Sonntag, Mai 23, 2010

Stories aus Mea Shearim



Rabbiner der Chassidut Chernobyl


B"H

Am vergangenen Freitag abend (Erev Schabbat) nahm ich meinen momentanen Besucher, einen Leser meines englischen Blogs aus New Jersey, mit ins ultra - orthodoxe Mea Shearim / Jerusalem. Mitten rein in einen der Hinterhöfe, in welchem Freunde von mir wohnen.
Ich kenne mehrere chassidische Familien in Mea Shearim und zwei davon kann ich tatsächlich als eine Art "Familie" bezeichnen, so gut bin ich mit ihnen bekannt.

Eine Familie gab nach langer Zeit die Gastfreundschaft am Schabbat für Gäste von außerhalb auf und ich bin die einzige Verbliebene der Außenwelt, mit der eine Freundschaft besteht. Die zweite Familie beschränkt sich schon seit Jahren darauf, fast ausschliesslich Leute mit haredischem Background einzuladen. Ab und an tauchen einige Nationalrelig. auf, doch nach dem letzten Streit vor ein paar Wochen (die Nationalrelig. brachten ihre Antipathie gegen die Haredim zum Ausdruck) bin ich mir nicht sicher, ob weiterhin Nationalrelig. akzeptiert werden.

Am letzten Erev Schabbat jedenfalls stammten alle aus haredischen Yeshivot oder Seminaren bzw. kannten die haredische Gesellschaft zur Genüge und die Gastgeber waren happy. Ehrlich gesagt würde ich mir meinen Schabbat auch nicht durch ein paar unnütze Diskussionen sowie Streitgespräche von Außenstehenden vermiesen lassen.

Beide Familien platzieren die Geschlechter getrennt voneinander, sprich in zwei verschiedenen Räumen. Ich kenne recht viele chassidische Familie, welche die Sitzordnung so handhaben, sobald auch nur ein Gast im Hause weilt. Nachdem einige Gäste Stories bzw. Witze erzählt hatten, ergriff unsere Gastgeberin das Wort. Eine eher traurige wahre Geschichte sollte nun folgen. Die Mehrheit der Gäste kannten sie, ich nicht und so will ich sie auch der hiesigen Leserschaft nicht vorenthalten. Wie gesagt, hat die Story sich wirklich so zugetragen und der Handlungsort war London.

Vor einigen Jahren sassen zwei Frauen in einem Londoner Stadtbus und waren allem Anschein nach recht gut miteinander befreundet und zumindest eine von ihnen war Jüdin. Die Jüdin berichtete ihrer Freundin, dass sie in Kürze einen nichtjüdischen Mann heiraten werde. 
"Naja, er sei halt kein Jude, aber immerhin ein guter Mensche".

Eine haredische (ultra - orthodoxe) Frau sass hinter den beiden Freundinnen und hörte unweigerlich die Konversation mit an.

Die zweite Freundin fragte die demnächst Heiratende, wo sie denn hin wolle und sie bekam eine ungewöhnliche Antwort: "Ich werde einen nichtjüdischen Mann heiraten, doch seit geraumer Zeit verfolgt mich immer wieder ein und derselbe Traum. Darin erscheint mir meine verstorbene Mutter, die mir ans Herz legt, mich dringend treffen zu müssen. Und das an einem bestimmten Ort hier in London. Zuerst dachte ich, dass sei ja alles nur ein dummer Traum, doch der Traum kommt jede Nacht wieder und so fahre ich jetzt an den Ort, den mir meine Mutter angab; sozusagen, um meine Ruhe zu haben und mein Gewissen zu befriedigen".

Die hinter den beiden Frauen sitzende Haredit wurde neugierig und folgte der Frau (mit dem Traum) als diese aus dem Bus stieg. Die Frau war in Eile zu dem Ort zu gelangen, überquerte eilig eine Straße und wurde dabei von einem Auto überfahren. Die Frau starb.

Das ist die Story !

Nichts im Leben geschieht ohne Grund und G - ttes Plan. Was also war hier der Plan und musste die Frau sterben, weil sie plante, einen Nichtjuden zu heiraten ?

Die Erklärung dazu lautete folgendermassen:

Die tote Mutter wollte nicht, dass ihre Tochter einen Nichtjuden heiratet. Ein G - ttesgericht kam zusammen und hätte die Tochter noch im Bus ihre Meinung geändert und ihrer Freundin verkündet, dass sie den Nichtjuden vielleicht doch nicht eheliche oder zumindest noch am Überlegen sei, so wäre sie vermutlich nicht überfahren worden. Da sie jedoch mit Bestimmtheit sagte, sie wolle den Mann heiraten, wurde das G - ttesurteil gefällt.

Was jetzt nicht heißen soll, dass es allen Juden, die eine Mixed Marriage eingehen wollen, sterben. Spirituell vielleicht, doch nicht immer gleich körperlich.

Eine atemberaubende Story, wie ich finde !

Vor dem Essen hatte ich eine innige Auseinandersetzung mit zwei verheirateten Töchtern der Gastgeberin. Es ging wieder einmal um "wie (in dem Falle ich) man seinen Weg zurück in die haredische Gesellschaft findet". Wir sprachen so einige Themen an. Von Haredim (Ultra - Orthodoxen) welche sich für den säkuleren Weg entscheiden bis hin über unterschiedliche Aufgaben im Leben und wie G - tt es sehen könnte. Warum schreibe ich im Internet und was suche ich dabei ? Diese Frage war eindeutig zu beantworten: Mich selbst und einen gewissen Weg zurück. Die Mea Shearim Gesellschaft hört zu, doch nur dann, wenn man mit haredischen Argumenten aufwartet.

Was ich danach keineswegs erwartet hatte: Bei Herausgehen wurde mir ein Briefumschlag mit einer Hochzeitseinladung in die Hand gedrückt. Die Enkelin der Gastgeber heiratet in einer Woche einen Chernobyler Chassid und ich bin eingeladen. Ich habe mich wahnsinnig über die Einladung gefreut und und sehe dem Event erwartungsvoll entgegen. Es ist gewiss nicht meine erste chassidische Hochzeit, doch hatte ich gerade nach unserer Auseinandersetzung vor dem Essen keinesfalls eine Hochzeitseinladung erwartet.

Unter anderem aber finde ich dabei endlich einmal Gelegenheit, eine der wichtigsten chassidischen Familie, die Familie Twersky, näher zu umschreiben. Chassidische Gruppen wie Chernobyl oder Rachmastrivka bestehen aus weitverzweigten Twersky - Familienmitgliedern und das allein ist kompliziert zu erfassen. Wer mit wem und wer sind die Eltern etc. ?

Nach dem Schabbatessen machte ich mich zum chassidischen Tisch der Toldot Aharon, gleich um die Ecke, auf. Rebbe David Kahn machte gerade Kiddusch (Segnung des Weines) und danach stand plötzlich eine der Toldot Aharon Frauen neben mir, die mich sogleich ansprach. Wir begannen ein eher ungewöhnliches Gespräch über die Unterschiede der Jerusalemer sowie der Tel Aviver Mentalität. Als ich nebenbei erwähnte, dass ich im Internet schreibe, zog die Frau nach einigen Minuten von dannen. Entweder aus dem Internetgrund heraus oder sie wollte eh weg.

Hätte ich das Internet bei den öffentlichkeitsscheuen Toldot Aharon lieber nicht erwähnen
sollen ? Ich bin der Meinung, richtig gehandelt zu haben, denn ich ziehe keine Show ab oder lüge den Leuten etwas vor. Es gibt Menschen, die das tun, nur um an Informationen zu kommen; mein Stil ist es nicht.

Was ich jedoch wieder einmal bemerkte ist, dass der einzige Weg an Informationen zu Bräuchen der Gruppe oder Reportagen über die Frauen und ihr Leben, zu erhalten, der Weg über die Rebbitzen ist. Ansonsten läuft nicht viel. Mehrere Male sprach ich in der Vergangenheit mit der Rebbitzen und ich werde sie bei passender Gelegenheit zum Thema ansprechen. Da wir uns bereits etwas "kennen" und ich einmal bei einem ihrer Vorträge bei ihr daheim war, mag dies eine gewisse Hilfe bedeuten.

Kommentare:

  1. Ich hasse solche Geschichte, wie die, die Du hier am Anfang des Posts erzählsts.

    Und ich finde es wahnsinnig anmassend, falls es wirklich so geschehen sein sollte, wie es erzählt wird (was ich mit einem grossen Fragezeichen versehe), sich einzubilden, dass man jetzt weiss warum dieser Frau der Unfall passiert ist.

    Ich finde es geradezu verabscheuungswürdig, mit solchen Interpretationen hausieren zu gehen.

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  2. B"H

    Wenn man gruendlich darueber nachdenkt, finde ich es weniger anmassend. Und wenn Du Rabbi Shalom Arushs Buch "Garten des Glaubens" eingehend studierstm wird Dir die "Haschgacha Pratit" so ziemlich vor Augen gefuehrt.

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  3. s5 ,

    viele die solche Geschichten schlimm finden, haben ein Problem damit das man als Jude/Jüdin eben nur jüdisch heiraten soll, sogar muss.

    Mischehen funktionieren nicht und die Leidtragenden sind fast immer die Kinder.

    Um es nochmal ganz klar zu sagen, als Juden heiraten wir keine Nichtjuden.

    Die Geschichte zeigt recht gut wie schlimm eine Mischehe enden kann, in dem Fall noch bevor sie begonnen hat.

    Joshua

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  4. B"H

    Im Internet werde ich gerne als Rassist bezeichnet, wenn ich sage, dass Juden keine Nichtjuden heiraten sollen. Dabei ist dies ein Gesetz aus der THORA (DEORAITA) !!!

    Nicht ich bin der Rassist, sondern G - tt !!!!!!! :-)))

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  5. @joshua

    "viele die solche Geschichten schlimm finden, haben ein Problem damit das man als Jude/Jüdin eben nur jüdisch heiraten soll, sogar muss."

    Ich gehöre nicht zu diesen "vielen".

    Was ich an dieser "erbaulichen Geschichte" schlimm finde, ist dass der Tod eines Menschen instrumentalisiert wird, um die Botschaft herüberzubringen, dass man keinen Nichtjuden heiraten soll.

    Das grenzt für mich an Leichenschändung.

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  6. @Mirjam
    "Wenn man gruendlich darueber nachdenkt, finde ich es weniger anmassend."

    Bei Hashagacha Pratit, geht es darum herumszufinden, warum DIR etwas passiert oder nicht passiert, nicht darum, zu rätseln warum jemand ANDRES etwas passiert oder nicht passiert.

    Das ist das Problem, das ich damit habe: Wenn du sagst: "Ich bin von einem Auto überfahren worden und ich bin sicher, dass Hashem (oder meine verstorbene Mutter) damit verhindern wollte, dass ich einen Nichtjuden heirate" dann ist das für mich so weit OK. Ich finde es etwas zu einfach gestrickt, aber du bist frei, deinen Glauben zu leben und zu interpretieren wie du willst.

    Was ich nicht OK finde, ist über jemand anders zu sagen "Sie ist überfahren worden, weil ihre verstorbene Mutter verhindern wollte, dass sie einen Nichtjuden ehelicht".

    Ich hoffe, du kannst den "feinen Unterschied" erfassen...

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  7. B"H

    s5

    Ich habe den Unterschied schon verstanden.

    Klar, weiss niemand, warum der oder die so oder so stirbt. Warum jetzt oder weshalb.

    Das weiss nur G - tt allein und ich finde es zum Beispiel furchtbar, wenn jemand daherkommt und sagt, der oder die sei tot umgefallen, weil die Mezuzah nicht koscher ist (ein Buchstabe fehlt etc.).

    Wenn ich einmal auf den hier angesprochenen Fall der Frau zurueckkomme so sagte man mir, dass es ja wohl sozusagen eine Zeugin gebe. Naemlich die Haredit, welche das Busgespraech ueberhoerte.

    Es wird halt gerne spekuliert und ganz besonders deshalb, weil die Frau genau vor jener Lokalitaet ueberfahren worden ist, welche ihre tote Mutter im Traum andeutete.

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  8. "so sagte man mir, dass es ja wohl sozusagen eine Zeugin gebe. Naemlich die Haredit, welche das Busgespraech ueberhoerte."

    Ich weiss nicht, ob du dich schon einmal vertieft mit dem Wahrheitsgehalt von chassidischen Geschichten dieser Art auseinandergesetzt hast.

    Diese Geschichten werden von Mund zu Mund weitergereicht, und jeder fügt etwas hinzu oder nimmt etwas weg, damit es "besser in die Geschichte passt".

    Meist kann man diese Geschichtchen unter "si non è vero, è ben trovato" (wenn es nicht wahr ist, ist es gut erfunden) ablegen.

    Falls du dich schon einmal ausführlich mit chassidischer (oder allgemein chareidischer) Presse befasst hast, wirst du feststellen, dass dort nur das geschrieben wird, was ihnen in den Kram passt. Bei diesen Geschichteln ist es genau dasselbe, nur halt mündlich.

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  9. Und hier eine chassidische Geschichte, für deren Wahrheitsgehalt ich dir bürgen kann, extra für Dich:

    Ein Mann, den ich persönlich kenne, ging einmal zu einem Rebben, weil seine Frau schwer krank war. Der Rebbe gab eine Broche für die Frau, dass sie wieder gesund werden soll und erst als "alte Yiddene" sterben soll. Ein paar Monate darauf starb die Frau im Alter von etwa 30 Jahren. Ihr jüngstes Kind war noch im Kleinkind-Alter.

    Wenn du möchstest kannst du diese Geschichte der Dame, von der du die Geschichte in deinem Post hattest, weitererzählen.

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  10. B"H

    Ich weiss, ich weiss, und sage ja nicht, dass unbedingt alles stimmt. Andererseits aber koennen wir auch nicht das Gegenteil beweisen.

    Bei der haredischen Presse kommt es drauf an, was Du liest. Vielfach sah ich bei Kikar Shabbat oder den Chadrei HaCharedim, dass nicht immer alles ganz so konform lief, wie andere Sites (u.a. Ladaat). Es wird Kritik geuebt, doch kommt es stets auf die politischen Ambitionen an. Damit meine ich nicht die Knesset, sondern die Richtung der haredischen Gruppe sowie deren Freunde und Feinde.

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  11. B"H

    Zur Geschichte:

    Keine Rabbi kann garantieren, dass sein Segen immer eintrifft. Leider werden immer nur die Stories berichtet, bei denen der Segen eintraf.

    Rabbi Machlis erzaehlt immer die selbsterlebte Story zweier Frauen, die sich kannten und nicht schwanger wurden. Daraufhin ging jede von ihnen zu einem bestimmten Rabbi und jede von ihnen bekam den gleichen Segen. Naemlich den, in einem Jahr ein Kind zu haben.

    Waehrend die eine Frau sich damit begnuegte ging die zweite Frau eifrig ans Werk und kaufte Babyklamotten und ein Kinderzimmer.

    Nach einem Jahr hatte jene Frau, die alles samt Kinderwagenkauf vorbereitet hatte, ein Baby und die andere nicht.

    Als Begruedung fuer den einen Erfolg gab der Rabbi an, dass man aktiv an einem Segen mitarbeiten muss und sich nicht einfach hinhockt udn auf Erfuellung wartet.

    Auf Deine Story trifft das nicht zu, doch gibt es andere, wo es so ist.

    Eine Garantie jedoch hat niemand gepachtet.

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  12. Was ich bei meinem Vergleich mit der chareidischen Presse meinte ist:

    in der chareidischen Presse kann man überprüfen, wie Sachen dargestellt werden, deren Wahrheitsgehalt ich so halbwegs überprüfen kann. Ich kann dort sehen, was geschrieben wird, was nicht geschrieben wird, was hinzugefügt wird, was weggelassen wird.

    Und ich nehme an, bei diesen Geschichtchen ist es nicht viel anders, eher noch schlimmer.

    So habe ich schon ein Theaterstück von Camus (les mains sales) als (wahre, verbürgte) chassidische Geschichte serviert bekommen, sowie einige Anekdoten aus dem Decameron von Boccaccio, etc. Man mogelt sich halt durch die Weltliteratur, und da das Publikum eben diese ja nicht lesen darf, kann das Plagiat auch nicht so leicht entdeckt werden...

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  13. "Keine Rabbi kann garantieren, dass sein Segen immer eintrifft. Leider werden immer nur die Stories berichtet, bei denen der Segen eintraf."
    Genau. Das ist der springende Punkt. Wenn 100 Brachot gegeben werden und 10 davon eintreffen, dann wird nur von den erfüllten gesprochen und so der Eindruck erweckt, dass 100% eintreffen.

    Mal schauen, ob du den Mumm hast, in Kreisen, die auf die übrigen 90% eher nicht stehen, diese Geschichte weiterzuverbreiten...

    Die Geschichte mit dem Kinderwagen habe ich auch schon gehört. Nicht von Rabbi Machlis... (und ich bezweifle eher, dass er sie selbst erlebt hat).

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  14. B"H

    Es gibt ein Buch darueber, inwieweit der heutige Chassidismus noch mit den Ideologien des Baal Shem Tov uebereinstimmt. Was dieser wollte und festlegte. Leider kann ich das Buch nicht mehr finden und muss einmal eine groessere Suche in der Nationalbibliothek anberaumen.

    Die chassidischen Stories des Baal Shemt Tov werden in abgeaenderten Formen erzaehlt und jeder berichtet halt so, wie er es hoerte und noch einiges dazu. Je nach Phantasie.

    Zum Beispiel die Story, in welcher der Baal Shem Tov einen auf einem Feld arbeitenden nichtjued. Bauern oder Landarbeiter passiert. Der Arbeiter summt eine bestimmte Melodie, welche der Baal Shem Tov als eines der Lieder der Levi'im (Leviten) im Tempel erkennt. Aus dem Grund sorgt der Baal Shem Tov durch eine Art Meditationswunder dafuer, dass der Bauer die Melodie sofort vergisst, denn niemand ausser den Leviten ist es erlaubt, die Melodie zu singen.

    Ob die Story so stimmt ? Ob all die Stories der Richtigkeit entsprechen ? Dazu gibt es Literatur, aber letztendlich weiss es keiner. Deswegen schreibe ich hier auch nicht saemtliche Stories chassidischer Rabbis, obwohl so mancher Leser das gerne haette.


    Zweites Beispiel:

    Der Fall der lt. Archaeologen nichtjued. antiken Graeber in Aschkelon und die unhalachische Raeumung.

    Einige Haredim sagen, dass die Graeber Goetzendienern gehoerten, doch auch diese ein Recht auf sorgfaeltige Leichenumschichtungen haben. Andere sagen gar nichts und ebenso hoert man, dass da die Archaeologen Fakten faelschen, nur um die Graeber als nichtjuedisch zu deklarieren.

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  15. B"H

    Wieso sollte ich nicht den Mumm dazu haben, dass nachzufragen ?
    Ich habe schon so einiges hinterfragt und die haredische Mehrheit (die, mit denen ich sprach) gab sogar vieles offen zu.

    Zu den Segen:

    Man kann sich nicht hinhocken und auf ein Wunder warten, sondern muss immer seinen eigenen Beitrag mitleisten. Beten, sein Leben positiver ausrichten, was weiss ich. Und trotzdem trifft nicht immer das erhoffte Wunder ein ...

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  16. "Wieso sollte ich nicht den Mumm dazu haben, dass nachzufragen ?"

    Nicht nachfragen. Herumerzählen. Wenn im trauten Kreis chassidische Geschichten ausgetauscht werden, dann sagst du "Ich habe auch eine" und erzählst diese.
    Mal schauen, wie die traute Runde reagiert.

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  17. B"H

    Die Antwort kann ich jetzt schon geben:

    1. Einige werden zustimmen.

    2. Andere werden verkuenden, dass die Frau dann halt etwas Negatives tat und somit ihr Schicksal besiegelte.

    3. G - tt hatte andere Plaene und liess sich nicht umstimmen.

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  18. Ich hätte eher vermutet:

    1) Es herrscht eine betretene STimmung, als hättest du gerade auf's Sofa geschissen

    2) Man wird es dir verzeihen, weil du eh nicht richtig dazugehörst und man von "Fremden" schliesslich nichts anderes erwarten kann...

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  19. B"H

    Da hegst Du aber voellig falsche Vorstellungen:

    1. Kann man offener reden als Du Dir das vielleicht vorstellst.

    2. Erwartet man von mir umso mehr, denn ich soll ja wieder auf die richtigen Pfade zurueckfinden.

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  20. Ich glaube, wir waren beide auf dem falschen Dampfer.

    Nach gründlichem Überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die wahrscheinlichste Reaktion ist:

    Welcher Rebbe? Nicht unser Rebbe! Da siehst du wieder mal dass nur unser Rebbe was taugt und die anderen nicht....

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  21. B"H

    Da liegst Du zu 100% auf dem richtigen Dampfer.:-)

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