Dienstag, September 29, 2009

Die Thoraparashot für das Neue Jahr 5770


B"H

Das Neue Jahr 5770 hat begonnen und, wie fast ein jeder andere auch, habe ich mir ebenso ein paar gute Vorsätze auferlegt. Eine davon ist, die Thoraparashot auf diesem Blog neu zu gestalten, denn in den letzten zwei Jahren benutzte ich fast immer die gleichen selbstverfassten Texte.

Im neuen Jahr plane ich dies zu ändern und neue Texte bzw. viele neue Themen zu den wöchentlichen Thoralesungen zu verfassen. Beginnend mit der Parashat Bereschit (Genesis) nach Sukkot (Laubhüttenfest).
Rabbi Mordechai Machlis erwähnte einmal in einer seiner Reden, dass es keine schlechte Idee sei, in jedem Jahr einen Thorakommentator ausführlich zu behandeln und vorzugsweise dessen Kommentare zur jeweiligen Parasha zu verwenden. Ich fand dies eine glänzende Idee und will dies daher mit der neuen Lesung der Thora nach Sukkot beginnen !

Für das Jahr 5770 habe ich mich für einen meiner Lieblingskommentatoren, den RAMBAN (Nachmanides) entschieden. Dieser lebte von 1194 - 1270 in Spanien und war ebenso bekannt als einer der ersten grossen Kabbalisten.

Im Laufe des Jahres gibt es nicht nur Thorakommentare des Ramban, sondern gleichzeitig seine Biographie und Diskurse !

Kommentare:

  1. Wie toll!

    Danke, Miriam,

    RAMBAN steht auf meiner Wunschliste.
    Ich wollte mir in nächster Zeit seine Kommentare zur Torah kaufen.
    Was für ein schöner Zufall.

    LG

    Carl

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  2. Ja, gibt es leider nur auf Englisch. Da bin ich schon verloren.

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  3. B"H

    Auf Uebersetzungen wuerde ich mich nicht immer verlassen !

    Was vielen dieser Leser weiterhin unbekannt ist: Eine Uebersetzung macht nicht alles wett und ist nicht gleichzusetzen mit "verstehen".
    Raschi, zum Beispiel, gab zweideutige Thorakommentare ab. Eine offensichtliche Bedeutung sowie eine verborgene. Von daher ist es immer wichtig, die Kommentare nicht nur allein zu lesen, sondern mit einem Lehrer (Rabbiner) duchzugehen bzw. den Hintergrund des Kommentatoren und dessen Zeitepoche zu kennen.

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  4. Zwecks wegen wenig Hebräischkenntnissen muss man auf Übersetzungen zurück greifen.
    Raschis Kommenta ist im deutschen übrigens gut übersetzt. Damit habe ich wenig Probleme.
    Natürlich lernt man auch mit den Rabbinern, aber diese Möglichkeit besteht nicht immer, so dass man schon mal alleine lernen muss oder andere kompetente Juden fragt.

    Ich habe da gleich mal eine Frage (Slichot), die ich immer mal vor Rosch HaSchana wieder hoch kommt und ich die Antwort darauf leider wieder einmal vergessen habe.
    Ich bete meine Slichot meistens allein, wenn ich nicht in die Synagoge gehe.
    Beter man am Schabbat (Freitagnacht) die Slichot oder nicht? Jedes Mal stehe ich wie der Ochs vorm Kühlschrank. (Im Kizzur Schulchan Aruch habe ich leider dazu nichts gefunden.)

    Oh je, ist das peinlich.

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  5. B"H

    Soweit mit bekannt ist, werden am Erev Schabbat (freitags abends) keine Selichto gebetet. Sinn des Schabbat ist ja, dass Du ihn mit Freude verbringen sollst. Wenn moeglich, mit gutem Essen, etc.

    Peinlich ist die Frage nicht, denn ich musste auch erst einmal ueberlegen.:-))))

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  6. Danke für die Antwort, dann habe ich ja alles richtig gemacht.

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