Sonntag, November 09, 2008

Der neueste Druckman Coup

B"H

Rache kann so "schön" sein.

In haredischen Foren ist dieses Photo im Umlauf, welches Rabbi Druckman zusammen mit dem Jerusalemer Bürgermeisterkandidaten von Livnis Kadima - Partei, Nir Barkat, zeigt.

Nach der Aberkennung seiner Giur - Praktiken, scheint Rabbi Chaim Druckman außer Rand und Band zu geraten.
"Talmid Chacham - ein weiser Gelehrter" ?
Nie gewesen, so heißt in in der besagten Forenwelt.

Was tut nicht jemand alles, um seine Rache an den Haredim auszuleben. Da geht man sogar einen Pakt mit dem säkuleren Barkat ein, welcher nicht zögern wird, Jerusalem zu teilen.



Druckman (rechts) mit Barkat.


Weitere Links:

http://hamantaschen.blogspot.com/2008/06/kommentar-zu-den-druckman-konversionen.html

Und wem das Photo noch nicht reicht:
Druckman sprach sich offiziell für eine Wahl Barkats zum neuen Jerusalemer Bürgermeister aus.

Kommentare:

  1. Mein großer Respekt dem Rabbiner Druckman. Das ist sehr mutig von ihm, wie man anhand deines Beitrages erkennen kann. Jeschar Koach!

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  2. B"H

    Hallo Micha,

    na, mutig taete ich das gerade nicht nennen, eher einen Racheakt an den Haredim.

    Die Haredim naemlich macht er fuer seinen Rausschmiss (oder besser - "er wurde gegangen") aus der Verantwortung der Giur (Konversion zum Judentum) Kurse verantwortlich.

    Seither ist der ueber 70 - jaehrige Rentner und es kuemmert sich niemand mehr um ihn. Druckman wurde vorgeworfen, alle moeglichen Leute einfach nur so durchzukonvertieren und man schmiss ihn.
    Hinterher gab er einer israel. Tageszeitung ein wirres Interview. Auf mehreren Seiten liess er sich ueber seine Konvertitenauswahl aus. Und wer allein das las, der wusste, das alles nicht mit rechten Dingen zuging. Wie kann man so bloed sein, und soetwas auch noch oeffentlich von sich geben ?

    Aber zurueck zur Politik:
    Die Nationalrelig. sind in zwei Fronten gespalten. Die eine Haelfte stimmt eh fuer den saekuleren Barkat, ohne jeglichen Druckman Einfluss.
    Die andere Hilfte ruft zur Wahl von Me'ir Porush auf.

    Druckman macht auf Racheakt, weil Porush ja Haredi ist; womit er dann aber auch nicht viel besser ist, denn die Chassidut Gur hat das leiche Motiv, nur eben einen anderen Grund zur Rache.

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  3. von der webseite von meir porush:
    הרב דרוקמן מברך את ח"כ מאיר פרוש
    |ראש ישיבות מרכז בני עקיבא ומבכירי הרבנים בציונות הדתית, הרב חיים דרוקמן שליט"א שלח היום מכתב תמיכה במועמד לראשות עיריית ירושלים, מאיר פרוש. במכתבו הזכיר הרב פרוש את העשייה הרבה של פרוש בבנין הארץ וירושלים ומביע אמון כי יעשה כן גם בהמשך.

    במכתב כותב הרב דרוקמן: " אני מכיר ומוקיר מאוד את פעולותיך בעבר. בשעה שעמדת בראש משרד השיכון בנית במרץ את מרחבי ארץ ישראל, ובראשם ירושלים עיר הקודש."

    הרב דרוקמן הוסיף: " בטוחני שתשתמש בכוחות העשייה הברוכים שלך להמשך בניינה של ירושלים בשלמותה, הן בחומר והן ברוח."

    מכתבו של הרב דרוקמן מצטרף לרשימה ארוכה ומובילה של רבני הציונות הדתית הקוראים לבחור בפרוש. בין הרבנים ניתן למנות את הרבנים: ראש ישיבת מרכז הרב יעקב שפירא, הרב אברהם צוקרמן, ראש ישיבות בני עקיבא והרב אביגדור נבנצאל, רב העיר העתיקה, יחד עם שורה ארוכה של רבני שכונות ורבנים חשובים בירושלים הם, הרב שלום גולד מהר נוף, הרב יוסף וסרמן מרמות, הרב יצחק יעקובוביץ' מקרית משה, הרב יעקב שמעו פסגת זאב, הרב ערן מעלומי מגילה, הרב נפש לוי מפסגת זאב, הרב מאיר פנדל מהר נוף, ועוד שורה ארוכה של רבנים חשובים קוראים להצביע פרוש. במכתב כותבים הרבנים "כיהודים מאמינים עלינו לבחור באדם מאמין השומר תורה ומצוות ולא לסמוך על הבטחות של אדם אחר".

    עוד כותבים הרבנים החשובים "לצערנו ראינו מה קרה לבעלי עמדות תקיפות שאינן נובעות מן התורה. לכן אנו קוראים לכל אחינו יושבי ירושלים הנאמנים לתורת ישראל, לעם ישראל , לארץ ישראל ולירושלים עיר הקודש- לבחור בר' מאיר פרוש לראשות העיר ירושלים!".

    יוזכר כי לפני ימים אחדים פרסם ראש ישיבת מרכז הרב, הרב יעקב שפירא שליט"א מכתב תמיכה במאיר פרוש. במכתבו כותב הרב שפירא "בבחירות לעיר הקודש ירושלים תובב"א נצביע כולנו בעד הרב מאיר פרוש הי"ו לראשות העירייה, אשר ידיו רב לו במשך שנים רבות בעשייה ציבורית פורייה בעירייה בכנסת ובממשלה, לטובת כלל הציבור". בראשית מכתבו מזכיר הרב יעקב שפירא את דברי אביו הרב אברהם שפירא זצ"ל שיש לבחור ולסמוך על אנשים דתיים".

    http://www.porush.co.il/News.aspx

    lg
    fritzi

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  4. B"H

    Da faehrt aber jemand so ziemlich doppelgleisig, denn in Jerusalem haengt das besagte Poster mit Barkat aus.:-)))

    Aber der Jerusalemer Wahlkampf ist eh zu einer Farce geworden.

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  5. Vorhin kam es zu einer Diskussion, in mir jemand (mit schwarzer Kippah) erklärte, dass er Barkat allein deswegen nicht wählen könnte, weil er Frauen, gut aussehende Frauen, bezahlt hätte, damit diese Flyer verteilen. Dass die Flyer dann zur Nebensache werden würden, wäre "nicht zanuah" ... aber allenfalls gewollt.

    So, der Wahlkampf ist doof. Und aus religiöser Sicht eine Schande, wie ich finde, weil ich das Gefühl habe, dass ständig Laschon Hara gerechtfertigt wird. Das Niveau ist ebenso doof.

    Ich hätte weder den einen noch den anderen gewählt, wenn ich nicht dadurch eine arabische Stimme stärken würde. Mir scheint, dass der Kandidat von der Marihuana-Fraktion der einzige ist, der wirklich weiss, wovon er spricht ... "Gebt mir Stoff".

    Ich bin froh, dass es endlich vorbei ist, weil es mir ziemlich auf den Geist ging.

    P.S. Stimmt etwas an den Frauen? Und an der bestens durchdachten Strategie des Herrn Barkat? Wenn ja: Ich gebe zu bedenken, dass alle "bescheideren" Damen womöglich für Porusch durch die Stadt schleichen, so dass für Barkat halt nichts anderes übrig bleibt als das, was wohl oder übel als "unbescheiden" durchgeht.

    P.S. 2 Sorry meiner Ironie wegen, aber das geht mir alles auf die Nerven.

    P.S. 3 Ich glaube, dass dem Rav Druckman nicht langweilig ist. Er ist immer noch hoch angesehen, und ich finde auch zu Recht.
    Vielleicht sollte man neben der Giur-Geschichte (die ja absolut zu Recht überprüft werden muss) auch Überdenken, welche Lösungsvorschläge (und Interessen) die haridische / chassidische Seite zu bieten hat. Sanhedrin, wo bist du?!

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  6. B"H

    Ist mir gar nicht aufgefallen, dass da soviele Maedels fuer Barkat unterwegs waren.:-))))

    Stimmen tut es aber dennoch. Na, und ? Wo ist denn da das Problem ?
    Man waehlt ja nicht die jungen weiblichen Teenies, sondern Nir Barkat.

    Und fuer den Haredi Porush waren die Nationalrelig. unterwegs. Hingen ihre riesigen Plakate an der Kreuzung Sacher Park / Bezalel auf.
    Die Kipot Serugot fuer einen Haredi ?
    Das hat mich schon etwas amuesiert.:-)

    Ich ging erst gar nicht zur Wahl und bin bis morgen eh in Tel Aviv. Vielleicht haette ich sonst auch den Kiffer gewaehlt.:-)
    Es war zu vernehmen, dass die Wahlbeteiligung in Jerusalem bei nur um 22 % oder so lag. In Tel Aviv sogar nur bei 13 %.

    Die Mehrheit sagt sich eh, dass bei der Wahl nichts Neues herauskommt. Alle Kandidaten sind doof und machen eh, was sie wollen. Ob in Jerusalem, Tel Aviv oder den 157 anderen Orten, in denen heute Kommunalwahlen stattfinden / fanden.

    In Tel Aviv gibt es ein Kopf an Kopf - Rennen zwischen dem linken Ron Chulda'i und dem Sozialheini Dov Chenin (Partei: "Ha'Ir LeKulanu").

    Beide hatten uebrigens junge Maedels zum Prospekteverteilen engagiert.:-)

    Die beste Story gab es in der Tel Aviver "Ha'Ir":
    Die befragten naemlich einen vor der Sheinkin hausenden Penner, wen er denn waehlen gehe.
    Der Penner namens Aharon wollte aber erst mit der Sprache heraus als ihm der Journalist 20 Shekel + einen Schwarma fuer 23 Shekel ueberreichte.
    Und was war Aharons Antwort ?
    Schwarmaschmatzend gab er von sich, dass ihn das alles nicht interessiere. Ob Ron Chulda'i oder Dov Chenin - keiner besorge ihm ein Dach ueber dem Kopf.

    Wenigstens fuer Aharon zahlte sich die Wahl aus.:-))))

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  7. Haha ... sehr lustig! Welchem Journalisten muss ich meine Visitenkarte zuschicken? Ich hätte gerne vor der Knesser-Wahl einen neuen Computer ...

    Ob Dati Leumi so eindeutig für Porusch war / ist, weiss ich nicht ... jedenfalls habe ich einen Shabbat-Werbe-Flyer von Barkat mit einem Kommentar von Rav Shlomo Aviner gelesen. Zwischen den Zeilen habe ich "Arutz Sheva"s Preferenz für Barkat herausgelesen ...

    Naja, ist jetzt auch wurscht. Ich habe gewählt. Grosse Politik wird ohnehin in der Knesset gemacht und nicht im Rathaus. Vermute ich.

    Ahja, Gajdamok fand ich auch süss. Alleine für seinen Slogan "Redet nicht, aber Tut" wäre ich ihm am liebsten um den Hals gefallen. Toll. Er kann sich nach dem Journalisten auch bei mir melden: Hätte gerne einen Fussballverein.

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  8. B"H

    Naja, Penner Aharon hat ja im Grunde genommen "nur" 43 Shekel abkassiert.
    Er liegt uebrigens seit acht Jahren auf einer Matratze vor dem Eingang zur Sheinkin. Allein ist er nicht, denn es liegt noch jemand gegenueber.

    Du willst auch immer nur habe ...
    Erst Computer und dann Fussballverein. Melde Dich doch bei Lothar in Netanya.:-)

    Die Nationalrelig. waren im Falle Buergermeisterwahlen gespalten. Die eine Haelfte wollte fuer Porush und die andere fuer Barkat stimmen.

    Vor ein paar Tagen sah ich in Jerusalem ein Plakat mit Gaydamak und dem abgehalfterten Yigal Amedi. Gaydamak hatte anscheinend geschnallt, dass er jemanden mit Hebraeischkenntnissen braucht, um Buergermeister zu sein. Und da schnappte er sich halt Yigal Amedi vom Likud.

    Bin mal espannt, wer gewinnt. Beim Alten bleibt eh alles.

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  9. B"H

    Anscheinend hat Nir Barkat die heutigen Wahlen in Jerusalem gewonnen.

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3621486,00.html

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  10. Ja, mit Chassidej Gur im Rücken auch kein Wunder ...

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  11. B"H

    Mit Gur im Ruecken haette Porush haushoch gewonnen.

    Ich moechte nur einmal wissen, was Barkat dem Gerrer Rebben versprochen hat.:-)

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  12. 1. Wie steht Gur zu einer drohenden Teilung der Stadt?

    2. Wieviele Gerrer Chassiden gibt es in Jerushalajim?

    3. "Wenn der Rebbe tanzt, tanzen alle Chassiden": Tu´ mal Butter bei den Fischen :D Halten sich alle Chassiden bei der Wahl an der "Empfehlung" des Rebben?

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  13. B"H

    Ich habe keine Ahnung ueber die genaue Anzahl. In Israel gibt es 10.000 Gerrer Chassidim. Sie sind auf Ashdod, Bnei Brak und Jerusalem verteilt. Aber ich schaetze halt einmal, dass einige Tausend in Jerusalem leben.

    Wie Gur zur Teilung Jerusalems steht ?

    Genauso wie Du und wie Machon Me'ir !!!

    Aber hier geht es doch gar nicht um Teilungen oder dem Wohl der Stadt. Hier geht es um Politik und die besagt, dass der Gerrer Rebbe den Me'ir Porush nicht abkann.
    Basta !!!

    Ich bin mir nicht sicher, worauf der Streit basiert, doch spekuliere ich einfach mal:

    In den spaeten 70igern oder fruehen 80igern sagte der Vater Porushs, Avraham Porush, einmal, dass der Gerrer Rebbe (der Vorgaenger des jetzigen) nicht mehr lange zu leben habe. Er sei halt alt und da wisse man ja nie.
    Avraham Porush entrutschte ganz einfach dieser flappsige Spruch ohne, dass er gross darueber nachdachte.
    Nun, bei Gur dachte man auch nicht lange nach und sandte die hauseigene Anstandspolizei zu Porush.
    In einem Hotel wurde er an einem Mozzaei Shabbat vor aller Augen zusammengekloppt. Porush, damals in die 70, hatte mehrere gebrochene Rippen und war einige Wochen im Krankenhaus.

    Der Autor Amnon Levy erzaehlt von dieser Begebenheit gleich zu Beginn seines Buches "The Haredim". Herausgekommen ca. 1982 oder so.

    Das Buch ist heute kaum noch aktuell, doch die Tat der Gerrer Chassidim bleibt halt in Erinnerung.:-)

    Ich kann Dir auch etwas ueber Gur laestern, sowie viele andere Chassidim es tun:

    Andere Chassidim erzaehlten mir, dass der derzeitige Gerrer Rebbe nicht gerade ein besonderer Talmid Chacham ist und vielmehr Yaakov Litzmann das Business regelt.

    Ob das wahr ist, kann ich natuerlich nicht sagen. Hoffentlich werden mir jetzt nicht die Rippen gebrochen. :-))))

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  14. Ohje, dass hoert sich ja alles einbisschen nach drittklassiger TV-Soap aus Mexiko an - nur mit dem Unterschied, dass kaum eine durchschnittliche, israelische Mutter damit vor der Flimmerkiste dauerhaft gefesselt werden kann.

    Was Gur und die Teilung der Stadt betrifft: Genauer waere zu fragen, wie Naturei Karta, Eda etc. zur Teilung stehen?

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  15. B"H

    Tja, Gur hat Porush die Aussichten aufs Buergermeisteramt kraeftig vermasselt und sich dadurch gewiss keine grossen Symathien gewonnen. Selbst andere chassidische Gruppen laestern tuechtig ueber Gur ab.

    Die Edah und insbesondere die Neturei Karta wollen, dass die Palis Jerusalem ganz uebernehmen. Das Land, Jerusalem, alles.
    Dann naemlich kaeme der Meschiach und nicht, solange die Juden im Besitz ihres eigenen Landes bzw. ihrer eigenen Hauptstadt sind.

    Nicht, dass die Antizionisten die Palis so lieben; ganz gewiss nicht.
    Nur waere, laut NK + Edah, eine fremde Regierung ueber Israel und die Juden der Startschuss zur messianischen Era.

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  16. http://cosmicx.blogspot.com/2008/11/druckman-letter-to-barkat-far-from.html

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