Mittwoch, September 19, 2012

Mea Shearim nach Rosh Hashana

B"H

Heute früh hatte ich etwas im ultra – orthodoxen Stadtteil Jerusalems, Mea Shearim, zu erledigen und auf meinem Weg durch den Stadtteil machte ich ein paar Photos. 

Rosh Hashana ist gerade einmal vorbei, Yom Kippur steht in der kommenden Woche an und in knapp zwei Wochen erst feiern wir Sukkot (das Laubhüttenfest). Der Kommerz um Letzteres ist jedoch schon in vollem Gange.



Kapparot Mitteilung an einer Hauswand

Zu den vor Yom Kippur traditionellen Kapparot gehe ich gesondert ein. Grob umschrieben handelt es sich um einen Brauch, den ein Jude entweder per Huhn oder mit Geld ausübt. Alles dient dazu, seine eigenen Vergehen zu bereuen und vor Yom Kippur vor dem G - ttesgericht positiver dazustehen. 



Sukkah in Yoel Street (Mea Shearim)



Am Kikar Supnik / Supnikplatz baut die chassidische Gruppe Dushinsky eine gigantische Sukkah.





Eine "Balkon" Sukkah (Laubhütte) zum anstehenden Sukkot (Laubhüttenfest) in Mea Shearim Street / Jerusalem






Die chassidische Gruppe GUR (jiddisch: Ger) hielt offenbar in ihrer Beit Midrasch (Lehrhaus) ein ziemliches wildes Rosh Hashana Festmahl ab. Jedenfalls wurde der Abfall auf dem Gehsteig gegenüber entsorgt.



Eine der vielen Sukkot (Laubhütten) der chassidischen Gruppe Gur in der Sefat Emet Street / Jerusalem.

Photos: Miriam Woelke

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