Mittwoch, Oktober 20, 2010

Yahrzeit von Rachel Imenu & Rabbi Me'ir Kahane


Photo: Kahane Blog

B"H

Bevor jetzt wieder der grosse Aufschrei losbricht: 
Nein, ich bin kein besonderer Anhänger von Rabbi Me'ir Kahane. Ich schwinge keine fanatischen Reden, wie einige mir bekannte Kahane - Leute und glaube nicht, dass jeder Moslem automatisch ein Terrorist ist. Es gibt gute und schlechte Moslems, genauso wie es gute und schlechte Menschen in jeder Religion oder Gesellschaftsform gibt.
Dennoch muss ich zugeben, dass die meisten Aussagen, welche Rabbi Kahane zu Lebzeiten von sich gab, sich in der heutigen Realität als wahr entpuppten. Man schaue nur auf unsere Versager - Premierminister, den Oberversager, Verteidigungsminister Ehud Barak, oder Barak Hussein Obama samt seiner Shrillary.

Manchmal wünsche ich mir einen Me'ir Kahane, denn unser Land könnte ihn gerade zu dieser Zeit brauchen. Stattdessen begehen wir in der nächsten Woche seine 20. Yahrzeit (Todesgedenktag).


Link zu den Schriften des Rabbi Me'ir Kahane:





Am 26. Oktober um 18.00 Uhr findet ein riesiges Yahrzeit Event
im Jerusalemer Renassaince Hotel statt. 

Photo: Miriam Woelke



Einer weiteren wichtigen Yahrzeit wurde schon gestern gedacht: Am 11. Mar Cheshvan verstarb unsere Vormutter Rachel (die Frau Yaakovs) und Tausende Juden machten sich gestern auf zu ihrem Grab ausserhalb von Bethlehem (Beit Lechem).



ARUTZ 7 liefert Details !

Kommentare:

  1. "Manchmal wünsche ich mir einen Me'ir Kahane, denn unser Land könnte ihn gerade zu dieser Zeit brauchen."

    Ja, das dachte ich mir schon, dass du so etwas denkst, besonders im Blog "Leben in Jerusalem" klingt das öfters an.

    Ich nehme an, dass auch Familie Machlis und jene, die dich überzeugen, auf den Tempelberg zu gehen, dieser Bewegung nahe stehen.

    Das Problem mit Demagogen ist, dass sie überwiegend Dinge sagen, die gut und richtig sind. Sie nutzen aber diese Allgemeinplätze nur als Feigenblatt, um dahinter weniger schöne und lobenswerte Anliegen voranzutreiben.

    Das ist ein Phänomen, das ganz allgemein in Politik, Wirtschaft und Religion, also überall in der Gesellschaft existiert.

    Der gute Rav Ginzburg zum Beispiel (berüchtigt durch sein Buch "Baruch ha gever", in dem dem Amok-Lauf von Baruch Goldstein gehuldigt wird) hat zum Beispiel wunderbare Bücher über Liebe und Ehe geschrieben. Man kann dort direkt in der Romantik baden, wenn jedes Paar seine Ratschläge beherzigen würde, gäbe es keine Scheidungen mehr auf der Welt. Und doch hat sich ein gewisser Igal Amir unter anderem von ihm inspiriert, als er Premierminister Rabin ermordete.

    Dasselbe gilt übrigens wahrscheinlich auch für Organisationen wie Hamas oder Hisbollah (die ja anscheinend massiv von ihren jeweiligen Geberländern unterstützt werden, um soziale Arbeit zu leisten, Schulen und Krankenhäuser zu bauen, etc.)

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  2. B"H

    Zuerst einmal sollte man Rabbi Me'ir Kahane seine Kommentare, sein Leben sowie seine Thorakommentare kennen lernen und nicht einfach so alles als Demagogie abtun. Und einfach so schlussfolgern von was oder wem Yigal Amir inspiriert wurde ... Dazu lassen sich noch nicht einmal linke israel. Journalisten aus, denn das sind Spekulationen.

    Libby Kahane fasste das Leben ihres Mannes in sehr guten Buechern.

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  3. Das stimmt, man darf sich nicht auf Hörensagen verlassen.

    Andererseits darf man sich nicht alleine auf die Propaganda verlassen, die innerhalb der Bewegung gemacht wird.

    Wie gesagt: es kann sein, dass nach innen die höchste STufe von Liebe, Solidarität und sozialem Verhalten gepredigt und auch gelebt wird, dass aber trotzdem ein rabiater Hass auf gewisse Aussenstehende besteht.

    Natürlich ist es schwierig, in dem Wust von Propaganda und Gegenpropaganda herauszufinden, was nun wirklich den Tatsachen entspricht.

    Meine Technik besteht darin, dass ich versuche auch zwischen den Zeilen zu lesen und hinter Euphemismen zu blicken. Und prinzipiell glaube ich einer Partei, wenn sie etwas schlechtes über sich selber sagt (da ich annehmen muss, dass die Realität wahrscheinlich noch viel ärger ist).

    Ginzburg und Anhänger sagen ganz klar, dass man nicht-Juden umbringen darf, und zwar nicht nur in Notwehr, manche legen das sogar als Mitzwah aus. Das weiss ich zufällig, hatte mal ein interessantes Telefongespräch mit so einem Hebron-nik.

    Das Thema war übrigens kürzlich wieder aktuell, weil einer von denen ein Buch geschrieben hat, wo diese Ansicht vertreten wird, worauf die israelische Polizei ihn festgenommen (und kurz darauf wieder freigelassen) hat.

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  4. B"H

    Die Polizei nahm vor ca. zwei Monaten einen Rabbiner aus einer Siedlung fest. Er hatte ein Buch mit angeblich hasserfuellten Stellen gegen Nichtjuden verfasst. Hierzu jedoch gab es unterschiedliche Meinungen:
    1. War das Buch vor laengerer Zeit verfasst worden und niemand regte sich auf.
    2. Zog sich der Rabbi die Inhalte nicht aus dem Aermel, sondern aus dem Talmud.
    3. Hatten Rabbiner wie Ginzburg oder Aviner ihr Einverstaendnis zum Buch abgegeben.

    Was aus dem Fall wurde, weiss ich nicht; koennte es aber herausfinden. Normalerweise wird zuerst in der Presse ein riesen Theater veranstaltet und danach hoert man nichts mehr.

    Allgemein konzentriere ich mich bei Ginzburg auf seine relig. Buecher und nicht auf seine Politik. Lass Dir jedoch gesagt sein, dass er Chabadnik ist und die Linie von Chabad vertritt.

    Wenn ich es irgendwann einmal schaffe, werde ich Libby Kahane anrufen und vielleicht kann ich ihr ein paar Fragen stellen. In der letzten Ausgabe der nationalrelig. Zeitung "Be'Sheva" gab sie ein Interview, was ich aber erst noch lesen muss.

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