hoshea zitiert worden war. In Wirklichkeit handelt es sich im Original um das jüdische Volk, doch die Kirche machte aus Pluralverben Singular, sodass es sich nur auf J. bezog.
Reine Fälschung a la Konrad Kujau !
Insbesondere das Buch der Propheten spricht immer wieder von der einzigartigen Beziehungen zwischen G - tt und Seinem Volk, den Juden. Ein Blick in die Schriften des Propheten Zechariah reichen aus: Dort heißt es, dass die Nichtjuden einmal zu den Juden kommen werden und zugeben, dass sie mit ihren relig. Thesen falsch lagen.
Das größte Problem ist, dass die Mehrheit der hebräischen Sprache nicht mächtig ist und so den Originaltext der Thora nicht imstande ist zu lesen und mit der Kirchenpropaganda zu vergleichen. Hinzu kommen unzählige verschiedene Bibelübersetzungen, in denen jede christliche Ausrichtung schreibt, was ihnen gerade bequem erscheint. So werden komplett andere Inhalte erzeugt und die Thora ist wie neugeschrieben. Und zwar so, wie es in die Kirchenideologie passt. Kein Wunder, dass die Juden da stören, denn sie sind es, die die Wahrheit kennen.
Die Christen beim Vortrag sassen teilweise perplex da, andere waren verärgert, wenige entschlossen sich zu gehen. Anstatt Tuvia Singer einmal herauszufordern, sassen sie nur da und brachten kein Wort heraus. Warum fehlte der Mut ? Auf der Straße bei unwissenden Juden zeigt man sich weniger zimperlich, aber sobald ein Jude daherkommt, der etwas von seiner Religion versteht, rennen die Missionare so schnell sie eben können.
Im Judentum sitzen wir nicht nur da und glauben so vor uns hin. Wir besitzen die Aufgabe, G - tt aktiv zu suchen und Seine Thoramitzwot zu erfüllen. Das Judentum ist eine Religion der Tat; Glaube allein hilft nicht.
Es wäre zu wünschen, dass sich Juden sowohl als auch Christen einmal mit den wahren Inhalten des Tanach auseinandersetzen und lernen, anstatt den falschen Kirchenideologien zu folgen. Dann wären wir in der Weltgeschichte einen immensen Schritt weiter.
Am nächsten Sonntag wird Tuvia Singer wieder sprechen. Dann von der christlichen Irrlehre über den jüdischen Talmud.
Lesenswert:
Die Sache mit dem Gasthaus
Was, wenn ich Nichtjude bin ? Wie oder wo finde ich mich da in G - ttes Konzept der Welterschaffung sowie der Menschheit wieder ?
Die Antwort darauf ist einfach: Gemäß dem Judentum hat JEDER Mensch auf dieser Welt eine Chance auf einen Platz in der Kommenden Welt (Olam HaBah) ! Normalerweise ist ein Nichtjude verpflichtet, die Sieben Noachidischen Gebote einzuhalten, wobei der Glaube an J. NICHT dazugehört. Der Rambam (Maimonides) betrachtete das Christentum als Götzendienst, doch bei dieser Ansicht gehen die Meinungen auseinander. Einige jüdische Gelehrte sind der Meinung, dass der Glaube an J. auf falschen Interpretierungen basiert, aber die Christenheit zumindest auf den Gedanken hat kommen lassen, dass es da einen G - tt gibt, welcher ALLES erschuf. Andererseits bedeutet dieses Statement nicht, dass das Christentum nun akzeptiert sei. Im Gegenteil, denn der christliche Glaube ist eine falsche Religion und bei der Ankunft des Meschiach werden gerade die Mitglieder der christlichen Religion zugeben, dass sie zwar das G - tteskonzept kannten, jedoch falsch interpretierten. .
Am letzten Sonntag gab Rabbi Tuvia Singer seine zweite Session einer insgesamt viermaligen Vortragsreihe zur Aufklärung über die Taktiken christlicher Missionare. Hierbei bezog er sich ganz besonders auf die Evangelikalen sowie weitere fanatische amerikanisch - christliche Gruppierungen. Im Prinzip aber waren alle angesprochen. Das Thema geht alle an, Christen sowie Juden, wobei es immer wieder erstaunlich ist, wieviele Juden so wenig über ihre eigene Religion wissen / lernen. Das Reformjudentum und der Säkularismus haben ganze Arbeit geleistet und die Juden immer mehr von den Prinzipien und Grundlagen ihrer Religion entfernt, sodass heutzutage große Unwissenheit herrscht.
Das Christentum basiert auf Lügen und Verdrehungen von Thorainhalten. So werden Mitglieder gewonnen, so wird missioniert, so werden Mitglieder bei der Stange gehalten und so wird das Machtmonopol KIRCHE aufrechterhalten ! Wenn J. zurückkommen täte, würde ihn der Schlag treffen, was da ein paar Nichtjuden aus dem JUDEN J. machte.
Tuvia Singer war in bester Vortragslaune und wenn ich ihn zum vorangegangenen Vortrag kritisierte, so erwies er sich am vergangenen Sonntag abend als brilliant.
Beginnen tat er mit einer chassidischen Story des Maggid aus Dubnov.
Es waren relativ viele Christen anwesend, denn auch sie waren zu der Vortragsreihe eingeladen worden. Jedenfalls lächelte man sein christliches Lächeln als eine chassidische Story angekündigt wurde. Diese gefallen den Christen immer ganz besonders gut und um den Inhalt und das Verstehen geht es dabei weniger; eher um irgendwelche Gefühle, die da aufkommen.
Die Story des Dubnover Maggd handelte von einem Königssohn, der da aus dem Palast seines Vaters entkam und in einen Wald lief. Auf seinem Weg durch den Wald sah er immer wieder Zielscheiben an den Bäumen. Und jedesmal befand sich ein Pfeil genau im Mittelpunkt der Zielscheibe. Ein perfekter Treffer, aber wer konnte so gut schiessen ?
Schließlich traf der Königssohn auf den vermeitlichen Schützen und als er diesen fragte, ob er wohl Superman sei, begann der zu lachen. Nein, was er tue sei lediglich den Pfeil in einen Baum zu schiessen und erst danach male er die Zielscheibe drumherum.
Und genau das sei es, was die Kirche seit Jahrtausenden mache.
Das christliche Lächeln auf den Gesichtern gefror.
Amerikanische Evangelikale hielten vor wenigen Tagen einen erneuten Kongress ab, auf dem einer ihrer führenden Vertreter feststellte, dass G - tt die Gebete der Juden NICHT erhört !
Zu wem sprach dann eigentlich Avraham ? Zu wem sprachen all unsere Vorväter und wer sprach zu ihnen, wenn nicht G - tt ?
Üblichwerweise denken derlei Christen nie zuviel nach, wenn es um willkürliche antisemitische Behauptungen geht. Die Juden bilden einen Störfaktor im Lügengebilder der Kirchen.
Über all die Jahre hinweg tat die Kirche zwei grundlegende Dinge:
1. Das Tanach (Thora, Propheten und Schriften) wurde so umgeschrieben, dass die Figur des J. als Meschiach auch ja hineinpasste. Ansonsten müsste man die Tatsache zugeben, dass die Thora überhaupt NIEMALS von J. spricht.
2. Das Leben des J. wurde dem Inhalt des Tanachs so angepasst, dass es auch ja in die Inhalte passte. Inhalte, welche wahllos aus dem Zusammenhang gerissen worden sind, und in Wahrheit völlig andere Aussagen wiederspiegeln.
Wie Kirche samt Missionare vorgehen ? Sie lieben es, die Bibel so hinzubiegen, dass ihre eigenen selbsterdachten Ideologien in den Context passen. Egal, wie und es werden Inhalte zurechtgebogen, was fast an Kriminalität grenzt. Durch eine jahrhundertelange Propaganda, hat die Kirche eine erfolgreiche Hirnwäsche ihrer Mitglieder hinter sich gebracht. Worte einfach ändern oder andere Worte in die Bibel schreiben, nur um zu zeigen, dass ein J. (ein Mensch !) G - tt sei. Wie absurd ist schon allein der Gedanke, dass ein Mensch die Stellung G - ttes einnimmt ?
Das Buch des Matthäus
Warum wird fortwährend gerade aus Matthäus zitiert ? Weil die Kirche behauptet, Matthäus sei Jude gewesen. Historischer Fakt ist hingegen, dass der Autor des Buches Matthäus unbekannt ist.
Sämtliche Bücher des Neuen Testamentes richten sich an eine eigene spezielle Zielgruppe. So sollte Matthäus die Juden missionieren oder Lukas die Griechen.
___________________
Was mich total überraschte war, wieviele jüdische Zuhörer des Vortrages über all diese Fakten schon Bescheid wussten. Ich hingegen habe mich mit dem Christentum so gut wie nie auseinandergesetzt und mir war das alles gänzlich unbekannt.
___________________
Das Buch Matthäus wurde ca. im Jahre 85 nach Beginn der Zeitrechnung verfasst und die Christen meinen, es enthalte Prophezeihungen. Weiterhin enthält es Thorazitate, jedoch falsch interpretiert.
Tuvia Singer präsentierte unterschiedliche Verse aus dem Tanach; ganz einfach um uns ein paar Beispiele kirchlicher Willkür zu nennen. Zum Beispiel aus Matthäus und Hoshea. Ich glaube es war Matthäus 13, wo ein Vers aus dem Buch des Propheten Hoshea zitiert worden war. In Wirklichkeit handelt es sich im Original um das jüdische Volk, doch die Kirche machte aus Pluralverben Singular, sodass es sich nur auf J. bezog.
Reine Fälschung a la Konrad Kujau !
Insbesondere das Buch der Propheten spricht immer wieder von der einzigartigen Beziehungen zwischen G - tt und Seinem Volk, den Juden. Ein Blick in die Schriften des Propheten Zechariah reichen aus: Dort heißt es, dass die Nichtjuden einmal zu den Juden kommen werden und zugeben, dass sie mit ihren relig. Thesen falsch lagen.
Das größte Problem ist, dass die Mehrheit der hebräischen Sprache nicht mächtig ist und so den Originaltext der Thora nicht imstande ist zu lesen und mit der Kirchenpropaganda zu vergleichen. Hinzu kommen unzählige verschiedene Bibelübersetzungen, in denen jede christliche Ausrichtung schreibt, was ihnen gerade bequem erscheint. So werden komplett andere Inhalte erzeugt und die Thora ist wie neugeschrieben. Und zwar so, wie es in die Kirchenideologie passt. Kein Wunder, dass die Juden da stören, denn sie sind es, die die Wahrheit kennen.
Die Christen beim Vortrag sassen teilweise perplex da, andere waren verärgert, wenige entschlossen sich zu gehen. Anstatt Tuvia Singer einmal herauszufordern, sassen sie nur da und brachten kein Wort heraus. Warum fehlte der Mut ? Auf der Straße bei unwissenden Juden zeigt man sich weniger zimperlich, aber sobald ein Jude daherkommt, der etwas von seiner Religion versteht, rennen die Missionare so schnell sie eben können.
Im Judentum sitzen wir nicht nur da und glauben so vor uns hin. Wir besitzen die Aufgabe, G - tt aktiv zu suchen und Seine Thoramitzwot zu erfüllen. Das Judentum ist eine Religion der Tat; Glaube allein hilft nicht.
Es wäre zu wünschen, dass sich Juden sowohl als auch Christen einmal mit den wahren Inhalten des Tanach auseinandersetzen und lernen, anstatt den falschen Kirchenideologien zu folgen. Dann wären wir in der Weltgeschichte einen immensen Schritt weiter.
Am nächsten Sonntag wird Tuvia Singer wieder sprechen. Dann von der christlichen Irrlehre über den jüdischen Talmud.
Lesenswert:
Die Sache mit dem Gasthaus
Dienstag, März 10, 2009
Die Megillah Lesung bei Chabad in Tel Aviv
B"H
Zur Megillah Lesung (Buch Esther) war ich im Chabad Haus nahe der säkuleren Shenkin Street in Tel Aviv. Nicht vor allzulanger Zeit eröffnete Chabad im Zentrum des Säkularismus ein Center incl. riesiger Synagoge. Da allerdings die Leute am Schabbat lieber in die umliegenden Cafes als in die Synagoge strömen, wird intern nur ein kleiner Raum für den G - ttesdienst genutzt.
Den ganzen Tag über verkündete Chabad per Lautprecher im anliegenden Park die Uhrzeit der Megillah Lesung. Und abends trafen tatsächlich mindestens 200 Leute ein. Ein enormer Erfolg.
Eltern mit Kindern, Singles, alles war anzutreffen. Nicht immer gerade besonders orthod. anständig, denn die Hälfte der Frauen erschien in Hose, aber Chabad akzeptiert ja bekanntlich ALLE Juden.
Zuerst wurde das Abendgebet Maariv gebetet und im kleinen Gebetsraum war eine wunderschöne kleine Bühne aufgebaut. Ein Puppentheaterszene einer Einkaufsstraße aus dem alten babylonischen Schuschan, passend zur Megillah.
Danach wurde verkündet, dass die Lesung in der großen Synagogenhalle stattfindet, die Kleinkinder aber hier bei der Bühne bleiben, um eine Puppentheaterinszenierung zu sehen. So sollten die Eltern ungestört die Megillah hören, da es eine Mitzwah ist jedes Wort des Buch Esther auch mitzubekommen.
Dabei waren es aber gerade die Eltern, die mehr Lärm machten als ihre Kinder. Mittendrin fanden dann auch noch einige Erwachsene das Junk Food, welches Chabad zwecks Party hinterher bereitgestellt hatte. Und wer sich mit der israelischen Mentalität auskennt, der kann sich vorstellen, was folgte. Alles stürzte auf die Chips los und knirschte schmatzend herum.
Es war keine berauschende Spiritualität bei der Lesung, doch immerhin waren eine ganze Menge Leute erschienen und die Mühe ist es, die zählt. Viele zogen es dann doch lieber vor, den Kids und sich selber eine Purimatmosphäre zu gönnen als in irgendeinem Cafe oder vor dem TV zu hocken.
Zur Megillah Lesung (Buch Esther) war ich im Chabad Haus nahe der säkuleren Shenkin Street in Tel Aviv. Nicht vor allzulanger Zeit eröffnete Chabad im Zentrum des Säkularismus ein Center incl. riesiger Synagoge. Da allerdings die Leute am Schabbat lieber in die umliegenden Cafes als in die Synagoge strömen, wird intern nur ein kleiner Raum für den G - ttesdienst genutzt.
Den ganzen Tag über verkündete Chabad per Lautprecher im anliegenden Park die Uhrzeit der Megillah Lesung. Und abends trafen tatsächlich mindestens 200 Leute ein. Ein enormer Erfolg.
Eltern mit Kindern, Singles, alles war anzutreffen. Nicht immer gerade besonders orthod. anständig, denn die Hälfte der Frauen erschien in Hose, aber Chabad akzeptiert ja bekanntlich ALLE Juden.
Zuerst wurde das Abendgebet Maariv gebetet und im kleinen Gebetsraum war eine wunderschöne kleine Bühne aufgebaut. Ein Puppentheaterszene einer Einkaufsstraße aus dem alten babylonischen Schuschan, passend zur Megillah.
Danach wurde verkündet, dass die Lesung in der großen Synagogenhalle stattfindet, die Kleinkinder aber hier bei der Bühne bleiben, um eine Puppentheaterinszenierung zu sehen. So sollten die Eltern ungestört die Megillah hören, da es eine Mitzwah ist jedes Wort des Buch Esther auch mitzubekommen.
Dabei waren es aber gerade die Eltern, die mehr Lärm machten als ihre Kinder. Mittendrin fanden dann auch noch einige Erwachsene das Junk Food, welches Chabad zwecks Party hinterher bereitgestellt hatte. Und wer sich mit der israelischen Mentalität auskennt, der kann sich vorstellen, was folgte. Alles stürzte auf die Chips los und knirschte schmatzend herum.
Es war keine berauschende Spiritualität bei der Lesung, doch immerhin waren eine ganze Menge Leute erschienen und die Mühe ist es, die zählt. Viele zogen es dann doch lieber vor, den Kids und sich selber eine Purimatmosphäre zu gönnen als in irgendeinem Cafe oder vor dem TV zu hocken.
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Chassidut Chabad,
Purim,
Tel Aviv
"HaMakor" - Eine neue jüdisch - relig. Site
B"H
"HaMakor" (auf Deutsch: die Quelle) ist eine relativ neue jüdisch - orthodoxe Site, welche das Judentum in deutscher Sprache leicht verständlich erklärt. Darüber hinaus hat man bei "HaMakor" noch viel vor, denn Lernwillige sollen auch aktiv in Online - Programme mit einbezogen werden.
Es lohnt sich auf alle Fälle vorbeizuschauen ! Und es ist genauso positiv zu bewerten, dass es wieder eine weitere jüdisch - orthodoxe Site in deutscher Sprache gibt.
Link:
HaMakor - Die Quelle
"HaMakor" (auf Deutsch: die Quelle) ist eine relativ neue jüdisch - orthodoxe Site, welche das Judentum in deutscher Sprache leicht verständlich erklärt. Darüber hinaus hat man bei "HaMakor" noch viel vor, denn Lernwillige sollen auch aktiv in Online - Programme mit einbezogen werden.
Es lohnt sich auf alle Fälle vorbeizuschauen ! Und es ist genauso positiv zu bewerten, dass es wieder eine weitere jüdisch - orthodoxe Site in deutscher Sprache gibt.
Link:
HaMakor - Die Quelle
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Links,
Orthodoxie in Deutschland
Christentum: Auf Lügen aufgebaut
B"H
Bevor ich morgen einen Bericht über den gestrigen Vortrag von Rabbi Tuvia Singer verfasse, möchte ich eine Tatsache in den Raum werfen, die da ebenso wieder genug Raum für eigene Gedanken stellt: Das Christentum basiert auf Lügen !
Die Kirchen, Pastoren, Priester, Nonnen oder wie immer man auch das Personal nennen will, verbreiten Lügen, um so neue Mitglieder hinzuzugewinnen bzw. die alten Schäfchen bei der Stange zu halten.
Auf meines Weg zum Israel Center, dem Veranstaltungsort des Singer - Vortrages gegen christliche Mission von Juden, traf ich, wie gesagt, Benjamin Kluger von Yad LeAchim und er war es, der diese wichtige Tatsache beim Namen nannte.
Wie die Kirche lügt und warum, dass erfahrt Ihr in einem morgigen Artikel incl. der Fakten von Tuvia Singer !
Bevor ich morgen einen Bericht über den gestrigen Vortrag von Rabbi Tuvia Singer verfasse, möchte ich eine Tatsache in den Raum werfen, die da ebenso wieder genug Raum für eigene Gedanken stellt: Das Christentum basiert auf Lügen !
Die Kirchen, Pastoren, Priester, Nonnen oder wie immer man auch das Personal nennen will, verbreiten Lügen, um so neue Mitglieder hinzuzugewinnen bzw. die alten Schäfchen bei der Stange zu halten.
Auf meines Weg zum Israel Center, dem Veranstaltungsort des Singer - Vortrages gegen christliche Mission von Juden, traf ich, wie gesagt, Benjamin Kluger von Yad LeAchim und er war es, der diese wichtige Tatsache beim Namen nannte.
Wie die Kirche lügt und warum, dass erfahrt Ihr in einem morgigen Artikel incl. der Fakten von Tuvia Singer !
Montag, März 09, 2009
"Purim Sameach - Happy Purim" allerseits
B"H
In ca. zwei Stunden beginnt offiziell das Purim - Fest und gegen 18.15 Uhr werden in Israel die Megillot (das Buch Esther) in den Synagogen verlesen. Fast überall im Land, nur nicht in Jerusalem, denn dort beginnen erst morgen (Dienstag) abend die Feiern.
Da ich heute von Jerusalem zurück nach Tel Aviv fuhr und ich bisher wenig Zeit zum Schreiben hatte, verzögert sich so Manches. In ca. zwei Stunden gehe ich in die Synagoge, auf eine Feier und danach werde ich mich hinsetzen, um einiges zu berichten. Insbesondere natürlich über den gestrigen anti - Missionarsvortrag des Rabbi Tuvia Singer bei der Orthodox Union in Jerusalem. Gerade dazu gibt es viel Interessantes zu berichten und eines gleich vorab: Tuvia Singer war gestern in Hochform und präsentierte absolut großartige Fakten gegen die Missionsaktivitäten der christlichen Kirchen. Auf dem Weg zum Gebäude der Orthodox Union traf ich auch noch einen wichtigen Mitarbeiter im anti - Missionsgeschäft: Nämlich Benjamin Kluger von YAD LE'ACHIM, mit dem ich des Rest des Weges zusammenfortsetzte und er mir so Einiges berichtete.
Aber erst einmal PURIM SAMEACH an alle Leser !!!
In ca. zwei Stunden beginnt offiziell das Purim - Fest und gegen 18.15 Uhr werden in Israel die Megillot (das Buch Esther) in den Synagogen verlesen. Fast überall im Land, nur nicht in Jerusalem, denn dort beginnen erst morgen (Dienstag) abend die Feiern.
Da ich heute von Jerusalem zurück nach Tel Aviv fuhr und ich bisher wenig Zeit zum Schreiben hatte, verzögert sich so Manches. In ca. zwei Stunden gehe ich in die Synagoge, auf eine Feier und danach werde ich mich hinsetzen, um einiges zu berichten. Insbesondere natürlich über den gestrigen anti - Missionarsvortrag des Rabbi Tuvia Singer bei der Orthodox Union in Jerusalem. Gerade dazu gibt es viel Interessantes zu berichten und eines gleich vorab: Tuvia Singer war gestern in Hochform und präsentierte absolut großartige Fakten gegen die Missionsaktivitäten der christlichen Kirchen. Auf dem Weg zum Gebäude der Orthodox Union traf ich auch noch einen wichtigen Mitarbeiter im anti - Missionsgeschäft: Nämlich Benjamin Kluger von YAD LE'ACHIM, mit dem ich des Rest des Weges zusammenfortsetzte und er mir so Einiges berichtete.
Aber erst einmal PURIM SAMEACH an alle Leser !!!
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Christl. Missionare,
Purim
Sonntag, März 08, 2009
Nationalreligiös - Dati Le'umi

Nationalreligiöse an der Kotel (Klagemauer)
B"H
Mancher Leser wird, sobald er sich mit dem Judentum beschäftigt, sofort mit einem manchmal komplizierten Wortschatz überfallen. Da gibt es nicht nur DIE JUDEN oder reform, konservativ, progressiv oder orthodox, nein, da fallen Wörter wie haredi (ultra - orthodox), nationalreligiös, chassidisch ... Wer soll da durchsteigen und das alles noch auseinanderhalten können ?
Sobald man vom Judentum spricht oder darüber berichtet bzw. schreibt, ist gerade der Wortschatz nicht wegzudenken. Wie will jemand argumentieren, wenn er keinen litvischen Haredi von einem Chassid auseinanderhalten kannt ? Und wer oder was ist jetzt nationalreligiös und wie bitteschön kommen die Richtungen untereinander aus und überhaupt ?
Einem Außenstehenden dies alles so Ex und Hopp zu erklären fällt nicht leicht und deswegen ziehe ich fast immer Fallbeispiele vor.
In Mea Shearim (einer der ultra - orthod. Stadtteile Jerusalem) wird mir vielfach gesagt, dass die zionistischen Nationalreligiösen weniger religiös seien. Eben mit Kipa auf dem Kopf, aber die Kleidung sei ja wie bei Nichtjuden.
Neulich dann sagte mir eine Neureligiöse, dass sie vor ihrem haredischen Leben bei den Nationalreligiösen gewesen sei und die seien ja nicht besser als die Säkuleren. Sie sei nämlich durch die Nationalreligiösen erst zum Säkulerismus gekommen.

Aus relig. zionistischer Sicht darf Israel überall besiedelt werden.
Ich bin der gegenteiligen Auffassung und tat dies auch genügend kund. Nicht alle Nationalrelig. sind über einen Kamm zu scheren, selbst wenn sie sich für Haredim (Ultra - Orthod.) ganz "normal kleiden. Allgemein gesagt kleiden sich die Nationalrelig. ganz normal in Jeans, Shirt, Rock, Pullover, was auch immer; wobei sie nicht die schwarze Hose, weisses Hemd - Kleidungsetikette haredischer Männer einhalten. Die Frauen tragen langen Rock (auch Jeansrock, was bei Haredim nicht immer akzeptiert wird) und ehrlich gesagt, schaut so manch nationalrelig. Frau anständiger aus als ihr haredischer Gegenpart. Gerade bei den litvisch - haredischen Frauen in Bnei Brak werden die Röcke stetig kürzer.
Nationalrelig. sind zionistisch veranlagt und gehen zur Armee (die Frauen verrichten einen Sozialdienst genannt "Scherut Le'umit"). Im Ausland kennt man sie oftmals nur als rebellische rechtsradikale Siedler, doch steckt hinter dem gesamten Movement viel mehr. "Liebe zu Israel" und der relig. Zionismus, meist vorangetrieben vom ersten aschkenazischen israel. Oberrabbiner, Rabbi Kook (Kuk). Nicht, dass Rabbi Kook der große Zionist war, doch stellte er sich auch nicht gegen die Bewegung.
Auch bei den Nationalreligiösen gibt es unterschiedliche Strömungen, welche da von "total modern" bis hin zu "erzkonservativ" reichen. Manche meinen dies an der Größe der Kipa des Mannes zu erkennen. Eine besondere Richtung sind die "Chardalnikkim", die da die sogenannten Haredim unter den Nationalrelig. bilden.
Eines sei gesagt: Sicher gibt es zwischen ihnen und den Haredim Mentalitätsunterschiede. Keine Glaubensunterschiede, sondern der Alltag schaut etwas anders aus und besteht nicht "nur" aus dem Thorastudium. Normalerweise senden die Nationalrelig. ihre Kinder auf die hauseigenen "Noam - Schulen", welche später zum Besuch einer Uni berechtigen. Bei haredischen Schulen ist dies nicht der Fall, denn der Lernstoff ist weniger weltlich und ganz auf die haredische Gesellschaft ausgerichtet.
Zu sagen, dass der oder die weniger religiös ist, weil man sich ja so oder so anzieht ... Seit meiner Zeit in Tel Aviv habe ich ganz unterschiedliche Leute kennen gelernt und oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass Haredim nicht immer Haredim sind, nur weil sie äußerlich so ausschauen. Säkulere sind nicht nur Ignoranten und Nationalrelig. bilden ebenso keine Ausnahme. Wir sind alle nur Menschen und vor allem unter Juden sollte man "leben und leben lassen", selbst dann, wenn ich hier so manche Kritik an verschiedenen orthodoxen Ausrichtungen uebe.
Trotzdem muss ich sagen, dass die nationalrelig. vom Chassidismus oder haredischen Angelegenheiten seltener eine Ahnung haben.:-)

Litvische Haredim - schwarzer Anzug, weisses Hemd, schwarzer Hut

Chassidim (hier von der Chassidut Gur): langer schwarzer oder dunkelblauer Kaftan, Streimel (Pelzmütze am Schabbat oder zu festlichen Anlässen), lange Pejes (Schläfenlocken).
Photo: Yeshiva World
Rabbi Ovadiah Yosef gegen übermässige Mischloach Manot

B"H
Der ehemalige sephardische Oberrabbiner und derzeitiges geistiges Oberhaupt der sephardisch - haredischen SHASS - Partei, Rabbi Ovadiah Yosef, sowie weitere führende Rabbiner sprachen sich gegen ein übermässiges Geldausgeben bezüglich die "Mischloach Manot - Geschenke" zu Purim aus.

Rabbi Ovadiah Yosef
Morgen abend beginnt Purim in Tel Aviv sowie andernorts auf der Welt, gefolgt von Jerusalem am Dienstag abend einschließlich Mittwoch.
"Mischloach Manot" - dabei handelt es sich um die traditionellen Geschenke vor dem Purimfest, welche man aich untereinander macht. Geschenkkörbe mit Süssigkeiten, Essen und Wein. Da kann das Ganze schon einmal in die Hunderte gehen und Familien gerade jetzt einen Monat vor Pessach finanziell ruinieren. Deswegen baten führende Rabbiner um Einhalt und man solle sich lieber auf Bezahlbares konzentrieren.

Innerhalb der letzten Jahren nahm der Stellenwert der Mischloach Manot vor Purim gewaltig zu und beförderte den Feiertag damit auf den Rang eines einzigen Kommerz.
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Halacha,
Kurze Erlaeuterungen,
Purim,
Sephardische Juden
Warum Juden nicht an den christlichen Meschiach glauben, Teil 2
Vorsicht ! Christliche Missionare !
B"H
Heute abend (Sonntag) findet die zwei Session von Tuvia Singers Vortrag gegen christliche Missionare im Jerusalemer Israel Center (Orthodox Union) statt. Hoffentlich wird es heute interessanter als in der vergangenen Woche !
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