Sonntag, Februar 14, 2010

Sarah Einfelds neue Attacke gegen die haredische Welt

B"H

Ein israelisch - haredisches Forum lästert über die aktuelle Sarah Einfeld Attacke ab. Sarah schreibt in der Tageszeitung MAARIV, dass Haredim insgeheim unkoscher essen, vergewaltigen und was weiss ich noch alles treiben. 

Meine persönliche Meinung ist, dass jeder, der die haredische Gesellschaft verlässt, sich ein neues Leben aufbauen soll. Klar gibt es in jeder Gesellschaft Missstände, so auch in der haredischen. Trotzdem braucht man nicht ewig darauf herumzuhacken und was Sarah Einfeld tut, wird schon langweilig. Hat sie nichts anderes im Leben zu bieten als sich immer wieder neu zu wiederholen ?

Sarah sollte sich ein Beispiel an der jungen Frau nehmen, welche die chassidische Gruppe Vishnitz verliess, aber dennoch Schabbat und Kaschrut einhält. Sie läuft zwar in Jeans herum, zieht als alleinstehende Mutter ihr Kind gross, doch besucht regelmässig ihre Eltern. Die Vishnitzer Frau ist die Tochter eines Knessetabgeordneten der haredischen "Yahadut HaTorah" - Partei und selbst politisch recht aktiv. In Zipi Livnis "Kadima".

Anstatt immer wieder den gleichen Müll aufzufahren, sollte sich Sarah an dieser jungen engagierten Frau orientieren, denn die ewige Hetze bringt sie nirgendwohin.


Kommentare:

  1. Sicher hast Du recht Miriam, dass Sarah noch sehr heftigen Angriffen ausgesetzt ist, die sie mit Hilfe der Medien verarbeiten möchte und als eine Art Schutzmauer benötigt, um ihre Situation besser zu verarbeiten. Aber spätestens dann, wenn ihre Kräfte aufgezehrt sind, wird sie sich zurückziehen und andere Wege einschlagen, da bin ich mir ziemlich sicher. Noch ist sie zu sehr in der Schußlinie. Ich denke Miriam, Du hast durch Deine Freundschaft gute Vorarbeit geleistet, auf die Sarah bestimmt noch zurückgreifen wird, wenn die Zeit reif dafür ist. Noch ist es aber im Moment so, dass dies Alles zu viel Geduld erfordert von beiden Parteien, und das sollte man sich selber erst einmal zugestehen, denn die Zeit heilt bekanntlich alle Wunden. Versuch doch einmal ein Treffen mit der Vishnitzer Frau zu vereinbaren. Ich freue mich, wenn Du darüber weiter erzählst! Grüße aus Berlin

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  2. B"H

    Ich bin mir, ehrlich gesagt, bei dem ganzen Theater um Sarah nicht sicher.
    In der Schusslinie ist sie nicht mehr, denn fuer die Chassidut Gur ist der Fall erledigt und sie is ja schon vor zwei Jahren ausgestiegen.
    Seither versucht sie, mehr schlecht als recht, ihren Weg zu finden.
    Ihr Gedanken und Erfahrungen veroeffentlicht(e) sie in ihrem Blog. Dort jedoch weniger regelmaessig.

    Wenn sie in bestimmten Zeitabstaenden schreiben taete, haette sie mehr Publikum.
    In einem Interview gegeben vor zwei Monaten kuendigte sie an, ein Buch schreiben zu wollen.
    In Israel ist es aber so, dass viele Leute aus der haredischen Gesellschaft aussteigen und es ebenso viele solcher Stories gibt. Nicht alle rennen zur Presse oder schreiben, sondern kuemmern sich um eine gewisse Bildung, holen das Abitur nach, studieren, suchen Job. Sowas halt.

    Bis auf Sarah ist kaum jemand in der Presse und wenn, dann nur kurz.
    Die Vishnitzerin kam in einem Artikel zur Sprache, aber die macht auf Politik. Obwohl sie in Jeans rumlaeuft und allein (nach der Scheidung) ihr Kind erzieht, hat sie sich Zipi Livnis Partei angeschlossen; besucht in regelmaessigen Abstaenden ihre Eltern und lebt weiterhin relig.

    Bei Sarah hat man immer das Gefuehl, sie sucht die Oeffentlichkeit; sprich "die Publicity". Ausser zu klagen hat sie nichts anderes und das faellt allen auf.

    Ich denke, dass sie damit Geld machen will, weil sie eigentlich keinen Verdienst hat. Auf Dauer aber ist das kein Leben, aber das scheint sie nicht erkannt zu haben.

    Die Leute lesen das halt und morgen interessieren sie sich fuer etwas Neues. Ausserdem gibt es mehrere Aussteiger und jeder davon hat eine Story.

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