Dienstag, Dezember 01, 2009

Franz Rosenzweig


Judaism is not the acceptance of a doctrine, of a religion and its rituals. It is the experience of a pre-existent reality, which has its ultimate basis in Israel's "being with the Father", in the election of Israel. There may be times when this reality is obscured by the manifold and colorful reality of the nations among whom the Jew lives. But even hidden, it remains real and mysteriously active, and there may come a time when the blessed gift, the heavy burden of its confirmation, is bestowed upon those born into it.
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B"H

Im Forum der Chadrei HaCharedim fand ich heute zwei alte und vielleicht sogar seltenere Bilder von Franz Rosenzweig, 1887 - 1929.






Sieben Jahre lang war Franz Rosenzweig gelähmt, kommunizierte aber auf außergewöhnliche Art mit seiner Frau Edith Hahn, die seine Gedanken zu Papier brachte.


Link:

Rosenzweigs Buch "Der Stern der Erlösung - The Star of Redemption" ONLINE:

http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/310/pdf/derstern.pdf

Kommentare:

  1. Schoschana3:21 nachm.

    franz rosenzweig ist eine ganz aussergewöhnliche figur für das deutsche judentum zwischen den weltkriegen und eigentlich heute noch ein vorbild... er war ein mann des "noch nicht" - er lehnte nicht ab, sondern er sah seinen eigenen momentanen standpunkt und die möglichkeit, sich irgendwo hinzuentwickeln.

    auf die frage nämlich, ob er tefillin legte, sagte er nicht einfach "nein", sondern "noch nicht".
    wunderbar ist auch die geschichte seiner tschuve - nachdem nämlich ihm freunde und verwandte nahegelegt hatten, sich doch auch taufen zu lassen, weil es im judentum keine zukunft gäbe, besuchte er einen g*ttestdienst, um überhaupt zu prüfen, was es mit dem judentum, in das er hineingeboren war, auf sich hatte. danach hat er beschlossen, sich auf keinen fall taufen zu lassen und ist über die jahre immer religiöser geworden. leider ist er zu jung gestorben.

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  2. B"H

    Ich bin froh, dass ich sein beruemhtes Buch Online fand, denn schon seit langem will ich es einmal lesen. Nur bin ich soweit nie dazu gekommen.

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