Dienstag, September 16, 2008

Rabbiner Barsilay gefeuert

B"H

In der israelischen Tageszeitung HAARETZ war heute zu lesen, dass die Jüdische Gemeinde Hamburg ihren Rabbiner gefeuert hat. Es geht um ein angeblich nicht anerkanntes oder "minderwertiges" Rabbinerzertifikat. Der betroffene Rabbiner Barsilay liess daraufhin verlauten, dass der Gemeindevorstand ihn nur loswerden wolle und deswegen nach Ausreden suche. Er, so der Rabbi, wolle jedenfalls rechtliche Schritte gegen die Kündigung einleiten.
Das Jerusalemer Oberrabbinat gab dazu nur kund, dass es mit dem Fall überhaupt nicht vertraut sei.

Vom "Fall Barsilay" einmal gänzlich abgesehen;
wie suchen deutsche Gemeinden eigentlich einen Rabbiner aus ?
Erkundigen sie sich tatsächlich immer in Israel, ob dieses oder jenes vorgelegte Rabbinerzertifikat Gültigkeit besitzt ?
Und ist es nicht gerade die Aufgabe eines Gemeindevorstandes oder wer immer auch den neuen Rabbiner einstellt, all den Fragen nachzugehen ?

Leider wird in vielen Fällen oft erst hinterher gejammert, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Als ich in die Gemeinde Fürth kam, wurde mir von Gemeindemitgliedern berichtet, dass deren ehemalige "Rabbiner" Shlomo Appel überhaupt kein Zertifikat besitze und in Israel lediglich als Maschgiach (Überwachung zur koscheren Herstellung von Nahrungsmitteln) gearbeitet habe. Nach längerer Zeit habe der Vorstand Herrn Appel endlich einmal aufgefordert, ein Rabbinerzertifikat vorzulegen und ewige Zeiten antwortete Appel mit Ausflüchten.

"Ja, sein Zertifikat sei in Israel" und alles mögliche Blabla.

Dann, eines Tages, kam er mit einem Zertifikat angerauscht, das so plump gefälscht war, dass dies sogar die Fürther Gemeindemitglieder auf Anhieb erkannten.

Nach langen Querelen schmiß man den Rabbi, der keiner war (ist). Zusätzlich soll es seinerseits zu Schlägereien mit Mitglieder gekommen sein.
Wo ?
Inmitten der Synagoge, vor dem Aron HaKodesh (Thoraschrein).

Mit dieser kleinen Erzählung verweise ich nicht auf den aktuellen Fall in Hamburg, sondern auf die deutsche Rabbinersituation überhaupt.

Die Frage aber ist:
"Sind deutsche jüdische Gemeinden zu blauäugig ?"

Wer in Deutschland alles als Rabbiner herumläuft, hätte in richtigen orthodoxen Gemeinden in Israel oder England Null Chancen auf eine Einstellung. Aber deswegen arbeiten die Herrschaften ja auch in Deutschland und nirgendwo anders.

Kommentare:

  1. shoshana10:02 vorm.

    ich denke, in deutschland hat sich wirklich lange niemand besonders um den hintergrund der rabbiner, die bereit waren, in deutschland zu amtieren, gekümmert. zudem war deutschland bis in anfang der 90er jahre relativ abgeschnitten von einem wie auch immer gearteten "halachischen diskurs". die gemeinden waren ja bis dahin primär überlebendengemeinden, in die kaum jemand von aussen hineinkam - und wenn, dann wurde der gijur in der schweiz gemacht. manchmal war es auch ein orthodoxer "einheitsgemeindegijur", der im nachhinein sich dann nicht selten als etwas schwammig herausstellte. nur bei den liberalen rabbinern war von vorneherein klar, dass der gijur nicht überall anerkannt werden würde.
    manche gemeinden verstanden sich als orthodox, obwohl sie es nie waren (stuttgart zum beispiel), nicht selten aus dem grund, weil die gemeindemitglieder zwischen orthodox und anderem schlichtweg nicht unterscheiden konnten und es ihnen auch egal war. leider führt solches dann später nicht selten zu problemen mit status und anerkennung.
    dazu kam, dass man ja auch lange oft dankbar war, wenn sich jemand überhaupt bereit erklärte, als rabbiner in deutschland zu arbeiten. das erklärt die wenige nachfrage nach smiche-urkunden und die hohen gehälter vielleicht ein wenig... es bleibt zu hoffen, dass sich das langsam ändert. allerdings, nach der israelischen "druckman-affäre", die auch deutschland wahrscheinlich berührt hat, habe ich da wenig hoffnung - das problem ist einfach zu umfassend. bleibt nur, sich zu bilden. dazu muss dann aber auch das interesse da sein und das ist, glaube ich, noch nicht besonders entwickelt.

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  2. B"H

    Hallo Shoshana,

    Dein Kommentar gibt die Situation in Deutschland sehr gut wieder.

    Ebenso nennt sich die Fuerther Gemeinde "orthodox", obwohl es dort nur ganz wenige wirkliche Orthodoxe gibt. Was man sich halt in Fuerth so unter "orthodox" vorstellt.

    Und viel Interesse seitens guter Rabbiner aus dem Ausland gibt es nicht, denn Deutschland fehlt immer noch eine jued. Infrastruktur.
    Nun moegen viele das Gegenteil behaupten, aber die Realitaet schaut so aus, dass Deutschland kein London ist.

    Meiner Meinung nach, sind dt. jued. Gemeinde staendig mit sich selbst zu beschaeftigt als dass sie sich nach aussen hin oeffnen. Mit "nach aussen hin" meine ich, dass mit auslaend. Gemeinden viel mehr Austausch stattfindet und das mehr auslaend. Redner eingeladen werden. Das jued. Leben in Deutschland ist oft zu unflexibel und immer auf sich bezogen. Vielleicht muss das dort so sein, doch taete den jued. Gemeinden mehr Internationalitaet und auch andere Ansichten sehr gut. Interesse bestehe sicher, denn viele versicherten mir, dass sie das Berliner - Limmud - Programm sehr genossen haben. Vor allem den Sprecher David Salomon, der uebrigens ein guter Freund von mir ist.

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  3. shoshana12:00 nachm.

    "obwohl es dort nur ganz wenige wirkliche Orthodoxe gibt."

    das berührt noch einmal ein anderes problem. natürlich gibt es hier hauptsächlich gemeinden, in denen nicht orthodox praktiziert wird. aber der konsens ist dann doch, einen orthodoxen rabbiner einstellen zu wollen, orthodox zu heiraten, zu beerdigen und bei simches einen gewissen standart zu halten. also eine art grundversorgung.
    anders ist es bei gemeinden, die sich als orthodox verstanden, aber de facto von konservativ ordinierten rabbinern geleitet wurden. das betraf dann eben auch statusentscheidungen, eheschliessungen und ähnliches.

    "Und viel Interesse seitens guter Rabbiner aus dem Ausland gibt es nicht, denn Deutschland fehlt immer noch eine jued. Infrastruktur."

    hier ist die frage, wo der schwanz ist und wo der kopf... irgendwo muss man eben anfangen. natürlich ist es hart für einen orthodoxen rabbiner, zumal mit familie, in deutschland zu arbeiten. aber es gibt eben doch manche, die familien leben dann nicht vor ort, sondern in basel oder antwerpen, wo es eine jüdische infrastruktur gibt, nebst jüdischer schule etc. inzwischen gibt es ja auch die möglichkeit, die kinder in berlin in eine orthodoxe grundschule zu schicken, yeshiva ist dann sowieso etwas anders, da müssen die kinder dann ins ausland geschickt werden. aber da sind sie ja auch schon etwas älter.

    "Nun moegen viele das Gegenteil behaupten, aber die Realitaet schaut so aus, dass Deutschland kein London ist."

    ich glaube kaum, dass jemand das gegenteil behauptet.

    "Mit "nach aussen hin" meine ich, dass mit auslaend. Gemeinden viel mehr Austausch stattfindet und das mehr auslaend. Redner eingeladen werden."

    das erfordert ein gewisses geistiges niveau und auch eine leitung durch einen rabbiner, der den leuten diese perspektive öffnet. bisland ist eben das leben erst einmal auf das befriedigen der grundbedürfnisse beschränkt, was ja auch verständlich ist.

    "Interesse bestehe sicher, denn viele versicherten mir, dass sie das Berliner - Limmud - Programm sehr genossen haben. Vor allem den Sprecher David Salomon, der uebrigens ein guter Freund von mir ist."

    ja, das scheint ganz gut angekommen zu sein. ich selbst war nicht dort. das programm hat mich inhaltlich nicht sehr angesprochen.

    in berlin gibt es übrigens eine ganze menge an gastrednern - von chabad oder lauder eingeladen.

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  4. B"H

    Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufuegen.

    Allgemein kann ich nicht sagen, ob es sich grossartig lohnt, die Infrastruktur in Deutschland zu erweitern.
    Wenn dem so waere, dann hiesse es vielmehr Juden zu aktivieren.

    Gute Rabbiner kommen nicht gerade in eine Gemeinde, in der die Mitglieder nicht bereit sind, mitzuziehen. Was nuetzt es mir, wenn am Schluss nur 5 leute mitarbeiten und der Rest daheim bleibt ?

    Aber jetzt jued. Schulen aus dem Boden spriessen zu lassen, ist in kleineren Orten keine Loesung. Wer soll dann auf die Schulen gehen ? Hinzu kommt, dass sehr orthod. Rabbiner ihre eigenen Kinder nicht unbedingt auf eine dt. jued. Schule schicken, sondern dann doch wieder lieber ins Ausland auf den Talmud Thora oder das Beit Yaakov.

    Mir kam es in Deutschland immer so vor als ob Rabbiner und Vorstand ihr eigenes Sueppchen kochen. Jeder will die Vorherrschaft und das alles auf Kosten der Gemeindemitglieder.
    Will der Rabbiner mehr lehren, regt sich der Vorstand auf und will der Vorstand Redner von ausserhalb engagieren, regt sich der Rabbiner auf.
    Und genau da hat Chabad eben sein Schlupfloch gefunden, denn sie sind an niemanden gebunden und ziehen ihr Ding ab.

    Die Leidtragenden sind in vielen Gemeinden jene Mitglieder, die tatsaechlich Interesse zeigen und vielleicht auch etwas lernen wollen.

    Und in Deutschland taetige orthod. Rabbiner wissen sozusagen um ihre "Unverletztbarkeit", denn wen will denn die Gemeinde sonst einstellen ? Und das wird natuerlich seitens der Rabbiner auch ausgenutzt.

    Alles in allem, deutsche Gemeindemitglieder haben es nicht leicht.:-)
    Vor allem dann nicht, wenn sie nur an einen einzigen Rabbiner gebunden sind.

    Hoffentlich breitet sich LIMMUD noch mehr aus !

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  5. shoshana1:39 nachm.

    "Allgemein kann ich nicht sagen, ob es sich grossartig lohnt, die Infrastruktur in Deutschland zu erweitern.
    Wenn dem so waere, dann hiesse es vielmehr Juden zu aktivieren.
    Gute Rabbiner kommen nicht gerade in eine Gemeinde, in der die Mitglieder nicht bereit sind, mitzuziehen. Was nuetzt es mir, wenn am Schluss nur 5 leute mitarbeiten und der Rest daheim bleibt ?"

    ich weiss nicht, ob das die richtige argumentation ist. "sich lohnen" kann ganz verschiedene dinge bedeuten. ich denke, rabbiner zu sein, zumal in der mittel- und osteuropäischen diaspora, heisst vielleicht auch, viel mehr kraft und idealismus aktivieren zu müssen als in ländern, wo man stam ein grösseres interessiertes publikum erreichen und den rest links liegen lassen kann... aber das ist eben vielleicht auch nicht die erfüllung der aufgabe. kiruv, und das ist in deutschland notwendig, ist eben keine leichte aufgabe und bedarf besonderer menschen, die sich ihrer aufgabe und ihrer verantwortung bewusst sind.


    "Aber jetzt jued. Schulen aus dem Boden spriessen zu lassen, ist in kleineren Orten keine Loesung."

    in kleineren orten "spriesst" bislang nichts "aus dem boden", schon gar keine jüdischen schulen. ich sagte ja: berlin. in münchen und frankfurt gab es auch schon lange welche, und im ruhrgebiet gibt es auch eine von lauder geleitete, dann in hamburg eine. also in grösseren zentren mit mehreren 1000 juden.

    "Hinzu kommt, dass sehr orthod. Rabbiner ihre eigenen Kinder nicht unbedingt auf eine dt. jued. Schule schicken, sondern dann doch wieder lieber ins Ausland auf den Talmud Thora oder das Beit Yaakov."

    kleine kinder schickt man nicht ins ausland. auch nicht, damit sie unbedingt auf eine bes jakov gehen oder in einen cheder. die kinder der rabbiner in berlin gehen alle in die orthodoxen schulen, sowohl die von chabad als auch die von lauder. wie gesagt, jugendyeshiva ist dann etwas anderes, da werden die kinder (dann 10 oder älter) dann weggeschickt.

    "Mir kam es in Deutschland immer so vor als ob Rabbiner und Vorstand ihr eigenes Sueppchen kochen. Jeder will die Vorherrschaft und das alles auf Kosten der Gemeindemitglieder."

    ja, das ist stellenweise immer noch so. aber das ist altbekannt, da muss man nur die geschichten von chelm lesen;).


    "Und genau da hat Chabad eben sein Schlupfloch gefunden, denn sie sind an niemanden gebunden und ziehen ihr Ding ab."

    nicht nur chabad, auch lauder. und das ist gut so, denke ich. da werden die a) die gemeinden ihrer dominanz beraubt und b) gibt es orte, an die sich menschen mit einem grösseren interesse an tradition und observanzen wenden können.

    " Alles in allem, deutsche Gemeindemitglieder haben es nicht leicht.:-)"

    nun, das sehe ich anders: als junger mensch hast du alle möglichkeiten, hinzugehen, wo du willst. willst du etwas, findest du's auch. du musst halt nur suchen wollen und dann ein wenig konsequent sein. bei den älteren, die an orte aufgrund ihrer berufe gebunden sind, ist es natürlich anders.


    "Hoffentlich breitet sich LIMMUD noch mehr aus !"

    ich weiss nicht, ob LIMMUD nun die lösung ist... was versprichst du dir davon? in deutschland empfand ich die limmudtreffen (anhand der rednerlisten und des inhaltlichen programms) sehr reformlastig.

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  6. B"H

    Das ist interessant:

    "Limmud und reformlastig".

    Ist Limmud etwa so ein Mischmasch aus orthod. und reformierten Rednern ?
    Ich kenne es nur von David Salomon und dachte immer, es sei orthodox.

    Zu meiner deutschen Zeit war ich viel in Berlin und habe dort die Atmosphaere genossen. Es kamen internationale Redner und es war etwas geboten. Im Gegensatz zu unserer "Pampa" in Fuerth.
    Einmal traf ich in Berlin auf A.B. Yehoshuah sowie auf Salomon Korn.

    Im Grunde, wenn man nicht gerade wirklich in der Einoede lebt, liegt es doch an jedem Gemeindemitglied selbst, ob man die Gemeinde motivieren kann. Es muss doch moeglich sein, den Rabbiner auch einmal zu hoehren Studien aller Art zu bewegen als immer nur auf dem Basiswissen herumzureiten. Klar, muss auch das sein, doch darf man die Leute nie unterschaetzen; und mit etwas mehr Pep kommen vielleicht auch mehr Zuhoerer.

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  7. shoshana2:11 nachm.

    hups, wieso hast du meinen neuesten kommentar denn nun nicht mehr reingestellt, sd. nur aus ihm zitiert?

    also ja, limmud bedeutet, dass sich ALLE juden daran beteiligen können. jeder, der einen schiur geben will, kann dies tun. in england, dem gründungsland des ersten limmud treffen auf diese weise jedes jahr verschiedene strömungen aufeinander... und so auch hier.

    in berlin gibt es nicht nur auf säkularem gebiet ein grösseres angebot als in der provinz, sondern auch auf religiösem gebiet. chabad lädt redner ein, alle orthodoxen rabbiner halten regelmässig mehrere shiurim und lauder hat ohnehin sein yeshiva- und midrasha-programm und zusätzlich eine art kiruv für junge leute, mit vorträgen und shiurim. plus lernen für die verheirateten in verschiedenen formen.

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  8. B"H

    Dass mit dem "Nicht Hineinstellen" war ein Systemfehler, den ich erst mitbekam als Du den zweiten Kommentar geschrieben hast.

    Weisst Du, wer die Redner von Limmud eigentlich bezahlt oder finanzieren sie sich ganz einfach nur von den Eintrittsgeldern ?

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  9. shoshana2:23 nachm.

    hier ist die website:
    http://www.limmud.de/

    ich hab' keine ahnung, wer das oder die redner finanziert. ich habe gehört, die organisatoren haben jede menge fundraising gemacht, und ich denke, deren arbeit und bemühen muss man auf jeden fall honorieren, egal wie man inhaltlich zu der sache steht.

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  10. B"H

    Wie gesagt, ich kenne aus dem Programm nur David Salomon und der ist auf alle Faelle ein positiver Gewinn fuer Limmud.

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  11. shoshana2:33 nachm.

    interessant ist auf jeden fall, dass (ausser deinem freund) von orthodoxer seite nur chabad dort war.
    das liegt vielleicht u.a. daran, dass zumindest in den grossen städten orthodoxe mit shiurim doch nicht so schlecht versorgt sind... für ein paar shiurim darum irgendwo ausserhalb von berlin in einem unbekannten setting zu verbringen, ist halt dann so eine sache.

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  12. B"H

    Naja, David ist mehr traditionell als tatsaechlich orthodox.:-)

    In Frankfurt sind die Mitglieder sicher gut mit Shiurim versorgt und ueber andere Orte kann ich nicht urteilen.

    So Mancher mag sich aber auch nicht bis nach Berlin aufgerafft haben.

    Ich kann es immer nur wiederholen:
    Es ist immer vorteilhaft, auch andere Redner, Ansichten und die Fuelle der Themenbreite kennenzulernen.

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  13. shoshana2:56 nachm.

    "Ich kann es immer nur wiederholen:
    Es ist immer vorteilhaft, auch andere Redner, Ansichten und die Fuelle der Themenbreite kennenzulernen."

    da gebe ich dir 100% recht.

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  14. B"H

    Und was wird jetzt aus Hamburg ?

    Hoert man schon Neues oder endet alles in einem ewigen Rechtsstreit ?

    Hat jemand eine Ahnung ?

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  15. "Hoert man schon Neues oder endet alles in einem ewigen Rechtsstreit ?"

    Das wird wohl vor Gericht gehen, denn es es läuft eine Anzeige.
    Was immer an der Sache dran ist, es ist unwürdig, wie man dort miteinander umgeht. Es war ja keine Gefahr im Verzug, das die Entlassung so schnell machen musste.

    Yael

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  16. B"H

    In HAARETZ war zu lesen, dass Rabbiner Barsilay schon seit Mitte der 90iger Jahre in Hamburg taetig war / ist.

    Wieso kommen erst jetzt die Vorwuerfe gegen ihn auf ?
    Geht es doch nur um einen Vorstand, der einen Rabbiner loswerden will ?

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  17. "Wieso kommen erst jetzt die Vorwuerfe gegen ihn auf ?
    Geht es doch nur um einen Vorstand, der einen Rabbiner loswerden will ?"

    Gerüchte gibt es schon seit einigen Jahren was seine Simcha angeht, er hat sie, wie er selber sagte, beim Londoner Beth Din (wohl wegen den Gerüchten, aber genau weiß ich das nicht) überprüfen (erfolgreich) lassen.

    Ich denke daher sehr wohl, dass der Vorstand Barsilay los werden will, der jetzige Zeitpunkt ist zu offensichtlich. Es geht, wie leider zu oft, um persönliche Befindlichkeiten und Auseinandersetzungen.

    Yael

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  18. B"H

    Laut HAARETZ glaubt ihn der Vorstand damit ueberfuehrt zu haben, dass R. Barsilay angab, er habe seine Smicha in Jerusalem erhalten, wobei sie eigentlich aus Netanya kam.

    Wer soll da noch durchsteigen /

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