Montag, September 01, 2008

Zur "Auferstehung der Toten im Judentum"

B"H

Der Talmud Traktat Sanhedrin 96b ff. diskutiert die Zeit des Meschiach sowie die Auferstehung der Toten. Was genau hat der Meschiach im Judentum für eine Aufgabe?
Es heißt, der Meschiach sei ein Mitglied des Hauses David und wird genau diese Davidische Dynastie nach seiner Ankunft wieder einführen. Unter der Leitung des Meschiach wird der Dritte Tempel gebaut, wie der Prophet Yechezkel prophezeihte. Die Juden kommen zurück nach Israel und es gelten landesweit nur noch die Thoragesetze (siehe auch den Rambam - Maimonides - in Hilchot Melachim 11:1). Des Weiteren wird es neben dem Meschiach wieder einen König geben (siehe Hilchot Teshuva 9:2). Und dieser König wird die Wege G - ttes lehren sowie die Menschheit dazu inspirieren, G - tt zu dienen. Im Messianischen Zeitalter wird es weder Hunger noch Krieg geben. Auch Neid und Konkurrenzkampf gehören dann der Vergangenheit an.

Der Prophet Amoz (9:11) prophezeihte, dass G - tt den Meschiach schicken wird, damit dieser die Davidische Dynastie wieder einführt. Damit ist jedoch nicht gemeint, dass diese Davidische Dynastie eine vollkommen neue Dynastie sein wird; vielmehr wird es sich dabei um jene handeln, die nach der Tempelzerstörung außer Kraft gesetzt wurde (Mischna Thora - Hilchot Melachim 11:1).

Jegliches menschliche Leben begann mit der Erschaffung von Adam HaRishon, dem ersten Menschen. Dieses geschah am jüdischen Neujahrstag von Rosh HaShana. Viele meine vielleicht, dass wir am Rosh HaShana unter anderem auch die Erschaffung der Welt feiern, doch tatsächlich wurde die Welt schon fünft Tage vor dem Fest erschaffen. Das allgemeine jüdische Konzept lautet, dass Adam am Rosh HaShana erschaffen worden ist und somit die Geschichte der Menschheit begann.

Bezüglich des jüdischen Konzeptes der "Auferstehung der Toten" sind wir nicht in der Lage, präzise Aussagen zu machen. Selbstverständlich bieten uns der Talmud Sanhedrin, die Kabbalah sowie zahlreiche Kommentatoren ihre Meinungen an, doch ganz Genaues wissen wir nicht. Auch solle der "Tau - Tal" bei der Wiederauferstehung eine gewisse Rolle spielen, doch habe ich bisher noch nicht eindeutig herausfinden können, was das genau bedeutet.

Woher aber wissen wir überhaupt, dass eine Auferstehung der Toten erfolgen wird. Der Talmud Sanhedrin 91b listet einige Stellen der Thora, die auf solch eine Auferstehung hindeuten. Der Kommentator Radbaz geht sogar davon aus, dass es zwei Auferstehungen geben wird. Die erste Phase der Auferstehung der Toten wird gleich zu Beginn des Messianischen Zeitalters stattfinden. Diese Auferstehung jedoch sei den Gerechten (Zaddikim) vorbehalten. Die zweite allgemeine Auferstehung wird gegen Ende des sechsten Milleniums (gemäß des jüdischen Kalenders befinden wir uns im Jahre 5768) eintreffen, wenn alle für den "Tag des Gerichts" auferstehen.

Der Prophet Yechezkel sah in einer seiner Visionen ein Tal mit menschlichen Knochen, welche alle wieder zum Leben auferstanden. Letztendlich starben jedoch diese Wiedererweckten. Daraus ersehen wir, dass auch die Auferstandenen des Messianischen Zeitalters einmal nicht auf ewig leben werden, sondern irgendwann wieder sterben (Sanhedrin 92b). Es bestehen jedoch zwei unterschiedliche Ansichten zu Yechezkels Vision: Die eine Stellungnahme besagt, dass die Wiederbelebung der Knochen nur eine reine Symbolik für ein ganz anderes Geschehen waren, die zweite Ansicht besagt, dass tatsächlich die gesamte Prophezeihung real existiert.

Der Rambam (Maimonides) und Rabbi Yehudah HaLevi, zum Beispiel, betrachten die gesamte "Olam HaBah - die Kommende Welt", welche der Ankunft des Meschiachs folgt, als reine spirituelle Welt, wobei die Wiederauferstehung der Toten nur ein spirituelle Zwischenphase darstellt. Der mittelalterliche jüdische Philosoph Chasdai Crescas schreibt in seinem Buch "Or HaShem", dass sie Wiederauferstehung stattfindet, damit die ehemaligen Toten am Messianischen Zeitalter teilhaben können. Andere sagen wiederum, dass die Toten wiederauferstehen, damit sie Zeuge G - ttes absoluter Herrschaft über Leben und Tod werden.

Bis zum Eintreffen des Meschiach bezieht sich die "Olam HaBah - Kommende Welt" ausschließlich auf die reine Seelenwelt der Toten und nicht auf eine mögliche real existierende Welt nach dem Kommen des Meschiach, der Wiederauferstehung sowie des finalen Gerichtstages. Der Rambam kommentiert, dass ein Mensch zweimal stirbt. Einmal den natürlichen Tod, dem die Wiederauferstehung folgt. Danach stirbt der Körper irgendwann ein zweites Mal und kehrt zur unendlichen Seelenwelt zurück.

Kommentare:

  1. "Jegliches menschliche Leben begann mit der Erschaffung von Adam HaRishon, dem ersten Menschen. Dieses geschah am jüdischen Neujahrstag von Rosh HaShana. Viele meine vielleicht, dass wir am Rosh HaShana unter anderem auch die Erschaffung der Welt feiern, doch tatsächlich wurde die Welt schon fünft Tage vor dem Fest erschaffen. Das allgemeine jüdische Konzept lautet, dass Adam am Rosh HaShana erschaffen worden ist und somit die Geschichte der Menschheit begann."

    Rosch Haschana ist also der sechste Tag der Welt gewesen? Das ist zugegeben ein interessanter Gedanke. Kannst du mir dazu auch eine Quellenangabe angeben?

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  2. B"H

    Hallo Micha,

    zu diesem Thema werde ich heute einen separaten Artikel in diesen Blog stellen. Mit Quellenangabe und Kommentaren !

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  3. "Der Kommentator Radbaz geht sogar davon aus, dass es zwei Auferstehungen geben wird. Die erste Phase der Auferstehung der Toten wird gleich zu Beginn des Messianischen Zeitalters stattfinden. Diese Auferstehung jedoch sei den Gerechten (Zaddikim) vorbehalten. Die zweite allgemeine Auferstehung wird gegen Ende des sechsten Milleniums (gemäß des jüdischen Kalenders befinden wir uns im Jahre 5768) eintreffen, wenn alle für den "Tag des Gerichts" auferstehen."

    Im Christentum werden auch diese zwei Phasen gelehrt.

    Wer sind hierbei "die Gerechten"? Alle Menschen, die gerecht lebten oder nur alle Juden, die gerecht lebten oder...?
    Was ist hier mit dem "Tag des Gerichts" gemeint? Kommen unter das Gericht auch "die Gerechten"? Und was soll da geschehen?

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  4. B"H

    Die Gerechten sind all jene, die nach der Thora gelebt und sie tatsaechlich verinnerlicht haben. Nicht nur im Hinblick auf Gesetzeseinhaltung, doch auch bezueglich der Umsetzung den Mitmenschen gegenueber.

    Ob nun tatsaechlich nur Juden oder auch Nichtjuden wiederauferstehen, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Ueberhaupt zu dem Thema:
    Ehrlich gesagt macht ich mir darueber weniger Gedanken !:-)
    Im Grunde genommen sind alle Kommentare sowie Hinweise im Talmud nur Spekulation und niemand weiss Geneuaes zu sagen.

    Ausserdem solltest Du eines bedenken:
    Das Judentum glaubt an Reinkarnationen ! Die Kabbalah geht von einigen Reinkarnationen 3 - 5 aus und die Frage ist, welche der Reinkarnationen wieder aufersteht.

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  5. Ich wusste nicht, dass das Judentum von Reinkarnation ausgeht. Ich fand - finde - es dennoch seltsam zu lesen, dass Adam seinen Fehler in Awraham wieder gut machen konnte.
    Beim reinen Lesen von Torah, Neviim und Ketuvim kam mir, so weit ich mich erinnere, nicht einmal der Gedanke an Reinkarnation auf. Ich fände es mühselig, hierin eine Grundlage zu finden.
    Bist du sicher, dass von Anfang an von Reinkarnation ausgegangen ist oder dass das später durch ein paar Mystiker dazu kam? Meinetwegen mag das stimmen, aber ich lehne den Gedanken ab. Ich finde den Gedanken auch nicht gerade angenehm =)

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  6. B"H

    Reinkarnationen spielen in der jued. Mystik eine wesentliche Rolle. Das Konzept aber kam erst spaeter auf. Das Buch "ZOHAR" ist voll davon und auch, dass eine Seele die Vergehen eines vorherigen Lebens korrigieren kann.

    Ich persoenlich glaube nicht daran, doch offiziell heisst es im Judentum, dass der talmudische Rabbi Shimon Bar Yochai den ZOHAR verfasst. Und demnach gab es das Konzept der Reinkarnationen schon sehr lange, nur wurde es nie oeffentlich gelehrt.

    Seinen Hoehepunkt aber erlebte das Konzept nach der Veroeffentlichung des ZOHAR im Jahre 1290 und viele Jahrhunderte danach.

    Heutzutage sind Reinkarnationen ein absolut anerkanntes jued. Konzept.

    Angenehm muss es einem nicht sein, aber es gehoert zum Judentum dazu.:-)

    Es gibt kabbalistische Listen, wo biblische Personen aufgelistet sind, die irgendeine andere biblische Person korrigierten.

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  7. Ich denke bisher, dass zumindest zu allem grundlegenden eine Verankerung in der schriftlichen Überlieferung gegeben sein muss und alles andere mehr oder minder darauf Bezug nimmt.
    Von mir aus konnte ich bisher aber ein solches Konzept nicht entdecken und wüsste jetzt auch nichts, woraus dies abzuleiten wäre.
    Gibt es irgendeine Lehre rund um den Propheten Daniel und seine Reinkarnation? Ich glaube, der letzte Vers dieses Buches ist es, der für mich eher ein solches Bild zeigt: einmal leben, sterben und dann auferstehen.
    Es sei denn, man setzt einfach voraus, dass Daniel bereits seine letzte Reinkarnation erlebt hatte, wofür ich aber keine Grundlage sehe.

    Für mich klingt es nach Spekulation, die keine Legitimation von Gott her erfährt.
    Warum wurde es nicht öffentlich gelehrt? Bis zu welchem frühesten Jahr lässt sich diese Lehre definitiv zurückverfolgen?

    Wann wurden diese Listen erstellt und von wem und warum? Warum sollten sie einen Anspruch haben wie die Torah, nämlich direkte Weisung von oben zu sein? Wenn es nicht von Ihm kommt, dann ist es - in meinen Augen - nicht sonderlich viel wert und bleibt Gedankengut von Menschen - ohne - von Ihm gegeben zu sein.

    Könnte man es dann nich auch letztendlich so drehen, dass wir durch Entwicklung und Einflussnahme den "jüdischen Glauben" an eine Wiedergeburt eines Menschen in Tieren erfinden?
    Reinkarnation, ob es nun auch auf Menschen beschränkt ist, betrachtete ich, oder betrachte es noch, eher als heidnisches Zeug.

    Nicht böse gemeint, aber das klingt mir zu abgehoben und fremd =)

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  8. Bitte nicht vergessen: Es gibt neben der schriftlichen auch noch die mündliche Lehre.

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  9. B"H

    @ Yael

    Und neben dem Talmud gibt es noch die 13 Principles of Faith des Rambam (Maimonides). Eine davon lautet, dass man mit festem Glauben an die Schriften der Propheten sowie der Gelehrten glaubt.

    Allgemein: Der Vilna Gaon betrachtet den ZOHAR als bindend !!!

    @ Anonym + Yael:

    Wenn man davon ausgeht, dass der ZOHAR tatsaechlich auf den Schriften oder besser Lehren des talmudischen Rabbi Schimon bar Yochai basiert, dann gab es schon zu Urzeiten das Konzept der Reinkarnationen (Gilgulim).
    Unter anderem besteht die Lehre, dass Avraham das Buch "Sefer Yetzirah - The Book of Creation" schrieb, in welchem, u.a., beschrieben wird, wie ein Golem entsteht.
    Weiterhin heisst es in der Thora, dass Avraham in Ur Kasdim Seelen erschuf. Dies kann man so auslegen als habe Avraham Leute zum Glauebn an EINEN G - tt bekehrt. Andererseits gibt es eine Meinung, dass Avraham tatsaechlich Menschen (Golem ?) erschuf.

    Rabbi Aryeh Kaplan war, glaube ich, der Meinung, dass der talmudische Rabbi Akivah das Buch verfasste.

    Innerhalb der jued. Mystik hat die Lehre von den Buchstaben eine immense Bedeutung. Ich meine damit jetzt nicht die Gematria (Zahlenwerte der Buchstaben), sondern die alleinige kabbalistische Bedeutung jedes einzelnen Buchstaben. Ein Teil davon wird auch bei den Reinkarnationen angewendet.

    Rabbi Yitzchak Luria (1534 - 1572) war in der Reinkarnationslehre ganz gross. Genauso wie der Baal Shem Tov und viele andere Rabbiner.

    Warum es nicht gelerht wurde ?

    Weil es die verborgene Seite der Thora darstellt sowohl als auch die Kabbalah. Und Rabbi Akivah war es, der, u.a., die praktische Kabbalah und deren Anwendung verbarg.

    Im Judentum gibt es viele Dinge, die nicht unbedingt veroeffentlicht werden. Darunter fallet auch die Kalenderzusammenstellung.

    Wieso sollen es keine direkten Weisungen von oben gewesen sein ?
    Schliesslich sind einige der Listen alte Midraschim, die noch zu Zeiten des Talmud (Tannaim) Anwendung fanden.

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  10. Im Internet las ich, dass Rambam der Meinung war, der Tempeldienst sei "ein Zugeständnis an die menschliche Schwäche" gewesen, er sei ein vorübergegangenes "Übel", das der Erziehung diente; da wir einem immateriellen Gott dienen, sei das Gebet nun der "bessere Ersatz". So sinngemäß. War das wirklich seine Einstellung? Wenn ja, kann ich mir nicht vorstellen, dass man das so stehen lassen kann. - ?

    Püh, ja, die mündliche, womit ich mich absolut (noch) nicht auskenne; und offensichtlich habe ich bisher auch einige Schwierigkeiten damit. Nicht zuletzt dauert es wohl auch, bis ich einen gescheiten Überblick gewonnen habe ;)

    Kennt ihr diese Ausgabe?:
    http://www.buch.de/shop/home/suchartikel/sefer_jezira/aryeh_kaplan/ISBN3-929588-25-0/ID14959738.html?jumpId=4063007

    Den Zohar findet man, glaube ich, in einer guten Ausgabe wohl ausschließlich in Hebräisch/Englisch.

    Achso. Ein Jude sagte mir mal, und einmal las ich es, glaube, bei wikipedia, dass man die Kabbalah, zumindest als Jude, erst studieren soll mit/ab 40, wenn man genügend Torah-Kenntnisse besitzt.
    Ist das richtig? Wenn ja, warum soll das so sein? Dann hätte ich noch ein paar Jahre damit "klar zu kommen". ;-)

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  11. B"H

    Es ist richtig, dass es nicht unbedingt eines Tempels bedurfte, doch schauten die damaligen Juden so sehr auf andere Voelker und deren goetzendienerische Gepflogenheiten und wollten dies halt nachahmen. Schon immer gab es Probleme mit dem Verstaendnis eines G - ttes, der weder Koerper noch Form hat. Wie soll sich da das menschliche Fassungsvermoegen etwas vorstellen ? Um diese fehlende Faehigkeit auszugleichen, gab es halt den Tempel. Einen Ort, den man sehen und begreifen konnte.

    Das meint der Rambam mit seinem Kommentar.

    Derzeit haben wir keinen Tempel und das Gebet ist vollkommend ausreichend. Dies waere auch zu Tempelzeiten schon der Fall gewesen, doch die menschliche Neigung will etwas zum Anfassen, sprich Opfer und einen Tempel, haben.

    Der ZOHAR ist in seiner Urform in Aramaeisch verfasst und Rabbi Berg vom Kabbalah Center besitzt die beste Uebersetzung ins Englische. Obwohl ich gegen das Kabbalah Center bin, muss ich doch zugeben, dass sie immerhin eine gute Englischuebersetzung zustande brachten.

    Ich wuerde Dir gewiss nicht raten, in den naechsten funef Jahren oder sogar mehr mit kabbalistischen Studien zu beginnen. Das hat alles keinen Zweck, wenn Du die jued. Religion nicht kennst. Die Kabbalah zitiert aus Midraschim, alten Konzepten und dem Talmud und wenn Du das A & O nicht kennst, verstehst Du die Kabbalah nicht.
    Die Leute stellen sich unter Kabbalah immer etwas Mystisch - Abschwebendes vor, dabei handelt es sich um reine Thora.

    Basiswissen bedeutet erst einmal die Halachot zu lernen. Was man wie macht und ueberhaupt das jued. Denken sowie G - tteskonzept. Das allein braucht schon einige Jahre.

    Rabbi Yitzchak Luria war der Meinung, dass man schon vor dem 40. Lebensjahr beginnen sollte, Kabbalah zu lernen. Doch dies trifft nur auf bestimmte Leute zu.

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  12. Deutsch/Hebräische Literaturtipps? Meist ist es ja eher Englisch/Hebräisch oder Russisch/Hebräisch =)
    Hm, was ich bisher las, beschränkt sich auf einige Sachen von "hagalil" und dir, drei Bücher, das kleine Ding von Eliahu Avichail, "Jüdische Riten und Symbole" von de Vries und "Ein Rabbi spricht mit Jesus" von Neusner, dann, glaube, "schriftliche Schiurim" eines orth. Rabbis zu Breschit und schließlich die Schrift selbst, kleine Stücke auf Hebräisch, komplett auf Deutsch.
    Achso, ein paar Gebete lernte ich in der Synagoge singen.
    Trotzdem weiß ich nicht, wie man Lernen und Lesen hierbei einteilen sollte.
    Was meinst du, wie, wann, was man wie intensiv lesen sollte?
    Halachot verbinde ich mit Regelungen des Alltags. Dazu las ich ein paar Seiten im Kizzur Schulchan Aruch. Was man sagt, bevor man auf Toilette geht, wie weit man die Hose runterzieht und und und ;-P
    Was meinst du denn, was man für Halachot lernen sollte? Den Schulchan Aruch sah ich noch nirgends, wär aber wohl auch zu umfassend. Dann weiß ich nicht, was wo gültig ist, obs Abweichungen gibt oder was auch.

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